Wild West Zombies

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Watchman

Christian Loges
AW: Wild West Zombies

Die Frage, ob es nun das erste oder zweite oder dritte Langhörspiel für Frank als Cutter ist, spielt ja eigentlich gar keine Rolle.

Frank hat sich über diverse Monate viel Arbeit gemacht und leider ist das Resultat nicht so überzeugend, wie man es sich vielleicht wünschen würde (jedenfalls geht das bislang abgegebene Feedback in diese Richtung). Das finde ich sehr schade und darum sollten möglichst viele ihr Feedback konstruktiv abgeben, damit die nächste Produktion sich gegenüber ihrem Vorgänger steigern kann.
 
Zuletzt bearbeitet:

Noir

Super-Hoertalker
AW: Wild West Zombies

Ich werde mir das Hörspiel auch nochmal in Ruhe anhören müssen und dann werde ich hier nochmal Feedback geben. Mein erster Eindruck gestern war aber, dass tatsächlich etwas zu stark mit Soundeffekten gespart wurde...

Ich höre nochmal rein und melde mich :)
 

Teppich

Super-Hoertalker
AW: Wild West Zombies ohne Biss

Ich war gestern im Premierenchat auch mit dabei. - Wie ein Vorschreiber schon erwähnte kann man durch den Chat schon ein wenig abgelenkt werden. - Z.B. durch Zombie-Schafe.:cool:

Am Sonntag war es mir nicht möglich "Wild West Zombies" noch einmal zu hören, hole das jedoch am (heutigen) Montag nach.

Dennoch möchte ich meine ersten Eindrücke hier wiedergeben, die ich auch gestern schon im Premierenchat schreib. - Ich fühlte mich gut unterhalten, das Hörspiel fand meinen Geschmack. Verbesserungsmöglichkeiten gibt es, so schrieb ich gestern schon, dass ich nichts gegen ein "fleischiges Reißgeräusch" einzuwenden gehabt hätte wenn ein Untoter zubeißt.

Generell vertrete ich auch die Meinung, das einen nur Kritik im Leben weiterbringt. Aber für mich kommt das Hörspiel "Wild West Zombies" hier in der Bewertung zu schlecht weg. Die Kritik mit den Soundeffekten teile ich, alles andere ist - meiner Meinung nach - individuelle Geschmackssache.

Bei "Wild West Zombies" hatte ich jedenfalls mehr "Kopfbilder" als bei jedem "Gabriel-Burns"-Hörspiel.

Daher ein Lob an Frank, es gibt mit Sicherheit einige Dinge die verbesserbar sind, und alle Beteiligten.

Mehr dann nach dem zweiten Mal hören.
 
Zuletzt bearbeitet:

michelsausb

Laphroaig forever!!!
AW: Wild West Zombies ohne Biss

Hallo zusammen!
Entweder ich habe Tomaten auf den Augen, oder ich finde den Download-Link nicht..kann mir jemand helfen?
 

Watchman

Christian Loges
AW: Wild West Zombies ohne Biss

Schau mal im ersten Post unter "Spoiler". Ich musste auch erst suchen, mit Deinen Augen ist alles okay. :D

Edit: Ich sehe, Du hast ihn schon gefunden: Selbst ist eben der Mann!
 

Jeln Pueskas

Michael Gerdes
Teammitglied
AW: Wild West Zombies ohne Biss

Hallo miteinander,

in diesem Thread etwas objektiv zu schreiben, fällt mir schwer. Zum einem weil ich nun selbst mitgesprochen habe unc so auch die Chance bekam, mal mit mexikanischen Akzent zu sprechen und zum anderen weil ich im Vorfeld die Kommentare hier, als auch bei der Premiere im Chatroom gelesen habe. Insofern kann ich mich im Großen und Ganzen den anderen Kritiken anschließen. Ich möchte aber auch hervorheben, dass der Cut mitunter das Aufwändigste neben dem Schreiben ist, was zu einer Hörspielproduktion gehört. Insofern hat Frank hier ein wirklich großes Projekt zu Ende gebracht. Das ist schon eine Leistung, die man hoch anerkennen muss. Denn auch wenn hier diverse Dinge bemängelt wurden, ist es ein Hörspiel geworden, dass sich durchaus anhören lässt. Auch im Vergleich zu Sinatra Blues gibt es hier durchaus Steigerungen zu hören. So ist die Lautstärke und die Stereoausrichtung wesentlich ausgewogener. Die Geräusche sind besser eingebracht. Ich denke allerdings, dass es ein unheimlich schweres Stück war. Denn neben Zombi-Gestöhn, mexikanische Akzente und Effekte, galt es auch eine Geschichte in die richtigen Bahnen zu lenken. Hier eben war ich mir immer nicht sicher wo ich mich bewege: Western, Comedy, Horror, Trash? Ich muss zugeben, dass ich unweigerlich lachen musste, als Escobar seinen Kommentar über Pacos Zustand gab und dann der Schuss ertönte. Ich weiß nicht, ob das beabsichtigt war.

