AvoCaro

Mitglied
Hallo zusammen,

wie im Titel und meinem Vorstellungspost angekündigt, möchte ich mir gerne zu Hause eine Sprecherkabine einrichten und komme da einfach nicht weiter. Habe mir auch schon alles Mögliche angeguckt, hier die entsprechenden Threads studiert…

Ich wüde mich daher total freuen, wenn ich hier noch etwas Input/Ideen/Meinungen bekommen würde 😊 Ich möchte endlich loslegen!

Den Platz dafür habe ich bereits auserkoren. Wir haben im Schlafzimmer eine eingezogene Rigips-Wand, gegenüberliegend stehen Kleiderschränke. In der hintersten Ecke davon würde ein Kleiderschrank weichen, sodass ich dort einen Raum von ca. 1,40 x 1,20 m zur Verfügung habe (siehe Skizze, leider nicht maßstäblich).

Kurz zu den Anforderungen: Ich muss definitiv stehen können. Lärm von Aussen muss nicht abgeschirmt werden, dort ist es ruhig. Ich möchte schon eine professionelle Aufnahmequalität am Ende erreichen. Mein Mikro ist übrigens ein Neumann TLM 103. Interface (Audient ID14) und PC sollen außerhalb bleiben, in die Kabine kommen nur Mikro- und Tablethalterung, kein Tisch o.ä.. Budget: Puh. Ich würde eigentlich gerne unter 500 Euro auskommen, aber das ist nicht in Stein gemeißelt. Generell gilt: So viel monetärer und handwerklicher Aufwand wie nötig, aber so wenig wie möglich :D

Und nun denke ich schon wochenlang nach, wie ich hier am besten etwas umsetzen kann.

Mögliche Ideen und Gedanken dazu derzeit:
  • Eine (Stell)wand zimmern (hatte hier schon einiges gesehen), aus Holzlatten und Basotect --> irgendwie muss ich ja noch rein-/rauskommen und daher einen kleinen Durchgang lassen, da müsste ich mir noch was einfallen lassen (Tür, Vorhang…).
  • Statt Stellwand selbst zu bauen, sowas hinstellen (eine Userin hier war sehr begeistert), wäre flexibler und weniger Aufwand, was ich tatsächlich begrüßen würde… Clearsonic S2466x2 Sorber --> aber ob das „reicht“ für die offene Seite?
  • Einfach nur Bühnen-Molton in Falten hinhängen --> auch hier keine Ahnung, ob das eine gute Idee ist…
  • Irgendwie brauche ich ja auch einen „Deckel“ für das Ganze. Da fällt mir auch nur selbst bauen ein
Die drei festen Seiten (also Rigips-Wand, Hauswand, Zimmerwand) sowie die Decke würde ich mit Basotect-Platten ausstatten, dachte an 10 cm -Platten mit etwas Abstand an die Wand angebracht. Wieviel und wo genau, ob evtl. noch Bassfallen, kann man dann ja noch schauen wenn das Konstrukt steht.

So. irgendwie habe ich das Gefühl, dass alles irgendwie kein so schlüssiges Konzept ergibt. An eine mobile Gesangskabine (wie von Thomann oder auch die Vocal Booth to go) habe ich auch schon gedacht, die sind aber so schon echt teuer und ich befürchte, dass es damit allein auch nicht getan ist.

Was ein Roman. Alles etwas wirr, ich seh den Wald vor lauter Bäumen gefühlt nicht mehr….

Danke schon einmal 😊
 

Anhänge

  • D0A6AF0A-A181-44CA-95DC-9D98C6F75B42.png
    D0A6AF0A-A181-44CA-95DC-9D98C6F75B42.png
    645,4 KB · Aufrufe: 18

Spoony

Mitglied
Sprechprobe
Link
Hallo @AvoCaro .

Herzlich willkommen hier im Forum.
Genug Ideen und Vorschläge hast du ja selbst bereits gegeben und eine Art Konzept ist ja ebenfalls schon vorhanden.

Jetzt hängt es eigentlich nur noch von deinem Budget und/oder deinem handwerklichen Geschick ab, welchen Weg du gehst.
Entweder komplett selberbasteln, oder halt kaufen.

