Parasit - Die Symbiose

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HaPe

Super-Hoertalker
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Parasit - Die Symbiose




Beschreibung
Sylvia Foster soll ihren Mann umgebracht haben, denn die Polizei erreichte nach einem Notruf das Haus der Fosters, als Syliva offenbar ihren Ehemann Bernhard durch ein Fenster im ersten Stock stürzte. Doch bei dem ersten Verhör begann sie eine unglaubliche Geschichte zu erzählen. Sie behauptete, dass am frühen Morgen irgendetwas vom Himmel heruntergefallen sein soll und ein tiefes Loch im Garten der Fosters hinterließ. Doch von diesem Loch ist nichts mehr zu sehen. Eine Reihe von mysteriösen Ereignissen nahm seinen Lauf. Dr. Stan Philips, anerkannter Klinikchef, renomierter Mediziner und Psychologe, Vorgesetzter und Vertrauter von Sylvia Foster wird um Rat gefragt. Was ist Fiction? Was ist Realität?

Rollen & Sprecher
Sylvia FosterDagmar Bittner
Bernhard ForsterTim Gössler
Anna FosterHannah Jöllenbeck
Dr. Stan PhilipsHans-Peter Stoll
Chief Detective BrunnerWerner Wilkening
Autofahrerin Ines WaltersChristiane Marx
Nachbarin Mrs. WilliamsAndrea Bannert
Krankenschwester CollinsStefanie Puke
Officer MillerFreddy Bee
Polizisten im EinsatzRoman Ewert
Jan-Julian Eiben
CreditsTom Westerholt
Script, Regie und SchnittHans-Peter Stoll
Musik
Philipp Hümmerich
Lektorat
Frederic Brake
Covergestaltung
Maik Alwin
Sounds
Hans-Peter Stoll, Philipp Hümmerich & www.freesound.org
Dauer45 Minuten
Download
Das gesamte Hörspiel steht unter der CC-Lizenz 3.0
(Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung):
http://creativecommons.org/licenses/...nd/3.0/deed.de

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Jeln Pueskas

Michael Gerdes
Teammitglied
AW: Parasit - Die Symbiose

Ich konnte leider nicht bei der Premiere sein. Aber hören werde ich es mit Sichherheit. Fragt sich nur wann :D


Viele Grüße, Michael
 

Wolfram Damerius

www.playtaste.de
AW: Parasit - Die Symbiose

Ein schönes Hörspiel. Gleich am Anfang spürte man eine schön unbehagliche Stimmung die sich langsam steigert.
In der Tradition der Paranoia-Thriller der 70er (Die Körperfresser, Die Däminischen usw.) entsteht ein wohliges Gruselszenario das vor allem durch die atmosphärische Musik unterstützt wird.
Nun kann ich erst beim chatfreien Zuhören nochmal genauer auf den Plot und Handlungsverlauf eingehen, aber das bisher wahrgenommene empfand ich als sehr kurzweilig.
Die Sprecher haben mir durch die Bank weg gefallen. Wobei ich Werner (ich liebe deine Stimme!) und Dagmar (tolles Spiel, vor allem in der Trauerszene) besonders stark fand.
 

aigiko

Aiga Kornemann
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AW: Parasit - Die Symbiose

Saubere Geschichte mit gut dosierten Gänsehaut-Effekten, klasse gespielt, hat mir sehr gefallen. Chronologie über Rückblenden knacken find ich immer schön, auch Erzähltempo, Rhythmus und Musiken haben es mir leicht gemacht, dranzubleiben. Feine Sache!

Es hätte bei mir noch einen Hauch besser funktioniert, wenn zwei falsche Fährten anders gewichtet gewesen wären: Zum einen das Gespräch Bernhard/Sylvia über Pillen und Halluzinationen, da hätte ich mir einen Satz mehr gewünscht, damit es besser in meiner Erinnerung hängt und ich doller an ihr zweifeln kann. Und die Pointe wäre für mich stärker gewesen, wenn mich Phillips über emotionale Beteiligung im Gespräch mit Sylvia länger auf falschem Kurs gehalten hätte. Durch seine Kühle war recht schnell klar, wohin der Hase läuft. Beides nur subjektiv und tagesbedingt überhitztem Hirn entsprungene Minikritteleien. Vielleicht mal als Anregung brauchbar, sonst bitte nicht mal ignorieren.

