Sprecher-Kabine / Infos und Fragen / Schalltot

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Fate Voice Over

Super-Hoertalker
Sprechprobe
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Erstmal einige Bilder von der Box
ungefähre Zeichnung
https://www.hoer-talk.de/upload/up/Heimstudio_2018_zeichnung-1547726342.jpg

Aufnahmegebiet nebendran;
https://www.hoer-talk.de/upload/up/50559720_763267410707301_2274020823423516672_n-1547727392.jpg

Schlechte Quali von draußen nach innnen fotografiert:
https://www.hoer-talk.de/upload/up/50127144_282205449082432_1037230869657419776_n-1547727346.jpg

Die oberen Kanten sind mit Balsaholz eingeklemmt für leichten Hall:
https://www.hoer-talk.de/upload/up/50524964_365802134245605_8028652498933776384_n-1547727367.jpg


Hallo Community von Hoertalk,

ich bin wieder mal dabei meine Aufnahmequalität zu hinterfragen.

Wir haben dieses Studio selbstgebaut, mit hilfe.
1. Holzrahmen ( ca. 1,40 auf 1,60) (innenbereich)
2. Holzrahmen umrandet mit Gibsplatten
3. Im Holzrahmen (mitte) Glasfaserwolle (dick) 15 cm breit
4. Gibsplatten im innenbereich ausgefüllt und zugemacht
5. fertigen Raum mit 3cm dicken Akustik Schaumstoff angebracht überall bis auf unten
6. Fernseh und Strom mit Kabeln verlegt nach draußen
7. Glas Holz Tür eingebaut, im innenraum ist eine Dicke Decke um gegen Glashall zu kämpfen

FAZIT:
Ich glaube der Raum ist beinah Schalltot, und die Aufnahmen verlieren durch zu viel Dämmung an hohen Frequenzen und werden noch dumpfer...
Wir haben immer noch keine Bassfallen, bei noch tieferen Stimmlagen meinerseits kann ich nichts mehr mit der Aufnahme anfangen.

Audiobeispiel: Laute Szene VAMPIRE DIARIES
Abstand
ungefähr 3 Fäuste vom Mikrofon weit weg. ca. 15cm

 

Mein Ziel ist es demnächst Bassfallen zu holen um das zu verbessern
aber momentan ist es mir wichtig EINIGES an Schaumstoff zu entfernen um den Hohen Frequenzen Leben zu geben.

MEINE FRAGE:
Was könnt ihr mir an Tipps nahe legen , wieviel Schaumstoff weg muss und oder was noch hin muss.​
 

Anhänge

Marius K

Composer
Eigentlich sollte gar kein Schaumstoff weg. Die Idee ist ja, so viele Reflexionen wie möglich einzufangen. Wenn also wenig hohe Frequenzen aufgenommen wurden, liegt das entweder
a) am Mikro (unwahrscheinlich, aber: sprichst du auf der richtigen Seite rein?)
b) am Amp bzw. A/D-Wandler
c) an deiner Stimme

Der Link zum Audiobeispiel geht leider nicht, sonst könnte man vielleicht etwas dazu sagen.
 

Marius K

Composer
upload_2019-1-17_14-0-35.png

Sieht (und klingt) doch erstmal gut aus? Würde mich wundern, wenn über 8kHz noch viel aus deiner Stimme kommt.:D
Ich würde auch nicht extra Bassfallen platzieren, es ist ja trocken.
Prinzipiell sollten ein paar Dinge bei Vocals gemacht werden:

1) Low-Cut. Den ganzen Sumpf unter 80Hz brauchst du nicht
2) paar dB weg um 1-1.2kHz. Das macht die Stimme präsenter und klarer
3) Wenn du mehr Klarheit willst, Shelf-Filter in den Höhen oder etwas Saturation drauf.

 
Mal kurz in Audacity bearbeitet
 
G

Gelöschtes Mitglied 6038

Guest
Hier die Audiodatei.
Mikrofon ""Rode Procaster" (wird richtig eingesprochen)
Also das was ich höre klingt eigentlich ganz gut, die bearbeitete Variante von Marius ist aber nochmal deutlich besser, da man hier nicht mehr den "kleinen Raum" hört. :)
Aber du hast definitiv eine sehr gute Aufnahmegrundlage die mit ein wenig Bearbeitung schon Top klingt!
 

