Herr K und die Bescheidenheit eines Hoffnungslosen

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Dorsch Nilson

aka Beipackzettel
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Herr K und die Bescheidenheit eines Hoffnungslosen

Beschreibung:
Herr K. wacht eines Nachts auf und träumt von seinem Tod. Dieser Traum scheint für ihn so real und begleitet ihn auch die nächste Zeit. Am Ende lautet nun die Frage: was ist noch Realität und was ist schon Traum?
Ein Hörspiel von Ingo Krenz​



In den Sprechrollen:
Herr K - Robert Frank & Michael Gerdes
Die Ärztin - Christiane Marx
Der Seelsorger - Helmut Apel
Die Arzthelferin - Jessica von Haeseler
Herr K's Freund - Julian Schlegel
Hospizangestellte - Dagmar Bittner
Frührentner - Helmut Buschbeck
Alter Mann - Marc Schülert
Radiosprecher & Credits -Wolf Nilson

Skript, Casting & Regie - Ingo Krenz
Lektorat - Paul Burghardt
Schnitt, Musik & Sounddesign - Wolf Nilson
Weitere Geräusche - www.freesound.org & www.buschfunk.de

Cover Zeichnung - Jessica von Haeseler
Cover Design - Wolf Nilson​
Spielzeit 25:13

 
Zuletzt bearbeitet:

Nightblack

Meinhard Schulte
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AW: Herr K und die Bescheidenheit eines Hoffnungslosen

Schon geloaded. Da bin ich jetzt gespannt. Vorweg schon mal die Gratulation zur Fertigstellung.
 

Marc Schülert

Sprecher & Cutter
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AW: Herr K und die Bescheidenheit eines Hoffnungslosen

habe die premiere leider verpasst. 19h ist bei uns immer rush-hour mit kinder ins bett bringen. lade es mir aber schnellstens runter und bin schon sehr gespannt.
 

Jeln Pueskas

Michael Gerdes
Teammitglied
AW: Herr K und die Bescheidenheit eines Hoffnungslosen

Hallo miteinander

Mal abgesehen davon, dass ich an diesem außergewöhnlichen Hörspiel mitsprechen durfte, war ich auf die Fertigstellung mehr als gespannt. Das Skript von Ingo Krenz hatte es doch sehr gut verstanden das Endergebnis im Verborgenen zu halten, jedoch versprachen die Dialoge einige sehr intensive Wendungen in der Seelenwanderung von Herrn K. Die Frage, was nun die Realität ist und was ein Traum ist eine Frage, die im Nachhinein den Hörer auch nach dem Ende (dem sprichwörtlichen) beschäftigen wird. Die Dramaturgie ist also nicht so leicht verdaulich. Nichtsdestotrotz treffen sie meinen Geschmack

Die Sprecher waren alle top. Robert Frank, der in "Der erste Schnee" schon zu überzeugen wusste, hat Herrn K sehr eindrucksvoll dargsetellt. Die Melancholie wirkt echt und man fiebert regelrecht mit. Christiane Marx als Ärztin und Marc Schülert sind mir ebenfalls sehr positiv aufgefallen Besionders schön war es, nach langer Zeit mal wieder Helmut in Aktion zu hören. Er kam sehr authentisch und angenehm an. Aber auch die hier nicht erwähnten haben ihren Job super gemacht. Klasse :D

Der Schnitt ist au0erordentlich sauber. Die Art, wie die Gedankenechos eingearbeitet wurden verleihen dem Ganzen einen herrlich surrealen Touch. Es gab lediglich zwei Dinge, dir mir auffielen: Zum einen hat die Hospitalatmo diesen klassischen Singsam am Anfang. Ich kenne den aus "Die Fahrt". Er taucht in den Szenen des öfteren auf. Die zweite Sache war der Klang von Helmuts Aufnahmen, die einen anderen Hall zu haben schienen, als die Umgebung suggerrierte. Das sind aber Kleinigkeiten.

Die Musik war absolut passend. Die Seiteninstrumente (Gitarre und Harfe nehme ich an) belebten die Szenerie und verstärkten die Melancholie. Sie unterstrichen auch das Tempo und fügten sich perfekt mit Sprache und Sound zusammen.

Das Cover ist ebenfalls sehr schön gelungen, auch wenn ich mit dem Motiv ein wenig in die Irre geführt wurde.

Insgesamt also eine sehr runde Sache. Mir hat es sehr gefallen.

Viele Grüße.
 
AW: Herr K und die Bescheidenheit eines Hoffnungslosen

Ich habe es jetzt gehört. Toll umgesetzt, klasse Atmo - nur sollte es man nicht gerade hören, wenn man gute Laune hat. Die ist danach jedenfalls weg. Werde ich mir bestimmt das eine oder andere Mal nochmal anhören!
 

