• Hörtalk-Dinner in Dortmund   Erben der Finsternis

Telliminator

Sample-Collector
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@Telliminator
Danke für deinen kleinen Einblick hinter deine Kulissen. Das wusste ich z.B. gar nicht von dir, dass du `n halben Instrumentenpark in deiner Bude rumstehen hast und ja doch "einer von uns" bist (y)😄. Siehste, man lernt nie aus. Schön das ist.
@soundjob - Tja, ich bin halt schon ein alter Sack und mach "Krach" schon ewig lange. Ich sehe mich aber trotz der vielen Jahre und Erfahrung noch immer nicht als richtigen Musiker, weil ich die Dinge anders tue als man das normalerweise lernt.
 

Kukulkan

Volker Schmid
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Ich habe mit 6 Jahren Klarinette gelernt und bin dann bald von der Jugendkapelle in die Stadtkapelle gewechselt. Dort habe ich mich in 10 Jahren von der dritten zur zweiten bis zur ersten Klarinette hochgespielt. Bluegrass-Band inclusive. Dann hab ich es geschmissen. Blasmusik war einfach nichts meins. Ein Mono-Instrument hat mich einfach nicht mehr interessiert. Es muss Knöpfe haben und blinken.
Mit 14 habe ich mit Orgelunterricht begonnen, wo ich immer mit dem Fahrrad 3 Kilometer hin fahren musste (auch im Winter). Das erste eigene Keyboard war ein Klotz von Korg. Seit ich 19 Jahre bin, spielte ich dann in verschiedenen Bands die Keyboards. Cover, 90er bis heute, Funk, Crossover (Rock+Rap) und Bluesrock. Häufig eigene Songs, die ich meist federführend geschrieben hab (die Musik, den Text machte meist der Sänger). Gespielt habe ich bis heute nur Korg und Roland (TR-Serie und Roland Juno etc). Seit knapp einem Jahr bin ich jetzt erstmals nach 30 Jahren ohne Band, weil ich mehr im Studio machen wollte. Heute spiele ich nur noch Keyboards.

Parallel zu dieser Laufbahn kam der Spass am PC zu musizieren sehr früh: Der erste Rechner auf dem ich ernstzunehmend versucht habe Musik zu machen ist der Commodore Amiga 500 gewesen. Dabei startete ich mit den damals üblichen Trackern. An den Namen des ersten kann ich mich nicht mehr erinnern, aber später kam dann der Oktalyzer zum Einsatz. Der war deshalb super, weil er mit einem technischen Trick insgesamt 8 Stimmen produzieren konnte, statt der von der Technik vorgegebenen 4. Zwar zu Lasten der Klangqualität, aber hey, 8 Stimmen...

Später dann, nachdem ich auch etwas Orgel-Unterricht hatte, habe ich mir ein MIDI-Interface gekauft und damit meinen Yamaha TG33 Rack-Synthesizer angesprochen (wie ein Keyboard, aber ohne die Tastatur sondern nur der Klangerzeuger). Als MIDI-Tastatur wurde mein altes Korg-Keyboard verwendet (damals noch ohne Anschlagdynamik, das war Luxus den ich mir nicht leisten konnte). Also musste auch ein passender MIDI-Sequencer her (so nannte man DAWs damals). Nach ein paar Tests bin ich bei Bars & Pipes Professional gelandet. Danach kamen viele DAWS wie Massive, EnergyXT, Bandlab, Cubase etc.

Der TG33 wurde bald noch durch einen Yamaha RY30 Drumcomputer und einen ESI32 Sampler ergänzt (nur Echt mit eingebautem Diskettenlaufwerk und per SCSI angeschlossenem CD-Laufwerk). Noch später dann ein EMU Proteus 1000, der auch auf der Bühne gespielt wurde.

So habe ich eine ganze Weile gearbeitet und ich habe dann mit diesem Setup in 1996 mein erstes Album seven pieces aufgenommen (7 Titel, 26:15 Laufzeit). Damals kamen selbst gebrannte CD gerade in Mode aber ich konnte mir das noch nicht leisten. Also habe ich die Aufnahmen auf einer DAT-Kassette an ein Tonstudio gesendet und mir das 10 Mal auf CD brennen lassen. Ich erinnere mich noch, wie ich zusammen mit meiner damaligen Freundin (und heutigen Frau) Monja in meinem roten Fiat Uno in Donaueschingen zur Post gefahren bin um das Paket abzuholen. Ich war so stolz!