LunarWingz

Voice Actor und Hörspielautor
Sprechprobe
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Eigentlich sollte gar kein Schaumstoff weg. Die Idee ist ja, so viele Reflexionen wie möglich einzufangen. Wenn also wenig hohe Frequenzen aufgenommen wurden, liegt das entweder
Den Zusammenhang zu den hohen Frequenzen sehe ich zwar jetzt auch nicht.

Wenn der Raum relativ klein ist und nur fürs Sprechen verwendet wird erachte ich eine Bassfalle schon als sinnvoll.

Ebenso ist es zwar Ziel viel Schall zu schlucken, aber der Raum darf zum Sprechen auch nicht zu trocken werden. Dann wirkt es extrem unnatürlich. In den Tonstudios mit denen ich betrieblich zusammenarbeite für VoiceOver und Synchronisation, sowie in unserem Filmstudio haben wir nur eine partielle Isolierung. Kommt halt immer auf den Raum an, wie er geschnitten ist etc. :)
 

Fate Voice Over

Super-Hoertalker
Sprechprobe
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Danke an @Marius K für die Mühe! Ich bin auch immer lange an meinen Aufnahmen am bearbeiten und kenne gewisse tricks, meistens mache ich auch wie du oben bearbeitet hast einen 1sten Schritt um die aufnahme zu optimieren und danach erst richtig in den mix zu stellen.

Die Frequenzen sieht man bei dir sehr schön, das sehe ich in meinen EQ´s nicht so genau wie dort.

Wenn ich aber jetzt Takes von anderen SPrechern anhöre die klingen nicht so "gedrückt" und andere Takes eher Dynamisch und Frei, je nach Sprecher und deren bedingungen.
Findet ihr etwa das die Aufnahme optimal ist? @Eric und @LunarWingz

Ich bin noch etwas unschlüssig, daher wären noch einige Tipps ideen oder Gedanken hilfreich zu lesen.


Danke aber schonmal für die ersten Meldungen : )
 

LunarWingz

Voice Actor und Hörspielautor
Sprechprobe
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Hallo Fate,
also ich finde die tiefen Frequenzen schon relativ dominant, dennoch ist eine Dynamik erkennbar.
Problem ist hierbei für mich, dass ich deine Stimme in "Natura" nicht kenne und dadurch nicht beantworten kann, ob die Abweichung relevanter ist.
Persönlich klingt sie halt etwas unnatürlich, weil sie relativ dumpf klingt und das obwohl Koloratur vorhanden ist.
Dies kann aber viele verschiedene Gründe haben:

Und da hilft nur das Ausschlussverfahren ^^

  1. Raum zu trocken isoliert für hochfrequente Töne. Somit Bassfalle einrichten und partiell die Isolierung aufheben. (Weniger ist manchmal mehr).
  2. Zu nah am Mikrofon = Nahbesprechungseffekt (ist zu vermeiden). Bei Synchronaufnahmen im Studio arbeiten wir im Schnitt mit einem Abstand von ca. 30cm.
  3. Das Rode Podcaster benutzt du richtig? Es ist ja ein Sprechermikrofon. Aber ich meine mich noch daran zu erinnern, sich nicht so gut zum Synchronisieren eignet oder bzw. fürs schauspielerische Spiel vorm Mikrofon.
    Da Podcaster generell eher eine tiefe und ruhige Stimme erreichen wollen, ist dieses Mikrofon mehr darauf ausgerichtet genau diesen Bereich abzudecken und weniger auf eine dynamische spielerische Stimme. Ich selbst finde da das Rode NT1-A in der Preisklasse als angenehmer, da es auch auf Gesang und somit auf Dynamik ausgerichtet ist. Wobei dass aber auch immer Geschmackssache ist. Ich arbeite selbst meist mit Neumann - Mikrofonen.
Das sind meine persönlichen Meinungen dazu, ansonsten ist die Aufnahme schon wirklich gut. Das Spielerische gefällt mir, wobei noch ein bisschen auf die Aussprache mehr geachtet werden muss, manchmal verschluckst du hier und da ein paar Endungen und manche Vokale kommen noch nicht ganz zur Geltung.
Zum labialen kann ich so nichts sagen, sehe kein Video :D
 
Zuletzt bearbeitet:

Marius K

Composer
Wenn der Raum relativ klein ist und nur fürs Sprechen verwendet wird erachte ich eine Bassfalle schon als sinnvoll.
Ich zweifel daran, dass der Großteil der tiefen Frequenzen aus den Reflexionen entsteht, sondern vom Direktschall. Meine persönliche Meinung: Ich würde nicht extra Geld ausgeben, um die tiefen Frequenzen zu absorbieren, wenn es ein EQ genauso tut. Bearbeitet werden müssen die Vocals eigentlich immer und es kostet einen fünf Sekunden, den Low-Cut entsprechend einzustellen.

