• CALVARIA - Garwindel 2

Tinchen

Lektorin, Autorin, Sprecherin
Teammitglied
Sprechprobe
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ich sitze bereit mit Katze und Wärmflasche, kaputten Kopfhörern und merke...ich habe viel zu wenig Essen hier.
Frank hat das oben nicht mehr gelesen glaube ich....oder er hat es absichtlich bei sich stehengelassen, um nach seinem Dinnerabend noch genug als "Mitternachtsnack" da zu haben....
Freue mich trotzdem- bis gleich!
Musst du Pizzaflitzer anrufen. Und sonst Brustkaramellen. ;) Bin auch gleich da.
 

Strom

What's real can't die
ps: Man mag das obige Bild nochmal zu Referenzzwecken heranziehen...
Einige im Hörspiel erwähnte Gadgets sind zu erspähen 🤓🤭


...und achtet auf die Eastereggs... vielleicht mache ich nochmal nen Gewinnspielchen ;)
 

soundjob

HÖRSPIEL MUSIK AUDIO
Sprechprobe
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Mir hat Calvaria nicht gefallen... nee... mich hat es... umgehauen !
(Zumal ich es jetzt schon zum zweiten Male mit etwaig fein getrimmten Änderungen hören durfte und da sensitiv noch einmal das Balancing herausgearbeitet wurde).

Calvaria ist ein gutes Beispiel für Hörgeschichten, wie ich sie mag.
Eine verdammt gute Mischung aus Story, Abenteuer, Drama, Action... und mit einer guten Prise Humor.
Dennoch ist Calvaria nicht albern, wenngleich es viele situationskomische Doppeldeutigkeiten aus pubertären Männerhumor jenseits der 18 gibt und retrospektive Eastereggs versteckt sind- mehr oder weniger dezent.
Die Show, wenngleich einen geschichtsträchtigen Hintergrund mit fiktiver Erzähle, nimmt sich nicht bierernst und sorgt daher neben der Mystik mit spannender, insbesondere auch für lockere wie kurzweilige Unterhaltung.... bei immerhin über 2 Stunden Spieldauer.

Das Tempo versteht in der Pace zwischen den Kapiteln gut dosiert zu wechseln und wirkt nie hektisch oder gar träge werdend, wenngleich es auch (subjektiv empfunden) durchaus den einen oder anderen langen Dialog gibt.
Die wieder einmal von Lars selbst komponierte Musik ist erstklassig (und enthält viele kleine schöne Anleihen bekannter Themes). Der Wechsel vom Garwindel-Pop hin zum Calvaria-Orchester, verleiht der Fortsetzung den cineastischen Rahmen eines ganz großen Kinos, den das Hörspiel verdient und durch und durch auch gerecht wird.

Lars hat viel Schweiß, Energie und noch mehr Geduld in das Projekt investiert und am Ende, ist es nicht nur ein großes, sondern imposantes Werk geworden, welches das Prädikat "Endgeil" zurecht verdient !
Auch die Community an Sprecher und Sprecherinnen hat sich wieder von ihrer allergeilsten Seite gezeigt und mit Ihrem Können klargestellt, dass sich (professionell) hobbytechnische Eigenproduktionen nicht hinter hoch budgetierten kommerziellen Produs verstecken müssen... ganz im Gegenteil ! Genau... gaaaanz im Gegenteil, würde Müller jetzt sagen !

Umgehauen hat mich insbesondere mal wieder der tolle Umstand, dass wenn Leute auf dem Hoertalk kongenial zusammenwirken- und jeder weiß was er tut und warum er es tutet, wirklich große und großartige Dinge entstehen !
Sicherlich... diese Dinge kosten Kraft, Zeit, Willen, Motivation und Nerven... aber am Ende lohnt sich all diese Mühe allemal und man bekommt eine hoch anspruchsvolle Produktion serviert, für die man locker und ohne zu meckern auch ein verdientes Preissschild umhängen dürfe !

