R.I.P Mikro... Brauche Hilfe = (

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Lupin Wolf

Klaus S. - The Evil Master of Deasaster
Ich dachte mir jetzt nur in meiner Unwissenheit, dass es vllt wichtig oder ganz gut wäre, wenn das Mikro schon an sich wenig Raumhall/Eigenrauschen etc aufnehmen würde.
Tja da kam wieder das Leien-Wissen zum Vorscheinen:rolleyes:
Ach was, Laienwissen kann einen keiner Vorhalten und vorführen wollte ich dich damit auch nicht. Auch wir, die ein wenig mehr wissen waren ja auch mal so :)

Und jain, es gibt natürlich auch Mikrofone die mehr (vor allem Großmembrane) oder weniger vom Raum aufnehmen (Kleinmembran und Richtmikros), das stimmt schon Aber auch das ist individuell nicht nur für jeden Sprecher, sondern die dämmung entsprechend auch für etwas mehr oder weniger für jeden Mikrofontyp. Es sind aber auch ein paar Größen im Forum unterwergs, die in letzter Zeit eben die Empfehlung geben: Kleinmembran um so gut wie keinen Raum mit aufzunehmen, dann brauchste kaum bis gar keine Dämmung. Das ist es, was ich als Unsinn bezeichnen wollte (hier hab ich mich wohl etwas holprig ausgedrückt). Spätestens wenn da mal richtig laute Aufnahemn mit sowas gemacht werden ist er wieder da, der gefürchtete Raumhall, bzw. Raum-Eigenklang, den wir nicht haben wollen. Und hast du genug Dämmung für dein nun vergangenes t.Bone gehabt, heißt das nicht, das diese für ein anderes genauso funktioniert. Dazu mein Wink mit dem Puffer für die Dämmung. (Ich erwähnte ja schon die Brauner Mics - das war Ironie. Die sind wirklich empfindlich, da reicht die normale Dämmung nicht wirklich aus, ein Neumann ist da genügsamer, ein Snowball und auch das Meteor wiederum nehmen recht viel Raum mit - um die Unterschiede dafür noch einmal in Worten zu verdeutlichen).
Und ich stehe weiter dazu: wenn du in der Profi-Liga und Berufswegen beste und oft auch teuerste Anschaffungen machen möchtest: tu es, du wirst es hier brauchen (bekannte Markennamen als Reputation für Kundengewinnung bei Heimaufnahmen. Manche achten tatsächlich auf sowas). Als Hobby findet sich auch gutes für sehr viel weniger Geld, das mehr als Ausreichend ist. Und teuer ist auch nicht zwingend ein Garant für "Das muß allein wegen dem Preis schon gut sein". :)

Wirklich schlechte Empfehlungen hat es in dem Thread nun auch noch nicht gegeben. Das Podcaster empfehl ich vor allmen niemanden mit Basslastigen Stimmen, das NT1A befürchte ich, ist wegen der überbetonten höhen eher nichts für deine Stimme (auch wenn ich beide generell nicht empfehlen mag, wer eines davon unbedingt haben möchte sollte das zumindest im Auge/Ohr behalten :) ).

Das Procaster von Rode ist wohl ähnlich
Sind sogar Baugleich - nur das das Podcaster eben das USB Interface eingebaut hat, was den Klang des Mikros wegen der von mir erwähnten Schwäche "verschlimmbessert", um das rauschen des Inbterfaces zu unterdrücken (Technik -Bla-Wissen halt ;) ) Ich würd da auch eher zum Procaster plus Interface greifen oder wegen des Preis Leistungs(Klang)Verhältnis eher ein anderes USB Mic nehmen, wenn es denn nur ein USB sein muss. Ist auch kein Geheimnis, das einige (vor allem tiefer sprechende männliche) Hoertalker das Mic abgestoßen haben, wegen des Klangs. Das Problem hast du halt nicht, @Chaos . Solange es für dich und andere reicht, wechsel es nicht. Auch wenn ich immer noch der Ansicht bin, das du mit einem anderen Mic besser (natürlicher) klingen würdest. Du bist halt kein Glockenheller Supran, wo das beim Podcaster wieder relativ wäre. Und ich kenne deine Stimme ja auch original ohne Mic, da bewerte ich Mic-Tests und Empfdehlungen nochmal ganz anders als bei Stimmen, die ich nur über Mikrofon gehört habe (wirklich direkter Vergleich zum natürlichen Klang eben). Ist jetzt nur meine Ansicht dazu, keine "Wechsel-Aufforderung". Das Teil hat sein Geld bei dir ja schon wieder eingespielt ;) :D
 