Blinder Passagier

Nick Dötsch
AW: Herr K und die Bescheidenheit eines Hoffnungslosen

Mal ne Frage:
Als das Hörspiel noch im statusbereich war, stand da: Herr K.: Treborknarf, (Robert Frank), JEln (Michal Gerdes) , Heigi. Was hat es dami auf sich?
 
C

chepy

Guest
AW: Herr K und die Bescheidenheit eines Hoffnungslosen

Halli Hallo,

erst einmal HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zur Fertigstellung des Hörspiels.
Habe heute Nacht erst von dieser Seite erfahren und dann gleich so ein tolles Hörspiel gefunden ... bin richtig glücklich ^^
Runtergeladen habe ich es mir auch gleich und natürlich sofort angehört.
Ist wirklich super gelungen einfach klasse.... eine sehr außergewöhnliche Story aber wirklich sehr gut inszeniert!

Wünsche noch sehr viel Glück auf dem weiteren Weg und hoffe mehr von dir (euch) zu hören ;)

LG chepy
 

Diabsi

Helmut Buschbeck
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AW: Herr K und die Bescheidenheit eines Hoffnungslosen

@Jeln: Ich bin dir erneut dankbar für dein Feedback. Das motiviert für die nächste Aufgabe. Danke.
@ chepy: Vielen Dank für dein Urteil und Wünsche.
 

Civok

Drück mein Bäuchlein!
AW: Herr K und die Bescheidenheit eines Hoffnungslosen

Von mir kommt auf jeden Fall noch ein ausführliches Feedback. War ja bei der Premiere dabei und der erste Höreindruck war sehr gut gewesen.

Allerdings ist das defintiv ein Hörspiel, welches man mehrfach hören will und auch sollte, leider kam ich bisher noch nicht dazu. Wird aber nachgeholt und dann schreibe ich ein paar Takte mehr dazu.

Vorab aber schonmal: :thumbsup:
 

Dorsch Nilson

aka Beipackzettel
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AW: Herr K und die Bescheidenheit eines Hoffnungslosen

Na da kommen ja schon ein paar Meinungen zusammen. Ich bin sehr glücklich, dass es allen gefällt, ich - und ich glaube auch Ingo (Tom_Thompson) - würde aber auch gern noch mehr konstruktive Kritik hören, das Leben geht ja weiter ;-)

Mal ne Frage:
Als das Hörspiel noch im statusbereich war, stand da: Herr K.: Treborknarf, (Robert Frank), JEln (Michal Gerdes) , Heigi. Was hat es dami auf sich?
Ingo könnte diese Frage vermutlich genauer beantworten. Wegen Heigi weiß ich gar nichts, Ingo hat mir von ihm keine Aufnahmen gegeben. Ich wusste anfangs selbst überhaupt nicht, was ich mit der doppelten Hauptrollenbesetzung machen sollte und Ingo's Ausführungen auf meine Nachfrage waren auch eher rätselhaft für mich. Ich habe Fragmente von Micha's Aufnahmen ins Geschehen eingeworfen, für mich (ich brauchte ein Bild mit dem ich arbeiten konnte) als eine Art Persönlichkeitssplitter des Herrn K. Ungefähr die Hälfte davon haben dem Regisseur nicht gefallen (ich war auch nicht 100% überzeugt von der ganzen Idee) und ich habe sie wieder entfenrt. Ingo hatte den Cut ja ursprünglich selbst machen wollen, vielleicht hatte er eine bestimmte Vorstellung davon, was das Experiment ausdrücken sollte und/oder wie es klingen könnte, aber ich glaube diese Vorstellung ist nicht so recht bis zu mir durchgedrungen. Aber ich bin mit dem Gesamtergebnis letztendlich sehr zufrieden und Micha hat sich diesbezüglich auch nicht bei mir beschwert.

Stellt gern noch mehr Fragen...
 

