Kluki

Kann mich jemand hören? Hallooooo!
Sprechprobe
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Hallo und willkommen. Du kannst stolz auf dich sein, dass deine Bücher so gut ankommen, Glückwunsch. Nicht jeder kann Hörbücher lesen, selbst bei manchen Profis muss ich zum Beispiel ausmachen, weil es sich falsch anhört. Das ist ja auch immer Geschmackssache.
 
Ich hätte da eine Idee ...
Ihr habt mir geholfen und tut es immer noch. Mit Kohle sieht es nicht so super bei mir aus, aber ich würde Euch die Rechte an meinem Thriller "Sauber: Sourcecode Ninor" geben, um daraus ein Hörspiel zu machen. Wäre das etwas für Euch?
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Nanami

Es sind heute viele Leute in Versailles
Sprechprobe
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Der Threadtitel generiert natürlich maximale Aufmerksamkeit; wenn du deine Thriller so ähnlich aufgezogen hast, sind die sehr guten Bewertungen erklärbar.

Ich habe mir deine Hörbuchprobe angehört und würde mich wundern, wenn du dein Potenzial nicht selbst erkennen würdest? Eine Stimme mit Gewicht, eine dunkle, erwachsene, wichtige und teure Stimmfarbe und viel Verständnis für Gravitas, aber wie auch nicht, wenn es sich um deine eigenen Gedanken handelt. Lediglich die "Abgehacktheit" der Sätze könnte zu stressig sein, auch wenn es nach Ende der stressigen Situation besser wird, der Hörer wird dann nicht so gefordert. Falls du die Möglichkeit hast, mach unbedingt ein, zwei Kurse bei Katharina Koschny oder anderen namhaften Sprechlehrerin, denn du wirst dadurch sogar Impulse fürs Schreiben mitbekommen. Möglicherweise bist du gerade im perfekten Alter für deine persönliche Hörbuchstimme!
Was auch hilft: So viel wie möglich Hörbücher hören und seine Favoriten herauskristallisieren. Denn dann weißt du, was dir selbst gefällt und kannst dies auf deine eigenen Werke übertragen bzw. dies dem Hörer so nahebringen, wie du es dir vorgestellt hast.

Und im Endeffekt läuft natürlich alles darauf aus, dass du ohnehin keine Wahl hast, weil nämlich immer alles gut wird, ob du willst oder nicht. 🌻
 
Moin. Ich bin jetzt mittlerweile bei 2 A4-Seiten mit Ideen und Hinweisen von Euch. Von Menschen, die wissen, wovon sie sprechen, nicht wie die letzten Monate von KI. Ich komme mir gerade ein bisschen wie der Zauberlehrling vor. Die Geister, die ich rief ...
Also dann, das Mikrophon wartet.
 

Delay

Mitglied
Sprechprobe
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Hallo Rainer,

also eine sehr Einfache Art von Profis zu lernen ist die folgende:
Such dir zwei, drei Bücher die du zuhause hast von denen es Hörbücher gibt und lies selbst für dich die ersten zwei Seiten an. Dann nimm die Hörprobe von der Plattform und Vergleich das wie du es gesprochen hast, mit dem wie es der Sprecher getan hat. Mach das am besten mit unterschiedlichen Sprechern.
Du kannst nachdem vergleich, dich nochmal aufnehmen und dann vergleichen mit deiner ersten Aufnahme. Was hat sich verändert, was gefällt dir jetzt besser und wieso? Umso häufiger du das machst umso mehr kriegst du dann ein Gefühl wie es andere machen.
Wie so oft: Kopiert man nur eine Person dann heißt es schnell du bist der Nachfolger der Person. Bedient man sich von 10 Personen und pickt sich überall das raus was einem am Besten gefällt, dann wird man deine Einzigartigkeit loben.
Wenn du ein Probetext zur Verfügung stellst, wirst du schnell feststellen das jeder ein bisschen eine andere Art hat dem Text Leben einzuhauchen.

Viel Spaß und Erfolg. :)
 
Ha, nachdem ich mir "Des Teufels Gebetbuch" für viel Geld heruntergeladen und festgestellt habe, dass mich das überhaupt nicht mitnimmt (Uve Teschner), bin ich auf eine viel bessere Idee gekommen - hier gibt es tausende Links zu euren Sprechproben. Da habe ich ein paar Wochen zu tun.
 

