Woundwort

Aaron Cutter
Es hat ein bisschen gedauert, aber jetzt ist es endlich so weit. Wie bereits hier angekündigt, ist das Skript zu Parapol Finnland endlich fertig und das Hörspiel kann in Produktion gehen!

Tief in den dichten Nadelwäldern Finnlands lauert etwas. Ein Mythos, welcher den Mitgliedern einer Expedition zum Verhängnis wird. Zwei Parapol-Ermittler machen sich auf den Weg, das uralte Geheimnis zu lüften, welches in den unendlichen Wäldern seit Jahrhunderten schlummert.

Den Schnitt übernehme ich selber. Das Lektorat tut sich @Chaos an.


Folgende Rollen sind zu vergeben:


Mikko Virtanen (ca. 50-60 Jahre) - 264 Takes
Parapol Ermittler und großer Skeptiker gegenüber übernatürlichen Phänomenen

Beispieltake:
(Sarkastisch)
Ich dachte wir wären chronisch unterbesetzt. Und da soll ich jetzt ein paar klopfenden Heizungen auf den Grund gehen?


Sanelma (ca. 20 Jahre) - 57 Takes
Tochter des Pensionsbesitzers

Beispieltake:
(Schüchtern)
Entschuldigen Sie, wenn ich etwas Neugierig bin, aber wir bekommen so selten Gäste. Und wenn, dann sind es meist Verwandte von den Leuten hier im Dorf.


Juhani (ca. 50 Jahre) - 44 Takes
Pensionsleiter

Beispieltake:
Kein Problem. Meine Tochter bereitet eben die Betten vor. Das geht ganz schnell. Die Treppe hier hoch.


Anna Vourinen (ca. 50 Jahre) - 28 Takes
Vorgesetzte der Ermittler

Beispieltake:
Wir brauchen jemanden mit einem kühlen Kopf und da sind Sie genau der Richtige


Kalevi - 20 Takes
Dorfbewohner

Mika - 15 Takes
Mordopfer

Eemeli - 15 Takes
Mordopfer

Orpo - 12 Takes
Kollege von der Spurensicherung

Reporter - 6 Takes
Sportreporter im Radio

Maria - 4 Takes
Dorfbewohnerin

Zeuge - 4 Takes
Ein Zeuge in Helsinki

Kind 1 - 3 Takes
Ein spielendes Kind

Ami - 3 Takes
Freundin von Eemeli

Kind 2 - 3 Takes
Noch ein spielendes Kind

Navi - 2 Takes
Stimme des Navigationssystems


Wichtig: Gerade bei den größeren Rollen ist es mir wichtig, diese mit Live-Regie aufzunehmen. In der Vergangenheit hat dazu auch ein einfacher Telefon-/ oder WhatsApp-Anruf gereicht. Auch wäre es gut, wenn ihr zeitnah einsprechen könntet. Am Besten noch im April.

Das Einsprechen der Beispieltakes ist kein Muss. Es ist aber hilfreich, gerade wenn ich euch noch nicht so gut kenne, um einschätzen zu können, wie gut ihr zur Rolle passt :)

Und damit viel Spaß, viele Grüße und viel Erfolg!

Das Casting läuft bis zum 31.3.2026!


Edit: Falls ihr in den anderen Episoden von Parapol bereits mitgesprochen habt, ist das kein Problem. Die Folgen sind unabhängig voneinander. Ihr könnt euch also gerne bewerben.
 
Zuletzt bearbeitet:

Tim Stoffel

Mitglied
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Ich schätze mal, dass meine Stimme für 50+ nicht wirklich geeignet ist 😅 ... schau gerne in meine Sprechproben rein. Meine Aufnahmesituation hat sich tatsächlich noch einmal verbessert. Bin noch nicht dazu gekommen neu aufzunehmen aber für eine Einschätzung meiner Stimme sollte es reichen...ich übernehme gerne auch eine der kleinen Rollen.
 