Was Trockenheit angeht ist das doch genau, was man möchte. Natürlich ist es unnatürlich, aber bietet dann auch die maximale Freiheit, seinen eigenen Reverb draufzulegen.

Ich würde sogar sagen, dass Sprechproben eine trockene, unbearbeitete Variante enthalten sollten und eine bearbeitete, damit man trotz der trockenen Aufnahme eine Vorstellung davon hat, wie es klingen könnte.
 

LunarWingz

Voice Actor und Hörspielautor
Sprechprobe
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Ich zweifel daran, dass der Großteil der tiefen Frequenzen aus den Reflexionen entsteht, sondern vom Direktschall. Meine persönliche Meinung: Ich würde nicht extra Geld ausgeben, um die tiefen Frequenzen zu absorbieren, wenn es ein EQ genauso tut. Bearbeitet werden müssen die Vocals eigentlich immer und es kostet einen fünf Sekunden, den Low-Cut entsprechend einzustellen.

Was Trockenheit angeht ist das doch genau, was man möchte. Natürlich ist es unnatürlich, aber bietet dann auch die maximale Freiheit, seinen eigenen Reverb draufzulegen.

Ich würde sogar sagen, dass Sprechproben eine trockene, unbearbeitete Variante enthalten sollten und eine bearbeitete, damit man trotz der trockenen Aufnahme eine Vorstellung davon hat, wie es klingen könnte.
Deshalb habe ich oben, bereits erwähnt, dass es verschiedene Ursachen hat. Mein Tontechniker würde zu dem oben geschilderten Verfahren jedoch widersprechen. Trocken ist gut, aber es darf nicht zu trocken werden. Hochfrequent sollte auch nicht zu 100% isoliert werden. Man wird kein professionelles Studio finden, dass zu 100% isoliert wird. Es wird auf viel mehr Faktoren geachtet. Eine 100% Isolierung wird meist in der Akustik verwendet, wenn ein gewisses Geräusch überprüft werden muss (Beispiel Türgeräusch eines Autos) um einen Qualitätsstandard zu erreichen. Unabhängig davon, kann man mit Hilfe von Low-Cut etc. natürlich nachbearbeiten, aber die Aufnahme wird nicht ihre höchstmögliche Qualität erreichen können und in der Regel durch partielle Isolierung etc gibt man ja weniger Geld aus auch wenn man Breitbandabsorber zusätzlich verwendet ;) Interessant wäre natürlich ob die Möglichkeit besteht den Winkel der Wände zu verändern so dass die Reflexionen nicht zurückgeworfen werden immer wieder :D das ist auch nicht zwingend teuer und durch Regips Wände z.B zu erreichen.

Ich hab dazu auch eine Quelle zum Thema Homestudio.

Einmal der Beitrag zu genau dem aktuell geschilderten Problem.

4. Nur Pyramidenschaum!

Das ist in meinen Augen einer der absolut schlimmsten Fehler. Stolz haben einige Heimproduzenten mir schon ihre Gesangskabine gezeigt: Jede Wand plus die Decke komplett mit dünnem Pyramidenschaum ausgekleidet! Wenn man darin spricht, hat man das Gefühl, man braucht den nächstmöglichen Termin beim Ohrenarzt! Der Sound ist absolut dumpf, die Höhen sind komplett weg, der Bass aber praktisch vollständig erhalten! Der wird von dünnem Pyramidenschaum nämlich nicht absorbiert.

