Parasit - Die Symbiose

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HaPe

Super-Hoertalker
Sprechprobe
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AW: Parasit - Die Symbiose

... Rufe nach einer "Second Edition" kann ich direkt nach VÖ nicht nachvollziehen, denn das hättest du auch mit diesem Hörspiel gar nicht nötig. Sicherlich gab es im Skript hier und da mal einige kleinere Schwächen ...
Ich stehe zu meinem Werk und zum Script/Story (auch wenn der Hörer mehr hören wollte - besser als wenn sie zu langatmig war ;)), ebenfalls zur Interpretation der Charaktere, denn die ist so, wie ich es vorgegeben und in meinem Kopf hatte. Was mich persönlich wurmt sind natürlich die "unnatürlichen" Dialog-Teile. Gerade weil sie mir offenbar nicht selbst aufgefallen sind. Das wäre etwas, was ich in jedem Fall zu ändern bereit wäre und wobei ich gerne meine Wahrnehmung schärfen würde.
 

Sascha Kiss

ehemals aarom
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AW: Parasit - Die Symbiose

Ich habe es jetzt noch nicht gehört (hole es aber bald nach). Von dem was ich bisher gelesen habe würde ich auch meinen, dass es keine SE braucht. Natürlich gibt es immer etwas das man besser machen kann, aber lass das doch in ein neues Projekt einfließen. Ein Maler geht auch nicht hin und kopiert sein Bild nur weil ihm ein paar Kleinigkeiten am Original nicht gefallen. Ich würd's so lassen und freue mich jetzt schon im Vorfeld auf den Hörgenuß :music:.
 

Dagmar

I'm not weird, I'm gifted
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AW: Parasit - Die Symbiose

Sorry, meinte mit SE nicht, dass es die "braucht", sondern dass es doch cool ist wenn man hier Feedback bekommt, weil man dann daraufhin noch was verbessern kann. Vllt. ist SE auch das falsche Wort, Extended Version vielleicht besser. Ein Freund von mir ders gehört hat fands übrigens auch richtig cool, aber auch zu "schnell" - er meinte, eine höhere Inkubationszeit hätt er cool gefunden, so dass Sylvia und der Zuschauer sich noch etwas länger wundern können warum die Leute so seltsam werden. Dann könnte man einen Teil von Bernhards Erklärungs-Dialog in ein Gespräch mit Stan stecken um auch da die Unnatürlichkeit des Monologs rauszunehmen.
Die Dialoge zwischen Stan und Sylvia fand er etwas lang, er hätte sich mehr eigentliche Haupthandlung gewünscht. (Ich geb nur weiter was er gesagt hat, weil er sich hier nicht anmelden wird und Feedback ja erwünscht ist). Ich selbst fand die Dialoge ok, ein bisschen gestrafft wären sie auch gut.

Ich finds übrigens total großartig - und nochmal vielen Dank dafür - dass das Hörspiel so schnell fertig geworden ist. Die Qualität ist richtig hoch, die Frage die sich mir nur gestellt hat war eben: wäre es nicht vielleicht schön das Feedback zu nutzen um ein gutes Produkt zu einem verdammt guten Produkt zu machen - auch um mal rauszufinden ob und wieviel das dann wirklich ausmacht, man lernt ja immer dazu. Aber ist ja auch ne Lust-und-Launesache ;)

Vielen Dank auch für das Lob von euch *freufreu* Als Jodie Foster "gehört" zu werden geht ja runter wie Butter, ich find die Frau total super!! Und das mit dem Hörspiel-Oscar ist ja mal so was von süß!
 

wer.n wilke

wer.n the voice
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AW: Parasit - Die Symbiose

... jetzt hab ich mir das gute Stück mal in Ruhe angehoert / -: nach dem ich während der Premiere mit Chat-log-in-log out beschäftigt war... :fuck::-/ ... auf jeden Fall: Glückwunsch Dagmar! Schön geheult, gezittert, verzweifelt! Ja auch schöne Geschichte das: Das Böse, ein Virus, ein Parasit - von der Katze auf den Hund gekommen - das Kind - der treue Ehemann infiziert und schließlich der Doktor, die Finanz, den Präsidenten - die Welt - das Universum...