Kurz darauf habe ich die Aufnahmen dann mit Samplitude auf dem Amiga gemacht (inzwischen war es ein Amiga 2000). Ich konnte damit Stücke schneiden und auch mischen etc. Das war ein echter Fortschritt und weckte den Wunsch nach Audio-Recording. Das lies sich mit Bars & Pipes aber nicht machen und ich brauchte was neues. Inzwischen war der Amiga auch nicht mehr das Mittel der Wahl. Stattdessen sollte es ein Windows-PC mit Windows 98 sein. Seither bin ich auf Windows mit diversen DAWs.

Heute spiele ich einen Roland JUNO-DS und ein Korg TR76 Keyboard. Das meiste mache ich aber in meiner DAW (Studio One, Presonus/Fender). Die Keyboards sind meistens nur noch MIDI-Zuspieler. Ich nutze viele VST wie EastWest, UVI- und Kontakt-Libraries. Dazu einige VST Synthesizer (Blue2, Zebra, Hive, Surge etc) und auch Soundfonts. Ich nehme mit einer Mackie Soundkarte, einem Presonus Röhren-Pre-Amp und Rode- und Sennheiser-Mikrofonen auf. Meine Monitore sind aktuell Mackie MR624.
 
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soundjob

HÖRSPIEL MUSIK AUDIO
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Traumhaft schön und facettenreiches Instrument. Vom sehnsüchtigem Herzschmerz bis protzig Prahlend.
Aber natürlich auch wieder ganz anderes Gefinger und Lippenspiel... `ne schöne Herausforderung, aber für dich sicherlich nicht "soo" dramatisch, oder ?
(Bleib beim Dämpfen nur bloß nicht mit der Hand im Blech stecken ! 😄)
 

Roman Ewert

Necroassassine
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Traumhaft schön und facettenreiches Instrument. Vom sehnsüchtigem Herzschmerz bis protzig Prahlend.
Aber natürlich auch wieder ganz anderes Gefinger und Lippenspiel... `ne schöne Herausforderung, aber für dich sicherlich nicht "soo" dramatisch, oder ?
(Bleib beim Dämpfen nur bloß nicht mit der Hand im Blech stecken ! 😄)
Ich bearbeite meine Tochter (4). Was ist dein Lieblingsinstrument? Hooorn 😃🤣🤣
 

MonacoSteve

... nicht ganz Dichter
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Ich musste als Kind und Teenager auf Drängen meiner Mutter Klavierspielen lernen. Die Klavierlehrerin hielt rund 8 Jahre mit mir durch, bis sie dahinter kam, dass ich überhaupt keine Noten vom Blatt spielen konnte, sondern mir das Meiste nach Zuhören ihres Vorspielens merkte und mich an den Notenblättern nur ganz grob orientierte. Da gaben wir es auf, und ich klimperte ab dann nur noch Improvisiertes, bis das Klavier kaputt ging. Später bekam ich ein Keyboard von meiner Frau geschenkt, und setzte dort das Klimpern fort. Den Rest kennt ihr :) .
 

soundjob

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Ich musste als Kind und Teenager auf Drängen meiner Mutter Klavierspielen lernen. Die Klavierlehrerin hielt rund 8 Jahre mit mir durch, bis sie dahinter kam, dass ich überhaupt keine Noten vom Blatt spielen konnte, sondern mir das Meiste nach Zuhören ihres Vorspielens merkte und mich an den Notenblättern nur ganz grob orientierte. Da gaben wir es auf, und ich klimperte ab dann nur noch Improvisiertes, bis das Klavier kaputt ging. Später bekam ich ein Keyboard von meiner Frau geschenkt, und setzte dort das Klimpern fort. Den Rest kennt ihr :) .
DAS kommt MIR doch sehr sehr bekannt vor :cool:.
Aber auch eine sehr und vor allem praktische(!) gute Schule- und so habe auch ich tatsächlich "gelernt": Spielen nach Gehör. (Technisch notiert nie wirklich korrekt- aber akustisch, weil Wirkungskonform). ;)
Da haben wir ein sehr ähnliches Erlebnis... ich hatte nur schon nach 6 Monaten die Schnute voll, weil ich (abgehoben wie ich damals war), keine "Jukebox" sein- und andere Nachspielen wollte... ich wollte mein eigenes Zeugs machen.
Ca 10 Jahre später merkte ich, dass ich aber auch verstehen wollte, was ich da eigentlich überhaupt mache... also noch einmal (für kurze Zeit) "in die Schule gegangen".
 