Hierzu brauchen Sie dickeres Material, im Idealfall möglichst dicke (mindestens 10, besser 14cm) Breitband Absorber! Alternativ (falls Sie vielleicht auch schon Basotect-Platten oder dergleichen besitzen) können Sie auch mehrere, dünnere Absorber übereinander legen, bis die gewünschte Dicke errreicht ist. Es sollten, wie gesagt, schon 14cm sein. Nur dann wird auch genug in den unteren Mitten abgefangen. Den Rest macht ggf. das Low-Cut-Filter am Mikrofon, das Low-Cut am Pre-Amp und jenes, das Sie in Ihrem Sequenzerprogramm auf der Aufnahmespur schalten.
Nur Pyramidenschaum zu verwenden gleicht einer soundtechnischen Katastrophe! Da ist es sogar besser, akustisch gar nichts zu machen!

Kleiden Sie mit den Absorbern aber nicht alles vollständig aus, sondern halten Sie sich an die Faustregel: Maximal 50% der Flächen behandeln! Bei gegenüberliegenden Wänden (die es in Ihrem Raum aber hoffentlich nicht gibt, zumindest sollten sie nicht exakt parallel gegenüber liegen) können Sie z.B. eine Wand behandeln und die andere bleibt “nackt”! Sonst wird zuviel absorbiert und der Sound zu unnatürlich!

Das ist dann so ein Mittelweg, der bei den meisten Signalen ganz gut funktioniert. Gesang kann theoretisch noch trockener aufgenommen werden, Klaviere, Gitarren etc. dagegen vertragen auch mehr Hall (mehr zu diesem Thema HIER). Aber den kann man sonst hinterher am Rechner per Effekt hinzufügen.

5. Gar kein Nachhall!

Dieser Punkt ist stark mit dem Vorigen verknüpft: Wirkt der Klang nicht nur völlig hallfrei, sondern regelrecht schon komisch und unnatürlich fremd, so dass Druck auf den Ohren entsteht, dann haben Sie zuviel absorbiert! Es sollte zwar generell angestrebt werden, wenig Nachhall zu haben, jedoch sollte es noch natürlich klingen! Unnatürlicher Klang ist immer schlecht – egal wie viel künstlichen Hall Sie anschließend mit dem Computer wieder draufgeben…

10 Mythen und Fehler beim Bau einer Gesangskabine! - mixingundmastering.de

Ich hoffe ich konnte etwas helfen :)
 

Lupin Wolf

Klaus S. - The Evil Master of Deasaster
Sprechprobe
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Eigentlich sollte gar kein Schaumstoff weg. Die Idee ist ja, so viele Reflexionen wie möglich einzufangen. Wenn also wenig hohe Frequenzen aufgenommen wurden, liegt das entweder an ...[SNIP]...
D) das 3cm Noppenschaum doch etwas zu wenig sind.

Man bedenke, das auch Rigips glatte Reflextionsoberfläche ist und zwischen dem Noppenschaum an der dünnsten Stelle nicht besonders viel gedämmt wird. Heißt jetzt nicht, das das jetzt alles weg muß, aber unter den 3cm würd ich mindestens nochmal 3cm zusätzlich Basotect oder ähnliches anbringen, das dann den Raumklang schluckt.

E) die Fenstertür, die nur mit einem Vorhang abgedeckt wird. Scheiben sind gute Schallreflektoren. Genau gegenüber braucht es eine Dämmung, die stehende Schallwellen zwischen Wand und Scheibe verhindert. Die Abdeckung der Scheibe wird da nicht so ganz genügen - und 3cm Noppenschaum auch nicht.

Basstraps machen da schon Sinn in einer Kammer, in die Ecken platziert sollte das etwas abfangen - vor allem wenn die eigene Stimme tatsächlich mehr Basslastig ist. Ich würde dafür aber auch besser noch Probeaufnahmen von jemand anderen machen - deine Freundein dürfte nicht so Basslastig klingen. Wenn sie auch zu viel Bass in der Stimme hat, dann stimmt echt einiges nicht mit dem Kämmerchen.

