• Vergiftet

Kluki

Kann mich jemand hören? Hallooooo!
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Wie wäre so was?

KI Frei Logo.png
 

Mr_Kubi

Der auf den Bus wartet
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Wäre es nicht einfacher ein Logo zu machen, welches ausdrückt, dass keine KI zum Einsatz kam? Sonst hast du am Ende 7 Icons auf dem Cover, was alles durch Menschen gemacht wurde 😅

Darüber habe ich beim Logo entwurf schon nachgedacht, aber das ist mittlerweile gar nicht so einfach "100% AI free" zu behaupten bei einer Teamworkarbeit mit vielen Gewerken die hier und da unterschiedliche Soft und Hardware einsetzen.

- Texter nutzen bei der Recherche die KI Zusammenfassung, Übersetzung oder Rechtschreibkontrolle...
- Musiker, Sprecher und Cutter nutzen verschiedene DAW in einer Produktion. In diversen DAW steckt mittlerweile KI an vielen Stellen z.B. beim Entrauschen, Mastering etc. Das fängt auch bei Hardware an (vgl. ZOOM).
- Von Covern fange ich erst gar nicht an... ;)

Deswegen einfach "AI Free" draufzukleben funktioniert meiner Ansicht nicht wirklich gut, da man nicht wirklich weiß wo nicht doch versteckt KI eingesetzt wird, ohne das man es selber weiß oder wollte. Ich befürchte sogar, so ein Label "AI free" konterkariert den Ansatz Menschengemachtes als Fokus zu setzen. Im Gegensatz kann man natürlich auch einfach 100 % Human Made schreiben. Solche Logos gibt es ja auch schon und an den Gedanken das was menschlich ist zu fokussieren, an den habe ich mich angelehnt.

In dem Thread ging es vorrangig um KI Stimm-Ersatz für Sprecher:innen. Deswegen habe ich dafür ein Logo gebastelt.
Natürlich könnte man das auch für Musik, Text etc. machen. Das hatte ich auch kurz probiert, empfand das Logo aber als etwas überladen (vgl. unten). ;)

Hoertalk-100Prozent-Varianten.png
 

Mr_Kubi

Der auf den Bus wartet
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Bei dieser ganzen Diskussion muss ich immer an den Film WALL.E denken. Ich bin da halt hoffnungslos romantisch.
Guter Film, aber auch bezeichnend wenn Roboter heute schon die Hauptrolle und die Lovestory haben. Die Menschheit wird m. M. n. in dem Film auch recht realistisch dargestellt. Naja aber sie hat ja auch nur eine Nebenrolle... :ROFLMAO:
 

knilch

Hä? Was heißt das?
Darüber habe ich beim Logo entwurf schon nachgedacht, aber das ist mittlerweile gar nicht so einfach "100% AI free" zu behaupten bei einer Teamworkarbeit mit vielen Gewerken die hier und da unterschiedliche Soft und Hardware einsetzen.

- Texter nutzen bei der Recherche die KI Zusammenfassung, Übersetzung oder Rechtschreibkontrolle...
- Musiker, Sprecher und Cutter nutzen verschiedene DAW in einer Produktion. In diversen DAW steckt mittlerweile KI an vielen Stellen z.B. beim Entrauschen, Mastering etc. Das fängt auch bei Hardware an (vgl. ZOOM).
- Von Covern fange ich erst gar nicht an... ;)
Wobei wir wieder bei der Definition von 'KI' wären. So viele Dinge waren früher einfach Algorithmen, aber für den Hype wurde es jetzt in KI umbenannt. Aber dann drehen wir uns wieder nur im Kreis..
 

pio

Autor, Audio Engineer (BA), Sprecher und Musiker
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Darüber habe ich beim Logo entwurf schon nachgedacht, aber das ist mittlerweile gar nicht so einfach "100% AI free" zu behaupten bei einer Teamworkarbeit mit vielen Gewerken die hier und da unterschiedliche Soft und Hardware einsetzen.

