STUDIS CLAN "Schrottplatz des Grauens" Folge 5

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Sascha Kiss

ehemals aarom
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Abgeschleppte Autos, Schrottplatz, Psycho, Drogen, Misshandlung, Schreie, Herzklopfen...
Toms Verschwinden löst bei den Studis Alarm aus!
Auf der Suche nach Indizien tappen die Freunde in einer Falle, aus der es kein Entkommen mehr gibt.
Selbst der sonst so mutige Kevin ist im Sog des Terrors gefangen!
Es scheint diesmal, als wenn die Studis ihre eigenen Grenzen durchbrochen haben. Denn irgendwann ist es für jeden zu spät...

Kevin: Sebastian Bäcker
Max: Marcel Kubik
Tom: Andre Heister
Jana: Marie-Christin Natusch
Erzähler: Detlef Tams
Adrian: Sven Matthias
Natascha: Sabine Graf
Verkäuferin: Jennifer Tuttlies
Dr. Teichert: Joachim Klotz
Schwester Anne: Anne Kahnwald
Herr Tister: Markus Raab
Frau Tister: Anja Gießler
Annemarie: Dagmar Bittner
Sascha: Marco Rosenberg
Polizist: Martin Otto Wertsch
Penner: Andreas Hegewald

Skript: Marcel Kubik
Lektorat: Detlef Tams
Schnitt und Regie: Sascha Kiss
Regieassistenz: Andreas Hegewald

Musik: Tim Gössler
Titelmelodie: Alexander Gühlke
Zusätzliche Musik von Jamendo.com:
Josh Woodward: Swansong
Leslie Hunt: American Dream Man
Soundeffekte: Sascha Kiss, Meinhard Schulte, Freesound.org und Soundsnap.com

Coverlayout: Sven Matthias
Motivauswahl: Marcel Kubik

Hörspielprojekt Intro: Wolf Nils Bartels
Introsprecher: Ekki Belle

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Dagmar

I'm not weird, I'm gifted
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AW: STUDIS CLAN "Schrottplatz des Grauens" Folge 5

Oh, dann antworte ich gleich, solang es noch frisch ist und ich mich gut erinnern kann :)

War eine kurzweilige Premiere heute.

Sprecher
haben mir eigentlich alle gut gefallen, besonders die Krankenschwester ist mir als recht natürlich aufgefallen. Wobei einige etwas weniger natürlich wirkten als andere. Das lag aber glaube ich z.T. auch an der Regie. ich bin nicht so der Fan von Bösewichtern, die noch jedem mit der Keule einprügeln wie böse sie sind. Daher fand ich die gehässige Lache von Natascha am Anfang bei dem Telefonat eher albern als irgendwie furchteinflößend. Da kann aber Sabine nix dafür. Auch Sven fand ich als irren Bösewicht an sich total cool, aber manchmal war mir das alles im Zusammenhang dann doch zu abgefahren. Für mich wirkt so was halt sehr schnell sehr unnatürlich.
Und da komm ich leider zu dem Punkt:

Dialoge
Das ist mein großer großer Kritikpunkt. Die Dialoge warn leider extrem häufig super unnatürlich und es fiel mir daher schwer, mich richtig in die Story zu versetzen. Das selbe meinte auch ein Freund von mir, der ebenfalls mitgehört hat. Sätze wie "und dann erbrach sich meine Freundin" würde kein Mensch jemals so sagen, außer er ist Medizinstudent im 2. Semester, und selbst dann würde er das nicht so sagen wenn er grad völlig verwirrt über nen Schrottplatz läuft. Die Massen an Schimpfworten haben das Ganze auch nicht in die Richtige Richtung gezogen, standen eher dem entgegen. Wer im Chat war hat ja schon mitgegrinst wann immer ein "kotzen" oder "scheiße" gefallen ist. Laut Saschas Blog sind da ja sogar noch einige Flüche schon rausgecuttet worden. Uff. An sich hab ich damit nicht so ein Problem, aber da die Dialoge ansonsten sehr konstruiert klangen fragt man sich dann, warum die noch so fluchen müssen, wo doch eh alles eher unnatürlich ist.
Vielleicht kann da das Lektorat einfach auch unterstützend helfen, bzw. auch die Sprecher an sich. Wenn man so nen gespreizten Satz bekommt einfach nochmal ne intuitivere Variante einsprechen *hm*

Story:
Die fand ich widerum cool. Durch natürlichere Dialoge hätte sie für mich noch einiges hinzugewonnen. War spannend und ich hab mich während der doch recht langen Laufzeit nicht gelangweilt.