Glückwunsch an alle Beteiligten!!!
Aiga
 

Dagmar

I'm not weird, I'm gifted
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AW: Parasit - Die Symbiose

Juhuu, ich hab mich voll gefreut dass so viele im Chat waren :)
Hier meine Eindrücke:

Ich war vor allem begeistert wie homogen die Sprecher waren. Ich fand da gabs überhaupt keine Ausreißer, sehr stimmig. Auch die Musik fand ich klasse, die hat viel zur Stimmung beigetragen. Die Stimmung des Hörspiels find ich super, habe mich gut unterhalten gefühlt.
Der Schnitt war mir im Anfangsdialog etwas zu straff, da hätte ich mir manchmal nen Tucken längere Pausen gewünscht, denn Stan muss ja erst mal setzen lassen und begreifen, was der Brunner da eigentlich faselt. Aber war noch im Rahmen, nur mein Gefühl.

Schwächen sehe ich nach wie vor ein klein wenig im Skript.
Zum Einen fallen, obwohl wir Sprecher schon versucht haben einiges abzumildern, einige sehr gespreizte Sätze auf, die man so eigentlich wenn man natürlich spricht nicht sagen würde. Vielleicht kann da ein Lektor schon auf sowas ein bisschen mitachten. Spätestens dann die Regie bzw. der Dialog-Cutter. Und die Sprecher natürlich auch. Dass jeder da bisschen mit aufpasst. Weil man erwischt die "Biester" sonst einfach nicht alle. Irgendwer erwähnte den Satz, der mir auch sofort aufgefallen war: "Geistesgegenwärtig trat ich ihm gegen das Schienbein".
Übrigens war mir bei dieser Szene der Kampf gegen Ende zu pointiert geschnitten. Man hörte immer genau das was Sylvia gerade erzählte - und NUR das. ... "Tritt SChienbein" *BUMPF* PAUSEPAUSE "er schrie" *ARGH* Pausepause... da hätte ich ein paar untermalende generelle Kampfgeräusche noch gut gefunden

Was ich früher auch schon angemerkt hatte in der Produktionsphase: Mir ist immer noch überhaupt gar nicht klar, warum das englische Namen sein müssen: Für mich hat die Geschichte instinktiv immer in Deutschland gespielt, irgendwo unter uns. Dann sagte man mir, ich müsse die Namen englisch aussprechen. Aber warum denn? Weil es zu albern ist, wenn statt dem Präsidenten die Bundeskanzlerin bedroht ist ;o)) Na dann sucht sich das Viech halt irgend nen hochrangigen Unternehmer oder so ;) Oder will sich seinen Weg nach Amerika bahnen, oder was auch immer (wobei der Präsident der USA jetzt auch nich der Oberhammerhöchste Mensch der Welt is...). Das hätte der Handlung vielleicht auch noch Spielraum gegeben:

Irgendwas is mit dem Ehemann komisch, man kapiert aber länger nicht, was. Aber auf einmal will er Kontakt zu hohen Unternehmern aufbauen, Sylvia begreift nicht, warum, versucht hinter die Motive ihres Mannes zu kommen. Irgendwann eskaliert der Streit, er erklärt, dass diese Leute mehr Macht haben. Dann würde man als Zuhörer langsam an die Motive des Parasiten herangeführt, versteht, dass es um Macht geht etc. und man hätte sich Bernhards etwas unlogische lange Erzähltirade sparen können. Gestern im Chat und auch uns schon beim Sprechen ist ja aufgefallen, dass das schon sehr gestellt ist, dass der Typ jetzt anfängt seine Weltherrschaftspläne offen zu legen und genau zu erklären wie es funktioniert
Irgendwer sagte auch, das Hörspiel war zu kurz (im Sinne von der Handlung). Da gebe ich Recht: im Mittelteil hätte es gut noch 1-2 Twists vertragen, oder aber auch dass man den Hörer länger rumrätseln lässt. Denn das hat ja cool funktioniert, die Reaktionen warn gestern ja echt gut :) Und es ist kurzweilig, man hätte auch 60min gut zugehört ohne sich zu langweilen.

Aigiko gebe ich auch recht, ich hatte so was ja schon im Dialogschnitt mal angemerkt, Stan war ursprünglich noch kühler, schon ganz am Anfang. Ich selbst würde einen sehr empathischen, einfühlsamen, hilfsbereiten Psychologen auch bevorzugen
und zwar bis zum vorletzten Satz!! So dass bis dahin immer noch die Sorge zu spüren ist. Und dann der letzte Satz richtig fies kommt!