... ist ja schon viel geschrieben worden über den dramatischen Aufbau des Hoerspiels - ja, einiges hätte mehr Raum, anderes mehr Dramatik haben können (der Fenstersturz von Berhard z.B.) und auch finde ich, dass das "Böse - der Parasit", z.B. in Bernhards Küchen Monolog, der ja schon nicht er mehr war, viel freundlicher, sanfter, entspannter hätte rüberkommen können: , im Glauben an das "Gute" (= die Macht, Allwissenheit; Unsterblichkeit) er (oder es?) hätte das eigentlich nicht mehr nötig gehabt - ist immer ein bisschen kritisch, dem "Bösen" noch 'nen "bösen Stempel" auf zu drücken -?- ; aber gut: ich liebe halt den Kontrast, den Fall, das Überraschende ...
Was mir - mags an meiner :depp: liegen - unklar blieb: wann und wie hat sich denn Dr. Stan ... infiziert, oder war er das Übel von Anfang an? Und - was mir noch unklar blieb: ich meine, der Officer hatte doch was mit gekriegt: den Hilferuf von Sylvia, die entsetzlichen Geräusche im Hintergrund, auf Grund derer der doch seine Mannen losschickte - hätte das Brunner nicht zu Denken geben müssen? ...hm...

-: "hättte - hätte - hätte - würde..." :/: nun ist das "Kind" raus, und es ist wunderschön geworden - und herrlich böse!

also: Glückwunsch an alle Beteiligen und Danke für die Blumen für den Chief Detektive

lg :cool:

PS: Knabe Gybriel (10) war begeistert und fragt nach Fortsetzung :)
 
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Dagmar

I'm not weird, I'm gifted
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AW: Parasit - Die Symbiose

@ Werner: auch wenn die HAndlung rel. offensichtlich war, kannst du das vielleicht als Spoiler markieren? weil du schon verdammt viel Infos in deinem Posting hat ;)

Zur Beantwortung Deiner Frage:
er hatte Bernhard ja nach dem Fenstersturz untersucht. Und er sagt ganz am ANfang: "er lebte noch". Da hatte er sich das DIng eingefangen. Allerdings bisschen inkonsequent, dass er dann nicht gleich so gehässig wird wie die anderen... aber der Parasit lernt ja auch dazu :)
 

wer.n wilke

wer.n the voice
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AW: Parasit - Die Symbiose

... aber
... dass ich das nicht gleich :eek: - und das als Chief, ja logisch!!!
danke für den Hinweis, Dagmar.:)!

lg:cool:
 

HaPe

Super-Hoertalker
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AW: Parasit - Die Symbiose

Danke auf die Werner für deine Rückmeldung und auch dein Mitwirken.

Unterschiedliche Vorstellung über die Charaktere finde ich interessant, auch wenn es Stellen gibt, die zum Mitdenken anregen. Denn es muss ja nicht alles logisch aufgelöst werden. Die Vorstellungskraft des Hörers ist ja ohnehin größer als man denkt.

Ich selbst hab beim Schreiben der Geschichte für mich eine Menge Text produziert, was steckt hinter diesem Parasit, was sind seine Absichten und Eigenschaften, wie entwickelt er sich, wie und warum verändern sich dadurch Charaktere - ganz besonders Bernhard und Stan, nicht zu vergessen die Charakterisierung der Rollen. Auch das Unterschiedliche Auftreten der beiden soll in der Tat von ein Lerneffekt zeugen. Vielleicht ist mir Stan nicht nett genug gelungen, um ansatzweise die Illusion aufrecht zu erhalten. Er ist eben auch nach meiner Definition seines Charakters ohnehin eher ein Egozentriker, der zudem wenig von seinem Innenleben preisgibt.