Xilef

zerfahrener Verdutzter
AW: Herr K und die Bescheidenheit eines Hoffnungslosen

Wieder etwas nachdenklich philosophisches nachdem der Schnee gefallen ist:
Ich habe mir heute "Herr K." angehört.
Für mich ein kleiner neuer Hör-funkelstein hier im Forum, der sich ein gutes Stück weit einer Kritik insofern entzieht, als dass er einer ganz eigenen künstlerischen Idee folgt. So hat das Ganze einen eigentümlich rätselhaften Reiz, was mir sehr gefällt. Was z.B. fange ich an mit einem Seelsorgetelefon, das mit vorkommt, als befände sich am anderen Ende der Leitung eine Art "I-Seelsorger", der von Apple entwickelt wurde? Wie gehe ich damit um, dass der gesamte Abspann fast ein eigenständiges kleines Audiokapitel ist - durch das die Seele von Herrn K. hindurch- und dann fortzuschweben scheint? Warum empfinde ich den Rentner mehr als Eindringling denn als Anteilnehmenden und wie gehe ich damit um, dass der andere alte Mann im Hospiz irgendwie lauernd, nahezu selbst teuflisch zu sein scheint...? Ebenso subjektive wie unbeantwortbare Fragen, die natürlich Laune machen beim zuhören. Ob also Regieabsicht oder nicht, fast alle SprecherInnen brillieren hier mit einem Ton, den ich abgründig finde - das ist eine Analyse in den eigenen Reihen natürlich wert, weil es ästhetisch eine wichtige Rolle spielt, da sich das Hörstück ja ansonsten nicht konventionell verhält, nicht wirklich Anfang, Mitte und Ende hat, sondern eher zu kreisen oder zu spiralen scheint - was natürlich stark am Beipackzettel liegt, der in diesem Medikamentenpäckchen genauso wichtig ist wie der Inhalt selbst.
Kurios, hörenswert, weiter so !!
 
T

Tom_Thomsen

Guest
AW: Herr K und die Bescheidenheit eines Hoffnungslosen

Mal ne Frage:
Als das Hörspiel noch im statusbereich war, stand da: Herr K.: Treborknarf, (Robert Frank), JEln (Michal Gerdes) , Heigi. Was hat es dami auf sich?
Das Konzept des Hörspiels hat sich geändert und deshalb war heigi nicht mehr dabei, wobei es die Entscheidung von heigi war.


Ich freue mich über die positive Resonanz auf das Hörspiel und bedanke mich abermals bei allen Sprechern für die tolle Leistung. Einen besonderen Dank auch an Herr Bartels- zum Glück hat es, trotz kleineren Verständigungsschwierigkeiten, so gut funktioniert.;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Vetter Balin

Martin Beyerling
AW: Herr K und die Bescheidenheit eines Hoffnungslosen

Ich will mal ein paar Worte zu diesem Hörspiel verlieren. Ich habe es mir nun drei Mal angehört und finde immer wieder neue Details. Der Widerstreit von Traum und Wirklichkeit, Leben und Tod, der schmale Grat dazwischen, das macht das Hörspiel besonders. Die Sprecher leisten allesamt gute Arbeit, besonders hervorheben will ich dabei natürlich Robert Frank, der seine Rolle genial spielt, ich würde es mal umschreiben mit: trockene Verzweiflung. Wunderbar. Auch fantastisch: Helmut Buschbeck als sehr authentischer, penetranter Frührenter und Marc Schülert, als diabolisch-freundlicher Zeitgenosse. Naja, ich könnte die Reihe nun noch fortsetzen mit den anderen Rollen. Ich mach es kurz: sehr gute Leistung.

Das Hörspiel ist in der Tat ein Kunstwerk. Sowohl im positiven wie negativen Sinne, denn nicht immer gefällt mir, was ich da höre, auch wenn es interessant ist. Die Traum-Schmerzensschreie gingen mir zum Beispiel schon beim ersten Hören auf die Nerven, aber wahrscheinlich wurde genau das vom Autor bezweckt. Am Besten finde ich die Doppelbödigkeit und Mehrdeutigkeit des Hörspiels. Was will uns der Dichter sagen? Tja, schwer haben wir's da, aber was soll's: hier ist man zum Mitdenken angeregt. Vielleicht ist der Traum in Wirklichkeit die Wirklichkeit. Vielleicht ängstigt sich Herr K so sehr vor dem nahenden (tatsächlichen) Krankheitstod, dass er die Wirklichkeit unbewusst zum Traum erklärt, sozusagen die Seiten wechselt. Oder aber anders: Herr K versinkt in tiefer Depression, wird von Albträumen geplagt, bis er sich an eine ausländische Sterbehilfe-Einrichtung wendet und dann tatsächlich stirbt. Und und und. Das Hörspiel ist ein bisschen wie der erste Teil von Matrix oder The Ring, als man damals noch ewig nach dem Film miteinander geplaudert und gerätselt hat, wie nun alles zusammenhängt.

Ein Lob an den Autor. Ein Lob an den Cutter (bis auf die Hall-Problematik bei Helmut, die ich aber nur mit Kopfhörern heraushöre). Ein Lob an alle Sprecher. Ein Lob an Jessica und Wolf für das stimmungsvolle Cover. Vielen Dank für dieses Hörspiel.
 

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