Hörspiel Mastern

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WolfsOhr

Mario Wolf
Sprechprobe
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Ich versuche meinen Mix so gut wie möglich bereits in der DAW fertigzustellen. Das mache ich eigentlich immer mit Monitoren und verwende Kopfhörer nur mal spotweise für Checks beim Panning (denn ich vermute, dass vielfach über Kopfhörer konsumiert wird und da wirkt eine zu große Breite schnell störend wie ich finde). Im Gegensatz zu HaPe habe ich die Musiktracks bereits im Mix integriert (da ist bei mir alles enthalten: Sprache, Atmo und Geräusche, Effekte und eben die Musik). Der Mix geht bei mir durch die ganzen Kompressionen bereits gut an die anversierte Lautheit ran, so kommt es später nicht zu größeren wahrnehmbaren Änderungen der unterschiedlichen Lautstärkepegel im Vergleich zum Mix. Nach dem Export mache ich lediglich noch DC-Offset Entfernung, ggf. ganz leichte Multiband-Kompression, EQing und Normalisierung um final die von z.B. Spotify gewünschten -1 dB Peak/-14 LUFS in etwa zu erreichen. Aber der Eingriff in das exportierte Mix-File ist bei mir wirklich äußerst gering. Vorher laufen natürlich immer schon Tests inkl. hören unter den verschiedensten Umständen wie bereits oben in verschiedenen Beiträgen erwähnt. Zum Schluss neben Auto, Handy, BT-Box usw. vor allem auch nochmal mit Kopfhörern komplett durchhören. Und auch gerne unterschiedliche Leute hören lassen.
 

JonasAudio

Hoertalker
@WolfsOhr hat alles auf den Punkt gebracht, denn der Begriff Mastering ist komplett verwaschen. Die Leute loben das in den Himmel obwohl der Aufwand und die Veränderung der Qualität bei 5% liegt, wobei Mixing 95% sind. Nur diese 5% ist halt der letzte Schritt. Im richtigen Mastering macht man nämlich genau goar nix mehr außer das was Wolf geschrieben hat, denn wenn man noch die Sprache mit der Musik MISCHT ist das ja mixing, macht ja Sinn...

Ich gebe z.b. nie was ab und ich unterteile die Arbeitsschritte auch nicht, Mastering passiert also auf der MasterSpur im Mixing. Früher in der Musik war das anders, aber alles was mit Hörbuch, Film und gesprochener Sprache zu tun hat hat eigentlich kein wirkliches mastering mehr sondern nur re-recording mixing aber diese ganzen Begriffe bringen ja alles zum gleichen finalen Resultat.
 

7klang

Musikus (semiprof.)/ Komponist/ MusikFX
Ich kann mich euch nur anschließen! Vorhören über versch. Kopfhörer, Monitore und auch "Küchenradiolautsprecher". DAS MONO GEGENHÖREN nie vergessen!! Und wer noch eins drauflegen möchte, ich kann das Plugin "MetricAB" von Pluginaliance nur empfehlen ;-)
 

Lupin Wolf

Klaus S. - The Evil Master of Deasaster
Sprechprobe
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Vorhören über versch. Kopfhörer, ...[etc.]...
Speziell zu Kopfhörer: ich hab drei zum vorarbeiten. Beides soweit neutrale Studiokopfhörer. Mein AKG 271 MK II (geschlossen) und ein Superlux 668B (halboffen) fürs normale, mein Superlux 671F (offen und mehr auf Höhen ausgelegt) zusätzlich für Dialog-rohschnitt (man bekommt ein paar Unreinheiten so besser mit).

Ansonsten gibts noch ein paar Simulationsplugins für verschiedene Lautsprecher und Umgebungen, auch entsprechende Impulsantworten um schonmal ungefähr einen Eindruck zu kriegen. Ersetzt aber alles nicht völlig das reale pure Lautsprecher gegen hören. Spirit beschrieb es schon. Kopfhörer nehmen einen den realen Raumeindruck weg, beschallen direkt einzeln in jedes Ohr. Und dadurch klingt ein reiner Kopfhörermix am Ende nach Matsch in den Boxen. Kommt man halt nicht drum herum. Man kann nicht erwartren, das man NUR noch per Kopfhörer hört. Das ist reichlich unrealistisch.
 
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