In diesem Post hatte ich mal mit einer kleinen "Anleitung" den Weg zu meiner Sprecherkabine aufgezeigt.
In dieser spreche ich heute immer noch ein.

Vielleicht hilft dir das ja zur Umsetzung weiter.

Ansonsten findest du in diesem Thread-Thema reichlich tolle Anleitungen und Anregungen für den Bau einer Sprecherkabine.

LG
Andreas
 

AvoCaro

Mitglied
Danke dir :)
Da hatte ich tatsächlich auch schon fleißig geguckt und auch deine Version schon näher angeschaut, das sieht echt gut aus!

Ich habe grundsätzlich einfach irgendwie wenig Lust auf selbstbauen (das handwerkliche Geschick wäre nicht das Problem) und kann halt schlecht einschätzen, ob es z.B. auch mit nem Molton-Vorhang oder den Clearsonic-Stellwänden getan wäre (was halt einfach und preislich noch überschaubar wäre). Ich will vermeiden, dass ich Ewigkeiten rumprobiere/kaufe/baue, bis was brauchbares bei rum kommt :D
 

Terotox

Mitglied
Sprechprobe
Link
Hello @AvoCaro

Als ich Neumann TLM gelesen hab dacht ich mir nur - du bist mit einem Hieb professioneller equipped als ich>D

Ich bin selbst gerade dabei mir meinen Keller frei zu schaufeln um ein Booth bauen zu können, daher umso interessanter wie andere vorgehen.

Die „perfekte“ Qualität kann man glaub ich nicht mit dem ersten Schuss erreichen. Das kleine Nachbessern wird immer bleiben wenn man merkt, zu nass, zu boxy, etc…

Ich sitze - und man will es vl nicht glauben (oder doch?^^) - in einem Wintergarten der zu 3 Seiten aus Glas besteht.

Ich bin fürs erste den Weg mit Bühnemolton gegangen. Auch weil preislich (Thomann) sehr ansprechend.
Ich glaube zumindest dass Vorhangschienen und Rundum Molton ein erster guter Schritt für mich waren.
Wenn du das mit Aluschienen oÄ verbindest hättest mal ne Ausgangslage. Es hält eben (mein größtes Problem) keine Lärm von außen ab. Ich muss aufnehmen wenn kein Vögelchen zwitschert. Frei nach Mey mäht ja irgendwo immer ein Depp

Persönlich schiele ich für mein Booth aber in Richtung Holzrahmen, Steinwolle-Füllung und dann als Bezug Molton/Stoff.

Wenn wenig Handwerk, bietet Thomann (und auch andere natürlich…) aber auch fertige Wandteile als Abschirmung. Erfahrungsmäßig kann ich da nix zu sagen.

Lass uns gern bissl teil haben wie du es am Ende umgesetzt hast! :)

Lg
Pasi
 

AvoCaro

Mitglied
Klar, nachbessern wird immer nötig sein, aber im Idealfall sind das dann Feinheiten und nicht "Jetzt hab ich hier voll den Aufwand betrieben und es klingt nach Badezimmer" :D
Vielleicht zerdenke ich das ganze auch zu sehr.

Winergarten? Interessant! Super, dass das mit dem Molton abgesehen von den Außengeräuschen gut funktioniert hat.
Dein Vorhaben für die neue Kabine klingt ja auch ganz gut :) Wirst du hier ja bestimmt am Ende auch präsentieren oder? ;)
Ich gebe auf jeden Fall Updates, wenn ich mich mal irgendwann an irgendwas getraut habe :D
 

Spoony

Mitglied
Sprechprobe
Link
Ich will vermeiden, dass ich Ewigkeiten rumprobiere/kaufe/baue, bis was brauchbares bei rum kommt :D
Natürlich ist es nicht auszuschließen, aber wie @Terotox würde ich auch mal vermuten, dass du nicht direkt beim ersten Versuch schon das für dich perfekte Ergebnis erreichen wirst. Und welche Materialien jetzt schlussendlich den Gewünschten Erfolg erzielen werden, ist natürlich schlecht vorherzusagen.