- Texter nutzen bei der Recherche die KI Zusammenfassung, Übersetzung oder Rechtschreibkontrolle...
- Musiker, Sprecher und Cutter nutzen verschiedene DAW in einer Produktion. In diversen DAW steckt mittlerweile KI an vielen Stellen z.B. beim Entrauschen, Mastering etc. Das fängt auch bei Hardware an (vgl. ZOOM).
- Von Covern fange ich erst gar nicht an... ;)

Deswegen einfach "AI Free" draufzukleben funktioniert meiner Ansicht nicht wirklich gut, da man nicht wirklich weiß wo nicht doch versteckt KI eingesetzt wird, ohne das man es selber weiß oder wollte. Ich befürchte sogar, so ein Label "AI free" konterkariert den Ansatz Menschengemachtes als Fokus zu setzen. Im Gegensatz kann man natürlich auch einfach 100 % Human Made schreiben. Solche Logos gibt es ja auch schon und an den Gedanken das was menschlich ist zu fokussieren, an den habe ich mich angelehnt.

In dem Thread ging es vorrangig um KI Stimm-Ersatz für Sprecher:innen. Deswegen habe ich dafür ein Logo gebastelt.
Natürlich könnte man das auch für Musik, Text etc. machen. Das hatte ich auch kurz probiert, empfand das Logo aber als etwas überladen (vgl. unten). ;)

Anhang anzeigen 40449
Das war auch mein Gedanke. Ist maschinelles Lernen schon KI? Ist ein Plug-In zum Entrauschen eine KI-Anwendunng, die, platt gesagt, einem Menschen den Job wegnimmt? Eher nicht, wer soll mir den Track "von Hand" entrauschen? Ich bin der Meinung, das man zwischen "Werkzeug" und "Ersatz" unterscheiden muss. Und ich möchte noch einmal in Erinnerung bringen, das wir hier nur Hörspiele bauen können, weil wir Technik nutzen, von der der man vor 20 (?) Jahren noch gesagt hat, sie würde Menschen den Job weg nehmen. Ich glaube wir müssen nicht über den beschissenen (finanziellen) Zustand (Notstand?) der Studio-Szene reden, oder?
 

soundjob

HÖRSPIEL MUSIK AUDIO
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Darüber habe ich beim Logo entwurf schon nachgedacht, aber das ist mittlerweile gar nicht so einfach "100% AI free" zu behaupten bei einer Teamworkarbeit mit vielen Gewerken die hier und da unterschiedliche Soft und Hardware einsetzen.

- Texter nutzen bei der Recherche die KI Zusammenfassung, Übersetzung oder Rechtschreibkontrolle...
- Musiker, Sprecher und Cutter nutzen verschiedene DAW in einer Produktion. In diversen DAW steckt mittlerweile KI an vielen Stellen z.B. beim Entrauschen, Mastering etc. Das fängt auch bei Hardware an (vgl. ZOOM).
- Von Covern fange ich erst gar nicht an... ;)

Deswegen einfach "AI Free" draufzukleben funktioniert meiner Ansicht nicht wirklich gut, da man nicht wirklich weiß wo nicht doch versteckt KI eingesetzt wird, ohne das man es selber weiß oder wollte. Ich befürchte sogar, so ein Label "AI free" konterkariert den Ansatz Menschengemachtes als Fokus zu setzen. Im Gegensatz kann man natürlich auch einfach 100 % Human Made schreiben. Solche Logos gibt es ja auch schon und an den Gedanken das was menschlich ist zu fokussieren, an den habe ich mich angelehnt.

In dem Thread ging es vorrangig um KI Stimm-Ersatz für Sprecher:innen. Deswegen habe ich dafür ein Logo gebastelt.
Natürlich könnte man das auch für Musik, Text etc. machen. Das hatte ich auch kurz probiert, empfand das Logo aber als etwas überladen (vgl. unten). ;)

Anhang anzeigen 40449
Was ich mich eigentlich letztlich frage, da unsere Hörspiele doch in deutscher Sprache vorliegen und, so vermute ich stark, überwiegend im deutschen Sprachraum konsumiert werden, weswegen das Logo dann eigentlich in Englisch sein müsse ?
Ja, schon klar... international... aber dennoch 🤷‍♂️
 

DragensMusic

Mitglied
Habe gerade erfahren, dass es Diskussionen gibt zum Thema Amazon Kindl und ihrem "Ask this Book" feature das spoilerfreie informationen zu figuren, vergangenen gelesenen kapiteln geben kann, was direkt Aufruhe unter den Authoren in den USA verursacht hat.


