Ein Geschichtenschreiber stellt sich vor...

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Richard Hebstreit

Neuer Hoertalker
Bin Geschichtenschreiber und freue mich, die Hörspiel-Community hoertalk.de gefunden zu haben. Mich interessiert das Thema Hörbuch, seit dem ich mal vor vielen Jahren eine komplette Sendelizenz für ein terrestrisches DAB Radio in Thüringen hatte. Damals war DAB noch im Testbetrieb, wozu ich zu einer Datenbank mit Hörspielen damals einfach über eine dazu gehörige Homepage verlinkte. Vierundzwanzig Stunden rund um die Uhr dudelte der Song: "stand bye your man" von Tammy Wynette. Der Clou damals, DAB Radios gab es damals nur wenige in Thüringen. Trotzdem kam ich über die damaligen Sendestrukturen an die Hörspiele vom WDR ran, als Podcast noch kaum ein Thema war. Auf das Thema Texte hören kam ich in Paris in einer Lesebühne.
Zu dieser Zeit entstanden die ersten Geschichten, die ich auch manchmal vorgelesen hatte.
In Berlin betrieb ich mit einen Freund die Lesebühne "DONNERSTAGTEXTER". Dort habe ich aber mehr lesen lassen. 2016 hab ich mal selber einen Text von mir eingelesen (Der Marathonmann). Der Marathonmann gehört zu nachfolgender Idee komischer Geschichten.
Momentan umtreibt mich, ein weiteres Buch über Berlin zu schreiben "BERLIN - KOMISCHE GESCHICHTEN". Mein erstes Buch über Berlin, "GRENZSOLDAT" gibt es gedruckt leider derzeit nur antiquarisch oder als e-Book.


Ein neues Thema auch für mich ist STEAMPUNK und die Steampunk - Zauberei.
Hierzu entstand mal die SF-Kurzgeschichte "Adalbert fliegt". Mehrere Szenen dazu liegen in Schubladen oder sind kreuz und quer im Internet gratis veröffentlicht. Einige meiner Ideen sind inzwischen auch verfilmt (BERLIN EXELSIOR) von Erik Lemke, Produktion: Peter Rommel.

Das STEAMPUNK - Projekt "Adalbert fliegt" könnte ich mir nicht nur als SF Hörbuch, sondern auch als Hörspiel oder gar als Film innerhalb einer Serie zu einer seltsamen "Zeitreisen Compagny" vorstellen. Nur vom Hörspiel -Drehbuch schreiben, habe ich Null Ahnung. Von spannenden kuriosen Geschichten schon, wie "Das Thüringer Dekameron" und "SALZINGE - KOMISCHE THÜRINGER GESCHICHTEN" ein wenig beweist.
rezension.jpg berliner-zeitreisen-compagny.jpg
 
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Phollux

Robert Kerick
Teammitglied
Sprechprobe
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Herzlich Willkommen hier im Forum :)
Mit Steampunk wirst Du hier sicher viele Fans finden, mich eingeschlossen. Lies Dich erstmal in Ruhe ins Forum ein. Ein Hörspiel Skript zu schreiben ist nicht sooo schwer. ;) Parallel zum Buch ist das Hörspiel ein eigenes Medium indem mehr direkt gespielt und die Informationen über Geräusche vermittelt werden, als dass "nur" erzählt wird. ;)
 

Yüksel

Jan J. Münter
Sprechprobe
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Ui - das liest sich sehr interessant. Herzlich willkommen im HT.

ICH KENNE ADALBERT FLIEGT! Wenn ich nur wüßte woher .... versuche gerade, das herauszufinden.
 
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Richard Hebstreit

Neuer Hoertalker
Danke für die nette Aufnahme und die pfiffigen Hinweise! Ein "Shorty" hab ich da wohl auch mal geschrieben, merke ich da gleich. Anbei eine "Bettgeschichte".

Eine unappetitliche komische Weihnachtsgeschichte habe ich auch mal geschrieben: "GÄNSEBRATEN MARINA". Hier könnte ich mir vorstellen, dass ein Erzähler aus dem "off" die Geschichte erzählt/anmoderiert, die Verursacherin, des seltsamen Gänsebratenrezeptes, Jana Bölke die schmutzigen Umstände erwähnt und Feuerwehr und Rotes Kreuz zu den Pointen begrüßt..... mit so Sätzen wie: "Die schöne, schöne Margarine" sagte erschrocken Jana stolz. "Extra 3 Würfel Margarine" habe ich zum Braten der Gans genommen.... "damit sie schön zart wird".
usw. Inzwischen war auch die Feuerwehr eingetroffen, welche besorgte Nachbarn fernmündlich bestellt hatten und lauschtem andächtig dem Rezept. "3 Würfel Margarine, 2 Äpfel und 10 Zwiebeln und eine halbe Flasche Kumpeltod"!
(PS: Die Story hat sich bis auf die Explosion und dem Rettungseinsatz von Feuerwehr und DRK so abgespielt;-)


Hier ist noch ganz was kurzes aus dem Deutschen Krematoriumswesen:

Frühstück

Hannes sagt mir vor ein paar Jahren, er hätte Dienstag keine Zeit mir sein Auto zu pumpen. Hannes sagt, er müsste jetzt immer Dienstag um Neun Uhr Vormittag das Krematorium inspizieren. "Nachsehen, ob alles in Ordnung ist". Ich frage Hannes nicht nach den Details. Es interessiert mich zwar, aber ich will es nicht wissen.

Am Mittwoch frage ich doch mal nach. Nach den Details. Ich will wissen, ob er, wenn er dort hingeht, vorher frühstückt oder hinterher. Hannes sagt, er frühstückt nicht vorher und auch nicht hinterher. Hannes sagt, er frühstückt dort. Im Krematorium. Wenn das ginge mit den Haaren, welchselbige bei Horrorsituationen oder -empfindungen zu Berge stehen würden - mir würden sie jetzt zu Berge stehen.

"Was inspizierst Du da eigentlich?"

Hannes meint, "Na , so eine amtliche Totenschau-, ob die Verstorbenen auch wirklich tot sind".

Grässlich , das will ich nicht wissen.

"Aber wie ist das mit dem Frühstück? - "Frühstücken die dort direkt am Ofen?

Hannes nickt "Da ist es schön warm und man kann sich auf einem kleinen Blechabsatz über der Ofentüre den Kaffe schön warm halten oder noch einmal aufwärmen."
Aber das habe er abgestellt, wegen der Pietät. Jetzt haben die eine Kaffemaschine.

"Früher, da haben die auch mal eine Bockwurst am Krematoriumsofen warm gemacht. Das war so schön praktisch. Und noch früher, so hat einer seiner Inspiziervorgänger berichtet, wurde Wurst dort ein bissel nachgeräuchert.

"Aber wie ist das mit dem Frühstück? Hast Du dort auch gefrühstückt?

"Ja" sagt Hannes, "Es gab top heißen Kaffee - habe mir die Zunge verbrannt, aufgebackene Brötchen und frische heiße Bockwurst."

Danach kommt eine Geschichte über einen Zahngoldräuber
 

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