Mir war es eine große Ehre, hier nicht nur mit an Bord zu sein, sondern weiterhin auch mein Vertrauen in den Hoertalk und den Menschen bestätigt zu sehen, dass es etwas zu Leisten imstande ist und grrrroßes entsteht, wenn auch die richtigen Leute zueinanderfinden !
 
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knilch

Hä? Was heißt das?
Vielen Dank für Calvaria! Super Ding geworden! Wie auch der erste Teil schon!

An ein paar wenigen Stellen empfand ich die Musik etwas zu prominent und hat mich ein wenig abgelenkt von den Dialogen. Aber sie war so wunderbar abwechslungsreich und hat immer großartig gepasst. Ich finde das faszinierend, wie du all die unterschiedlichen Stile und Genres bedienen kannst.

Der Cast war auch wieder wunderbar und so viele von den Stimmen dabei, die ich hier so mag :> Danke an euch! Ihr habt die langen Dialoge, vor denen sich viele scheuen sehr schön zum Leben gebracht. Ich hatte nie den Wunsch etwas skippen zu wollen.
An wenigen Stellen hätte ich es noch schöner gefunden, wenn etwas mehr Parallelität der Gespräche gewesen wäre. Und während des Showdowns empfand ich es etwas... naja unglücklich: "Sie muss bis 14 zählen!" Und er verwendet so viele Worte dafür und dann ist so viel Zeit aber der Protagonist Dariusz versteht es zu langsam und kann nicht rechtzeitig einschreiten 😅

Es war irgendwie Strange, dass du so viele Post-Credit-Szenen hattest, wie manche Hörspiele lang sind, das hat ja gar nicht mehr aufgehört :D Aber sie haben das Ende sehr schön abgerundet.
Nur die 'Männer'witze waren drüber für mich... Da fand ich den Papagei im ersten Teil eine bessere lustige Komponente.

Aber all die Kleinigkeiten schmälern das Gesamtwerk nicht. Das ist ein 2h-Burner, wie ich sie auch gern erschaffen wollen möchte!














<insert Arthur Spooner>Wie kannst du es wagen!


Wer spielt denn bitte mit den Emotionen der Zuhörer so! Wie kannst du den Hund (erstmal) sterben lassen! WAAAAAAAAAAAAAA

.... Danke fürs retten 🥲
 

Strom

What's real can't die
Wow - vielen lieben Dank für die lobenden und aufbauenden Worte - das geht runter wie Öl 🙃 🥰🥃

Ich hab dann jetzt bei der Premiere - nochmal mehr als bei jedem kritischen Testhören vorher gemerkt, dass es dann doch, gerade so ab der Mitte - letzte Drittel seinen Länge hat. Noch eine weitere Gruft/Höhle, noch ne Leiche, noch mehr lateinische Sprüche 😁🤭 Das war mir zwar bewusst - aber ich hätte (hab's) dann auch nicht mehr geändert.
NACH der Veröffentlichung, während der Première hat das dann auf einmal einen ganz anderen Impact.

Man sitzt da und hört es gemeinsam mit anderen, in genau diesem Moment kamen dann auch konkret keine Kommentare (lauschen alle gebannt - oder eingepennt?🤪) - und da wurde mir das dann schon sehr bewusst. Zum Ende hin ging's dann wieder...
Damit erkläre ich mir auch ein bissele das Phänomen, warum man sich als 'Betrachter' oft fragt, warum in einem Film/Buch/Hörspiel... denn jetzt seltsamerweise diese oder jene Wendung eingebaut wurde - und nicht eben jene oder solche, die ja vermeintlich viel 'besser' gewesen wäre. Weil man es als 'Erschaffer' echt erst NACH der Geburt feststellt und realisiert. Mag was dran sein.
Heißt wohl auch, dass man da vorher noch soviel theoretische Checkmarks abhaken kann, wie man will - ob das Werk dann tatsächlich 'rund' ist - merkt man erst danach. Definitiv Learning by Doing - und 'Von Mal zu Mal besser werden'

Aber lange Rede - dafür dass das hier erst mein zweites Hörspiel überhaupt war - bin ich ganz zufrieden. 🤗