Telliminator

Sample-Collector
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Ja, das dauert schon ein Weilchen sich durch alle Sprechproben zu hören. Wenn es aber darum geht, wie man Texte / Geschichten lesen - oder vielmehr vortragen oder auch spielen soll können Sie dir nur einen kleinen Einblick geben in das Wie. Letztlich muss der Text für sich sprechen und eine Betonung liefern, welche die Geschichte trägt und nicht verfälscht. Und nicht, wie Du schriebst, wie eine Parodie wirkt.

Den Text einfach nur per K.I. bzw. TTS lesen zu lassen, wie das mehr und mehr in Mode kommt, hilft nicht. Geschichten brauchen Emotionen und zwar die richtigen an den richtigen Stellen. Sie müssen Leben und den Hörer abholen und mitnehmen. Man kann einen Satz auf verschiedene Arten sagen und sprechen. Allein schon die Grundemotion des Sprechers entscheidet über Erfolg oder Doofklingen.

Der Tipp sich Hörbücher anzuhören ist gut. Meine Empfehlung Andreas Fröhlich als Leser von Büchern - der macht es vor, dass es wie erzählt klingt und nicht stupide gelesen sondern richtig gespielt, jede Figur bekommt ihre eigene Atitüde im Sprechen und man erkennt sofort das ist der Held, das die Freundin, das der Bösewicht.
 
Der Tipp sich Hörbücher anzuhören ist gut. Meine Empfehlung Andreas Fröhlich als Leser von Büchern - der macht es vor, dass es wie erzählt klingt und nicht stupide gelesen sondern richtig gespielt, jede Figur bekommt ihre eigene Atitüde im Sprechen und man erkennt sofort das ist der Held, das die Freundin, das der Bösewicht.
Oh ja, ein sehr guter Vorleser. Den kann ich mir als Hörbuchmuffel sogar gut anhören, selbst wenn er Frauen liest (mein Hauptproblem bei Hörbüchern, natürlich auch umgekehrt bei Leserinnen). Empfehlen würde ich da den Drachenbeinthron, wirklich gut!
 
Ha, ich habe einen gefunden, bei dem ich alter Dinosaurier sogar Gänsehaut bekomme. Ich bin Fan von Peter. F. Hamilton und so bin ich auf Oliver Siebeck gestoßen. Die Stimme begleitet mich als Hörer, zwinbgt mir nicht fremde Emotionen auf, lässt mich selbst entdecken. Unaufgeregt, zwar präsent, aber eher im Hintergrund begleitend und nicht mir seine Emotionen aufdringend. genial. Das will ich auch! :)
 

derFlüsterer

Sprecher
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Lieber Rainer,

es wird natürlich nicht DIE Art geben, Deinen Text vorzutragen. Jedes Hörbuch ist ein Angebot des jeweiligen Sprechers/der Sprecherin. Jede Lesung ist eine Interpretation, da gibt es wenig, das wirklich richtig oder falsch sein kann. Man denke z.B. an den fantastischen Ulrich Pleitgen, der als Hörbuchsprecher so ziemlich alle "Regeln" des Hörbuchsprechens missachtete, die es gibt - und für mich einer der fesselnsten Hörbuchinterpreten schlechthin war. Andere hingegen, die sich an alle technischen Regeln halten, langweilen mich zu Tode. Es kommt also schlicht und einfach an, was "gefällt" und was "mitreißt". Und wenn dabei noch so Grundsätzlichkeiten, wie die -ig-Laute etc. beachtet werden, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Dennoch - und da stimme ich voll und ganz zu - heißt Hörbuch-Sprechen: üben, üben, üben. Ich erinnere mich an meine ersten Gehversuche, als ich als privates Geschenk ein Buch vorlas... ha, ha... da bin ich heute milliarden Lichtjahre entfernt von - zum Glück in die verbesserte Richtung.

Da wäre es ja fast mal spannend, einen kleinen Auszug aus Deinem Roman hier online zu stellen und alle die Lust haben, interpretieren den Text. Da würde man sicher eine Vielzahl von individuellen und jede auf seine Weise tollen, Interpretationen bekommen.

So oder so, bleib am Ball, bleib kreativ, bleib in unserer Gemeinschaft, ignoriere Ki! Es grüßt
Philip
 

Delay

Mitglied
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Da wäre es ja fast mal spannend, einen kleinen Auszug aus Deinem Roman hier online zu stellen und alle die Lust haben, interpretieren den Text. Da würde man sicher eine Vielzahl von individuellen und jede auf seine Weise tollen, Interpretationen bekommen.
Sowas finde ich auch immer mega spannend, würde da auch mal eine Interpretation anbieten. Ist immer sehr interessant die verschiedenen Interpretationen und Arten wie etwas gesprochen wird.
 