Du schreibst, dass auch eine Schnellbauwand im Spiel ist. Diese kann und sollte im Optimalfall im Inneren mit Stein- oder Glaswolle gedämmt sein. Kannst du schnell herausfinden, wenn du mal gegenklopfst.
Warum schreibe ich das? In dem Raum in dem meine Specherkabine steht, habe ich auch eine Schnellbauwand. Diese war leider nicht von innen gedämmt. Meine Sprechkabine hatte ich in unmittelbarer Nähe zu dieser Wand aufgestellt und beim lauten Sprechen immer eine Art Hall in der Aufnahme. Es hat etwas gedauert, bis ich herausgefunden habe, dass der Hohlraum in der Wand für diesen Hall verantwortlich war.

Du schreibst, dass die Schnellbauwand sogar eine Wand der Kabine darstellen soll. Ggf. bedarf es an der Stelle also besondere Aufmerksamkeit in Bezug auf die Dämmung.
 

AvoCaro

Mitglied
Natürlich ist es nicht auszuschließen, aber wie @Terotox würde ich auch mal vermuten, dass du nicht direkt beim ersten Versuch schon das für dich perfekte Ergebnis erreichen wirst. Und welche Materialien jetzt schlussendlich den Gewünschten Erfolg erzielen werden, ist natürlich schlecht vorherzusagen.

Du schreibst, dass auch eine Schnellbauwand im Spiel ist. Diese kann und sollte im Optimalfall im Inneren mit Stein- oder Glaswolle gedämmt sein. Kannst du schnell herausfinden, wenn du mal gegenklopfst.
Warum schreibe ich das? In dem Raum in dem meine Specherkabine steht, habe ich auch eine Schnellbauwand. Diese war leider nicht von innen gedämmt. Meine Sprechkabine hatte ich in unmittelbarer Nähe zu dieser Wand aufgestellt und beim lauten Sprechen immer eine Art Hall in der Aufnahme. Es hat etwas gedauert, bis ich herausgefunden habe, dass der Hohlraum in der Wand für diesen Hall verantwortlich war.

Du schreibst, dass die Schnellbauwand sogar eine Wand der Kabine darstellen soll. Ggf. bedarf es an der Stelle also besondere Aufmerksamkeit in Bezug auf die Dämmung.
Guter Hinweis, darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht! Werde ich später mal abklopfen :)
Wie hast du das Problem bei dir denn dann gelöst?
 

MarcusGrobe

Mitglied
Hey Caro,

Ich bin mir sicher, dass du mit deutlich weniger Budget eine sehr gute Akustik bekommst, sicher unter 200 euro.
Die vierte Seite kannst du wahrscheinlich sogar offen lassen (für mehr Luft und Licht, fühlt sich vielleicht angenehmer an), wenn du an 3 seiten und der Decke basotect hast. Basotect ist super, da reichen wahrscheinlich auch 5 cm Dicke. Bring das basotect etwas schief an, zB spitz zulaufend in die Ecke, damit du keine parallelen Flächen erzeugst (gilt auch an der Decke).

Damit würde ich erstmal anfangen, du wirst schnell merken, wie gut basotect absorbiert, auch wenn du erstmal nur 2/3 der Fläche bestückst.

Damit könntest Probeaufnahmen machen und dir hier im Forum Feedback dazu holen, vielleicht sind sie dann schon zu dumpf oder noch mit zu viel Hall.

Solltest du dann noch nachbessern müssen könntest du
- die vierte Seite mit einem preiswerten Vorhang oder einem faltbaren Raumtrenner schließen
- mit der Mikro Positionierung und Sprechrichtung experimentieren
- mit einem plugin für 30 euro Hall entfernen
- per EQ punktuell 2 oder 3 Frequenzen leicht absenken
- überschüssigen basotect entfernen, falls du es übertrieben haben solltest / oder eben noch welchen nachbestellen

Also, zerdenk die Sache nicht, bestell dir nicht zu viel, nicht zu dicken basotect für nicht zu viel Geld und leg los, wir sind gespannt auf Updates :)