Musik
Fand ich total klasse, weil sie unaufdringlich war. Sie war da, sie war unterstützend, aber sie hat niemals die Szene dominiert. Genau richtig dosiert, schön stimmungsvoll, prima :)

Cut
Fand ich auch gut. Am Anfang dachte ich mir manchmal, dass die Anschlüsse etwas schneller hätten kommen können. Die haben sich immer so schön brav ausreden lassen alle *g* Aber besonders gegen Ende auf dem Schrottplatz hat das Teil richtig Fahrt aufgenommen und war super spannend geschnitten. Die Geräusche für mich alle stimmig, für mich als Otto-Normal-Hörer wars super :)


Noch ne Anmerkung: auch wenn es hieß, dass an Maries Takes nix verändert wurde: sie klingt sonst heller. Das hätte mir persönlich besser gefallen, jugendlicher und fröhlicher. So klang sie oft sehr ernst. Auf jeden Fall ist Marie für mich aber eine Bereicherung für die Serie. Mit der eher weinerlichcen Jana von früher konnte ich nicht so viel anfangen, die war mir viel zu schrill.


Alles in Allem bin ich gut unterhalten worden und hatte Spaß an dem Hörspiel, auch wenns für mich ein paar verbesserungswürdige Stellen gab. Bin gespannt auf Teil 6!
 

Mr_Kubi

Der auf den Bus wartet
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AW: STUDIS CLAN "Schrottplatz des Grauens" Folge 5

Also ich fands richtig gut... Hier die Kurzkritik nach einmal hören über die Lautsprecher

Plot: Ganz schön durchgeknallte Idee für Mr. Bad Guy. Habe ich so noch nicht gehört.:thumbsup:
Allerdings würde ich persönlich weniger Markennamen nennen. Wenn die Wii oder der Beetle out sind, dann klingt das Hörspiel nicht mehr ganz zeitgemäß. Ich wäre hier eher für eine Zeitlose Schreibe...Aber das sieht jeder anders.

Sprecher: Sven M. mal von einer ganz anderen Seite. Kannst Du öfter machen den Fiesling spielen.
Andy hat mir persönlich auch sehr gefallen.
Die restlichen Sprecher_innen waren sehr gut bis ok - meiner Meinung nach.
Cut: Dialogschnitt fand ich gut, Die Soundkulisse war sehr dicht - da ich nicht über Kopfhörer gehört habe will ich aber hierzu nicht mehr sagen. Über Lautsprecher war alles sehr stimmig :)

Musik: Das war für mich ehrlich gesagt das kleine Highlight dieses Hörspiels. Hier hört man nicht nur die sonst oft üblichen Bombast Cinema Streicherensembles oder Synthies.. nein hier hört man viel mehr sehr passende - an Pink Floyd erinnernde Musikstückchen, die die Geschichte vom Gefühl her sehr gut unterstützen...ohne das die Musik sich dabei in den Vordergrund spielt. Fand ich richtig, richtig gut Roman!

Cover: Das Cover gefällt mir persönlich nicht so. Das Foto wirkt etwas verzerrt und die Rahmung finde ich auch nicht so gelungen. Aber das Cover ist, denke ich in kleiner Form auf Ipod o-ä. noch lesbar. Damit wieder besser als andere Cover ;).
Geschmäcker sind halt verschieden kann ich dazu nur sagen.

Fazit: Schönes Hörspiel, wer schräge Krimistories mag ist hier richtig aufgehoben. Allerdings würde ich es noch mit einem Alterhinweis versehen. Die Story ist nicht ganz kindgerecht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Sascha Kiss

ehemals aarom
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AW: STUDIS CLAN "Schrottplatz des Grauens" Folge 5

Ich muss an dieser Stelle noch etwas los werden. Als ich das Projekt übernommen habe, erhielt ich bereits eine fehlerhafte Version von Maries Takes. Die sind bereits verfremdet bei mir eingetroffen und zwar nach unten gepitcht und vor allem langsamer!!! Das muss bei der Konvertierung von 48000HZ nach 44100HZ passiert sein. Ich habe mit den fehlerhaften Takes gearbeitet und das komplette Timing des Hörspiels daran orientiert.

Eben hat Marie mir die korrekten Takes zugeliefert nachdem ihr das bei der Premiere erstmals aufgefallen ist. Und auch sonst hat es niemand bemerkt. ANdy hat zwar direkt zu Beginn bemerkt, dass Marie etwas seltsam klingt aber da ich annahm die korrekten Takes zu haben bin ich der Sache nicht weiter auf den Grund gegangen.