Mein Fazit: ein sehr stimmungsvolles Hörspiel das für mich ein paar kleine Skriptschwächen hat (Schade eigentlich dass man sich nich nochmal nach dem Sammeln von Kritiken udn Eindrücken hinhockt und son Hörspiel nochmal anfasst und optimiert. Ich wär sofort dabei. Aber natürlich is bei all der Arbeit auch mal die Luft raus. Falls es irgendwann ne SE gibt: ich wär dabei :D)

So, das war bissi durcheinander, aber ich hoffe man kann meinen Gedankensprüngen folgen. Ich freu mich sehr, dass ich Sylvia sprechen durfte und finde das Ergebnis durchaus gelungen!
 
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Noir

Super-Hoertalker
AW: Parasit - Die Symbiose

So...ich war ja gestern auch bei der Premiere und ich muss sagen, dass ich das Hörspiel wirklich gut fand. Es hat mich - warum auch immer - etwas an Heterotrophe erinnert...vielleicht weil es ein ähnlich offenes Ende hat. Ganz besonders gut hat mir Dagmar gefallen, die wirklich sehr natürlich und glaubwürdig die Verzweiflung rausgehauen hat.

Insgesamt hätte das Hörspiel gerne noch ein oder zwei Szenen mehr gebrauchen können...zumindest hatte ich das Gefühl das die Sprünge etwas zu "krass" waren - beispielsweise die Trauer Sylvias und dann der Sprung zur Wandlung ihres Mannes & der anschließende Kampf. Das wirkte auf mich viel zu schnell, wobei das natürlich auch bedingt durch das "nur mit einem Ohr hören während des Chats" nur so gewirkt haben könnte...das muss ich dann noch einmal in Ruhe gegenhören.

Es gab zudem EINE einzige Stelle, bei der mir der Dialog sehr gekünstelt rüberkam...leider hab ich auch hier jetzt nur noch im Kopf DAS ich dieses Gefühl hatte und nicht WO *lach* Auch das reiche ich gerne nach einem zweiten Hören als Zweitfeedback nach.

Das Ende war ziemlich vorhersehbar...aber das liegt wohl auch daran, dass ich mich in meiner Freizeit mit vielen solcher Geschichten befasse und sie auch in Buch- und Filmform konsumiere, wo ich nur kann.

Diese Geschichte hätte übrigens tatsächlich auch sehr gut in Deutschland spielen können. Für mich spielte das Ganze auch irgendwie in Deutschland...hätte wunderbar gepasst...aber nun...ich kenne ja das Problem "Faszination Ausland" sehr gut selbst, weshalb ich die Entscheidung für die USA durchaus nachvollziehen kann - aber ich stimme Dagmar zu: DIESE Geschichte hatte irgendwie einen gewissen deutschen Touch. Gefiel mir!
 

Ellerbrok

Hoer-Stalker
Teammitglied
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AW: Parasit - Die Symbiose

Hallo,

ich konnte nicht bei der Premiere dabei sein, aber nun hab ich es geschafft dem Parasiten zu lauschen.

Das herrausragendste Merkmal an diesem Hörspiel ist die absolut geniale Leistung der Sprecher. Die Darstellung der mit der Situation überforderten und völlig verzewifelten Mutter ist realistischer als ich je zuvor etwas gehört habe. Dagmar, wenn es einen gäbe, dann hättest du hierfür den Hörspiel-Oscar verdient. Aber Tim und die anderen, die ich jetzt nicht alles hier aufzähle (man mag mir bitte vergeben) haben ihre Sache absolut gut und glaubhaft umgesetzt.

Obwohl es ja wirklich einige dieser "Parasitäre-Aliens übernehmen Menschen"-Geschichten gibt, hat mir die Story auch recht gut gefallen, hätte aber noch ein bischen länger sein können. Vielleicht bin ich aber auch von diesen 90-Minuten-Kinofilmlänge verdorben ;)
Ich fand, dass manche Sätze etwas künstlich geklungen haben. Ich habe jetzt leider grad kein Beispiel parat...

Die Musik war passend und nicht dominant, das hat mir gefallen. Die Soundeffekte haben sich ebenfalls gut in das Stück integriert.

An und für sich eine schöne runde Sache!