Das Skript war für mich in erster Hinsicht witzig, wobei ich nicht auf logische Fehler geachtet habe. Das Einsprechen hat mir viel Spaß gemacht, auch wenn hinterher mein Skript völlig voll gespuckt war :D Was das Zusammenspiel zwischen den Charakteren angeht muss ich allerdings den Vorschreibern recht geben. Hier wirken die Stimmen nicht optimal zur Situation als auch zum jeweiligen Gesprächspartner. Das ist mitunter auch ein schweres Stück Vorarbeit. Warum Frank keine oder nur wenig Retakes eingefordert hat, kann leider nur er beantworten.

Die Musik kam selten, aber das ist kein Maß der Dinge. Auch wenn man hier nicht gleich den Django-Sound hört sondern eher etwas eigenes nicht. Insofern kann man den Einsatz als solches stehen lassen ohne ihn negativ zu bewerten. Man hätte, um Spannung aufzubauen, die Geräusche gezielter einsetzen können. Aber auch hier scheiden sich die Geister.

Alles in allem finde ich Wild West Zombies ein Hörspiel, dass sich zwar nicht genau einordnen lässt, jedoch dafür ein durchaus gut anhörbares Hörspiel ergibt. All den Kritikpunkten zum Trotz. @Frank: Lass Dich nicht entmutigen. Du hast Dir da ein Riesenprojekt aufgestellt und zu Ende gebracht. Das ist eine Leistung, die Du nicht unterbewerten solltest.

Viele Grüße.
 

michelsausb

Laphroaig forever!!!
AW: Wild West Zombies ohne Biss

Hallo!

Ich habe mir heute mittag die erste Viertelstunde bei sehr schlechter Laune angehört und werde mir heute abend den Rest in sehr guter Laune zu gemüte führen.
Bin mal gespannt, in wie weit dies Einfluss auf meine Kritik haben wird.
 

Karin

Feuerlocke
Sprechprobe
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AW: Wild West Zombies ohne Biss

So habs auch entlich angelauschelt und kann nur sagen : Gänsehaut.
Tolle Sprecherbestzung ,schöne Aussführung ..... Rundesache.

Und ein Hoch auf die Vielen vielen Zombis!!!!!!!!!!!
 
AW: Wild West Zombies ohne Biss

So, nun nach einer Woche (leider erst jetzt, aber da ich in dieser Woche einen neuen Job angefangen habe mit vielen Überstunden komme ich erst jetzt dazu) möchte ich mich zu der Kritik äußern. Zunächst einmal, vielen Dank dafür. Wir wollten ja von der allgemeinen Lobhudelei weg hin zu echter Kritik. Das die in meinem Fall nun recht negativ ausgefallen ist, ist nicht schön, aber damit muss ich leben. Und ihr habt in Bezug auf den Cut grösstenteils recht. Das Hörspiel reicht nicht an den derzeitigen Hörspielprojekt-Standart heran, da es gerade in letzter Zeit so einige Hörspiele gab, die sich nicht vor den kommerziellen zu verstecken brauchen oder auch besser sind, als einige, die sich auf dem Markt tummeln.

Schwierig fand ich es, die passenden Geräusche zu finden. Grosse Probleme hatte ich mit den Schussgeräuschen, da es auf dem freien Markt nicht viel gab, was vor dem 2. Weltkrieg üblich war.
Es wurde im Chat bemängelt, das es in den Räumen zu wenig zu hören gab. In dem ersten Raum ist tatsächlich kaum etwas zu hören (außer Schritte, Kleiderrascheln und ein quietschendes Bett). Aber was hätte man da auch bringen soll? Noch sind draußen keine Zombies vorhanden, also hört man sie auch noch nicht, Strassenlärm gab es noch nicht und wir befinden uns in einem kleinen verschlafenen Örtchen. Im nächsten Zimmer tickt eine Uhr und langsam erklingen die Untoten von draußen. Vielleicht hätte ich dort noch mehr Schrittgeräusche und Kleiderrascheln einbauen können, um es lebendiger zu gestalten.

