705

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Jeln Pueskas

Michael Gerdes
Teammitglied
705 - Sieben Null Fünf






Sprecher und ihre Rollen:

Sven Matthias - Peter MacAllistor
Mica Wanner - Michelle MacAllistor
Michael Gerdes - Angus MacAllistor
Matthias Ubert - Henry MacAllistor
Patrick Steiner - Dr. Gonzales Morena
Yannick Gerdes - junger Peter

Andrea Bannert, Jennifer Bartelt und Jörg Wellbrock - Partygäste
Sabrina Maihöfner - Jinglesprecherin
Susann Faulhaber - Creditssprecherin

Musik: Tim Gössler
Geräusche: Freesound.org
Zusätzliche Geräusche: Michael Gerdes

Cover & Artwork: Steffen "Husky Grey" Lorenzen

Skript: Michael Gerdes
Lektorat: Jacqueline Arlt, Paul Burghardt
Unterstützung: Thomas Kramer und Tim Gössler

Schnitt und Regie: Michael Gerdes


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Anhänge

Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Jonathan Preest

Super-Hoertalker
Sprechprobe
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AW: 705

Also ich habe mir das soeben nochmal gegeben.
Es ist eine sehr gelungene Story mit einer gehörigen Portion geilem Sounddesign und edelster Musik! Besten Dank dafür!
Die Wachwinkel-Story war nicht so mein Fall, deswegen bin ich sehr angenehm von diesem Stück überrascht, Herr Gerdes ;D

Ein wenig nervig war die Verwendung des Präteritums in den gesprochenen Dialogen. So spricht doch keiner^^
Richtigrichtig geil hingegen sind die sich aufbauenden Enden der beiden Szenen "Entscheide dich" und "Rettung" - Gänsehaut garantiert!
Schön ist auch die angenehme Länge und dass man miträtseln konnte.

Alles in allem äußerst Dorsch! Werd ich mir auf dem Rechner ablegen und gelegentlich nochmal geben.
 

Lupin Wolf

Klaus S. - The Evil Master of Deasaster
Sprechprobe
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AW: 705

Wie, noch keine Massen-Rezension? Sind alle noch so fasziniert davon hinter des Rätsels Lösung dieses Hörstücks zu kommen? :)

Es wundert mich nicht. Wer "Die Fahrt" und "Sand" kennt wird hierran seine helle Freude haben. Jeln legt mit 705 gegenüber den beiden noch eine Schippe drauf. Allerdings macht es mir das Hörspiel echt schwer ein paar Worte zu schreiben, ohne isn übermäßige Spoilern zu verfallen. Also wo und wie fange ich am besten an?

Ich habe mir die Premiere gestern ein wenig angeschlagen von der Arbeit über meine Boxen gegönnt (Bose Companion, also keine billigen Quäker). Allein darüber war ich schon begeistert, vieles bleibt zuerst im verborgenen, anderes klärt sich erst später. Vorab ist 705 definitiv kein Hörspiel um es nur mal so nebenbei oder zum Einschlafen nur Oberflächlich zu genießen. Es hat mehr Tiefgang und erfordert genaues Zuhören.

Achja, überrascht war ich als ich eine der Massenaufnahmen vom IHW Wiedererkannte. Zumindest mir hat Jeln bis heute nicht verraten für welches Projekt diese waren. Sehr schön, so sind mehr Leute aktiv dabei gewesen auch wenn sie gar nicht im Cast vorkommen.

Ich mache es kurz, muß aber dafür leider ein paar Spoilerblöcke einfügen.

Soundatmo:
Sehr ausgefuchst. Viele kleine Elemente und Details, die auch zum Teil zur Auflösung beitragen. Als kleiner Spoiler Tip: man erinnere sich, was man in Krankenzimmern an Geräuschen hören kann. Sehr geschickt eingefügt und Zusammen gestellt. Passt alles sehr stimmig zusammen.