So - hier nochmal nen bissele was dazu:
An ein paar wenigen Stellen empfand ich die Musik etwas zu prominent und hat mich ein wenig abgelenkt von den Dialogen.
Ja da war ich an einigen Stellen auch hin und hergerissen. Mir war klar, dass die Dialoge die aller oberste Priorität haben müssen, trotzdem sollte die Musik ja auch dramaturgisch funktionieren und nicht nur unidentifizierbares Hintergundgedudel sein. Und ohne mich da jetzt auch noch technisch rausreden zu wollen 🤪: mal wieder so nen (psycho)akustisches Problem - auf meinen Earbuds höre ich die Musik auch VIEL lauter an einigen Stellen und die Dialoge leiden etwas - als hier über meine Studio Adam Referenz Speaker + Sub, da erscheint für mich alles komplett ausgewogen. Also immer etwas 'Blindflug'
Und während des Showdowns empfand ich es etwas... naja unglücklich: "Sie muss bis 14 zählen!" Und er verwendet so viele Worte dafür und dann ist so viel Zeit aber der Protagonist Dariusz versteht es zu langsam und kann nicht rechtzeitig einschreiten 😅
Da war mir relativ schnell klar, dass es dieses Mal nicht funktionieren und etwas schief gehen sollte. Da kam mir die Idee mit dem Atem-Zählen. Klar, man hätte sowas machen können wie ein verstecktes 'und zieh einmal Atmen ab..." oder so (wie bei Jäger des verlorenen Schatzes) - aber ich hatte dann die Idee mit dem ein- UND aus-atmen. Ist alles etwas gestreckt.. Elmar musste ja erst nochmal alles erklären und dafür 'genug Zeit' haben 😜 ... war aber schon froh, dass das so zeitgleich hinkam, konnte man beim Skript schreiben ja nur ungefähr timen...
Es war irgendwie Strange, dass du so viele Post-Credit-Szenen hattest, wie manche Hörspiele lang sind, das hat ja gar nicht mehr aufgehört :D Aber sie haben das Ende sehr schön abgerundet.
Ja, wollte die ja eigentlich getrennt veröffentlichen - aber da war mir dann die Gefahr zu groß, dass die beliebig getrennt/vorab gehört werden und spoilern. Also hinten dran gepappt.
Die beiden letzten auch hauptsächlich, weil ich einfach zu schade fand, dass man sonst die ganzen "Hintergrund-Dialoge" im Museum, die zwar nicht unbedingt wichtig, wenn aber doch ganz witzig waren, überhaupt nicht richtig hört - aber auch mit ein Großteil der Takes der jeweiligen Sprecher ausmachten - da kam mir dann die Idee mit dem Videomitschnitt.
Und Lektorin Alex hatte mich zu Recht drauf hingewiesen, dass der Podcast am Ende gar nicht mehr auftaucht und noch einen Abschluss braucht - also wurde da noch eine '"Podcast-Abschluss-Szene" dran gehängt.
Nur die 'Männer'witze waren drüber für mich... Da fand ich den Papagei im ersten Teil eine bessere lustige Komponente.
Ja, immer schwierig - im Endeffekt war es dann wohl doch etwas viel - wobei ich ja schon mehr als die Hälfte rausgenommen hatte 🤭:ROFLMAO:
Ich bin halt mit diesem Kram in den 70ern und 80ern groß geworden - und da kommt dann wieder der Immerwährende Vorpubertierende durch.

Apropos Papagei - auch nicht ungefährlich und potentielles Fettnäpfchen: Muss gestehen, da hätte (habe) ich wirklich NIE dran gedacht, aber ein Kommentar auf Youtube wies mich doch tunlichst darauf hin, ob ich denn nicht wisse, dass Papagei Einzelhaltung Tierquälerei sei.... Und da muss ich gesehen, soweit habe ich da nicht gedacht und das hinterfragt. Für mich war es eine 100%ige Hommage an die Drei ??? und ich dachte, das würde dann auch als solche erkannt und akzeptiert werden. Nö 🤫
 
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