Leider kann ich nicht auf die Schnelle die gepitchten Takes durch die korrekten Takes ersetzen, da ich die Timings der einzelnen Szenen nun komplett überarbeiten muss. Soviel kann ich aber zusagen: Ich werde das Hörspiel mit den Korrekten Takes von Marie noch einmal überarbeiten (müssen). Das kann so nicht stehenbleiben. Eine überarbeitete Version kann ich aber erst frühestens im Dezember wenn nicht sogar erst im Januar liefern. Bis dahin würde ich Euch bitten entweder mit dem Download noch zu warten oder bei Eurer Kritik die fehlerhaften Takes von Marie auszusparen.

Für den Umstand bitte ich um Entschuldigung.
 
AW: STUDIS CLAN "Schrottplatz des Grauens" Folge 5

Also ich fand Studis Clan "Schrottplatz des Grauens" alles in allem sehr unterhaltsam, das mal zur Einleitung aber zur Sache...

Skript:
Ein sehr exotisches Thema bildet den Kern dieser Geschichte, das muss man mal sagen. Mutig mutig! Manchmal habe ich mich aber gefragt ob ich ein Jugendhörspiel oder ein Action-Thriller höre, denn einige Dialoge wirkten von ihrem Inhalt eher „jugendlich / naiv“ (besonders am Anfang) was dann unversehens ins Gegenteil (besonders cool & heldenhaft) sprang, begleitet von einigen Kraftausdrücken, die mir bei dieser schon harten Thematik, eigentlich überflüssig erscheinen und so nicht recht zu den Protagonisten passen wollten. Der beschreibende Monolog von Natascha beim Anschleichen, hätte zum Teil auch gern vom Erzähler übernommen werden können. Trotzdem hatte die Geschichte den nötigen Sog um mich mitfiebern zu lassen und spitzte sich zum Schluss sehr schön zu.

Sprecher:

Was soll ich sagen? Es war etwas wie verkehrte Welt im positiven Sinne! Der Sven als sadistischer Triebtäter hat mich sehr überrascht und dieser Auftritt ist ihm wirklich gelungen, schöner fieser Einsatz ;-) Lobend muss ich auch Andreas Hegewald erwähnen, selten vielleicht in der Neuachse etwas in die Jugendlichkeit abkippend aber überzeugend und wandlungsfähig! Ja und dann Makus Raab, sonst immer als düsterer Vorbote oder als gemeiner Charakter, hier nun völlig unverhofft als Normalo-Vati. Auch wenn es nur kurz war, einfach souverän. Seine Frau hätte mir aber etwas mehr Begeisterung beim Begrüßen der Freunde ihres Sohnes zeigen dürfen. „Schwester“ Anne Kahnwald wiederum überzeugte mal augenzwinkernd mal geheimnisvoll! Ansonsten alles sehr gute Leistungen meiner Meinung nach.


Schnitt:

Dicht und solide. Der Schnitt hat mit dem Betreten des Schrottplatzes definitiv an Fahrt gewonnen und wirkte zunehmend natürlicher, um dann zum Showdown in Höchstform, inklusive erweiterten Panorama, aufzulaufen. Gerade die ersten zwei Drittel waren mir persönlich zu sehr „in die Mitte“ gemischt, dies fiel mir besonders im Zusammenspiel mit der erstklassigen Musik auf. Sie zog mich des Öfteren mit ihren vielen Details in ihren Bann und war wesentlich weiter gemischt als Dialog und Geräusch. Dennoch ist das natürlich auch irgendwie Geschmackssache und mir persönlich ist Monokompatibilität sehr egal, bin also nicht die Misch-Polizei ;-)

Die Musik:

Erstklassig, einfühlsam, dynamisch mit weitem Repertuar. Kurz, einfach nur klasse! Mehr sag ich dazu nicht.

Mikrofon und Raum:

Nicht ausgeprägt dennoch hier ein Thema bitte nicht als Kritik sondern eher als Tipp begreifen. Marie hatte leider etwas Nachhall auf ihren Takes – besonders bei den Vokalen A und U. Das klingt dann bei Outdoor-Szenen immer etwas unglaubwürdig...
Marcels Gesamtklang hörte sich zudem für mich etwas hohl an. Ich mutmaße mal, dass das durch Phasenauslöschungen hervorgerufen wurde, wie sie durch sehr nahe schallharte Wände, mit vermutlich zu wenig schallabsorbierender Dämmung, beim Einsprechen entstehen.

Mein Fazit: sehr unterhaltend, überraschend, mit kleinen Schwächen und gelungen.