@Werner: Tja, ein zweiter Teil wäre zwar möglich, ich befürchte jedoch, du musst Gabriel einfach auf die nächste Premiere heiß machen! Da kommen ja in naher Zukunft einige. Auf jeden Fall "Danke!!!" für das Weitergeben seiner Nachfrage.
 

wer.n wilke

wer.n the voice
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AW: Parasit - Die Symbiose

... ja, natürlich, HaPe: letztendlich sind das schon Feinheiten, die hoher Kunst bedürfen, um sie entsprechend zu - sprechen: von einer vielleicht nur zufällig erscheinenden Gleichgültigkeit, Zerstreutheit? ausweichen auf andere Themen (angesichts des Todes seiner Tochter) bis hin zu einer übertrieben-freundlichen - dann echt zynisch wirkenden - "Selbstverständlichkeit" der einem Irrsinnigen zu eigen wäre, wenn er diesen Text spricht ...: "... wir bemächtigen uns fremder Organismen ..." etc. und dann kommt der "Knaller". Ja, trotzdem - ein tolles Stück geworden mit Super Sprecherleistungen - und danke fürs Mitmachen-dürfen ...

lg :cool:
 

Frederic Brake

Berufspessimist
AW: Parasit - Die Symbiose

Ich kannte den Text vom Lektorat her ja schon. Es ist aber dennoch immer wieder faszinierend, wie sehr sich die Stimmen im Kopf dann von den realen Stimmen unterscheiden. Ein großes Lob an alle Beteiligten! Wunderbar!
 

Jeln Pueskas

Michael Gerdes
Teammitglied
AW: Parasit - Die Symbiose

Huhu.

ich hatte die letztem Tage Zeit gehabt und ein rein gehört.
Story: HaPe hat mit Parasit alte Erinnerungen geweckt an Mystery und Horrorfilme der 50er und 70er Jahre. Die Idee mag vielleicht ein wenig bekannt daherkommen, wenn man sich Donald Sutherland als Hauptfigur vorstellt. Allerdings liegt hier die Gewichtung eher im kleinen Rahmen. Was passierte bei Familie Foster? Wieso starb Sylvias Mann, was passierte davor? Hier baut sich Spannung auf, die sich zum Schluss der Ausführung aus Sylvias Erinnerungen entläd. Zwar wird zur Mitte die Katze quasi aus dem Sack gelassen. Was bleibt, ist die Frage, wie es weitergeht. Sylvias Ausführungen sind dabei bewusst verzweifelt gesetzt. Eine Steilvorlage die Sprecherinnen wunderbar nutzen können. Die Auflösung hätte ich dennoch lieber offen gesehen. Auch hätte die Handlung noch Potenzial für ein paar Seiten mehr gehabt, die man für die Verwirrung des Hörers noch hätte nutzen können. Das ist aber auch eine Stilfrage. Einzig manche Takes wirkten etwas gestellt. Besonders auffällig war es bei mir bei der Szene mit der kompletten Familie.

Sprecher: Durchweg stark hat Dagmar die Steilvorlage für Sylvia Foster genutzt und ihr Repertoire ausgespielt. Die verzweifelte Ehefrau, die schreckliches erlebt haben muss, nimmt man ihr von der ersten Sekunde ab. Stan Phillips als egozentrischer Kollege und Arzt ist abenso präsent. Leider birgt diese Charaktereigenschaft eine gewisse Vorhersehbarkeit in den Handlungsverlauf. Vielleicht wäre ein anderer Charakterzug besser gewesen, aber wie stellt man einen anerkannten Arzt am besten dar. Tim Gössler als Bernhard macht ebenfalls eine gute Figur. Leider hinkt seine Darstellung der von Dagmar etwas hinterher, was vielleicht auch an den Takes liegt. Schön auch Hannah als die Tochter und Werner als Chefinspector Brunner. Aber auch die anderen besetzten Sprecherinnen und Sprecher sind gut besetzt und bringen sich toll ein.

Der Schnitt gestalltet sich unspektakulär. Die Handlung bietet wenig Spielraum für Effekte und das ist auch gut so. Die Stimmverzerrungen waren deutlich und schufen eine unheimliche Atmosphäre. Sehr schön. Die Geräsuchauswahl und die Effekte wirkten nicht aufgesetzt und geben den Dialogen den nötigen Schwerpunkt.