Zu Watchmans Kritikpunkten:

So lässt man den ersten Zombie, auf den der Marshall und sein Gefolge trifft, tatenlos an Turner heran, bis dieser vom Zombie gebissen wird. Warum spricht ihn keiner mehr vorher an und fordert ihn zum Stehenbleiben auf? Dass mit dem Typen was nicht stimmt, ist doch offensichtlich. Die Darstellung der Zombies (und dies trifft auch auf den Rest der Handlung zu) ist einfach nicht konsequent. Mal schlurfen sie dahin und im nächsten Moment agieren sie so schnell, dass keine Zeit zum Reagieren bleibt. Macht irgendwie wenig Sinn.

Noch denkt kein Mensch an einen Zombie (woher auch, so etwas gab es im Leben der Protagonisten ja noch nicht). Sie denken ja, es wäre ein einfacher Betrunkener, der auf sie zugewankt kommt. - Wirklich schnelle Zombies gibt es in dem Hörspiel auch nicht, da ich die Old-School-Zombies bevorzuge. Da wüßte ich jetzt nicht, welche Szene Du meinst.

Jeremiah, Flaming Cloud und Escobar fliehen in die Post, weil sie nicht in den Saloon zurückkönnen, da die Zombies den Weg versperren. Später tauchen sie wieder im Saloon auf. Wie haben sie das gemacht? Durch die Hintertür? Übers das oder vielleicht gebeamt? Es gibt keine Erklärung durch die Charaktere oder den Sprecher, wie den Dreien dies gelungen ist.

Ganz einfach! Gegenüber von dem Saloon befindet sich das Bordell, daneben die Poststation. Als Flaming Cloud flieht, wird sie ja von Jeremiah und Ruben verfolgt, die dann bemerken, das die Zombies ihnen den Weg zum Saloon versperrt haben. Vor der Poststation befinden sich keine Zombies, also laufen sie nun dorthin und versperren die Tür hinter sich. Die meisten der Zombies richten ihre Aufmerksamkeit nun auf die Poststation, so daß die drei über das Dach in das Bordell einsteigen und unten wieder rauslaufen, da sie vermuten, das der Weg nun wieder frei ist.

Die Charaktere mögen zwar keine große Erfahrung mit Zombies haben (wer hat die schon?), sie agieren aber total unbedarft, obwohl manche Zusammenhänge sehr offensichtlich und ihnen bekannt sind. So berichtet man dem Marshall von der Auferstehung der Toten, ignoriert den Verstorbenen im Bett aber komplett. Man weiß doch, dass er als Zombie zurückkehren wird, denn mit den anderen Leuten, die gebissen wurden, war es auch so. Paco erlöst man, nachdem er gebissen wurde, um ihm ein Schicksal als Zombie zu ersparen. Man hat also durchaus kapiert, wie der Hase läuft. Turner wurde auch gebissen, der Marshall ignoriert diese Tatsache aber komplett und will ihm sogar die Fesseln abnehmen ?!? Dümmer geht es wohl nicht.

Ja, der Marshall hätte eigentlich wissen müssen, das sich Turner infiziert hat. Aber es handelt sich auch um eine Ausnahmesituation und es ist ihm einfach durchgegangen (oder mir^^). Die Belohnung für die Nachlässigkeit ist der Tod. Geschieht ihm recht!

Später im Pferdestall ist es genau das Gleiche. Überall ist Blut, aber die Beteiligten halten brav still, bis Rosita zuschlagen kann. Haben die aus den ganzen Ereignissen überhaupt nichts gelernt. Rosita fällt natürlich auch komplett auf die Zombie-Oma rein. Klar, draußen rennen die Zombies herum und eine alte Frau sitzt einfach auf der Veranda. Ist natürlich komplett unverdächtig.

Susannah wird von Rosita überrascht, als sie etwas weiter hinten im Stall nach dem Pferd sieht. Erst dann kommt ja Ruben dazu! - Die Farm der Clarks befindet sich etwas abseits. Rosita denkt, das die alte Mrs. Clark von den Vorfällen noch nichts mitbekommen hat.
Ich hoffe, der eine oder der andere hatte trotzdem Spaß daran, auch wenn nicht alles perfekt war!
 