Vielen Dank dafür.:music:
 

Diabsi

Helmut Buschbeck
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AW: STUDIS CLAN "Schrottplatz des Grauens" Folge 5

Ich stimme Badda zu, was er zu "Schrottplatz des Grauens" geschrieben hat. So schön ausgewogen und zutreffend hätte ich es nicht formulieren können. Aber ich habe die Premiere miterlebt und bin froh darüber. Die dort im Verlauf des Hörspiel`s geschriebenen Kommentare waren mitunter sehr amüsant. Allerdings muss ich zugeben, dass es für mich immer kompliziert ist die entsprechende Konzentration auf das Hörspiel zu bekommen. Deshalb steht auch fest, dass ich es mir noch einmal "ohne Nebengeräusche" anhören werde. Was auch für andere Hörspiele zutrifft.
Ich wünsche mir eine weitere Folge und bedanke mich für "Schrottplatz des Grauens".
Diabsi
 

Thuda Dragon

Admin in Pension
Teammitglied
AW: STUDIS CLAN "Schrottplatz des Grauens" Folge 5

Ich möchte auch gerne ein paar Zeilen zu diesem Hörspiel schreiben. :laechel:

Sprecher: Hier hat mir besonders das Zusammenspiel der ganzen Truppe gut gefallen. Von der Sprecherleistung sind Sebastian und Marie meine Favoriten. Andre hat manchmal Probleme mit einer etwas deutlicheren Aussprache und macht auch gerne mal "-ig" Fehlerchen dabei. Aber man muss auch ganz klar sagen das man bei ihm in diesem Hörspiel eine ganz deutliche Weiterentwicklung hört! Marcel ist manchmal etwas Steif in den Dialogen, ich musste auch eine Weile überlegen was mich dabei stört. Manchmal ist eine Überbetonung und der Versuch besonders deutlich zu sprechen, manchmal ist das Spiel auch einfach nicht ganz so locker wie es in der Situation sein könnte. Aber auch hier muss man sagen das Marcel sich enorm entwickelt hat. In starken Emotionen geht er hingegen total auf, ist eine Freude das zu hören! Bei den übrigen Sprechern gefielen mir Andreas und Marco besonders gut. Anja als Frau Tister war mir noch etwas zu kontrolliert bei der Sache. Anne hatte einige kleine Betonungsfehler im Dialog die manchmal unpassend wirkten, hat aber ansonsten schön gespielt. Sie hat eine sehr hohe Wiedererkennbarkeit in der Stimme und durch die etwas härtere Aussprache erkennt man sie umso schneller sofort wieder. Grundsätzlich sind dabei alle meine kleinen Kritiken aber wirklich als "Kleinkramnörgerlei" zu verstehen, denn grundsätzlich ist der Spaß und die Freude bei der Sache jedem anzumerken. :laechel: Und darüber hinaus freut es mich ganz persönlich das man in diesem Hörspiel so schön merkt wie sich manche Leute hier entwickeln.

Musik: Dazu habe ich im entsprechenden Thread ausführlich geschrieben, das hätte hier den Rahmen gesprengt. :lach:

Schnitt: Mein lieber aarom, bitte mach so weiter! Es ist einfach wunderbar wie viele kleine und schöne Details Du in den Schnitt eingebracht hast. Wenn man genau hinhört ist diese Detailliebe überall zu hören. Das ist für mich neben dem technischen "Kram" ein ganz wesentlicher Bestandteil bei der Arbeit an so einem Hörspiel. Und da hatte Studis 5 ja durchaus die eine oder andere Herausforderung! Jede Figur wirkt lebendig in die Szene platziert und Du hast auch schön mit den Räumlichkeiten gespielt. Mir gefällt auch Dein eher sorgfältig ausgewähltes Panning, ich bin persönlich kein Freund davon diese Effekte zu übertreiben. Umso stärker wirken sie dann wenn sie immer wieder mal aufblitzen. Zum Beispiel als Max den Penner (die Wortwahl finde ich übrigens nicht ganz so gut, wenn auch eher gebräuchlich) zur Seite nimmt um mit ihm zu sprechen. Das ist auch ein gutes Beispiel für Deine Detailliebe die ich zu Beginn erwähnte. Die grundsätzliche Soundkullisse (zum Beispiel der Schrottplatz) mag dem einen oder anderen von zu vielen Käuzen begleitet gewesen zu sein, aber mir hat das gut gefallen. Diese eher Klischee-lastige Inszenierung passte gut zu der Story, die man selbst ja auch nicht zu ernst nehmen sollte.