Die Musik erinnerte zwar wieder etwas an die Adioloops von MAGIX. Allerdings mischen sich hier unbekanntes und bekannte Stücke. Die Eröffnung war schön gesetzt, allerdings mit etwas zu vielen Längen zwischen den Szenen.

Das Cover mit dem kontrastreichen Zeckenmotiv wirkt einfach ist aber einprägsam und hat so einen guten Wiedererkennungswert.

Fazit: Wer Mystery mag, kommt an Parasit nicht vorbei. Und wer Fan der alten Filme und Hörspiele ist, sowieso nicht. Wer es also nicht gehört hat, sollte das nachholen. Unbedingt :D
 
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wer.n wilke

wer.n the voice
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AW: Parasit - Die Symbiose

... das hast Du auch wirklich wunne-bar gemacht, liebe Dagmar! - als Schausprecherin und Sprechspielerin :)
 

Sascha Kiss

ehemals aarom
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AW: Parasit - Die Symbiose

Ein wirkliches tolles Hörspiel. Am besten an diesem Hörspiel finde ich die schauspielerische Leistung. Sowie Dagmar als auch Tim, HaPe, Werner und alle anderen haben wirklich einen phänomenalen Job gemacht.

Entgegen der Meinung anderer finde ich es nicht zu kurz sondern genau auf den Punkt gebracht. Ich mag es wenn eine Geschichte prägnant vorangebracht wird.

Mit Effekten wird gekonnt sparsam umgegangen. Die aktiven Szenen wirken sehr realistisch. Ich habe mich sehr gut in die Situation einhören können. An manchen Stellen insbesondere im den Dialogen zwischen Dr. Phillips und Dr. Foster passiert nicht viel und an diesen Stellen hätte man das Hörspiel etwas lebhafter gestalten können. Also ich hätte da noch Sounds unterlegt (auf den Tisch hauen, im Raum bewegen, etc). Aber vielleicht ist es so wie es ist auch gar nicht verkehrt. Dadurch werden diese Dialoge eher als Erzählerparts wahrgenommen.

An wenigen Stellen sind mir grammatikalische Schwächen aufgefallen. Aber nur deshalb, weil das Hörspiel sprachlich auf einem höheren Niveau liegt. Formulierungen wie "Für was hat man denn eine Versicherung" klingen da unpassend, ich hätte geschrieben "Wofür hat man denn eine Versicherung". Ebenso hat HaPe den "neuen" Genitiv verwendet: "Wegen dem Hund" (oder so ähnlich). Ich klugscheisse jetzt etwas. Mich selber kann man leider oft sprachlich korrigieren (und meine Kommasetzung ist grauenhaft). Ich bin kein Deutsch-Genie und daher auch keine echte Referenz. Es ist mir nur aufgrund des ansonsten hohen Niveaus aufgefallen.

Auch die Musik gefiel mir sehr gut.

Beim Setting schließe ich mich meinen Vorschreibern an. Es hätte sehr gut in Deutschland stattfinden können. Mehr Mut zur Heimat ;).

Ich hoffe ich habe genug und nicht zu viel zu meckern gehabt. Das Paket hat mir rundum gefallen und ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Danke für das schöne Stück Unterhaltung.
 

HaPe

Super-Hoertalker
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AW: Parasit - Die Symbiose

Vielen Dank Sascha, deine Eindrücke freuen mich sehr. Unter "meckern" stelle ich mir was anderes vor. :D
Bei den Szenen mit Dr. Philips und Sylvia Foster bin ich in der Tat sehr bewußt soundtechnisch auf einen extremen Kontrapunkt zu den Flashbacks gegangen, um die Stimmen und den Dialog - und damit die Atmospähre zwischen den beiden Personen in den Mittelpunkt zu stellen (weil ich persönlich diese Schlichtheit liebe und auch weiß, dass ich vielleicht eher zu einem kleinen Teil der Hörer gehöre).
Drum kann ich selbstverständlich jeden verstehen, der sich mehr Geräusche wünscht und die darf er sich natürlich wünschen. ;)
 
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