Gruß,
Marcel
 
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BigBear

Witzepräsident
AW: Parasit - Die Symbiose

Die Premiere ist leider auch an mir irgendwie vorüber gegangen. Bei uns in der Nachbarschaft fand am Wochenende ein größeres Volksfest statt, und daher war ich erst viel später online :drinks:

Aber ich hab's mittlerweile "nachgehört". Eine tolle Produktion. Ich mag solche Hörspiele, vor allem, wenn sie so enden wie das Eure.
 

HaPe

Super-Hoertalker
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AW: Parasit - Die Symbiose

Danke für Eure Rückmeldungen!:wink:

Ich oute mich jetzt einfach mal als literarisch etwas uninformiert (unvorbelastet klingt eigentlich noch schöner ;)) und wusste nicht, dass es solch geartete Geschichten in größerer Fülle gibt. Schade natürlich, dass dadurch das Ende zu vorhersehbar war - was soll's. So ist es eben.

Ohne Frage wird man recht schnell betriebsblind, gerade wenn man das Script selbst geschrieben hat und dann selbst auch noch Regie führt und schneidet. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

Eure Anmerkungen kann ich nachvollziehen und weiß von mir selbst, dass ich lieber alles zu kurz als zu lang schreibe (und im Grund bis jetzt auch noch ganz wenig geschrieben habe...). Nach der Freigabe durch das Lektorat hab ich mir auch die Freiheit nicht rausgenommen, größere Änderungen am Script vorzunehmen und hab mich bei der Produktion sehr daran gehalten. Sicher etwas, über das ich mir Gedanken machen werde.:gruebel:

Zu deinen Anmerkungen Dagmar:
Ich neige dazu eine Produktion lieber gerne schnell und zügig durchführen. "Parasit" hat jetzt auch länger gedauert, als ich es geplant hatte. Du hast absolut recht: am Ende war bei mir schon etwas die Luft raus. :eek:
Mehr Zeit hätte an der Stelle das Werk vermutlich nicht viel besser gemacht und auf der anderen Seite haben alle Beteiligten es verdient, auf das Ergebnis nicht Jahre warten zu müssen.

Wohingegen von meiner Seite nichts spricht, ist die Überarbeitung des Scipts. Wenn jemand Lust dazu hat, das zu übernehmen - einfach bei mir melden. Das wäre sicher effektiver, als wenn ich das tue (da war was mit beitriebsblind...). Das Gesamt-Projekt hab ich natürlich noch und ich könnte recht zügig mit neuen Takes eine SE realisieren.

Ich freut mich sehr für P.H. und seine Musik (und dass er mich ertragen hat :D).
 

Dorle

Berlin
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AW: Parasit - Die Symbiose

grmmmpfff:devil:jetzt hab ich hier grade so ne große nachricht geschrieben und beim abschicken hatte mich die seite schon rausgeschmissen?!!!!
na ob ich das noch mal hinkriege....

Das "Hölzerne" in der Sprache finde ich als Alienuninteressierte an diesem Hörspiel eigentlich ganz passend, kann ich mich doch dadurch einfach auf die (unbewußt?) herausgearbeiteten rationalen und voll dagmarmäßigen (Superbesetzung:thumbsup:) unrationalen Charaktere konzentrieren.
Ich kenne Dagmar ja nur von ihren Postings hier und einigen Hörspielrollen, liebe ihr einmaliges "ehemm" und freue mich, wie sie hier einiges von ihrem schauspielerischen Können zeigen konnte.
Auch superbesetzt finde ich Tim, der hier im Forum eine meiner "Lieblingsstimmen" ist. Er macht das herrlich nüchtern (super outtake:"wie schreit man das, damit das cool klingt" oder so ähnlich:D).
Und auch HaPe als Stan- auch wenn ich anfangs überrascht war über die eher ausdruckslose Spreche-passt ja mit dieser Nüchternheit absolut in die Rolle.
Was ich nicht ganz verstanden habe ist die Autounfallgeschichte. Da tritt sogar die großartige Christiane Marx als Fahrerin auf- und die drei wirken, als ginde es um Verzögerungen bei der Blumenlieferung???? Bernard ist doch noch gar nicht infiziert, wieso läßt ihn der Unfall so kalt? Sylvie als die emotionale- wieso ist sie nicht geschockt, in Aufruhr, völlig von den Socken? Und selbst wenn die Fahrerin etwas verstört war über die merkwürdige Ausdruckslosigkeit des Hundes- wieso diese Teilnahmslosigkeit? Diese Regieanweisung würde ich gerne verstehen...