LG Marcus
 

Spoony

Mitglied
Sprechprobe
Link
Wie hast du das Problem bei dir denn dann gelöst?
Ich musste meine Sprecherkabine weiter in den Raum, also weiter weg von der Schnellbauwand aufstellen. An der Wand selbst konnte ich nichts verändern. Aber dadurch dass ich keine Festinstallation der Kabine habe und auch platzmäßig keinerlei Einschränkungen, war das in meinem Fall kein Problem. Nur halt erstmal die Ursache für den Hall zu finden, war anfangs etwas nervig. Dass mir eine hohle Schnellbauwand einen Strich durch die Rechnung machen würde, damit habe ich bei der Planung, dem Bau bzw. dem anschließenden Aufbau meiner Sprecherkabine nun wirklich nicht gerechnet. Heißt ja nicht, dass du mit dem gleiche Problem konfrontiert sein wirst, aber manchmal kommt halt einfach alles anders als man vermutet ;)
 

AvoCaro

Mitglied
Hey Caro,

Ich bin mir sicher, dass du mit deutlich weniger Budget eine sehr gute Akustik bekommst, sicher unter 200 euro.
Die vierte Seite kannst du wahrscheinlich sogar offen lassen (für mehr Luft und Licht, fühlt sich vielleicht angenehmer an), wenn du an 3 seiten und der Decke basotect hast. Basotect ist super, da reichen wahrscheinlich auch 5 cm Dicke. Bring das basotect etwas schief an, zB spitz zulaufend in die Ecke, damit du keine parallelen Flächen erzeugst (gilt auch an der Decke).

Damit würde ich erstmal anfangen, du wirst schnell merken, wie gut basotect absorbiert, auch wenn du erstmal nur 2/3 der Fläche bestückst.

Damit könntest Probeaufnahmen machen und dir hier im Forum Feedback dazu holen, vielleicht sind sie dann schon zu dumpf oder noch mit zu viel Hall.

Solltest du dann noch nachbessern müssen könntest du
- die vierte Seite mit einem preiswerten Vorhang oder einem faltbaren Raumtrenner schließen
- mit der Mikro Positionierung und Sprechrichtung experimentieren
- mit einem plugin für 30 euro Hall entfernen
- per EQ punktuell 2 oder 3 Frequenzen leicht absenken
- überschüssigen basotect entfernen, falls du es übertrieben haben solltest / oder eben noch welchen nachbestellen

Also, zerdenk die Sache nicht, bestell dir nicht zu viel, nicht zu dicken basotect für nicht zu viel Geld und leg los, wir sind gespannt auf Updates :)

LG Marcus
Danke dir :) Die Seite offen lassen fühlt sich irgendwie total falsch an :D
Wahrscheinlich hast du recht. Erstmal anfangen und mal schauen, wie das Ergebnis wird.
Basotect ist ja preislich auch scon nicht ohne, selbst wenn ich nur so 2/3 auskleide...
Das mit den Probeaufnahmen und Feedback einholen werde ich auf jeden Fall machen, da fehlen mir einfach die Profi-Ohren :)
 

soundjob

HÖRSPIEL MUSIK AUDIO
Teammitglied
Sprechprobe
Link
Moin moin AvoCaro

Avocaro raumecke.jpg

Im wesentlichen hast du auf den mutmaßlich ersten Blick ja bereits mit 140cm in der Breite einen Kabinen-ähnlichen Raum (und wenn auch nicht maßstabsgetreu wird er anhand seines Kleiderschranks sicher auch ein langes Rechteck sein, oder ? wäre super) und da wäre es schon akustisch zweckmäßig funktional, die kleine Ecke zwischen Hauswand und Kleiderschrank zu nutzen und die ließe sich auch relativ einfach herrichten.
Sofern dir dieser Platz bewegungstechnisch auch ausreicht... summa summarum würde die Ecke nach der Modifikation auf ca. 100 cm schrumpfen. Akustisch wäre es absolut okay.

Was mich eigentlich zwecks Akustikoptimierung etwas mehr beschäftigt ist, ob das ein mit einer Tür geschlossener Raum ist oder ein Separee als Teil des Schlafzimmers ?
Ist es ein geschlossener Raum, ist`s ideal. Ist es ein Separee, müsste halt auch noch der Zugang dazu- wenn du in deiner Recordingsession bist, geschlossen werden, damit Raumhall nicht durch das ganze Schlafzimmer wieder Retour zurück in die Ecke fällt.
(Dann müsstest du noch ggfls. eine Schiene an der Zimmerdecke anbringen, an der sich einen akustischer Vorhang wie Mollton o.ä. anbringen ließe).