Sprecher:
Da brauche ich nicht viel zu sagen. Ihr habt einen tollen Job erledigt und ich vermute mal, auch für Jeln war es eine Herausforderung zwischen einer Menschlichen Rolle und einer Computerstimme, der man diese Stimme verpasst hatte, glaubwürdig hin und her zu wechseln.

Musik:
Sehr schön. Tim hat da wieder was tolles zusammen gezaubert.
Ein Husarenstück ist Tim und Jeln hier vor allem mit dem 80/90er Jahre Synthi Pop gelungen. Wenn man das Hörspiel mit einem Labyrinth vergleicht, führt gerade dieses Stück den Hörer ordentlich an der Nase herum, vorbei an das eigentliche Kernthema des Hörspiel und schafft es auch noch passend zum Flug der Sol zu bleiben. Ich bin einer dieser Menschen, die sich von Klang und Harmonie, und auch Musik mit leiten lassen. Ob dieser Musikalischer Verwirreffekt bewußt oder eher unbewußt entstanden ist - von Musiker zu Musiker geb ich Euch ein Bonus Lob dafür. Sowas findet sich nicht so häufig, das man auch von der Musik her erst einmal auf die falsche Spur geführt wird.

Die Story:
Hier muß ich ein klein wenig Spoilern. Wer das Hörspiel noch nicht gehört hat...
Es braucht eine Zeitlang, sich in der Geschcihte zurecht zu finden. Und man muss Aufmerksam zuhören. Es gibt Sprünge in der Gegenwart, in die Vergangenheit und in etwas Parallelem. Titel, Anfang und Musik implizieren eine reine SciFi Geschichte. Das stimmt soweit auch, aber es geht keinesfalls um den Testflug des Raumschiffs, dessen Antrieb fehlerhaft arbeitet und damit die Erde in einen Trümmerhaufen verwandelt.
Ab hier kommt eher die Auflösung, deshalb nicht drücken wenn ihr Euch das selber zusammen puzzlen möchtet.
Das Thema ist eher ein anderes: einen Koma-Patienten wieder aus dem Koma führen indem man sich in seinen Kopf einloggt. Aber das geht gründlich schief und der Retter, der Sohn des Koma Patienten, verstrickt sich in seiner eigenen Art von Koma in einer Endlosschleife, aus der er selber nicht mehr heraus kommt. Sehr geil zusammen gestellt und gar so nicht leicht durchschaubar. Ich mag es.

Es gab im Premieren Chat so einige Vermutungen, mit welchen Film man dieses Hörspiel vergleichen könnte. Das reichte von Matrix bis Sphere. Leute, ihr lagt damit meist sowas von falsch. Es hat mehr ähnlichkeit mit "The Cell" finde ich.

Alles in allem ein tolles Hörspiel. Sehr verworrene Geschichte, die man nur mit voller Aufmaerksamkeit richtig genießen kann und nichts für den Genuß für Zwischendurch ist. Wer leichte Kost bevorzugt ist hier definitiv falsch.

Ich hoffe es gibt noch mehr solcher Kleinode :thumbsup:

EDIT
Nach all meinem BlaBla über die Akkusitik, Musik und Hörspiel hab ich doch glatt das Cover vergessen. Es erinnerte mich an etwas, bin aber erst später darauf gekommen. Es hat ähnlichkeit mit dem Logo der TV Serie Heroes.
Abgesehen von der ähnlichkeit hat Husky etwas schlichte, nicht zu aufgepepptes, hin bekommen nach dem Motto "Weniger ist mehr" und passt gut zu dem Hörspiel.
 
Zuletzt bearbeitet:

Jeln Pueskas

Michael Gerdes
Teammitglied
AW: 705

Hi Klaus,

ich danke Dir für die tolle Rezension. Ich muss allerdings einwerfen, dass ich "Sand" nur geschnitten habe. Das Skript kam von Frederic Brake.

Viele Grüße.
 