Chaos

Schneewittchen
Sprechprobe
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Du bist halt kein Glockenheller Supran, wo das beim Podcaster wieder relativ wäre.
Was, nicht? :D Das hast du sehr schön ausgedrückt :'D Ja, ich erinnere mich an die Diskussionen. Hatte auch eher verstanden, dass @Namonai gerne was Einsteiger-iges hätte und dafür hat's bei mir ja auch gereicht. Mittlerweile nehme ich mit dem Mikro ja auch eher die kleineren Rollen auf, größere Aufnahmen mache ich ja bei @aigiko, die hat da auf jedenfall technisch bessere Möglichkeiten. USB-Mikrofone sind halt für den Anfang echt entspannt, mittlerweile würde ich mir bei einer Neuanschaffung auch eher ein "extern" abgeschlossenes Mikro kaufen:)
 

Lupin Wolf

Klaus S. - The Evil Master of Deasaster
Mittlerweile nehme ich mit dem Mikro ja auch eher die kleineren Rollen auf, größere Aufnahmen mache ich ja bei @aigiko, die hat da auf jedenfall technisch bessere Möglichkeiten.
Grins - schau an. Grüße auch an Aiga, sie ist in letzter Zeit ja auch nicht mehr so oft hier präsent. :)

Ich verteufel die USB's jetzt auch nicht. Aber als reines Kommunikations-Mic von Skype bis Teamspeak, als Aufnahmegerät für simple Let's Play oder Let's Read find ich das Podcaster auf jeden Fall zu überteuert. Wie ein Meteor klingt hast du evt. noch im Ohr (ich hatte es damals auch bei meinem Tablet/Smartphone Recording Workshop auf dem IHW mit dabei, ich mein auch mal laufen bei TS Sitzungen, auch wenn ich hier sonst mein Webcam Mic laufen habe - werd das nach meinem Rausmschiffcenter Umbau dann fest dafür aufstellen). Da liegen vom Klang her Welten dazwischen - auch wenn das silberne Metallei ein klein wenig mehr rauscht.

Hatte auch eher verstanden, dass @Namonai gerne was Einsteiger-iges hätte
Eben - aber wir haben über die Jahre ja auch so manchen Empfehler hier erlebt, der x-tausend Eur Equipment für Anfänger und Schüler als Einstieg empfohlen hat. Da wollt ich auch gleich gegen halten :)
 

Namonai

Super-Hoertalker
Sprechprobe
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Und ich stehe weiter dazu: wenn du in der Profi-Liga und Berufswegen beste und oft auch teuerste Anschaffungen machen möchtest: tu es, du wirst es hier brauchen (bekannte Markennamen als Reputation für Kundengewinnung bei Heimaufnahmen. Manche achten tatsächlich auf sowas). Als Hobby findet sich auch gutes für sehr viel weniger Geld, das mehr als Ausreichend ist. Und teuer ist auch nicht zwingend ein Garant für "Das muß allein wegen dem Preis schon gut sein". :)
Also von USB Mikros bin ich jetzt eher weg,habe mich durch deinen und Alexs Beitrag jetzt etwas schlau gemacht über Interfaces und liebäugel jetzt eher mit der Variante.
Also Profi-Liga muss es beim besten Willen nicht werden.
Das überlasse ich lieber den Leuten mit schauspielerischem Talent und denjenigen, die das aus Leidenschaft als Beruf ausüben wollen.
Mir ist es nur wichtig, dass ich mit allen Einstellungen+Mikro+Dämmung etc am Ende Aufnahmen hin bekomme, sodass der Cutter so wenig Arbeit wie möglich mit meinen Takes hat.
(Arbeit haben die Cutter dennoch immer mit den Takes, ich weiß =D)
Sprich das meine Stimme so trocken und klar wie möglich (ohne Profi Studio) klingen kann wie es eben geht.
Ich hatte jetzt schon die eine oder andere Rolle und leider hatten die Cutter immer so eine verdammt lange Überarbeitungszeit (sie haben mich trotz der Tatsache und dem Wissen,das ich kein "Intern" habe, genommen obwohl das eine der Voraussetzungen für eine Rolle war.
Deswegen habe ich mir vorgenommen, wenn ich ein neues Mikro mal brauche (ist ja leider jetzt viel zu früh passiert), dann hole ich mir ein ordentliches, wo ich von vorne rein schon mehr Budget ausgeben möchte, aber jetzt auch nicht High class sein soll.