Dorle

Berlin
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spielt Dr. Ialovskaia irgendeine Rolle bzw spricht etwas dagegen, wenn ich mich hier für Anna Vourinen bewerbe? Bis Ende April müsste ich auch wieder aufnahmebereit gewesen sein
 

Kluki

Kann mich jemand hören? Hallooooo!
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Oh es geht weiter, wie schön. Da hebe ich doch sofort die Hand. Liveregie ist kein Problem
 

Woundwort

Aaron Cutter
spielt Dr. Ialovskaia irgendeine Rolle bzw spricht etwas dagegen, wenn ich mich hier für Anna Vourinen bewerbe? Bis Ende April müsste ich auch wieder aufnahmebereit gewesen sein

Das ist ein guter Punkt. Die Episoden sind unabhängig voneinander, das ist also kein Problem.

Ich habe die Info auch im ersten Post ergänzt :)
 

STORYoshi

Semi-seriöser Storyteller
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Yub Nub.
Ich denke, auch ich bin für 40+ Jahre zu jung, aber für diese kleinen Rollen, wie Dorfbewohner oder so, kann ich mich melden, schätze ich. Demos sind auf meinem Profil links. :)
 

Lori

Mitglied
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Das klingt spannend, ich wäre super gerne dabei ☺️
Meine Sprachdemos sind verlinkt
Die Aufnahmequalität ist nochmal besser geworden, ich habe aber leider noch keine neuen Demos aufgenommen
Wenn du willst, dann nehme ich dir auch gerne noch Probetakes auf 😊
 

schaldek

Mitglied
Immerhin 22 Seiten. Das Skript hängt unten dran.
Aber alles okay, ich verfolge es nicht weiter, hatte teils sogar angefangen, es als Roman zu schreiben. Hängt auch unten.

Dennoch zur Info: Du kannst deine Story auch mit Parapol Finnland wegen mir bedenkenlos machen. @Woundwort
Sollte ich das verfolgen, heisst es eben einfach "Lichter" und die Parapolkomponente fliegt raus.

Hier das Expose:

Parapol Finnland – Lichter Mitten in der finnischen, winterlichen Einöde liegt abgelegen ein Haus, in dem ein Mädchen mit seiner demenzerkrankten Mutter lebt. Als der örtliche Polizeibeamte eines Abends nach einem kurzen Stromausfall in der Gegend auch dieses Haus abklappert, um zu checken, ob wieder alles okay ist, stellt er fest, dass sämtliche Türen offen stehen. Alles im Haus ist vereist. Schneeverwehungen haben sich im Haus angesammelt. Im Keller entdeckt er die in Stoff eingewickelte Leiche einer Frau – ohne Kopf. Der angerufene Officer ahnt Furchtbares wegen des Mädchens. Die Mutter sei in letzter Zeit sehr durcheinander und auch aggressiv gegenüber ihm gewesen. Ihre beginnende Demenz sei wohl fortgeschritten. Und, dass sie im Rollstuhl sitze, würde sie vielleicht auch mehr belasten, als man wissen könne. Das Jugendamt sei schon längst informiert, aber es war noch nichts geschehen, meint der. Die Polizei lässt schließlich in der Gerichtsmedizin feststellen, dass es sich bei der Frauenleiche nicht um das Mädchen handelt, sondern um die Mutter. Man macht das Mädchen in einer Poststation Nähe des Eisenhügels Richtung Nachbarort ausfindig. Sie ist apathisch und wird nach Lokka in eine Inobhutnahme gebracht. Dr. Stenvall aus Kuusamo – polizeiliche Gutachterin - besucht sie dort. Das Mädchen berichtet ihr von einem gefährlichen Wesen. Es lebe dort in der Gegend um das Haus. Mama habe herausgefunden, dass dieses sehr gefährlich sei, denn es käme aus einer fremden Galaxie. Dr. Stenvall trägt für sich erste Annahmen zusammen, als eine SMS von der Bundesbehörde sie informiert, dass sie das angehängte „Protokoll Den Haag“ öffnen solle. Als sie das tut, erfährt sie, dass auch ein anderer Mitarbeiter in dieser Gegend dieses Protokoll seit gestern befolgen müsse. Es sei ein Polizeibeamter namens Joona Filander aus Mukenia. Die Nähe der Orte, an denen ermittelt werde und die Unerklärlichkeit des jeweilig aufgetretenen Phänomens dort, ziehe eine speziell von Den Haag angeordnete Untersuchung nach sich. Deswegen würden nun beide – sie als psychologische Gutachterin in Diensten der Polizei und dieser Polizist aus dem Nachbarort, der technischer Sachverständiger ist – sich nicht nur ihrer Fälle annehmen, sondern sie auch auf Zusammenhänge untersuchen. Danach solle durch beide dann direkt Kontakt nach Den Haag aufgenommen werden, falls sie Gemeinsamkeiten entdeckt haben würden. Dr. Stenvall fragt sich, wie diese Behörde auf sie kommt und checkt dann, dass sich ihr Ex-Kollege, der längst in Pension ist, mal für so eine Institution interessiert und sich auch bereit erklärt hatte, bei Sonderermittlungen mit paranormaler Hypothese dabei zu sein. Als Vertretung hatte er Dr. Stenvall angegeben, die bislang nichts davon wusste. Sie beschließt nun, das erst mal beiseite zu tun und den Zustand des Mädchens zu untersuchen. Inwiefern ist es betroffen? Was hat das Mädchen gesehen oder gar getan? Dr. Stenvall bezweifelt bereits, dass die Mutter lediglich demenzkrank war und vermutet eine Geisteskrankheit bei entweder der Mutter oder sogar auch der Tochter. Im Nachbarort wird von dem Polizeikollegen Filander, der ebenso die SMS aus Den Haag bekommen hat, ein Hobbyfunker durch ihn befragt. Dieser sagt ihm, man habe ihm die Schuld für den Stromausfall in der Gegend von vorletzer Nacht gegeben, und es gäbe wohl bald hohe Schadensersatzklagen, aber er könne nichts dafür. Das habe er auch schon mehrfach angegeben. Er habe seine Radiosendeantenne zu einer Richtantenne umfunktionieren lassen. Die Russen hörten doch alles ab. Also sende er nur noch Richtung Westen zu seinen ehemaligen Truckerkumpels in Norwegen und Finnland. Seit Inbetriebnahme der Richtantenne aber sei diese viel leistungsstärker als zuvor. Er wisse nicht, woher diese Energie käme. Letztens bekam er sogar Rückmeldung von einem Funker aus Island, dem seine Radiosendung so gut gefiel. Das könne doch gar nicht, sein, oder? Filander kann sich den nun festgestellten