Aber zurück zur Ecke:
Ja, da ließen sich einfach auch jeweils 200x60x4 cm Standabsorber hinstellen (also drei an der Zahl). Fertig wäre der Kuchen, zwar etwas teurer... aber ohne Trockenbaugefummel.
Oben drauf ggfls. noch ein Absorber... ist aber oft gar nicht mehr wirklich nötig, wenn die Zimmerdecke auch nicht gerade höher als 250cm ist. Ansonsten könnte der oben drauf liegende Absorber nämlich für den unschönen "Boxy-Effekt" sorgen, wenn der Abstand zur Mikrofonkapsel zu niedrig ist.
Simple Rechnung: In deiner Ecke stünde das Mikrofon mittig und hat dann ca. 50 cm <> in Abstand zu den Seitenwänden, also braucht es das Minimum auch in der Höhe (besser ist da immer gem. akustisches Viereck und Vermeidung von Kammfiltereffekten/Boxy-Effekt, aber das doppelte Maß der Seitenabstände).

Da du auch in deiner Ecke stehen willst- was ich hinsichtlich schauspielerischer Performances auch anatomisch nur dringend empfehlen kann ☝️, stünde die Mikrofonkapsel auch etwa in 150cm Mundhöhe (je nachdem, wie groß du bist).
Daher braucht es auch schon in den Maßen entsprechend hohe Absorber- und mit einem z.B. 120er wäre dir nicht geholfen, denn gerade der Raum über dem Mikrofon muss ja auch optimiert werden.
Es sei denn, und da käme wiederum Trockenbaugewerkel mit ins Spiel, du würdest dir erst eine Rahmenkonstruktion bauen, kleinere Platten entsprechend deiner Mikrofon/Mundhöhe anbringen müssen, damit sie nach oben/unten auch noch genug Wand mitnehmen.

Natürlich überlegt man auch, ob man nicht auch Pyramiden-Schaumstoffabsorber anbringen könnte ?
Von mir ein ganz klares Jaein.
Ja- wenn es z.B. ein Basotect mit 10cm Dicke wäre und daher ab 300 Hz aufwärts 100% dämpft (und somit auch ein bisserl runter bis 100 Hz geht).
In deiner Ecke wird es nämlich etwas bassiger werden und daher bräuchte es ein Wirkungseffekt ab ca. 300 Hz.
Nein- wenn es die typischen (günstig) dünnen 2-5cm Pyramidenabsorber sind, denn die erfüllen eine ganz andere Funktion (die sollen zischende Höhen ab 1 kHz einfangen), und sind daher in basslastigeren Ecken praktisch wirkungslos.

p.s. Ja, die Rückseite im Rücken einfach offen lassen. Die muss in vielen Fällen nicht zugemacht werden.
Bringt Licht und vor allem Luft, damit es nicht zu stickig und sich hinsichtlich Wärme- Schall wird bei Absorption in Wärmeenergie umgewandelt, binnen 5 Minuten wie in einer finnischen Sauna anfühlt. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

AvoCaro

Mitglied
Ich musste meine Sprecherkabine weiter in den Raum, also weiter weg von der Schnellbauwand aufstellen. An der Wand selbst konnte ich nichts verändern. Aber dadurch dass ich keine Festinstallation der Kabine habe und auch platzmäßig keinerlei Einschränkungen, war das in meinem Fall kein Problem. Nur halt erstmal die Ursache für den Hall zu finden, war anfangs etwas nervig. Dass mir eine hohle Schnellbauwand einen Strich durch die Rechnung machen würde, damit habe ich bei der Planung, dem Bau bzw. dem anschließenden Aufbau meiner Sprecherkabine nun wirklich nicht gerechnet. Heißt ja nicht, dass du mit dem gleiche Problem konfrontiert sein wirst, aber manchmal kommt halt einfach alles anders als man vermutet ;)
Ok, zum Glück ging das ja!