Also von diesem teuer = besser Gefasel bin ich zum Glück schon lange weg :D
 

Lupin Wolf

Klaus S. - The Evil Master of Deasaster
Also von diesem teuer = besser Gefasel bin ich zum Glück schon lange weg :D
Dann bin ich ja beruhigt :D
Aber im ernst, auch das ein oder andere Vorgängermodel zu den aktuellen Miks einer Firma nehmen, ist nicht verkehrt (Das AT2020 ist für Heimrekording ein Klassiker und immer noch günstiges Einstiegsmodell, auch wenn es schon ein paar Jährchen auf den Buckel nebst ein paar Nachfolger hat). Auch da kann man auf den Preis faire qualität erwarten, ohne zum "aktuellsten Versions-Jäger" werden zu müssen.

Ich bin zuversichtlich, du wirst dein neues Mic sicher finden :)
 

ROH

Ryan
Namonai, ich hab das gestern erst gelesen...

Du bist ja wirklich total unschuldig was diese Materie angeht. Das ist verständlich - auf der anderen Seite - du sagst du guckst selbst, das ist gut - aber du musst da mehr Wissen selbstständig erlernen.

Dir muss im klaren sein, dass ein Equipment-Budget von 400-500 Euro Profi-Liga ist. Du kannst so Pi-Mal-Daumen rechnen bis 500 Euro – dann 500 – 1000 Euro – dann 1000 und mehr.

Das eine ist der Konsumenten-Bereich, das zweite der professionelle Anwendungsbereich und der dritte ist der Spezialbereich. Die Grenzen sind natürlich fließend. Das liegt im Anwendungsbereich weil Mikro ist nicht Mikro.
Ein professionelles Ansteck-Mikrophon kostet auch unter 500 Euro.
Aber im professionellen Bereich kommt es sehr darauf an – für was du das Mikrophon verwendest.
Und das hat sich wegen der modernen Technik auch im Konsumenten-Bereich verschoben.

Du kannst heute zu Hause ein Gesangsmikrophon haben und Musik machen. Vor 30 Jahren – war das mit Analoger Technik verbunden.
Und da beginnen die Fallstricke. Weil es gibt z.B. Mikrophone die haben bestimmte Eigenschaften die eigenen sich für bestimmte Bereiche.

Die Jungs hier z.B. empfehlen dir ein AT. Das AT wird vor allem auch für Blechbläser genommen.^^
Das sagt dir folgendes: Die Abnahme des Mikros ist nicht Detail-genau. Das heißt für Stimme – hört sich jeder einfacher gut drauf an (salop formuliert).

Und das ist eine typische Eigenschaften auch von Live-Mikrophonen. Das ist okay für den Amateurbereich – aber den Stolperstein wirst du spätestens dann merken sobald es um Detail-Wiedergabe geht.

Der Alex empfiehlt dir ein Sennheiser. Der Grund warum der dir das empfiehlt (ob bewusst oder nicht), weil dieses Mikro ein Mädchen-Gesangs-Mikro ist.
Sennheiser hat einen eigenen typischen Sennheiser Klang. Der ist gewärmt oder warm. Das heißt der gibt deiner Stimme Mitten-Anteil.
Normalerweise empfiehlst du ohne diesen Zusatz niemanden ein Sennheiser Mikro. Weil das nämlich in der Anwendung vielleicht nicht erwünscht sein kann.

Im Profi Bereich, nach unserem quasi-Industriestandard in Deutschland schon mal gar nicht.
Der Erik sagt, er kennt einige Profis die das benutzen – das kann sein, dass die das zu Hause stehen haben – oder Solo-Projekte damit machen – aber in der Regel wird Neumman eingesetzt und Neumanns Klang-Philosophie ist so neutral wie möglich.
Wenn du Radio einschaltest hörst du fast immer Neumann. Beim Film hörst du meist Sennheiser Sound. Bei TV ist mix. Kommt drauf an.

Das Problem was ich aber bei der Empfehlung vom Alex hab, ist das Geld. Du bist eine Studentin – du gehst da für ein Mikro arbeiten oder deine Eltern helfen dir. Du wist mit diesem Set Up zwar im Semi-Professionellen Bereich wirklich Oberklasse spielen – aber exakt unter der Profi-Liga bleiben. Das ist wie ein pseudo Jeep kaufen und in der Stadt wohnen, um damit von A nach B zu fahren.
Wenn du reiche Eltern hast oder dir macht das Spaß– cool, weil du bist halt so. Dann mach. Hau die Kohle raus.