hohen Energiezuwachs im Leistungsbereich der Antenne – ebenso wie der Radiofunker auch – nicht erklären. Der spottet, dass er wohl Alienfunk kriege und spielt Filander dann einige Sekunden lang seltsame Audiosignale vor, die sich als Störgeräusche immer wieder in die Frequenz mischen. Der Kollege nimmt diese Aufnahmen kurz mit dem Handy auf. Er vermutet dann für sich, dass sich im Spannungsfeld der zur Zeit sehr intensiven Aurora Borealis eine unbekannte Energiequelle aufbaut. Dr. Stenvall hat in der Pathologie erfahren, dass die Mama an einer Überdosis eines Blutgerinnungsmittels gestorben ist, das die sich in Tablettenform zugeführt haben muss. Ein Selbstmord der Mutter wird also sehr wahrscheinlich. Dennoch bleibt das Rätsel um den verschwundenen Kopf der Mutter. Das Mädchen wird von Dr. Stenvall dann ausführlich zur Situation befragt. Es gibt an, dass die Mutter das Wesen töten wollte. Sie habe genau gewusst, dass andere fremde Wesen aus dem Weltall kämen, um es zu töten und genau dafür müssten das Mädchen und die Mutter Vorbereitungen treffen. Es erzählt nun, dass es den Auftrag gehabt habe, das Wissen der Mutter – ihren Kopf – den fremden Wesen oben auf dem Eisenberg zu übergeben, damit diese mittels der Gedanken der Mutter das Wesen finden und ihre gedankliche Verbindung entern würden. Das Wesen ernähre sich von der Angst der Mama. Deswegen sei es hier. Es stellt sich heraus, dass weil die Mutter im Rollstuhl saß, es der Plan der Mutter war, dass das Mädchen ihr den Kopf abtrennen würde und damit hoch zum Eisenhügel gehen sollte, wo sie den Kopf den fremden Wesen überlässt. Dr. Stenvall ist erschüttert, denn genau so wie die Mutter es geplant hatte, hat das Mädchen es auch durchgeführt. Der verzweifelte Plan einer geisteskranken Mutter, duchgeführt durch die loyale – und nun traumatisierte – Tochter. Stenvall ist geschockt. Sie und der andere Ermittler Joona Filander - nehmen dann Kontakt zueinander auf und tragen ihre Fakten zusammen. Das Mädchen habe durch den Plan der Mutter ein traumatisches Erlebnis gehabt. Was immer es erlebt oder gar getan habe. Es sei der Mutter wohl absolut hörig gewesen. Die habe laut Bericht der Pathologie in den letzten Jahren nachweisbar vier kleine Schlaganfälle gehabt, die auf starken Stress zurückzuführen sein könnten. Dr. Stenvall geht davon aus, dass die Mutter regelmäßige Panikattacken hatte. Aber weswegen? Vielleicht sei die offensichtliche Angststörung der Mutter und ihre wahrscheinliche Schizophrenie der Grund für ihren Suizid. Der Hintergrund für die Beseitigung des Kopfes der Mutter sei auch ein starkes Indiz dafür, dass das Mädchen oder die Mutter diese womögliche Geisteskrankheit der Mutter aus Scham verbergen wollte. Das Mädchen zeige augenscheinlich keinerlei geistige Störung. Filander berichtet, die Antenne des Radiofunkers habe tatsächlich einen gewaltigen Energieschub erfahren und auch der Stromausfall sei bei ihrer Inbetriebnahme absolut nachvollziehbar. Er wolle sich nun mehr mit der Aurora Borealis und mit diesen Störgeräuschen beschäftigen und ärgert sich etwas, dass er nur ein kurzes Sample dieser Störungen aufgenommen hat. Bei sich zu Hause checkt er dann, dass die Stärke der Aurora Borealis in der Region des Nationalparks zunehme, obwohl die Intensität der Sonnenwinde – wie er vom Planetarium in Helsinki erfährt - gleich bleibe. In diesem Feld erhöhe sich einfach die Energie. Er checkt dann, dass sich in den Sonnenwinden große energetische Bündelungen befinden. Wie das sein kann, weiß er nicht. Sie seien aber vielleicht algoritmisch erklärbar. Dies sei sicher Zufall. Aber wenn nicht, dann würde dahinter eine Intelligenz stecken. Der verstärkte Wasserstoffgehalt in den Sonnenwinden untermale dies. Fast, als solle das Spannungsfeld über diese Wechselwellen stabilisiert werden. Aber falls ja: wofür? Er spinnt ein bisschen rum, indem er in Sci-fi Storys stöbert und googelt. Dahingehend kristallisiert sich eine Frage bei ihm heraus. Wäre dies