Tinchen

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Wenn jemand eine Idee, Vorschläge hat, gerne her damit ;)
Da würde sich irgendein alter Gassenhauer anbieten, den so gut wie jeder kennt. Erinnert mich gerade an dieses Schlager-Dings von ErgoEE. Mit @Dorle , die kann doch sooo schön singen. Lady Sunshine. :cool:

Aber hier ist es ja auch einfach mal `ne superschöne Sache zu erfahren, wer und wie sich denn hier so musikalisch betätigt... ich glaube, es ist ja auch für andere Produs ganz toll, wenn da mal `ne Frage im Raum stünde "Kann mir hier jemand was mit Akkordeon einspielen ?
Da hatte @Dajana |Die Drachenstimme mit einem ganz tollen Akkordeonsolo ausgeholfen - mal eben so aus der "Lameng" für Detektei Rotstrand.

Ich habe z.B. eigentlich noch nie jemanden getroffen, der Musik macht, der z.B. nicht auch gleichzeitig malend/zeichnend begabt ist.
Gibt es nicht diesen Spruch: Wer eine Kunst hat, hat sie alle?
 

Tinchen

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Im Sinne von, wir fangen mal irgendwie an. Ich habe noch nie Gitarre ins Mikro gespielt. Aber hier kommt ein Gassenhauer zum Mitsingen, Pfeifen, Spielen, Summen.

 

AvoCaro

Spricht.
Was ich aber wirklich gerne mal probieren würde, wäre Dudelsack. Ist bestimmt für meine Ohren nicht aushaltbar, aber das finde ich echt schräg.
Da hätte ich ja auch Lust drauf! Fand ich auch immer so toll, als ich in Schottland war.

Und dann mit In Extremo über die Bühne hopsen 😃😅
 

SeGreeeen

Boooioioioioiiiinnngg
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Ich spiele (nicht nach Noten, nur Akkorde) Western Gitarre und das ... mh.. auf einer 1-10er Skala (1 = Anfänger, 10 = Profi) würde ich sagen 5 :D :D :ROFLMAO:
 

Peter Nerlich

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Ich habe als Schüler lange Akkordeon im Orchester gelernt, dann etwas unsortiert Pianounterricht bei dem ich hauptsächlich wild durch verschiedene Konzepte in der Musiktheorie gesprungen bin, ich spiele komplett selbst angeeignet und ohne vernünftige Technik E-Bass, und dann habe ich noch Dinge wie z.B. ein Xaphoon, aus dem ich längst mehr als nur langgezogene, unsaubere Töne herausholen wollte 😁
 

soundjob

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Im Sinne von, wir fangen mal irgendwie an. Ich habe noch nie Gitarre ins Mikro gespielt. Aber hier kommt ein Gassenhauer zum Mitsingen, Pfeifen, Spielen, Summen.

Anhang anzeigen 48405
Ich habs mal aufgegriffen, wenngleich ich den Gassenhauer tatsächlich nicht kenne 😄
Gibt ungefähr ne Vierteltrilliarde Songs im Dm,F,G Thema 😊.
Aber geht ja darum, auch einfach WAS daraus zu machen.. einfach OPEN STAGE.
Ich habe jetzt `n Piano drüber gespielt.
Der Nächste bitte !

(Ich denke, es sollte auch "der Nächste" immer nur ein einziges(!) Instrument darüber spielen... eben damit nicht plötzlich "einer ganz alleine" auf einmal `nen komplett fertigen Song drüber- mit Bass, Dudelsack, Quetschkomode und Ritscheratsche schustert, oder ? ;))
Jeder der was hinzufügt, spielt ein Instrument dazu. Gelle ?

WICHTIG:
Damit auch nicht AUS VERSEHEN jemand "doppelt moppelt und gefühlt Zeit verschwendet, sollte sich dann jemand wie folgt melden:
KUNZ mach da JETZT weiter und übernimmt die nächste Version (z.B, BASS), damit sich das auch nicht mit HINZ überlappt (der vlt. die gleiche Eingebung haben mochte), Getreu dem Motto, wer sich als allererster meldet, darf auch an der folgenden Version mit (s)einem Instrument weiterbasteln !... usw. usw. usf.

Wir sollten für die Weitergabe des Songs die mp3-Quali auch mindestens für Downloads mit mind. 224/kbps hoch halten.
(Es sei denn, jemand stellt es als Wav-Datei über seine Server zur Verfügung)... also quasi, wie man Takes abliefern würde.

Bitte auch stets mir einer chronologischen Versionsnummer posten,
Tinas erste Version also war "TINA V1".

Somit ist meine also "TINA V2"... folglich wäre die nächste unter "Tina V3" zu posten usw.
 
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