Lupin Wolf

Klaus S. - The Evil Master of Deasaster
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AW: 705

Ach richtig, das hätte ich genauer erwähnen sollen. Aber vom Thema her bleib ich dabei, das man sie mit 705 noch eher vergleiche kann und da eine Schippe drauf gepackt hast.
 

Achim

Joachim Klotz
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AW: 705

Ich habe es gestern leider nicht mehr geschafft. Macht nix, ich höre es mich dann heute Nachmittag an.
 

Jeln Pueskas

Michael Gerdes
Teammitglied
AW: 705

Bin gespannt auf Deine Meinung, Achim.

Mittlerweile ist nun auch das Hörspiel bei YouTube gelandet. Der Link ist auf der ersten Seite.
 

Sascha Kiss

ehemals aarom
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AW: 705

Uiui, ich war nicht bei der Premiere dabei werde aber am Wochenende das Stück hören und freue mich jetzt schon sehr darauf.
 

Dagmar

I'm not weird, I'm gifted
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AW: 705

Ich oute mich mal: ich habs nicht kapiert :D Auch mit Lupins "Erklärung" nicht ;)
Aber vom Sound und so recht stimmig, hatte Atmosphäre, das hat mir gefallen.

Bei "Michelle" bin ich mir nicht klar: sie sprach sehr "künstlich", mit viel Druck (fast schon werblich) - war das jetzt ein Stilmittel weil sie ein Droide oder so was ist? Ein Computer sogar, bzw. gar nicht existiert?
Für "echt" und "aus Fleisch und Blut" klang mir das zu aufgesetzt, auch im Schnitt nicht flüssig, und ich hatte auch irgendwie das Gefühl dass ihre Aufnahmen "metallischer" klingen als die anderen - was eben alles den Eindruck erweckt hat dass Michelle nicht "echt" ist *hmmm*

Vermutlich jetzt ein Fettnäpfchen, oder? Nicht böse sein... :/
 

schaldek

Mindspitter
Teammitglied
AW: 705

Tief durchatmen...blaue Wiese, grünes Schaf!
...Mist, zu viel "Avengers" geguckt... Ich glaub ich komm nicht drauf...:confused:
 
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wer.n wilke

wer.n the voice
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AW: 705

Wie, noch keine Massen-Rezension? Sind alle noch so fasziniert davon hinter des Rätsels Lösung dieses Hörstücks zu kommen? :)
... tjaaa: :confused: - ich muss sagen, auch nach etlichem Knopf-Drücken gibt das HoerStück noch immer einige Rätsel auf. Nur, dass es einen derart in den Bann zieht, dass man nicht aufhörn kann mit Anhörn, um seinem Rätsel auf die Spur zu kommen - das scheint mir das eigentliche Rätsel: Es berührt, bevor mein armseliger Verstand alles verstanden hat. :gruebel:GRANDE! :i-m_so_happy:
 

Jeln Pueskas

Michael Gerdes
Teammitglied
AW: 705

Ich finde es toll, wenn sich über das Hörspiel Gedanken gemacht wird. Wer nicht weiterkommt, kann mich natürlich auch gerne fragen. In der ChatBox hat es gestern schon einen regen Austausch gegeben. Wenn ich das erreicht habe, ist das schon eine tolle Sache.

Im Übrigen nimmt das Hörspiel nun beim Wettbewerb "Hörnixe" bei Radio T teil. Bin gespannt, wie die Jury es aufnimmt. :)
 

An Eid Sensortyp

Dennis Prasetyo
AW: 705

Also erstmal: Schönes Ding! Von Skript, Komposition, Sprechern, Sounddesign, Schnitt alles sehr hochwertig und liebevoll produziert!

Die verpuzzelte Story und der nicht-lineare Handlungsablauf gefallen mir sehr, man mag das Werk gerne wieder hören und entdeckt immer wieder kleine Details, die einem beim ersten Hören nicht sofort aufgefallen waren oder ins eigene Gedankenpuzzle zunächst nicht gepasst haben.