hier nicht die Realität, sondern eine solcher Storys, dann würde sich in den Polarlichtern wohl so etwas wie ein Portal aufbauen ... Er meldet sich bei Dr. Stenvall deswegen, die nicht versteht, was er von ihr will. Sie sehe keinen Zusammenhang. Ach, dann sei der Fall schon gelöst, fragt Filander? Dr. Stenvall berichtet ihm, dass das Mädchen einen Plan verfolgt habe und, dass Dr. Stenvall im Begriff sei, in den Urho Kekkosen Nationalpark zu fahren, um auf dem Eisenberg den Kopf der Mutter zu suchen. Die Kollegen seien da nicht mehr vor Ort, nachdem die Spusi ihre Arbeit dort beendet und das Haus versiegelt habe. Weil sich da oben im Winter kein Mensch rumtreibt, würde dies am nächsten Morgen dann geschehen. Filander sagt ihr, dass er sofort hinfahren will, denn er brauche unbedingt mehr Infos über die Intensität der Borealis und der nächtlichen Sonnenwinde dort im Nationalpark. Sie könne ihn ja begleiten. Dr. Stenvall überlegt. Sie sei ganz froh, wenn sie nicht erst bis morgen warten müsse, ehe sie wisse, ob dort oben der Kopf der Mutter sei. Die beiden fahren mit Filanders Volvo Sugga los, der neben einem Dieselmotor auch einen Elektromotor besitzt. Mit Dr. Stenvalls Wagen kämen sie auf keinen Fall den Eisenberg hoch, sagt der. Sie starten die etwa 50 km weite Reise, die schon bald bar jeder Straße ist und über verschneite Forst- und Wirtschaftswege in die Tiefen des Urho Kekkosen Nationalparks hineinführt. Filander kennt den Weg gut; er war ja vor Kurzem erst bei dem Radiofunker, der am Berg wohnt. Auf halber Strecke – es dämmert bereits – beginnt sich die Aurora Borealis über dem Eisenhügel abzuzeichnen. Filander hält an, um Messungen zu machen. Er ist geflasht davon, wie intensiv die Licht- und Energieimpulse sind. Sowas sei mit einer normalen Borealis nicht zu vergleichen. Sie müssten unbedingt auf den Berg, um die Messungen fortzuführen. Als die beiden weiterfahren wollen, verreckt der Elektromotor. Filander weiß nicht wieso. Er aktiviert den Dieselmotor, hält dann aber grübelnd an. Es wird bereits dunkel. Dr. Stenvall sieht, dass sie eine SMS von der Betreuerin des Mädchens in der Inobhutnahme bekommen hat, dass diese sie telefonisch nicht erreichen konnte. Das Mädchen habe davor gewarnt, da heute Nacht hochzufahren, denn die ausserirdischen Besucher kämen heute Nacht. Und das Haus und alles ringsrum würde von ihnen vernichtet werden! Sie habe große Angst um Dr. Stenvall! Die meint nun, das passe super und beweise ihr, dass das Mädchen Angst vor der Wahrheit habe. Dann stellt sie fest, dass sich ihr Handy bei Abruf dieser SMS aufgehängt hat. Es funktioniert nicht mehr. Filander realisiert, dass dies auch auf sein Handy zutrifft. Alle Technik scheine beeinflusst zu werden. Er erschrickt. Auch die teure Messtechnik hat ihren Geist aufgegeben. Filander realisiert, dass es jetzt nur noch darum ginge, nach dem Kopf zu suchen. Sie sagt, dass das nicht ganz stimme. Sie wolle nun auch zum Haus der Mutter hochfahren. Und entweder sähen sie dort heute Nacht ein extraterrestrisches Phänomen oder nicht. Filander fragt sie, ob sie das echt glaube. Sie meint, es ginge darum, zu beweisen, dass gar nichts passiert. Damit könne sie das Mädchen konfrontieren. Filander weiß nicht, ob er das übertrieben pedantisch oder einfach herzerwärmend authentisch finden soll, deswegen jetzt so ein Risiko einzugehen, meint er locker. Sie sagt, das sei ja süß, dass ein Nerd wie er, der endlich mal echte Aliens sehen könne, jetzt kneifen wolle. Filander sagt, dass die beiden sich jetzt entscheiden müssten, was sie tun. Der Sprit reicht vielleicht nicht, um über den gesamten Eisenberg, bis zum Haus der Mutter und dann wieder bis nach Lokka zurückzukommen. Sie seien mitten im Nichts. Es werde sehr kalt heute Nacht, bis zu Minus 23 Grad. Er gehe davon aus, dass der Sprit bis zum Berg, zum dahinterliegenden Haus der Mutter und zurück Richtung Lokka etwa bis dahin reichen würde, wo der Einfluss der Borealis nicht mehr