Aber das Interface ist was für Musiker. Da sind Optionen drin – die brauchst du nicht und wirst du niemals verwenden und auch wenn die Jungs das abfeiern - hast du Studio-Monitore bei dir stehen, weil du total audiophil geil auf Musik abgehst - oder sind das Aldi-Boxen bei dir - weil Sound gehört halt dazu?
Ich würde mir das niemals kaufen. Weil unter 500 Euro (s.o.) - wenn ich Vorverstäker will – geh ich den Schritt.

Dazu: Das ist für Musiker schön. Du willst aber reale Charaktere darstellen. Da brauchen wir deine Stimme. Und die am besten so original wie möglich und ohne viel Tam-Tam.
Das ist ein Irrglaube – wenn jemand meint – du musst nur gut klingen. Das ist Musik. Das interessiert keinen wie du klingst, bei Sprache.

Das kannst du auch ganz klar hier sehen. Rate mal wer die Erfahrensten Hoertalk-Leute in diesem Thread sind?

Das ist der Pinnie, der Typ mit dem H2N und die Polin mit dem Podcaster, Chaos.
Die haben keine Schauspiel- und Sprechausbildung, die haben auch kein tolles Equipment und klingen dementsprechend – aber warum die Rollen kriegen ist weil die geben 120% und hauen sich voll rein in den Charakter. Und damit können die überzeugen.

Du bist Frau – Klangfarbe X – erst mal. Und wenn du Glück hast, gibt es so eine Rolle – wenn du Pech hast gibt es 5 wie du und ich kann dir jetzt schon sagen - die gibt es. Und da wird keiner hören: Dein Equipment klingt so toll. Schon gar nicht auf den Rechnern auf denen die Leute das abhören.
Setzt sich doch niemand hin und sagt: Geben Sie mir mal die Casting-Liste in Dolby-5.1-Digital.^^
Da geht ein Laptop auf mit Boxen so flach, wie das Ding ist.

Das ein weit-unterschätzer Punkt. Du musst auch mal gucken auf was du dich hörst. Gerade billigere Mikros können sehr leicht in solchen Umgebungen mit Profi-Mikros mithalten.
Ein Handy hat kein Bass. Frequenzen um die 100 Hz (da liegen Männerstimmen mit drauf) die werden schon unhörbar.

Deswegen – ich habe das eben auch Belereon(?) geschrieben – triff ne Entscheidung, wie wichtig dir das ist – und bei deinem Budget – kannst du locker das TLM 102 mit nem Steinberg Interface kombinieren.
Nachteil wird sein – dass du mit deiner Stimmfarbe da keinen Bass rein kriegst, wie beim TLM 103. Das ist ein klassisches Frauenmikro. Die meisten Frauen benutzen solche teuren Mikros weil die denen halt Bass geben. ABER – wenn du das wirklich willst – dann musst du da lernen reinzusprechen. Ich kenne Sprecherinnen – die haben deine Färbung – die gehen da nicht unter.
Aber die haben das gelernt.

Wenn du sagst: Das ist mir zu viel... dann spiel auch erst mal unten. Das Rode ist ein super Mikro.
Außer das N2 – das ist was für Bands, aber nicht für Stimme. Irgendwo hat das hier oder im anderen Thread jemand genant. - Da kannst du super üben mit und in nem Bundle kostet das die Hälfte.
PROTIP: Du willst übrigens immer Bundle kaufen. Im Audiobereich immer. Du hast ein Recht auf ein Geschenk.^^ Der Shop weiß es. Der Hersteller weiß es. Du weißt es jetzt auch.
Guck immer nach Bundle und wenn es nur ein Kabel ist und wenn es das nicht gibt: Frag.

Wenn du das Sennheiser mit nem billigen Interface für 250 Euro kriegst – super. Aber sobald sich das der 500 Euro Marke nährt oder drüber schießt... das ist viel Geld für dich, da würde ich wenn auch auf die Jungs und Mädchen setzen die das Hauptberuflich machen.
 

Lina Erdbeerkuchen

locker 'nd fresh
Sprechprobe
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Also mein Freund und ich benutzen das Rode Procaster und sind wirklich sehr zufrieden, es hat einen schönen Klang und ist wenn gewollt mit High Pass Filter ausgestattet :)
Ich hätte auch noch eines zum Verkauf wenn du daran Interesse hast das wäre das T.Bone SC450 mit Klinke.
Hoffe du findest ein neues Mikro :)
 

