Wie bekomme ich einen Masken- Effekt hin? (Samplitude o. Audacity)

Dieses Thema im Forum "Software zur Audiobearbeitung" wurde erstellt von charly, 12. Januar 2018.

  1. charly

    charly (früher: oxytocinated)

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    Für eine Bewerbung will ich versuchen einen solchen Effekt auf meine Stimme zu legen.

    Bisher habe ich lediglich Sachen aufgenommen und höchstens mal "normalisiert", sonst hab ich noch keine Ahnung. Mir stehen Audacity und die Samplitude ProX3 Suite zur Verfügung.

    Danke Euch :)
     
  2. Erdie

    Erdie Der düstere Herrscher

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    Ich würde mit Tiefpassfiltern und Resonanz-Filter (geht mit parametrischen Equilizer) gleichzeitig experimentieren. Wenn du sowas hast, können auch Impulsantworten helfen. Es gibt hier und da Quellen im Netz, wo Leute Impulse von kleinen Dosen u. ä. aufgezeichnet haben.
     
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  3. charly

    charly (früher: oxytocinated)

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    Ah, cool, danke.
    An Imulsantworten hatte ich gar nicht mehr gedacht, dabei hatte @Eric doch ein cooles Video dazu gemacht.
    Mit Tiefpass- und Resonanzfiltern probiere ich auch mal rum (wenn ich das in den Untiefen der Samplitude- Einstellungen finde xD ).
     
  4. Corlanus

    Corlanus Cutter Cubase/Reaper/Audacity

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    @charly: Ich habe eine Impulsantwort von einem Staubsauger-Rohr. Die erzeugt genau diesen Effekt. Alles was Du jetzt theoretisch noch brauchst ist ein Tiefpass-Filter oder EQ (um die hohen Frequenzanteile zu dämpfen) und einen Faltungshall, um die Impulsantwort nutzen zu können (so etwas wie das hier: SIR1 | SIR Audio Tools). Für letzteres scheidet Audacity definitiv aus. Samplitude dürfte so ein Plugin aber haben. Die Impulsantwort schicke ich Dir per PN.
     
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  5. Eric

    Eric Super-Hoertalker

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    Generell würde ich den Bassbereich boosten und evtl. mit durch einen Röhrenplugin jagen damit das ganze wärmer / weicher und den richtigen „dröhn“ bekommt, ansonsten tatsächlich gerne auch mit Impulsantworten probieren, damit sollte das auch ohne Probleme gehen.

    Das einfachste wird wohl einfach sein durch eine gekürzte Klopapierrolle zu sprechen (vielleicht 3 Daumen breit?). Zumindest kommt das dem recht Nahe was man im Beispiel hört. Dann noch ein bisschen die Höhe killen, ein Versuch ist es Wert.

    Samplitude hat ein eigenes Plugin welches mitgeliefert wird und mit Impulsantworten umgehen kann.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Januar 2018
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  6. 7klang

    7klang Musikus/Komponist ~ 7klang.de

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    Ich würds auch mit den EQ-Einstellungen + nem Convolution-Reverb probieren und das Ganze dann noch leicht durch nen Röhrenverzerrer schicken... Corlanus hat da echt ne riesige Libary zusammengestellt!!
     
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  7. charly

    charly (früher: oxytocinated)

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    Danke Euch. Das klingt, als könnte ich schön viel rumprobieren :)
     
  8. OldNick

    OldNick Super-Hoertalker

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    Das Beispiel wird wohl am ehesten zu erreichen sein, indem man ein geeignet winziges Lavaliermikrofon in eine Maske desselben Typs einbaut - so haben die Leute es bei Bane gemacht und hinterher "nur" daran gearbeitet, dass es so klar wie möglich klingt (s. auch in dieser kleinen Doku ab ungefähr Minute 5:40: ). Den Aufnahmen merkt man meines Erachtens auch den Nahbesprechungseffekt an. Es dürfte schwierig werden, das genau so nachzustellen.
     
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  9. charly

    charly (früher: oxytocinated)

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    Es soll gar nicht genau so nachgestellt sein, denke ich, sondern dem einfach in etwa nahe kommen. Ich schau mir das dennoch mal an, danke :)
     
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  10. OldNick

    OldNick Super-Hoertalker

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    Also wenn die Aufnahmen Pate stehen sollen, würde ich bei der Aufnahme den Nahbesprechungseffekt nutzen und dann hinterher so mit dem EQ arbeiten, wie es schon einige andere gesagt haben, die mehr davon verstehen als ich. Ich frage mich im selben Zusammenhang, wie die das bei Darth Vader lösen (keine Ahnung).
     
  11. Pinnie

    Pinnie Der Schnitter Mitarbeiter

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    Also erstmal:


    Dann könnte ich Dir vielleicht noch empfehlen, bei der Aufnahme einfach in einen mittelgroßen Topf zu sprechen.
     
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  12. Erdie

    Erdie Der düstere Herrscher

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    Eigentlich wollte ich das oben noch schreiben: Wenn die Möglichkeit besteht, bei der Aufnahme etwas zu manipulieren, würde ich das als erstes tun. Es ist einfacher in einen Topf zu sprechen als stundenlang mit Effekten herumzuspielen. Ich hatte dich aber so verstanden, dass die Takes schon vorliegen und man daran nix mehr schrauben kann.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Januar 2018
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  13. charly

    charly (früher: oxytocinated)

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    Ich spreche die Takes selbst ein, daher kann ich es - zum Glück - so oft machen, wie ich will.
    Werde das mit einem Topf auf jeden Fall mal versuchen, denn Samplitude überfordert mich gerade noch massiv :oops:
     
  14. Telliminator

    Telliminator Sample-Collector

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    Nicht verzagen Charly, Du bekommst das hin :)
     
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  15. charly

    charly (früher: oxytocinated)

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    Ich hab mich nun mal mit einem Topf in die Kabine gestellt.
    Erst habe ich den Topf einfach hinter das Mikro gepackt, aber der Effekt war zu minimal (logisch bei Nierencharakteristik).
    Dann hab ich den Topf vor's Mikro gepackt und von hinten eingesprochen; da fehlte dann aber der Popfilter.
    Letztendlich hab ich das Mikro rumgedreht, so dass es mit dem Rücken zum Popfilter stand.

    Das ist dabei herausgekommen:
     

    Was meint Ihr dazu?


    (Wenn ich jetzt noch die Atmer und Schmatzer vermeiden könnte -.- )
     
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