Skript: Da haben wir für mich das eigentliche Problem bei diesem Hörspiel. Die Probleme mit den Dialogen sind hier ja schon teilweise angesprochen worden (hier hat meiner Meinung nach auch oft das Lektorat gepennt), darum will ich sie nicht wiederholen. Auch die Schimpfwörter sind mir aufgefallen, die sind mir hier etwas zu oft eingesetzt worden und sind meist gar nicht nötig um die Stimmung der Figuren zu unterstreichen. Janas kleine Ausfälle von "Hände hoch oder ich blase Dir Deine Titten weg" finde ich unnötig und zu platt. Man hätte Janas "über sich hinauswachsen" an dieser Stelle einfach auch etwas anders präsentieren können. So kippt das Bild unnötig extrem was ihm ein wenig Zauber nimmt, denn die Idee selbst finde ich schön. Dadurch das es Jana dann bei Adrian nochmals wiederholt und ihm droht in "die Eier zu schießen", wirkt es komischer als es meiner Meinung nach gemeint war. Oder leidet sie neuerdings am Tourette-Syndrom? :zwinker: Der Plot selbst ist spannend (und was hatte ich für einen Spaß mit der Rolle von Adrian). Man könnte sich jetzt natürlich schon fragen: wohin will denn diese Serie eigentlich? Aber ich sehe auch den Reiz darin das sie sich nicht so festlegt und ein wenig aus dem Schubladendenken ausbricht das wir alle gerne haben. Eine Freiheit, die ein freies Projekt auch einfach haben darf! Mehr inhaltliche Struktur wäre vielleicht gut um eine klare Zielgruppe bei den Hörern aufzubauen - wenn man will. Und auch wenn ich die Story spannend finde, so wirkt sie mir manchmal doch ein wenig "zu viel des Guten". Das Verhältnis zwischen Adrian und seiner Natascha ist mir ein Rätsel, was macht sie so abhängig von ihrem Mann das sie seine grauenvollen Spiele unterstützt? Einfach nur weil sie Böse ist? Das ist mir ein wenig zu eindimensional, auch böse Figuren haben ihre eigenen Motive für ihr Handeln. Mögen sie nun nachvollziehbar sein oder nicht. Aus dieser Hinsicht ist Studis 5 meiner Meinung nach fast der Tiefpunkt der Serie uns sollte sich in dieser Hinsicht weiterentwickeln. Was ohne Zweifel möglich ist.

Letzen Endes ist Studis-Clan 5 aber eine sehr schöne Produktion deren Mängel in erster Linie im Skript zu finden sind. Ein wenig mehr Zeit und Struktur beim Skript würden dieses Problem garantiert lösen, denn Marcel hat tolle Ideen, Talent und offensichtlich auch viel Spaß am Schreiben! Die Umsetzung ist aber sehr gelungen und ich freue mich schon auf den nächsten Teil!
 

Tonda

Machinima Produzent
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AW: STUDIS CLAN "Schrottplatz des Grauens" Folge 5

Also ich habe die Serie bisher auch eher in die Sparte "Jugend-Hörspiel" eingestuft und fand diese Folge daher auch ein wenig ungewöhnlich weil sie auf mich wie ein Jugend Hörspiel wirkte, dass sich aber auch an Erwachsene wenden soll. Auf Sprecher, Musik, Schnitt usw. möchte ich nicht näher eingehen, das haben meine Vorredner schon sehr kompetent abgehandelt wobei ich da Dagmar halt unter dem Aspekt zustimme, falls das hier eben kein Jugendhörspiel sein soll. Ich finde zwar auch, dass es ein Fehler ist, aber offenbar sind auch kommerzielle Hörspielmacher der Ansicht, dass Sprecher bei einem Jugendhörspiel besonders übertrieben und klischeehaft einsprechen müssen (siehe Rolle von Kommissar Reynolds bei dem Ausschnitt der Drei ??? Kids, den Detlef uns gepostet hat).
Zur Story bin ich aber leider anderer Meinung als meine Vorredner. Ich fand sie total konstruiert und völlig unglaubwürdig.
Ein Ex-Knacki, der so hässlich ist, dass kein "Schöner" was mit ihm anfangen möchte, aber eine so tolerante Freundin findet, die nichts dagegen hat, dass er wildfremde junge Frauen und auch Männer von oben bis unten abschleckt und die ihm auch noch bei diesem Vorhaben hilft? Warum sollte eine Frau so etwas machen? Der einzige Grund kann doch nur sein, dass sie unsterblich in ihn verliebt ist, und sich mit derartigen "Marotten" anfreunden kann, weil es ihr lieber ist, als ihn zu verlieren. Es dürfte ihr schon klar gewesen sein, dass sie wegen Beihilfe ebenfalls in den Knast kommt, wenn man sie erwischt. Eine Frau, die es einfach hinnimmt, dass ihr Lover die Haut einer 40 jährigen verschmäht und ihn dennoch voll unterstützt? Wenn der Ex-Knacki derart geliebt wird, was hat er denn dann noch für einen Grund, sich an der Gesellschaft, die ihn angeblich so übel ignoriert, zu rächen? Da gibt es doch Tausende von Leuten, denen es weitaus mieser geht, die nie einen Partner hatten oder nie die wirkliche Liebe fanden. Sorry, aber das war mir nun wirklich alles viel zu weit hergeholt.
Von der Umsetzung her war es für mich die bisher beste Folge (in älteren Folgen waren teilweise unglaubwürdigere Dialoge zu hören) von der Story her aber leider die Schlechteste, eben weil sie den Anschein erweckt, kein reines Jugendhörspiel mehr zu sein und dadurch in einer Liga mitspielt, für die es meiner Meinung nach in der Form leider noch nicht reicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Atreya