Interessant an dem Thema ist natürlich die Frage inwiefern das exploitativ ist oder ob Authoren im Grunde dadurch keinen Nachteil erhalten. So wie ich es verstanden habe sollen nur Kapitel und Informationen zusammengefasst werden, die der leser bereits gelesen hat. Die Frage ist auch. Wie funktioniert es. Passiert es "on the fly" und die KI hat kein Wissen über die Bücher oder wurden die Bücher durch die KI gejagt.

Wenn letzteres der Fall ist, ist dann die Frage, ob es überhaupt relevant ist, wenn die KI außerhalb von Kindl gar nicht zugänglich gemacht wird.

Wieder ein weirder Sonderfall, an dem man merkt wie schwer es ist einzuschätzen, ob etwas schädlich ist oder nicht. Man kann natürlich pauschal einfach sagen, alles was mit KI zusammenhängt ist schädlich, aber das wäre jetzt nicht mein Standpunkt.
 

knilch

Hä? Was heißt das?
ultralativ hat eine sehr ausführliche Argumentation gegen KI in der Kunst produziert:


Demnach: KI ist kein Werkzeut, KI ist Fiverr. Die User sind keine Künstler, sondern lediglich Auftraggeber.
 

Kluki

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Das Video habe ich auch gerade gesehen. Sehr interessant
 

DragensMusic

Mitglied
ultralativ hat eine sehr ausführliche Argumentation gegen KI in der Kunst produziert:


Demnach: KI ist kein Werkzeut, KI ist Fiverr. Die User sind keine Künstler, sondern lediglich Auftraggeber.
Also ich denke vielen ist schon mittlerweile klar, dass ein Bild mit einer KI zu generieren einen selbst nicht zum künstler macht oder? Und wer den Schuss nicht gehört hat, der ist vermutlich selbst Laie und wäre gerne ein Künstler.

Jedoch finde ich das runterspielen der KI Nutzung im kreativen Prozess etwas mager, denn klar, man ist selbst kein Künstler, aber man kann durchaus Creative Director sein und bewusst kuratieren, was in das Produkt hinein genommen wird, damit es der kreativen Vision entspricht. Beispielsweise ein Comic. Klar ist man nicht der künstler des Comics, aber man ist irgendwo Projektleiter und muss Entscheidungen treffen, wie das Endprodukt rüber kommen soll. Und damit wird eine Sammlung vorgenommen, die einer Vorstellung folgt, die jemand versucht für andere Sichtbar zu machen. Und somit muss es eine ästehtische Koherenz erreichen.
Seit der Moderne ist der Begriff Kunst so weit weg, vom Ölgemälde, dass jemand, der sich Bilder aus der Bravo ausstanzen lässt und die gestanzten Bilder dann aneinander legt schon wieder ein Künstler ist.

Ich glaube manchmal wird etwas verkannt, dass die Leute, die generative KI benutzen, nicht unbedingt Künstler sein wollen, sondern ihre Ideen hörbar oder sichtbar machen wollen. Würden alle Künstler, die ich kenne kostenlos arbeiten, dann würde ich ihnen sofort alle meine Idee geben, wie ich gerne eine Geschichte illustriert haben möchte und würde das mit denen besprechen und dann am Ende ein von echten Menschen produziertes Artworkbuch für eine Story haben. Aber Künstler wollen Geld haben, weil sie auch leben wollen und daher würde für diese Geschichte nie irgend etwas visuelles jemals irgendwo erscheinen. Denn derjenige, der die Idee hat, hat auch nicht genug Geld das zu bezahlen. Es ist daher schon eine Demokratisierung der Umsetzung von Konzepten und Ideen, die sonst nur durch Connections und genug Geld das Licht der Welt erblickt hätten.

Ich möchte mich einmal dafür entschuldigen, dass ich bei dem Thema KI manchmal wie der Advocatus Diaboli rüberkomme. Mir fällt immer wieder auf, dass der eigentliche Nutzen von KI häufig so sehr auf das Thema "bist du künstler oder nicht" gemünzt wird, anstatt auf das, was eigentlich im wesentlichen damit gemacht wird. Keiner der sich für Kunst interessiert, interessiert sich für KI Kunst. Aber Leute die entertaint werden wollen, interessieren sich für hübsche bilder und lustige songs oder vielleicht auch den kuratierten KI-Bild Comic, der eine bewusst erzählte Geschichte darstellt. Und dafür wird es auch abnehmer geben. Alleine wenn man Ballerina Cappuccina sieht. Letztens habe ich Schlüsselanhänger mit diesen schrecklichen Figuren gesehen, aber die Kinder machen sich einen Gaudi draus. Alles KI generiert, nichts davon ist wirklich bewusst gemacht worden, aber scheinbar genug happy accident, dass es kommerziell verkauft und sich wie ein lauffeuer verbreiten kann.
 