Ja, manchmal erwarten einen Sachen, die man einfach null auf dem Schirm hatte. Bin auf jeden dankbar für solche Hinweise, ich bin immer gerne für jede Eventualität gerüstet :)
 

AvoCaro

Mitglied
Moin moin AvoCaro

Anhang anzeigen 46646
Im wesentlichen hast du auf den mutmaßlich ersten Blick ja bereits mit 140cm in der Breite einen Kabinen-ähnlichen Raum (und wenn auch nicht maßstabsgetreu wird er anhand seines Kleiderschranks sicher auch ein langes Rechteck sein, oder ? wäre super) und da wäre es schon akustisch zweckmäßig funktional, die kleine Ecke zwischen Hauswand und Kleiderschrank zu nutzen und die ließe sich auch relativ einfach herrichten.
Sofern dir dieser Platz bewegungstechnisch auch ausreicht... summa summarum würde die Ecke nach der Modifikation auf ca. 100 cm schrumpfen. Akustisch wäre es absolut okay.

Was mich eigentlich zwecks Akustikoptimierung etwas mehr beschäftigt ist, ob das ein mit einer Tür geschlossener Raum ist oder ein Separee als Teil des Schlafzimmers ?
Ist es ein geschlossener Raum, ist`s ideal. Ist es ein Separee, müsste halt auch noch der Zugang dazu- wenn du in deiner Recordingsession bist, geschlossen werden, damit Raumhall nicht durch das ganze Schlafzimmer wieder Retour zurück in die Ecke fällt.
(Dann müsstest du noch ggfls. eine Schiene an der Zimmerdecke anbringen, an der sich einen akustischer Vorhang wie Mollton o.ä. anbringen ließe).

Aber zurück zur Ecke:
Ja, da ließen sich einfach auch jeweils 200x60x4 cm Standabsorber hinstellen (also drei an der Zahl). Fertig wäre der Kuchen, zwar etwas teurer... aber ohne Trockenbaugefummel.
Oben drauf ggfls. noch ein Absorber... ist aber oft gar nicht mehr wirklich nötig, wenn die Zimmerdecke auch nicht gerade höher als 250cm ist. Ansonsten könnte der oben drauf liegende Absorber nämlich für den unschönen "Boxy-Effekt" sorgen, wenn der Abstand zur Mikrofonkapsel zu niedrig ist.
Simple Rechnung: In deiner Ecke stünde das Mikrofon mittig und hat dann ca. 50 cm <> in Abstand zu den Seitenwänden, also braucht es das Minimum auch in der Höhe (besser ist da immer gem. akustisches Viereck und Vermeidung von Kammfiltereffekten/Boxy-Effekt, aber das doppelte Maß der Seitenabstände).

Da du auch in deiner Ecke stehen willst- was ich hinsichtlich schauspielerischer Performances auch anatomisch nur dringend empfehlen kann ☝️, stünde die Mikrofonkapsel auch etwa in 150cm Mundhöhe (je nachdem, wie groß du bist).
Daher braucht es auch schon in den Maßen entsprechend hohe Absorber- und mit einem z.B. 120er wäre dir nicht geholfen, denn gerade der Raum über dem Mikrofon muss ja auch optimiert werden.
Es sei denn, und da käme wiederum Trockenbaugewerkel mit ins Spiel, du würdest dir erst eine Rahmenkonstruktion bauen, kleinere Platten entsprechend deiner Mikrofon/Mundhöhe anbringen müssen, damit sie nach oben/unten auch noch genug Wand mitnehmen.

Natürlich überlegt man auch, ob man nicht auch Pyramiden-Schaumstoffabsorber anbringen könnte ?
Von mir ein ganz klares Jaein.
Ja- wenn es z.B. ein Basotect mit 10cm Dicke wäre und daher ab 300 Hz aufwärts 100% dämpft (und somit auch ein bisserl runter bis 100 Hz geht).
In deiner Ecke wird es nämlich etwas bassiger werden und daher bräuchte es ein Wirkungseffekt ab ca. 300 Hz.
Nein- wenn es die typischen (günstig) dünnen 2-5cm Pyramidenabsorber sind, denn die erfüllen eine ganz andere Funktion (die sollen zischende Höhen ab 1 kHz einfangen), und sind daher in basslastigeren Ecken praktisch wirkungslos.

p.s. Ja, die Rückseite im Rücken einfach offen lassen. Die muss in vielen Fällen nicht zugemacht werden.
Bringt Licht und vor allem Luft, damit es nicht zu stickig und sich hinsichtlich Wärme- Schall wird bei Absorption in Wärmeenergie umgewandelt, binnen 5 Minuten wie in einer finnischen Sauna anfühlt. ;)
Ganz lieben Dank für deine ausführliche Antwort! Direkt paar Dinge gelernt :) Die angenommenen 1,50 m Mundhöhe passen übrigens.