Super-Hoertalker
AW: STUDIS CLAN "Schrottplatz des Grauens" Folge 5

Ich war auch bei der Premiere dabei und es war die erste Premiere bei der ich dabei war. Es war ein schönes Erlebnis, wir hatten viel Spaß :). Musik und Schnitt fand ich auch sehr gelungen. Was das Skript anbelangt: gewagt und im Vergleich zu den vorigen Folgen fällt diese hier eindeutig aus der gewohnten "Rolle". Ich dachte bei der Premiere sehr oft "oh gott, was kommt da jetzt" oder "hat sie das wirklich gerade gesagt?". Und die entsprechenden Kommentare im Premierenchat folgten auch prompt...*g*. Eine Altersempfehlung kam mir beim Hören auch sofort in den Sinn....Alles in allem von der Umsetzung her gut und unterhaltsam. Werde es mir nach Überarbeitung noch einmal anhören mit entsprechender Konzentration :).
 

bob7

__________________
AW: STUDIS CLAN "Schrottplatz des Grauens" Folge 5

Hallo Freunde, ich möchte kurz was zum "Lektorat" sagen: Ich war und bin kein Lektor, zum Zeitpunkt der Freigabe war das Lektorat des Hörspielprojekts noch nicht so professionell aufgestellt wie heute. Meine Priorität lag bei der Freigabe eher auf groben Unzulänglichkeiten (Rassismus etc.) und nicht auf künstlerischer Qualität. In diesem Sinne entschuldigt bitte die Unzulänglichkeiten im Skript.
 

Nerdrew

André Heister - Audiowölfe
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AW: STUDIS CLAN "Schrottplatz des Grauens" Folge 5

Da ich leider bei der Premiere doch nicht dabei sein konnte hab ich es mir gestern Abend mal angehört und es gefällt mir wieder sehr gut :) War schon lustig nach der Zeit diese Folge zu hören da ich garnicht mehr genau wusste wie mein Text war und wie ich dass eingesprochen hab :D Ich finde es echt klasse mich hier weiter entwickeln zu dürfen und bin auch natürlich liebend gern wieder bei Studis 6 dabei ;)

MFG

André
 
AW: STUDIS CLAN "Schrottplatz des Grauens" Folge 5

Ich wurde gut unterhalten und das ist die Hauptsache. Das einzige, was ich auch an diesem Hörspiel zu bemängeln habe, sind die teilweise unnatürlichen Dialoge (mit eingeschobenen Halbsätzen, die niemand sagen würde). Das ist mir einige Male aufgefallen, aber es war auch nichts dramatisches und kam auch nicht so geballt vor. Ansonsten war es ein schöner fünfter Teil, auch wenn der Bösewicht diesmal besonders eklig war^^. Wann kommt der nächste Teil?
 