Zuletzt bearbeitet:

knilch

Hä? Was heißt das?
Also ich denke vielen ist schon mittlerweile klar, dass ein Bild mit einer KI zu generieren einen selbst nicht zum künstler macht oder? Und wer den Schuss nicht gehört hat, der ist vermutlich selbst Laie und wäre gerne ein Künstler.

Jedoch finde ich das runterspielen der KI Nutzung im kreativen Prozess etwas mager, denn klar, man ist selbst kein Künstler, aber man kann durchaus Creative Director sein und bewusst kuratieren, was in das Produkt hinein genommen wird, damit es der kreativen Vision entspricht. Beispielsweise ein Comic. Klar ist man nicht der künstler des Comics, aber man ist irgendwo Projektleiter und muss Entscheidungen treffen, wie das Endprodukt rüber kommen soll. Und damit wird eine Sammlung vorgenommen, die einer Vorstellung folgt, die jemand versucht für andere Sichtbar zu machen. Und somit muss es eine ästehtische Koherenz erreichen.
Seit der Moderne ist der Begriff Kunst so weit weg, vom Ölgemälde, dass jemand, der sich Bilder aus der Bravo ausstanzen lässt und die gestanzten Bilder dann aneinander legt schon wieder ein Künstler ist.
Ich finde es ist eine Sache etwas als Rohling zu machen und sich dann hinzusetzen um das Ganze richtig zu gestalten oder damit einfach und schnell Geld verdienen wollen. Selbst wenn man sich dabei nicht als Künstler als solches betitelt, leiden alle anschließend darunter dass man den AI-Slop veröffentlicht. Zum einen jene, die es nicht sehen wollen, weil die Qualität eben nicht auf dem Level ist, das man erwartet, zum Anderen weil man selbst zu kritisch wird und echte Künstler angegangen werden, sie würden nur KI-Scheiß machen, obwohl es echte Fotokunst oder ähnliches ist, wo Jahre an Erfahrung drin steckt. Häufen sich ja auch, diese Meldungen.
Ich glaube manchmal wird etwas verkannt, dass die Leute, die generative KI benutzen, nicht unbedingt Künstler sein wollen, sondern ihre Ideen hörbar oder sichtbar machen wollen. Würden alle Künstler, die ich kenne kostenlos arbeiten, dann würde ich ihnen sofort alle meine Idee geben, wie ich gerne eine Geschichte illustriert haben möchte und würde das mit denen besprechen und dann am Ende ein von echten Menschen produziertes Artworkbuch für eine Story haben. Aber Künstler wollen Geld haben, weil sie auch leben wollen und daher würde für diese Geschichte nie irgend etwas visuelles jemals irgendwo erscheinen. Denn derjenige, der die Idee hat, hat auch nicht genug Geld das zu bezahlen. Es ist daher schon eine Demokratisierung der Umsetzung von Konzepten und Ideen, die sonst nur durch Connections und genug Geld das Licht der Welt erblickt hätten.
Du kannst überall über das Internet jemanden finden versuchen, der sich deinem Vorhaben anschließt und etwas mit dir gestaltet. Schau dich hier im Forum um. Niemand will einen Cent dafür haben. Es macht einfach Spaß. Auf Reddit gibts Leute die dir Fotos restaurieren von geliebten Verwandten, von denen du nur ein halb zerstörtes Foto hast. Viele davon kostenlos. Die ganze Open-Source-Community und solche Projekte wie Wikipedia machen das alles unentgeltlich, einfach weil sie es für sinnvoll erachten. Selbst kleine Gruppen an Leuten setzen sich zusammen und bauen ein Spiel, bei dem jeder auf was anderes spezialisiert ist (Sound, Grafik, Programmierung) und sie stecken da 3 Jahre Arbeit rein in der Hoffnung, dass sie am Ende einen Spiel haben, was sich verkaufen lässt. Du kannst diese Leute finden. Es ist dank dem Internet schon längst demokratisiert.