Ansonsten hat mir das Hörspiel sehr gut gefallen, auch von der Geschwindigkeit, der Musik und auch die kleineren Rollen fand ich gut besetzt mit Kolibri als Tochter, Andrea Bannert als Nachbarin, WERNER (kein Hörspiel ohne Dich;)!!), Freddy Bee mal wieder als Polizist, Tom Westerholt usw.
"Neue" Stimmen sind gut- aber ich freue mich auch immer wieder über "bekannte" Stimmen vom Hörspielprojekt...
gerade jetzt, HaPe, und damit noch mal ein extra Dank auch an Dich für das "einfach mal fertig haben wollen"- sehr schön, dass mal wieder ein einzelnes Projekt des Hörspielprojekts veröffentlicht wurde!
Wäre gerne bei der Premiere dabei gewesen

(wehe der computer schmeißt mich jetzt wieder raus...)
 

Dagmar

I'm not weird, I'm gifted
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AW: Parasit - Die Symbiose

Sylvia war vorher hysterischer, aber HaPe hatte dann glaub ich Angst, dass es zu viel ist. Weil sie als Ärztin ja doch in solchen Situationen wohl kühler reagieren kann und es "nur" ein Hund ist. ICh dachte mir dann: vielleicht hat sie der Köter eh genervt *ggg* In der ersten Dialogschntitversion hatte ich jedenfalls sehr viel mehr geweint, aber es war halt die Angst da, dass dann für die Trauer um Anna keine Luft mehr nach oben ist.

P.S: hihi, find ich lustig: "dagmarmäßig" = unrational. Mag ich :D
 

Marco

Administrator
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AW: Parasit - Die Symbiose

Ich halte mich mal kurz.

War bei der Prmiere leider nicht dabei, erst anschließend gedownloadet und abends im Bett gehört.
Positiv: Ich bin nicht eingeschlafen, sondern war mit meinen Lauschern immer dran...bis zum Schluss.
Tolle Sprecherleistungen von allen Beteiligten. Aber besonders, ohne die anderen Leistungen schmälern zu wollen, hat mir Dagmar gefallen. In meinem Kopfkino hatte ich immer Jodie Foster vor Augen. Dagmar's Stimme und das Bild der Schauspielerin passten irgendwie zusammen. Wie Du das Emotionale hinbekommen hast ist wirklich toll. Sorry für die Schwärmerei, wollte mich ja kurz halten.
Musik,Schnitt und all der technische Kram ist auch eine tolle Leistung. Autor, Cutter und Regisseur gleichzeitig zu sein ist, so glaube ich, schon eine Herausforderung
Negativ: Ich konnte das Ende schon erahnen, es überraschte mich also nicht besonders. Und es war irgendwie einfach zu kurz für mich.

Zusammengefasst empfand ich das Hörspiel als ein sehr kurzweiliges spannendes Hörspiel, wo ich zwischen den professionell produzierten und diesem hier keinen Unterschied als Laie ausmachen kann.
 

Dennis Künstner

Administrator
Teammitglied
AW: Parasit - Die Symbiose

Ich habe das Hörspiel mittlerweile ein zweites mal gehört, diesmal über Kopfhörer. Bei dem Gespräch mit der Nachbarin hat es lautstärkentechnisch nicht ganz gepasst, aber sonst habe ich mich gut unterhalten gefühlt und das Hörspiel war sehr kurzweilig. Die Sprecher haben ihre Sache gut gemacht und deinen Schnitt fand ich ebenfalls schön. Rufe nach einer "Second Edition" kann ich direkt nach VÖ nicht nachvollziehen, denn das hättest du auch mit diesem Hörspiel gar nicht nötig. Sicherlich gab es im Skript hier und da mal einige kleinere Schwächen und das Ende war vorhersehbar (zumindestens für Genre-Kenner), was aber nichts an der guten Unterhaltung ändert. Die Musik von P.H.Powers fand ich ebenfalls sehr gelungen und sie hat das Hörspiel passend untermalt :).

P.H. Powers schrieb:
Freue mich auf Teil 2!
Für mich braucht das Hörspiel gar keinen zweiten Teil, denn das offene Ende ist für mich eigentlich sehr passend, auch wenn damit nicht jeder etwas anfangen kann. Ich würde es wohl auch eher einfach als "böses Ende" werten, anstatt als offenes.
 

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