Boah, ich habe mir diese 2:28 Minuten angehört und dann etwas getan, was sehr selten bei mir passiert - gefühlt 5 Minuten sitzen geblieben und nichts getan. Irgendwie habe ich jetzt gerade den schwarzen Bildschirm eines Oszillographen vor Augen. eine grüne, wellenförmige Kurve pulsiert darauf, total lebendig. Auf deiner Stimme kann ich surfen.
Danke!!!
 

Kluki

Kann mich jemand hören? Hallooooo!
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Wolltest Du nur Männerstimmen? Ich hatte Deinen Text zum Üben auch mal eingelesen.
 
Ganz ehrlich? Eigentlich will ich jetzt gar nichts mehr. Laptop zuklappen, Mikrophon in die Kiste, nicht mehr anfassen. Wird eh nix.
Das passiert, wenn man sich an Profis verbrennt. Kenne ich vom Schreiben. von früher. Aber das vergeht wieder. Ein paar Jahre habe ich noch zum Üben.
Morgen mache ich weiter. Ich muss erst mal heulen gehen :)
 
Jo, bitte. Das wird interessant. Übrigens - Christian ist der gute Böse. Ein vierfacher Mörder und er sieht die Welt sehr dunkel ...
 

derFlüsterer

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Ganz ehrlich? Eigentlich will ich jetzt gar nichts mehr. Laptop zuklappen, Mikrophon in die Kiste, nicht mehr anfassen. Wird eh nix.
Das passiert, wenn man sich an Profis verbrennt. Kenne ich vom Schreiben. von früher. Aber das vergeht wieder. Ein paar Jahre habe ich noch zum Üben.
Morgen mache ich weiter. Ich muss erst mal heulen gehen :)
Um Himmels Willen! Das war nicht der Sinn der Sache. :)
Ich habe mir gestern Deine Stimme angehört und die ist doch toll! Es gibt nur unterschiedliche Interpretationen, kein Richtig oder Falsch.
Bleib dran, mach weiter und: alles wird gut. ;)
 
Ich konnte Herausforderungen noch nie aus dem Weg gehen. nichtmal, wenn sie über Jahre gehen. Also gut ...
 

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Kluki

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Texte empfindet ja auch jeder anders und was die einen super gelesen finden, ist für andere der absolute Horror. Da musst Du auch deinen eigene Stil finden. Wichtig ist nur, bleib dran und lass Dich nicht entmutigen.

 
Schön! Danke. Was mir bei euch Beiden absolut auffällt, ist eure Ruhe. Trotzdem wirkt es aber nicht langweilig. Die Pausen zum gedanklichen Atmen für den Zuhörer. Dagegen bin ich ein Hektikbolzen. Da fehlt mir Mut zu Pausen.
 

Kluki

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So schlimm ist das gar nicht. Denk immer daran, Du möchtest Deinem Gegenüber etwas erzählen und ihn mitnehmen. Lass ihnen Zeit, das Gesagte zu verarbeiten
 
Ich hoffe, ich nerv euch nicht, weil ich hier so viel schreibe. Allerdings bin ich jemand, der sich festbeisst, wenn er etwas will :)
Mir ist eben etwas völlig Verrücktes passiert. Heute den ganzen Tag ja nur gesprochen, euch gehört, wieder gesprochen, euch gehört. Kapitel 3 alles Szenen gesprochen. Fünf oder sechsmal. Außer der letzten Szene. Die ist kurz und zeigt den Tod des Passfälschers. Ich habe mich nicht getraut, weil ich nicht weinerlich werden wollte. Aber ich musste ja und dann dachte ich: schei...egal.
Und plötzlich ist das nicht mehr meine Stimme. Sie ist völlig anders. Eigentlich so, wie ich sie gerne hätte. Für immer. Nur - ich weiß nicht mehr , wie ichs gemacht habe ...
 

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So, ein paar Stunden später dann die Version 21 *grins*
 

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Nanami

Es sind heute viele Leute in Versailles
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Ich konnte Herausforderungen noch nie aus dem Weg gehen. nichtmal, wenn sie über Jahre gehen. Also gut ...
Du machst schon sehr viel richtig (wenn man allgemein überhaupt von "richtig" sprechen kann) und könntest vermutlich am ehesten an präziserer Satzführung arbeiten (z.B. Satzanfänge nicht ganz so lapidar und hoch beginnen. Satzenden machst du schon richtig stark mit dem Halten der Spannung, also du lässt die Stimme nicht kraftlos von der Klippe springen, was immer sinnvoll ist). Die Geschwindigkeit empfinde ich zumindest als perfekt, Tempo und Klangfärbung passen zum Stück, du beherrschst Hochdeutsch (schau dir jedoch mal die "ig"-Regeln an) und ja, du musst einfach nur ein Gefühl für das neue Medium entwickeln. Hast du denn nie zuvor Hörbücher gehört? Irgendwie kann ich das kaum glauben.

Ich würde dir auch empfehlen, Texte von anderen einzulesen, denn dann bist du nicht so tief im Gefühl. Eigene Texte sind ja noch mal was anderes, vielleicht bist du zumindest mental freier, wenn du dich Texten anderer Leute annimmst und diese zum Leben erweckst?

Was man auch nicht verachten sollte, zumindest darf ich das in einem Hobbyforum sagen: Klar sollte ein kommerzieller Sprecher ALLES einsprechen können und wollen, immerhin ist man auch als Hörbuchsprecher eine Art Schauspieler. Aber ich finde es schön, wenn persönliche Vorlieben bedacht werden und wenn die Sprechpersönlichkeit sowohl zum Buch (Genre etc.) passt als auch zu dem, was der Autor im Sinn hatte.

Am Anfang meiner HörbuchHÖR(!!!)karriere habe ich mir wahllos Sachen (kostenpflichtig lol) runtergeladen und wurde weder mit Sprechern noch Büchern freund. Mittlerweile höre ich einen, den ich vorher unerträglich fand, in bestimmten Genres sehr gern. Es hatte zu dem Zeitpunkt einfach nicht gepasst. Du musst dich da reinwuseln und wirst sicher deine Favoriten finden. Wenn ich nur zwei Lieblinge wählen dürfte, wären es Tanja Geke und Dietmar Wunder.

"Sprechpartitur" ist ein schönes Wort, das ich vorher gar nicht kannte :D
Aber ja, eigentlich sieht man nur anhand eines flüchtigen Blicks auf eine Seite, ob die Textharmonie passt. Ich persönlich habe zwar leider noch kein ganzes Buch geschrieben, aber seitdem ich bewusst höre und spreche, fühle ich mich zumindest in der Lage, Texte zu produzieren, nein, ich habe sogar das Gefühl, dass ich meine Gedanken und Seele damit zur Ordnung oder zumindest bewussteren Unordnung rufen kann.

Wie gesagt, ich gehe davon aus, dass du bald sehr glücklich mit der Entscheidung sein wirst, dein Bewusstsein für Hörbücher und Hören und Sprechen allgemein geöffnet zu haben.
 
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