Jeln Pueskas

Michael Gerdes
Teammitglied
AW: STUDIS CLAN "Schrottplatz des Grauens" Folge 5

Hiho,

ich habe es gestern nun auch gehört. Hier mal meine Eindrücke

Story:
Man muss Studis Clan eingestehen, dass der Plot stets das gleiche Muster aufweist. Die Studenten, deren Fachgebiet, wie auch die der Bezug zur Uni eigentlich nicht entscheidend sind, stolpern per Zufall in seltsame und unheimliche Geschichten. Das an sich ist ein Stilmittel, dass auch Filmmehrteiler immer wieder aufgreifen. Ich muss gestehen, das entspricht nicht unbedingt meinem Geschmack, aber ich kann damit leben. Zumal die Hörspiele selbst bereits schon mehrere Monate auseinander liegen. Was mir aber daran wieder gefällt, ist dass sie dadurch von DDF abheben und die Gruppe eher eine eingeschworene Einheit bildet. Das ist es dann auch, was den Plot glaubhaft macht und so die Handlung vorantreibt. Das Thema in dieser Folge ist ähnlich wie "Der Mann mit der schwarzen Maske".
Und hier liegt das eigentliche Problem. Denn wenn man die Geschichte so zu Ende spinnen würde, wie es hier den Anschein macht, hätten die Studis einen Kommilitonen weniger. Spätestens aber zum Finale hin wirkte es auf mich schon fast comichaft, wie die beiden Geiseln im Keller behandelt wurden. Das ist einerseits schade zum anderen ist Studis Clan aber auch keine Thriller- oder Horrorreihe sondern soll eher Jugendliche bis Mittzwanziger ansprechen. Das ist, so finde ich ein ziemlicher Drahtseilakt bei dem die Logik und die Glaubwürdigkeit zwangsläufig auf der Strecke bleiben muss. Bezüglich der Anmerkungen zum Plot schließe ich mich in weiten Teilen der Vorschreiber an.

Zu den Dialogen gab es ja schon einige Anmerkungen. Denen möchte ich mich anschließen. Allerdings haben mich die Sätze weniger gestört. Auch die Schimpfworte waren für mein Ohr nicht zu unangebracht. Lediglich Janas Worte, wenn sie eine Knarre in der Hand hält, ließen mich dann doch laut auflachen. Keine Ahnung, aber in dem Charakter steckt Potenzial, dass man sehr gut ausschöpfen kann.


Sprecher:
Hier unterscheide ich mal die Sprechleistung von den technischen Dingen. Hier hat sich im Laufe der Jahre so einiges getan. Zwar gibt es immer noch hier und da undeutliche Aussprachen und seltsame Betonungen. Insgesamt hat mir die Sprecherleistung gut gefallen. Besonders herausragend fand ich dabei Sven, der sich unheimlich gut in seine Rolle eingebracht hat. Auch Marie als neue Jana gefiel mir sehr gut, trotz der technischen Probleme. Marci wirkte auf mich ebenfalls konstant und gerade in den emotionalen Takes sehr glaubhaft. Sebastian war rundum souverän. Bei André hört man den Dialekt etwas mehr raus. Ich denke, daher wirken die Takes bei ihm ein wenig genuschelt. Im Vergleich zu den anderen Hörspielen ist die Steigerung aber deutlich anzumerken.

Schnitt:
Puh. Das muss ein harter Job gewesen sein. Zum einen als Quereinsteiger einzuspringen und dann noch die alten Aufnahmen unter einen Hut zu bekommen, war schon echt eine Leistung. Rein vom Schnitt her passte es recht gut. Allerdings führten die technischen Probleme der verschiedenen Aufnahmen dazu, dass man den Raum in dem sie sich befanden kaum klar erkennen konnte. Ich denke, dass dies auch mit der Regelung der Aufnahmen nun stärker in den Hintergrund treten wird. Ansonsten passten aber Atmo und Handlung sehr gut zusammen. Die Geräusche waren schön ausgewählt und ich denke, hier und da wird da sicherlich aus eigens erstellten Soundaufnahmen etwas entnommen worden sein.

Musik:
Eine Perle. Das würde das umschreiben, was ich beim Hören empfunden habe. Die Musik hebt sich hier klar von den vorhergehenden Folgen ab. Letztendlich ist gerade die Szene auf dem Schrottplatz eher surreal. Aber das kann man der Musik nicht ankreiden. Also, Tim. Weiter so. Ich bin gespannt, was Du für Parapol 3 zauberst. :D

Das Cover:
Spartanisch, entspricht aber dem Stil der vorhergehenden Folgen. Das Schrottplatzbild war jetzt zwar nicht so mein Ding. Aber das ging auch.

Fazit: Ich wurde gut unterhalten. Sicherlich mit Abstrichen in der B-Note. Aber man muss der Serie zu Gute halten, dass sie bereits die 5te Folge aufweisen kann. Da müssen andere Serien erst mal hinkommen (RF dabei mal bewusst herausgenommen :D ) .

Viele Grüße.



Sprecher:
Ich möchte an dieser Stelle jetzt nicht
 
Zuletzt bearbeitet:

Karpatenhund

Karpatenhund
AW: STUDIS CLAN "Schrottplatz des Grauens" Folge 5

Ich muss vorausschicken, dass ich mich erstmal auf das Skript beschränke. Es wurde ja schon einige Kritik geäußert. Ich sehe neben den Schwachpunkten aber auch gerade sehr viele Stärken im Skriptbereich.