Dagmar

I'm not weird, I'm gifted
Sprechprobe
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AW: Wild West Zombies ohne Biss

Muss mich leider den Kritiken anschließen. Hab mich so gar nicht auf das Hörspiel einlassen können, was für mich hauptsächlich schon am Dialogschnitt lag. Die Stimmen passten für mich nicht zusammen. Ich bin kein Cutter, daher kann ich so schwer beschreiben woran es lag, aber ich versuchs:
Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Leute am selben Ort sind, wenn sie gesprochen haben. Schon am Anfang, wo die beiden reiten und den3. noch dabei haben, da klang für mich jeder irgendwie anders, als würde sie miteinander telefonieren oder so, aber nicht als würden sie nebeneinander herreiten. Irgendwie klangen für mich einige Stimmen "halliger" bzw. "runder" als andere, als hätten sie mehr "Raum" oder.. weiß auch nicht wie man das beschreibt.

Ein zweiter Grund warum in meinem Kopf kein Film angesprungen ist waren die Geräusche. Die kamen mir zu sehr aus der Konserve und waren für mich sehr unorganisch. Während sie reiten sehr homogenes Hufgetrappel, dann reitet der eine weg, im selben Tempo, ohne vorher mal kurz langsamer zu werden und zu überlegen. Steigt dann ab (ich habe bewusst weder knirschen von Leder noch das "plumps" gehört wenn jemand unten auf dem Boden aufkommt), geht total gleichmäßig auf jemanden zu um festzustellen: "oh, der ist tot". Und dann auch keinerlei Geräusche, dass er vielleicht erschrocken zurückweicht oder so was. Keine Kleidergeräusche, nix.
Dafür aber aufdringlich viele Käuzchen und Grillen und weißdergeieranGetier, und sehr kranke Pferde die alle paar Sekunden schnauben damit auch jeder merkt, dass da Pferde sind. Ansonsten Stille.

Ich glaube da wäre eher eine ganz leichte Wind-Atmo, nur ganz leise als Grundstimmung vielleicht gut gewesen, dafür die andere Geräusche etwas zurückgefahren und etwas unrhythmischer. Auch im Dialogschnitt hätte mehr Ungleichmäßigkeit gut getan. Längere Denkpausen, die sich mit knackigen Dialogen abwechseln, auch änderungen in den Stimmen, Lautstärken. FÜr mich war das alles ein Brei.
Da weiß ich aber auch nicht ob da einfach mehr Anweisungen ins Skript müssten, oder die Sprecher auch mal mehr Bandbreite anbieten sollten, oder ob das ne Sache der Regie ist. Ich denke von allem etwas vermutlich.
Lebendige Dialoge werden ja dadurch lebendig, dass man aufeinander reagiert. Und das tut man mal schneller, mal weniger schnell, mal sanft, mal heftig.


Achso, Marco fand ich stimmlich nicht zu jung, weil das einige gesagt hatten. In meinem Kopf entstand das Bild eines 20-25jährigen Weicheis :D Wurde ja anfangs gesagt dass er halb so alt ist wie der Sherriff, und den hätte ich so als 40-50-jährigen akzeptiert.
Der Verbrecher den sie da dabei hatten fand ich stimmlich zu aufgesetzt, das war so gequetscht, als würde er vergessen zu atmen. Aber vielleicht kann man ja auch schwer atmen wenn man auf nem PFerd gefesselt ist.
Dann hab ich noch ein bisschen vorgespult um die Mexikaner zu hören, die fand ich eigentlich ganz ok, weiß aber nicht wie viel Text die hatten, vielleicht nervts auch auf Dauer. Aber das was ich so gehört hatte war erstmal ok.
 