Mehr meiner Gedanken und Fragen so wie auch Kritik werde ich dem Regisseur bei einem kühlen Bier in einer allabendlichen Runde TS auf den Tisch knallen! :D
 

Lupin Wolf

Klaus S. - The Evil Master of Deasaster
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AW: 705

... tjaaa: :confused: - ich muss sagen, auch nach etlichem Knopf-Drücken gibt das HoerStück noch immer einige Rätsel auf. Nur, dass es einen derart in den Bann zieht, dass man nicht aufhörn kann mit Anhörn, um seinem Rätsel auf die Spur zu kommen - das scheint mir das eigentliche Rätsel: Es berührt, bevor mein armseliger Verstand alles verstanden hat. :gruebel:GRANDE! :i-m_so_happy:
Du packst das Werner, da bin ich zuversichtlich. Und am Ende kommt raus, das Jeln selber nicht mehr weiß worum es ihm eigentlich ging :laugh: ;)
 

schaldek

Mindspitter
Teammitglied
AW: 705

Tja, anscheinend hat Jeln mit diesem nicht nur ein Hörspiel gemacht, sondern gleich mehrere,
denn die Lesbarkeit der „Tatsachen“ darin ist echt vielfältig:

Ich habe ja gedacht, dass Peter im Schiff saß und den Knopf drücken sollte, es aber nicht gemacht hat. Nun, in der Limousine sitzend, erzählt er bereits davon, dass weder er als ältester Sohn, noch sein Bruder Angus die Firma des Vaters übernehmen werden.
Klar, weil Peter den Knopf nicht gedrückt hatte. Er hatte es satt gehabt, dass der Vater die Schicksale der Familie lenkt (beginnend mit dem Selbstmord der Mutter).
Ob Peter nun den Knopf drückt oder nicht, das ist Peter vorbehalten, weswegen der Vater ihn auch ständig vorab damit aufzieht, um ihn zu motivieren. Der vater kann nicht ertragen, dass allein Peter es tun muss und der Vater mal keinen Einfluss hat…
Nix da, Peter drückt nicht den Knopf, er wendet sich von seinem Vater ab, übernimmt auch nicht die Firma (etwas, was der Vater selbst nun auch nicht mehr will), Peter schwört Michelle in der Limousine, ewig bei ihr zu bleiben und wird anschließend überfahren… er fällt in ein Koma und er verfällt in Schuldgefühle, die ihn immer wieder an den Punkt bringen, „was wenn ich den Knopf doch gedrückt hätte…“
Sein Bruder Angus als PC Stimme im Raumschiff ist da, ist präsent, vielleicht wie sein wirklicher Bruder Angus, der am Krankenbett steht und Peters Hand hält. Der ihm gut zuredet und traurig ist, weil Peter ihn zunächst nicht als Angus erkennt und ihn zunächst auch nicht so nennt.
Angus, der möchte, dass Peter wieder aufwacht, der nicht möchte, dass er sich zu lang in der unwirtlichen Wüste (seines Unterbewußtseins) verläuft und zurückkehrt, bevor es zu spät ist.
Auch Angus hat Sorge, genau wie sein Vater, die Kontrolle über Peter zu verlieren, aber der hat ja noch Michelle. Die, die tief in ihm ist und die ihm zeigt, dass er nie in Gefahr ist und seine Angst (hier seinen Helm) ablegen kann. Denn sie ist der Garant dafür, dass er wieder aufwacht….
Die 2. Szene mit Michelle und dann dem Vater in der Limousine stand für mich für Peters Schuldbewußtsein und Wut: er wünschte sich, sein Vater würde diese Art Vergebung aussprechen, die aber Peter aussprechen musste, weil sein Vater es niemals tun würde.
Auch Angus weiß dies – am Krankenbett von Peter stehend – und holt den Vater dazu; bittet ihn nun, mit Peter Kontakt aufzunehmen um diese Schuld, die der gegenüber seinem ältesten Sohn hat, auszusprechen und ihn wieder ins Leben zurückzuholen…

...na ja, verdammtes Kopfkino.[sweating]
 
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