Alex

Euch werd ich was erzählen...
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Moin,
na du haust aber um dich was?
Das Problem was ich aber bei der Empfehlung vom Alex hab, ist das Geld. Du bist eine Studentin – du gehst da für ein Mikro arbeiten oder deine Eltern helfen dir.
Hier habe ich ein Problem, und zwar wenn der ROH einen Atemzug später DAS empfielt.
und bei deinem Budget – kannst du locker das TLM 102 mit nem Steinberg Interface kombinieren.
Für 500€ bekommt man nicht mal das TLM102 allein und als Sprechermikro halte ich es auch
für eher durchschnittlich. :rolleyes:

Du wist mit diesem Set Up zwar im Semi-Professionellen Bereich wirklich Oberklasse spielen – aber exakt unter der Profi-Liga bleiben.
Namonai hat ihr Budget vorgegeben und meine Vorschläge haben sich in jenem Rahmen bewegt und ich habe ihr das dafür (mir bekannte) bestmögliche empfohlen.

Der Alex empfiehlt dir ein Sennheiser. Der Grund warum der dir das empfiehlt (ob bewusst oder nicht), weil dieses Mikro ein Mädchen-Gesangs-Mikro ist.
Sennheiser hat einen eigenen typischen Sennheiser Klang. Der ist gewärmt oder warm. Das heißt der gibt deiner Stimme Mitten-Anteil.
Normalerweise empfiehlst du ohne diesen Zusatz niemanden ein Sennheiser Mikro. Weil das nämlich in der Anwendung vielleicht nicht erwünscht sein kann.
Ja der Alex empfiehlt aber auch nur Sachen die er kennt.
Mädchen Mikro wäre mir neu. Im Gegenteil, ich habe es neutraler in Erinnerung als das TLM 103.
Der Waschbär ist auch damit zufrieden und seine Aufnahmen klingen keineswegs zu bassig oder warm. Schau dir dazu auch mal dessen Frequenzgang an. So warm sieht das für mich nicht aus.



Abschließend, es wurde mehrfach erwähnt, dass Namonai ums testen nicht herum kommt.
Und ich meine, dass alle Tipps die gegeben wurden, weder dekadent noch oberschlau waren, sondern als wohlwollender Hinweis auf mögliche Kandidaten.
 
Zuletzt bearbeitet:

Grissom

Super-Hoertalker
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Ich find auch @ROH , dass du hier ganz schön viel Blödsinn verzapfst. Vor allem als ich das mit dem „typischen“ Sennheiser Sound las, musste ich ziemlich laut lachen! :D
 

Eric

Super-Hoertalker
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Im Profi Bereich, nach unserem quasi-Industriestandard in Deutschland schon mal gar nicht.
Der Erik sagt, er kennt einige Profis die das benutzen – das kann sein, dass die das zu Hause stehen haben – oder Solo-Projekte damit machen – aber in der Regel wird Neumman eingesetzt und Neumanns Klang-Philosophie ist so neutral wie möglich.
Wenn du Radio einschaltest hörst du fast immer Neumann. Beim Film hörst du meist Sennheiser Sound. Bei TV ist mix. Kommt drauf an.
Ich meine auch das hier bereits erwähnt wurde (oder war es in einem anderen Thread) das man sich stellenweise das Zeug nur kauft damit man sagen kann das man es hat.
Es soll auch Profisprecher geben die in ein Mikrofon sprechen welches nicht mal 100€ kostet, es aber wunderbar mit der Stimme harmoniert. Da gibt es dann teilweise Rückfragen seitens des Studios mit welchem tollen Equipment aufgenommen wurde weil es butterweich klingt.
Sicherlich nicht der Regelfall und teures Equipment hat selbstredend seine Berechtigung (ich bin ja selbst so einer der sehr viel Geld für sein Equip ausgibt (hat mitunter auch was mit Leidenschaft und Begeisterung für Audiotechnik zu tun)
Das Neumann TLM103 kann tatsächlich bei tiefen Männerstimmen eher matschen und harmoniert auch eher mit Frauenstimmen oder hohen / hellen Männerstimmen. Für ein Bass meiner Meinung nach eher weniger interessant. Ist hier aber auch gar nicht das Thema.

Und was das Sennheiser MK4 angeht bzw. teure Mikrofone: In der Regel hängt man dahinter auch ein sehr guten (und damit auch wieder kostspieligen) Preamp. Die eigene Stimme ist nur ein Teil des Instrumentes. Mikrofon und Preamp müssen auch dazu passen...
Und nicht zu vergessen: Die Akustik selbstredend auch ;)
Wenn du Radio einschaltest hörst du fast immer Neumann. Beim Film hörst du meist Sennheiser Sound. Bei TV ist mix. Kommt drauf an.
Vergiss bei Film und TV bitte nicht Schoeps...
 

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