Mehrere Anmerkungen dazu.
1. Regeln
Ich komme immer mehr zu der Auffassung, das für ein Hörbuch - nicht für ein Hörspiel - das gleiche elementare Prinzip wie für das Schreiben eines Romans gilt: Der Autor (Sprecher) sollte sein wie Gott - überall anwesend, aber nirgendwo sichtbar. Das zu erläutern, würde zu weit führen. Ich bin mir sicher, viele hier wissen, was ich damit meine. Ich habe zwanzig Jahre gebraucht, um das zu kapieren. 2013 habe ich "Der im regen tanzt" begonnen. 2017 war ich fertig - dachte ich. 1231 Seiten. Ich habe bis 2025 gebraucht, um zu verstehen, dass erst, wenn ich alle überflüssigen Attribute und Beschreibungen und mich selbst und meine (versteckte) Meinung rausschmeisse, aus dem Diamanten ein Brillant wird. Da waren es dann nur noch 616 Seiten, obwohl zwei neue Kapitel hinzugekommen waren. Ich denke, das gilt auch für das Sprechen. Dem Zuhörer ein Begleiter zu sein, ohne seine Phantasie einzuengen. Aber vielleicht denkje ich in einem Jahr darüber schon wieder anders. Aber eines ist wahrscheinlich sicher: Regeln brechen, weil man sie nicht kennt, kann jeder. Aber Regeln erst lernen, dann beherrschen und dann selbst entscheiden (können), welche man sinnvoll bricht, dürfte die Königsdisziplin sein.
2. Auszug einstellen.
Das macht wenig Sinn in meinen Augen, weil der Roman drei Stränge hat, die sich immer wieder kreuzen und über dreißig Jahre geht. Ohne langweilig zu sein. Aber die Charaktere entwickeln sich, ändern sich (das ist, was mich beim Schreiben wirklich fasziniert: keine Pappfiguren, sondern Charaktere), 2 Ich-Perspektiven (Mann und Frau, in manchen Kapitel sogar gemeinsam) - ich glaube nicht, dass das als Hörbuch überhaupt möglich ist. Als Hörspiel schon. Deshalb habe ich es Euch ja auch angeboten als Hörspielstoff. Ich denke, der Stoff ist sehr menschlich, hoch spannend und ebenfalls aktuell.
Vielleicht hört ihr Euch ja mal den Inhalt und mein Vorwort an.
Aber zwei Kapitel kann ich auch gerne anhängen.
Vorwort
Klappentext
 

Anhänge

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John Suheg

Autor, Sprecher, Cutter
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Hallöchen Rainer und willkommen bei uns. Es freut mich das du hier bist.

Das deine Bücher gut ankommen, spricht doch schon für sich ;)
 
Ah, nee. Das ist ein Missverständnis. Ich bin ein Underdog, ein Selfpublisher ohne Kontakte und Beziehungen. Auch kein verkrachter Promi. Heisst, niemand kennt mich und deswegen kauft auch keiner meine Bücher. Wenn du als SP in einer Buchhandlung auftauchst, kehren sie dich mit dem Besen raus.
Allerdings haben die wenigen, die sie gelesen haben, ausschließlich 5-Sterne-Bewertungen hinterlassen und Rezensionen, die nicht mal Fitzek oder Le Care bekommen. Aber egal, ich weiß dass sie gut sind und das sie meinen Kindern und Enkeln von mir bleiben werden.
 

John Suheg

Autor, Sprecher, Cutter
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Dann bitte ich viel mals um Entschuldigung, das ich es falsch verstanden habe.

Aber auch wenn deine Bücher, bei deinen Kindern, Enkeln und Freunden gut ankommen, spricht das doch im Grunde auch für dich.
So oder so, jeder Autor, egal ob Buch, Drehbuch, Skripte oder sonst was, hat in meinen Augen Respekt verdient. (Ich nehme mich da jetzt raus, bin ja selbst einer :ROFLMAO: )

Ich kenne auch einen der gerade so kleine Fan Bücher schreibt über Star Trek.
 
Ha, schon wieder hier etwas gefunden, was ich mich nicht getraut habe, es auszuprobieren. Ich wusste gar nicht, dass es einen Namen dafür gibt: Sprechpartitur. Ich ärgere mich nämlich, dass ich lange Sätze und deren Rhythmus nicht auf einen Blick erkenne und dachte mir, in visuellen Blöcken spare ich mir Hinweise und Anmerkungen. Habe gleich ein Kapitel so umgeschrieben. Bin ja gespannt morgen, wie sich das liest. Ihr seid echt ne Fundgrube, Kinder!
Sprechpartitur.png
 
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