Die Frequenzen sieht man bei dir sehr schön, das sehe ich in meinen EQ´s nicht so genau wie dort.
Was verwendest du denn?
Marius Screenshot dürfte die Frequenzanalyse aus Audacity sein, wenn ich mich da nicht täusche.
Alternativ kannst du auch den Sonic Visualiser verwenden (Standalone Analyse - Plattformübergreifend für Win/Mac/Linux)
Oder als Plugin den MAnalyzer von Melda (der ist neben ein paar anderen Plugins kostenfrei - Win/Mac). Der zeigt einiges mehr auf, selbst das angeblich unhörbar wachsende Gras (Beispielsweise auch HIER :) ) wirst du damit "sehen" können, wenn du das brauchst :D

Kommt halt immer auf den Raum an, wie er geschnitten ist etc. :)
Auch das. Vor allem stehen sich dann im günstigsten Fall auch keine gerade Flächen parallel zueinander (absichtlich krumm und schief gezimmertes Kabineninneres!) zusätzlich zur Dämmung und Diffuserflächen. Das betrifft auch die Fenster (Doppelglas, unterschiedlich dick und ebenfalls nicht parallel eingefasst - die Innere Scheibe reflektiert mehr in Richtung Boden) usw. usf.. Manchmal macht es auch Sinn, Löcher in den Wänden zu lassen, damit Schall ungehindert in das Absorbermaterial eindringen kann (ok, ist bei Glas-/Stienwolle ein wenig knifflig - beschichtetes Malerflies innen, damit nichts von der Füllung raus flockt. Und außen auf den Wänden zB. Kork zum Abdecken der Löcher. Kork dämpft selbst auch ein wenig und schaut dazu schick aus. UND läßt sich auch noch als Pinwand mißbrauchen für Zettel mit einzusprechendem Text).

Naja, sind jetzt nur grobe Ideen. Ob das wirklich hilft kann ich so pauschal aus der Ferne auch nicht genau sagen.
 

Lupin Wolf

Klaus S. - The Evil Master of Deasaster
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Hierzu brauchen Sie dickeres Material, im Idealfall möglichst dicke (mindestens 10, besser 14cm) Breitband Absorber!
Jetzt biste mir mit dem Post ein wenig zuvor gekommen, während ich noch Links für mein Geschreibsel zusammen gesucht hab :)
Gut, die Wände sind laut Post 1 ja schon "fett" genug mit 15 cm Glaswolle-Füllung (die meisten bauen hier eher 8 bis 10cm). Aber genau darauf wollt ich mit den Löchern in der Innenwand in meinem vorigem Post hinaus. Würde den Raum nicht zu stark verkleinern und man nutzt die enorme dicke der Innenfüllung zwischen den Wänden dafür mit aus.
 
G

Gelöschtes Mitglied 6038

Guest
Findet ihr etwa das die Aufnahme optimal ist? @Eric und @LunarWingz
Nuja optimal unter den Bedingungen wie die entstanden sind. Man hört in der unbearbeiteten Aufnahme das es in einer kleinen Box aufgenommen worden ist. Das Problem ist das kleine Räume bzw umso kleiner die werden umso schlechter klingen die. Was man also macht wenn man nur einen kleinen Raum zur Verfügung hat: Man dämpft diesen so das man ihn optimalerweise nicht mehr in der Aufnahme hört. Der Raum wird akustisch trocken gelegt damit es so wenig Reflektionen wie möglich gibt. Das erreicht man durch breitbandige Absorption. Dein Absorber Material besteht aus 3 cm Noppenschaumstoff. Das ist quasi nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Das einzige was da großartig gekillt wird sind sehr hohe Frequenzen. Tiefe und mittlere Frequenzen reflektieren fröhlich der Box umher. Der Klang wird dröhnig.
Was du machen solltest ist von "Unten nach Oben" Dämmen, also Bass und Mitten sind schwerer zu behandeln bzw. in den Griff zu kriegen als Höhen. Wenn du den Bass und die Mitten im Griff hast, hast du in der Regel je nachdem wie und womit da ran gehst automatisch auch schon die Höhen geschluckt.

Also eine Kabine habt ihr ja gebaut, ich hätte es mal damit versucht die Innenwände wegzulassen und diese nur mit Stoff zu bespannen. Je nachdem wie Hoch der längenbezogene Strömungswiderstand ist von eurer Glasfaser.

My new Booth... or: 3 months of partial blogs in one video.
Ich habe mir im gleichen Stil auch Stellwände gebaut die ich bequem verschieben kann.

Wie bereits schon geschrieben ist könntet ihr die Wände sogar noch mit schallharten Holzlochplatten verkleiden und dann erst mit Stoff bespannen, hat den Vorteil das hohe Frequenzen nicht komplett gedämpft werden und der Raum nicht total dumpf klingt.
Absorber A100 HR
 

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