ausreicht, dass diese die Elektrotechnik stört. Also etwa hier in der Gegend. Stimme das aber nicht, dann säßen sie auf dem Rückweg etwa hier auch fest. Und in nem Radius von guten 20 Kilometern nichts und niemand. Und das alles nur, um da oben nichts zu sehen?! Er ist sich sicher, dass ein Stück weiter zurück die Technik wieder funktionieren könne, aber wissen würde er das nicht. Sie wird unsicher. Sie fahren weiter, sind dabei sehr angespannt. Sie erreichen die Aussichtsplattform am Berg, wo sie den Kopf suchen. Es ist fast taghell, aber unfassbar kalt. Da, wo das Mädchen behauptete, den Kopf gelassen zu haben, finden sie nichts als Schnee. Etwas abseits davon entdeckt Filander ein exakt kubenförmig ausgehobenes Loch im Schnee. Nichts ist darin. Auch in der unmittelbaren Umgebung finden sie nichts. Als es ihnen zu kalt wird, geben sie die Suche auf. Beide beginnen arg zu zweifeln, ob sie noch weiterfahren. Filander sagt, es sei Dr. Stenvall überlassen, ob sie das durchziehen wolle. Aber wenn ihr das wichtig ist, augenscheinlich zu sehen, dass nichts passiert, um das Mädchen zu konfrontieren, dann sei das schon ziemlich professionell. Aber man müsse auch mal locker lassen. Das sei ganz schöner Irrsinn, das jetzt noch durchzuziehen. Dr. Stenvall zögert. Sie kann sich selbst nicht verstehen, ihn aber schon. Normalerweise lasse sie nicht zu, dass ihr jemand so nah kommt. Beide schauen dann in die Borealis. Sie sind sich einig, dass diese wunderschön ist. Wer weiß, was sie mit ihnen anstellt? Am nächsten Morgen beschreiben beide einheitlich im Protokoll, dass sie am Haus der Mutter gewesen sind. Nichts sei dort geschehen. Keine fremden Wesen, keine Auslöschung von angeblichen Beweisen oder fremde Kreaturen. Beide bekommen dann großen Ärger mit ihren Vorgesetzten, denn sie erfahren, dass das Haus der getöteten Mutter letzte Nacht in Flammen aufgegangen ist. Sie sagen das Gleiche aus: sie hätten am Eisenberg noch realisiert, dass alle Technik nicht nur schweige, sondern durch die Sonnenwinde auch tatsächlich unwiederbringlich überlastet und zerstört worden sei. Das hätte sie zur sofortigen Umkehr veranlasst und eben nicht mehr zum Haus geführt. Es wäre zu gefährlich gewesen, dies zu riskieren. Die Vorgesetzten akzeptieren das. Die Sicherheit der Beamten ginge vor. Auch, wenn die Lüge nicht hätte sein müssen. Dafür gibt’s für beide eine Abmahnung. Abseits dessen treffen sie sich. Sie freuen sich, dass das gut ausgegangen ist. Sie küssen sich leidenschaftlich und kichern verliebt. Er sagt, er habe noch die Vermutung ausgesprochen, dass die durch die Borealis überlastete Stromleitung des Hauses das Feuer entfacht haben könne. Sie sagt, sie sei zuversichtlich, dass sie das Mädchen so glaubwürdig davor schützen könnten, dass es sich mit der krassen Wahrheit konfrontieren muss. Dafür sei es sicher irgendwann Zeit, aber jetzt noch nicht. Er kichert. Toll, dass sie auch mal nicht immer so professionell ist. Sie meint, das läge doch an ihm. Dr. Stenvall besucht das Mädchen dann nochmals und nimmt sie mit nach Kuusamo in ihre Klinik. Auf dem Rückweg nach Kussaamo im Auto bricht das Mädchen in Tränen aus. Stenvall ist erleichtert. Sie sagt das sei perfekt und wunderschön, wenn man weint. Was sie in diesen Momenten ebenfalls tut. ENDE
 

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Das klingt spannend, ich wäre super gerne dabei ☺️
Meine Sprachdemos sind verlinkt
Die Aufnahmequalität ist nochmal besser geworden, ich habe aber leider noch keine neuen Demos aufgenommen
Wenn du willst, dann nehme ich dir auch gerne noch Probetakes auf 😊
🤔 Warum kommt mir das bekannt vor? 🤣
 

Kluki

Kann mich jemand hören? Hallooooo!
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@Macintosh77 du bist doch nicht alt, jetzt höre aber auf. Jung und knackig. Wahrscheinlicher eher knackig :ROFLMAO:

Ich versuche es einfach mal. Die Größe der Rolle ist aber egal.

Anna

Sanelma
 
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