Spannungsbogen / Dramaturgie
Ist für mich eine der großen Stärken des Hörspiels. Das Hörspiel hat eine recht lange Laufzeit - und hängt doch niemals durch. Hier wurde bereits von einem "Sog" gesprochen, in den der Hörer gezogen wird. Das sehe ich genauso - und es liegt meiner Ansicht nach daran, dass auf der Ebene der Spannungsdramaturgie alles richtig gemacht wird. Der Hörer wird Schritt für Schritt tiefer in die Geschichte hineingezogen. Erst die leichte Irritation als der Wagen abgeschleppt worden ist, obwohl sich die Studis nicht daran erinnern können, dass da ein Halteverbotsschild stand. Dann die wachsende Unruhe, als Tom nicht zur Party kommt. Danach der Schock bei Toms Rückkehr (eine sehr unheimliche Szene übrigens dank Musik und Skript). So geht es weiter immer tiefer in die Geschichte bis hinab an den Ort des Grauens.
Für mich sieht genau so eine mustergültige, klassisch lineare Spannungsdramaturgie aus. Großes Lob, Marci!

Originalität
Jeln hat bereits geschrieben, dass sich die Stories der StudisClan-Folgen sehr ähneln. Das finde ich auch. Wobei ich hier deutlich strukturelle Ähnlichkeiten eher zum 4. Teil sehe. Auch da gibt es das kriminelle Pärchen, das Unschuldige in eine Falle lockt (wenn ich mich richtig erinner, auch in Teil 4 mit vorgetäuschter falscher Beschilderung) und sie für die eigenen Zwecke ausnutzt. Insofern würde ich mir für Teil 6 neue inhaltliche Impulse wünschen.
Obwohl die Folgen im Vergleich zueinander sehr ähnlich sind, finde ich die Serie insgesamt aber immer noch sehr originell. Mir gefällt seit Folge 2 (Thema Prostitution, Geschlechtskrankheiten etc.), dass sich Marci thematisch einiges traut. Man mag das teilweise fast als Trash oder Exploitation empfinden, ich finde es klasse. Und auch wenn Folge 6 nochmal einen draufsetzt, finde ich, dass die Handlung niemals geschmacklos oder ekelhaft wird.

Dialoge
Im Großen und Ganzen habe ich die Dialoge (inklusive Flüchen) nicht als unglaubwürdig empfunden. Deutlich größere Probleme hatte ich mit einzelnen Total-Aussetzern.
Da kommt der entstellte Tom lallend auf die Party und kotzt auf den Fußboden. Und Jana fragt: "Tom, geht es dir nicht gut?" (vorher hatte sie bereits festgestellt "Du siehst ja grauenhaft aus") Mir ist nicht nur unverständlich, wie so etwas ins Skript kommt, sondern auch, wie es das Lektorat und dann auch noch den Cut überlebt. Spätestens beim Schnitt muss doch aufgefallen sein, dass dieser Satz hier komplett deplatziert ist. Hätte man ihn (in Rücksprache mit Marci) nicht einfach rauslassen können?
Genauso unverständlich für mich: Kevin wird befreit, aber um Annemarie kümmert sich keiner - bis diese dann endlich fragt "Kann mich jemand befreien?" Dabei hängt sie direkt neben Kevin.
Es gibt noch mehr Beispiele. Häufig bloß Kleinigkeiten, die aber für mich einigen Schaden angerichtet haben.

Figuren
Ich fand die Figur Adrian auf großartige Weise schräg und in sich stimmig. Sie war auch toll gespielt. Die Figur Natascha wurde hier im Thread bereits stark kritisiert. Ich halte sie nicht für komplett unglaubwürdig, aber sie ist ungünstig angelegt. In der Realität gibt es immer wieder solche kaputten Paare. Ich erinnere mich etwa an das "Satanistenpaar", das 2001 einen Mord beging. Meistens steht die Frau in solchen Paaren in starkem emotionalen, psychischen Abhängigkeitsverhältnis zu ihrem Mann. Dafür war die Natascha zu selbstbewusst und stark. Hier wäre tatsächlich eine schwache, abhängige Figur glaubhafter gewesen. Eine andere Möglichkeit wäre gewesen, - wenn man Natascha als selbstbewusste Figur zeichnen möchte - dass sie ebenfalls Lustgewinn aus der Demütigung der Opfer zog. Auf jeden Fall hätte eine klarere Ausgestaltung dieser Figur sehr gut getan.
 

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