Der abgetrennte Bereich ist nicht geschlossen. Die Trockenbauwand steht quasi frei im Raum; man läuft also um die Ecke rum direkt ins Schlafzimmer. Daher auch mein Gedanke, die offene Seite irgendwie zu schließen. Da würde ich dann im Moment auch zu Molton tendieren. Also die finnische Sauna ließe sich da dann wohl sowieso nicht ganz vermeiden ;)

Zu deinen Vorschlägen habe ich noch Fragen:
1. Hast du da bestimmte Standabsorber im Kopf? Mit den Maßen habe ich auf die schnelle nichts gefunden.
2. Alternativ zu den Standabsorbern ginge also 10 cm Basotect... Doofe Frage, vielleicht habe ich auch einen Denkfehler, aber ich will das ganze ja auch verstehen: Warum müsste ich da einen Rahmen bauen? Kann ich die Platten nicht einfach an den vorhandenen Wänden befestigen? Und wieso muss es bei Basotect 10 cm sein, während bei den Standabsorbern 4 cm ausreichen? Weil mit Basotect weniger Fläche abgedeckt wäre? Erschließt sich mir gerade irgendwie nicht 😟
3. Im Rücken hätte ich ja, wenn ich in die von dir auch markierte Ecke spreche, die Trockenbauwand. Da müsste ich wirklich nichts machen? Oder würde ich mich da sowieso anders positionieren? In meiner Vorstellung sieht das Ganze so aus, wie in meiner schnellen, stümperhaften Zeichnung anbei (hier habe ich auch dargestellt, wie der gesamte Raum aussieht)
 

Anhänge

  • IMG_0032.jpeg
    IMG_0032.jpeg
    2,5 MB · Aufrufe: 5

ZeloO

Mixing & Mastering Engineer⎛|\ ^•⩊•^ /|⎞BatEars
Teammitglied
Sprechprobe
Link
@AvoCaro

Heyho^^
Also hier gibts ja schon viele Ideen, voll cool. Ich möchte nur einmal in den Raum werfen das ein TLM 103 doch ein wenig Raum benötigt um seinen vollen Charakter zu entfalten. Sonst klingt es schnell boxy oder gar mumpfig, um es kurz zu formulieren.
Ein Dynamisches mic bietet hier deutliche Vorteile, bei wenig Platz und schlechterer Akustik.
Hinter Dir sollte die Akustik keinesfalls fehlen. Denn von dort kommt ja der Schall (deine Stimme) und von hier werden auch Rauminhalt und Sowie weitere Klanganteile ins Mikro gelangen. Daher das bitte berücksichtigen.

Ps: bitte auch am Kabel nicht sparen das macht einen Unterschied im klang (wenn auch manchmal gering 😄)

Alles klar viel Erfolg 🍀
🪶AHO
 

AvoCaro

Mitglied
@AvoCaro

Heyho^^
Also hier gibts ja schon viele Ideen, voll cool. Ich möchte nur einmal in den Raum werfen das ein TLM 103 doch ein wenig Raum benötigt um seinen vollen Charakter zu entfalten. Sonst klingt es schnell boxy oder gar mumpfig, um es kurz zu formulieren.
Ein Dynamisches mic bietet hier deutliche Vorteile, bei wenig Platz und schlechterer Akustik.
Hinter Dir sollte die Akustik keinesfalls fehlen. Denn von dort kommt ja der Schall (deine Stimme) und von hier werden auch Rauminhalt und Sowie weitere Klanganteile ins Mikro gelangen. Daher das bitte berücksichtigen.

Ps: bitte auch am Kabel nicht sparen das macht einen Unterschied im klang (wenn auch manchmal gering 😄)

Alles klar viel Erfolg 🍀
🪶AHO
Danke :)
Hm oh je, anderes Mikro möchte ich eigentlich nicht... 😟
Ja, dass hinter mir auch was passieren muss, habe ich mir auch schon gedacht. Gar nicht so einfach alles!