Wenn man selbst die Arbeit und Kraft nicht reinstecken will, ist das aber doch auch ok. Es muss nicht jeder alle seine Gedanken in die Welt veröffentlichen. Dann macht man das privat für sich in seinem Zimmer und fertig. Einige (viele) sollten es auch lieber nicht veröffentlichen (siehe dein Beispiel mit der Ballerina).
Früher hattest du Hobbies, die hast du im Privaten für dich umgesetzt und ab und zu wurde durch Zufall jemand daraus entdeckt und konnte vielleicht ein bisschen Geld nebenher damit machen. Aber Hobbies waren eben ansonsten einfach für dich da. Zur Entspannung oder um was Neues zu lernen. Heute muss das alles gleich veröffentlicht und kommerzialisiert werden und eigentlich ist das nur eine Demokratisierung dieses Geschäftszweigs und nicht mehr. Man hätte das auch früher machen können, aber man hat nicht genug Zeit und Arbeit reingesteckt, damit das passiert und auf einem Level war, dass jemand es hätte sehen/hören/fühlen wollen. Heute denkt man, die Maschine macht es für mich, es kommt dabei low-level-Müll heraus aber man erwartet, dass man gleich das große Geld damit macht. Es wird oftmals eben nicht als Werkzeug verstanden um sich selbst dabei zu verbessern, sondern es soll den ganzen Prozess vereinfachen, damit man mehr Geld scheffeln kann. Leute setzen sich nicht hin und fragen sich, was sie ausdrücken wollen, sie haben eine erste schnelle Idee und die wollen sie sofort umgesetzt sehen. Das ist kein Prozess mehr, an dem du Dinge verbesserst und es rund schleifst. Entertainment hin oder her.
Während dessen sind wir auf einem Level der Stromproduktion der KI-Rechenzentren in den USA allein, dass die halbe EU damit versorgt werden könnte ( Golem.de: IT-News für Profis ). Tut mir leid, aber da hörts bei mir echt auf. Wir verbrennen weiter mehr Ressourcen dafür dass wir kulturellen Müll rausfeuern, was im besten Fall keiner sehen will, im schlimmsten Fall bösartige Propaganda ist. Da gibt es für mich irgendwie keine Argumentation, die das auch nur annähernd rechtfertigen würde. (Ok hier verlass ich gerade den Punkt mit der Kunst, aber ist auch irgendwie alles schwammig zur Zeit, sorry.)
Ich möchte mich einmal dafür entschuldigen, dass ich bei dem Thema KI manchmal wie der Advocatus Diaboli rüberkomme.
Da brauchts keine Entschuldigung ;-) Ohne die 'andere Seite' der Diskussion haben wir doch gar keine Diskussion :D
Mir fällt immer wieder auf, dass der eigentliche Nutzen von KI häufig so sehr auf das Thema "bist du künstler oder nicht" gemünzt wird, anstatt auf das, was eigentlich im wesentlichen damit gemacht wird. Keiner der sich für Kunst interessiert, interessiert sich für KI Kunst. Aber Leute die entertaint werden wollen, interessieren sich für hübsche bilder und lustige songs oder vielleicht auch den kuratierten KI-Bild Comic, der eine bewusst erzählte Geschichte darstellt. Und dafür wird es auch abnehmer geben. Alleine wenn man Ballerina Cappuccina sieht. Letztens habe ich Schlüsselanhänger mit diesen schrecklichen Figuren gesehen, aber die Kinder machen sich einen Gaudi draus. Alles KI generiert, nichts davon ist wirklich bewusst gemacht worden, aber scheinbar genug happy accident, dass es kommerziell verkauft und sich wie ein lauffeuer verbreiten kann.
Der Nutzen dieser Algorithmen liegt meiner Meinung nach nicht im künstlerischen Bereich, sondern in Assistenzsystem wie das @pio als Beispiel in dem anderen Thread gebracht hat. Alles medizinische, was dadurch besser läuft: go for it. Da hast du am Ende wahrscheinlich einen sinnvollen Mehrwert dabei. Erkennung von Dingen in der Forschung und Zeitsparen oder bessere Simulationen, alles gut. Solange man es verstehen kann und es keine Blackbox ist.
Ich hab Leute in der Bekanntschaft, die schreiben eine Karte zum Geburtstag mit ChatGPT. Wenn es jemanden nicht wichtig genug ist, sich den Text auszudenken, warum zur Hölle schreibt man dann überhaupt diese Karte. Lasst es einfach weg.
 
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