soundjob

Temperament`sch
Abkühlung... unter der Prämisse, stundenlang ein kaltes Bier zu suchen 😁
(Aber siehste, beim nächsten Mal kann ich auch gleich mal den Fieldrecorder einschalten... den Kühlschrank habe ich bisher noch nicht recordet :))
 
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Dorle

Berlin
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Was hast du denn da gemacht? Abgekühlt oder den Sound aufgenommen?
lustig, ich hatte auch etwas gegrübelt, worauf der Kommentar hinweist- und irgendwie kam es mir stimmig vor, dass es vllt die sounds einer ständig brummenden summenden Maschine zu der Station des Hörspiels passen könnte ;-p (ich hatte mal einen uralten Kombikühlschrank geerbt, der machte allerdings eher Geräusche wie ein Hühnerstall. Total süß)
 

pio

Autor, Audio Engineer (BA), Musiker
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Ich habe JEDES unserer Küchengeräte aufgekommen. Unsere Abzugshaube wird ihr Debüt in Dark Space 2046 Folge 3.1 haben.
 

soundjob

Temperament`sch
Yep, allerlei Gesurre aus der Küche, respektive Bad (Fön usw,) bietet sich ja wunderbar für SciFi an.

Unser Kühlschrank war bisher aber mega uninteressant für mich, weil das ein Flüstertierchen ist... wenn ich da im Gegensatz zu meinen alten Kühlschrank denke... das war praktisch auch so ein klappernder "Erdbeben-Sound" Lieferant 😁
 
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pio

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Ich nutze solche Sounds (auch Kühlschranktür) gerne als Soundbett für Dialoge. Die Personen machen dann halt dies und das während des Dialogs. z.B. Kaffee anbieten, Kaffee kochen, Milch aus dem Kühlschrank usw.
Dadurch werden Dialoge meist sehr viel lebendiger....
 

soundjob

Temperament`sch
Yep, absolut richtig.
Setze auch stets diverse Bewegungsgeräusche ein, wie Klamottenrascheln (gesampelte Ledertaschen), quietschendes Leder einer Ledercouch, abstellen und Schieben eines Glas auf den Tisch oder kurze kleine Schleifer von Schuhen auf dem Boden in sitzender Position usw.
Selbst im "stillen Dialog" spielen sich in der Realität auch so viele kleine Geschichten und Nebengeräusche im Hintergrund ab, die dann leise untergemischt, einer Szenerie auch diese authentische Lebendigkeit verleihen und enorm viel zur Atmosphäre beitragen.
Das finde ich auch immer enorm wichtig.
 
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pio

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Ich empfehle immer mal wieder, sich amerikanische TV-Serien über Kopfhörer anzuhören. Selbst in der synchronisierten Fassung (weil ja nur die Dialoge neu synchronisiert werden) hört man unglaublich viele Geräusche. Seitdem baue ich immer wieder Außengeräusche (z.B. über ein offenes Fenster) in Innenraum-Szenen ein.
 

soundjob

Temperament`sch
Auch eine Doku die (für Filme- sowie Hörspielmacher) absolut zu empfehlen wäre:
Making Waves - The Art of Cinematic Sound
(die Doku gab oder gibt es hin und wieder mal auf u.a. ARTE)
 

pio

Autor, Audio Engineer (BA), Musiker
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Leider gibt es die aktuell nur bei YT. Lade die gerade mal runter. vielen Dank für den Tipp. :cool:
 

soundjob

Temperament`sch
Ist jetzt zwar keine Doku mit tiefer Fachmaterie und mehr eine Zeitreise, wie der Einsatz von Ton den Film veränderte (und wie er sich heute über mehrere Stages zusammensetzt)... aber dennoch für den einen und anderen sicherlich interessant und sich ggf. einen darin behandelten Film/Serie noch mal anzuschauen, bzw. besser gesagt: "anzuhören" :)
 
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pio

Autor, Audio Engineer (BA), Musiker
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Alles gut, ich liebe Dokus. Bei der miesen Qualität vieler Filme und Serien greife ich immer öfter zu einer guten Doku. Zur Zeit schaue ich mir ne Menge Dokus zum Thema Geo-Politik an um bei Dark Space nicht nur Unsinn zum Thema "wie entwickelt sich die Politische Welt in den nächsten Jahrzehnten" schreibe. ,-)
 
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