michelsausb

Laphroaig forever!!!
AW: Wild West Zombies

So, nun auch mein Senf....
jo, ich denke, nachdem dieses Hörspiel von allen Seiten auf Herz, Nieren und Hirn zerpflückt wurde, konzentriere ich mich auf das, was mir persönlich am Wichtigsten erscheint.
Als Zombie-Fan der ersten Stunde hatte ich natürlich jede Szene vor meinem geistigen Auge und eine klare Vorstellung, wie das Ganze in einem Film rüberkommen würde.
Die Idee ist toll, vor allem die klassische Situation, dass mehrere Menschen auf engem Raum einer tödlichen Gefahr gegenüber stehen, hat mir sehr gefallen (darf bei dieser Thematik aber auch nicht fehlen).
Das große Manko dabei: es läuft alles viel zu brav ab. Die Personen sind kaum aus der Ruhe zu bringen, es fehlt jegliche Panik, Angst, Verzweiflung, Hektik. In Anbetracht der Situation passt das einfach nicht. Vor allem vermisse ich die Auseinandersetzung der Protagonisten untereinander. Dieser Aspekt wird in nahezu jedem Zombiefilm aufgegriffen, hier vermisse ich ihn schmerzlich, zumal gerade in einem Hörspiel spannende Dialoge zur Atmosphäre beitragen.
Ich hätte mir auch gewisse Schockmomente gewünscht. Anstatt den nächsten Angriff eines Zombies durch ausgiebiges Stöhnen anzukündigen, wäre vielleicht der Einsatz einer harten, kurzen Musik unmittelbar davor sinnvoll gewesen, damit der Hörer erschrickt..
auch die Szene, in der die Protagonisten feststellen, dass sich vor dem Saloon dutzende von Zombies versammeln, hätte man durch bedrohliche Background-Musik spannender gestalten können.
Ich gebe zu, dass es mir schwerfällt, diese Kritiken zu äußern, weil ich mir sage: "erstmal besser machen...."
Aber, wie gesagt, ich habe die Szenen vor meinem geistigen Auge und sehe, dass in diesem Hörspiel sehr viel Potential steckt, was meiner Meinung nach nur ansatzweise ausgeschöpft wurde.
Aber immerhin hat es mich nicht gelangweilt, der Unterhaltungswert ist vorhanden!
Macht weiter so, ich freu mich schon auf die Vampire im alten Rom :)

Dresden grüßt
 

Nightblack

Meinhard Schulte
Sprechprobe
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AW: Wild West Zombies ohne Biss

Das Hörspiel reicht nicht an den derzeitigen Hörspielprojekt-Standart heran, da es gerade in letzter Zeit so einige Hörspiele gab, die sich nicht vor den kommerziellen zu verstecken brauchen oder auch besser sind, als einige, die sich auf dem Markt tummeln.
Hier kommen wir zu einem Punkt, der auch bei der derzeitigen Produktion von Damon Rips II eine Rolle spielt. Bei einer Szene habe ich mit einem erfahrenem Sprecher unseres Forums darüber unterhalten ob man nicht eine Rolle noch mal einsprechen sollte. Habe dann auch bei dem entsprechendem Sprecher nachgefragt, welcher nichts dagegen gehabt hätte. Dann aber eben auch snicksnack ( Autor) gefragt. Und dieser hat eine für mich im nach hinein sehr weise Entscheidung getroffen: Die Takes bleiben so wie sie anfangs abgenommen wurden im Hörspiel. Zitat:" Dies ist ein Amateurprojekt! "
Wenn die Professionalität mancher Sprecher in diesem Forum dazu führen würde, dass die Amateure unbedingt den gleichen Standard liefern müssten um eben die Gesamtproduktion "professionell" zu machen.....
Ich weiß, dass das von niemandem gewollt ist.
Wenn wir den gleichen Anspruch an den Cut legen wollten, bräuchte ich auch nicht weiter zu schnibbeln :).
Deshalb finde ich es gut, wenn man bei DR2 die Stimme drin läßt und das man WWZ hier so veröffentlicht wie es hier produziert wurde.
Das Beste ist: Wir lernen ALLE daraus.
Ich weiß unter welch schwierigen Umständen Frank dieses Hörspiel produziert hat. ( Ich sage nur mal Windoof7 im abgesicherten Modus über Monate, keine gescheiten Lautsprecher, Abstürze bei SIR-Plugin etc.....)
Deshalb Frank: Respekt vor deiner Arbeit und viel Erfolg bei deinem nächsten Hörspiel mit intaktem Laptop!
 

michelsausb

Laphroaig forever!!!
AW: Wild West Zombies ohne Biss

Das ist wohl auch das grundsätzliche "Problem":
diese so genannten "Amateur"-Produktionen sind großteils so hervorragend, dass die Messlatte mittlerweile sehr hoch liegt und wir schon sehr verwöhnt sind.
Aber egal, wie die Kritiken ausfallen: jedes Hörspiel erfordert offenbar sehr viel Zeit, Arbeit, Nerven, ganz nebenbei wird wohl auch der ein oder andere Lebenspartner zeitweise zu kurz kommen....
deshalb immer grundsätzlich Daumen hoch!!!
Aber es ist ja im Sinne der Produzenten, wenn die Werke "knallhart" kritisiert werden. Ich selbst würde es mir bei einem eigenen Projekt so wünschen, denn:
"Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein"
 

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