Mein Kabel ist vernünftig :)
 

soundjob

HÖRSPIEL MUSIK AUDIO
Teammitglied
Sprechprobe
Link
Ganz lieben Dank für deine ausführliche Antwort! Direkt paar Dinge gelernt :) Die angenommenen 1,50 m Mundhöhe passen übrigens.

Der abgetrennte Bereich ist nicht geschlossen. Die Trockenbauwand steht quasi frei im Raum; man läuft also um die Ecke rum direkt ins Schlafzimmer. Daher auch mein Gedanke, die offene Seite irgendwie zu schließen. Da würde ich dann im Moment auch zu Molton tendieren. Also die finnische Sauna ließe sich da dann wohl sowieso nicht ganz vermeiden ;)

Zu deinen Vorschlägen habe ich noch Fragen:
1. Hast du da bestimmte Standabsorber im Kopf? Mit den Maßen habe ich auf die schnelle nichts gefunden.
2. Alternativ zu den Standabsorbern ginge also 10 cm Basotect... Doofe Frage, vielleicht habe ich auch einen Denkfehler, aber ich will das ganze ja auch verstehen: Warum müsste ich da einen Rahmen bauen? Kann ich die Platten nicht einfach an den vorhandenen Wänden befestigen? Und wieso muss es bei Basotect 10 cm sein, während bei den Standabsorbern 4 cm ausreichen? Weil mit Basotect weniger Fläche abgedeckt wäre? Erschließt sich mir gerade irgendwie nicht 😟
3. Im Rücken hätte ich ja, wenn ich in die von dir auch markierte Ecke spreche, die Trockenbauwand. Da müsste ich wirklich nichts machen? Oder würde ich mich da sowieso anders positionieren? In meiner Vorstellung sieht das Ganze so aus, wie in meiner schnellen, stümperhaften Zeichnung anbei (hier habe ich auch dargestellt, wie der gesamte Raum aussieht)
Okay, also ein Separee.
Ja, Mollton als Raumtrenner reicht da aus, n bisserl breiter, dass er in Falten gelegt werden kann.
Würde ich auch nicht in einer Flucht mit dem Schrank legen, sondern günstigenfalls eher etwas mittiger im Raum, damit der Raum auch ein klein weniger luftiger klingt.
Wie Zeloo schon schrob, kannst an der Trockenbauwand hinter dir auch noch ein Absorberpanel anbringen, wenn nötig.
Ein Mikrofonwechsel ist aber nicht nötig, wenn du dir den Aufwand und Nutzen der Akustikoptimierung machst ;).
Das käme eher in Betracht, wenn du da gar nichts im Raum machen würdest.
Ein Mikro kann man immer noch wechseln, wenn alles andere nicht mehr hilft.

1. Hast du da bestimmte Standabsorber im Kopf? Mit den Maßen habe ich auf die schnelle nichts gefunden.
Müsste ich erst direkt nachschauen, aber es gibt ja bei Thomman entsprechende Mobile Walls mit angemessenen Maßen.
(Persönlich bin ich Freund von Basotect-Elementen... aber das spielt jetzt gar keine so große wichtige Rolle).
Im wesentlichen geht es darum, die nackte (und hart schallende) Wand abzudämpfen.
Ggfls. würde da vlt. auch schon Mollton ausreichen- aber wie du schon richtig sagst, du willst nicht ewig probieren, Kohle in den Wind schießen und das Ergebnis stetig nachbessern müssen.
Daher auch entweder die Mobile Wall (ist ja auch wieder schnell weggeräumt und sieht ästhetisch aufgeräumter im Zimmer auf) oder eben auf tragende Leisten oder an die Wand geklebte Elemente etc.

2. Alternativ zu den Standabsorbern ginge also 10 cm Basotect... Doofe Frage, vielleicht habe ich auch einen Denkfehler, aber ich will das ganze ja auch verstehen: Warum müsste ich da einen Rahmen bauen? Kann ich die Platten nicht einfach an den vorhandenen Wänden befestigen? Und wieso muss es bei Basotect 10 cm sein, während bei den Standabsorbern 4 cm ausreichen? Weil mit Basotect weniger Fläche abgedeckt wäre? Erschließt sich mir gerade irgendwie nicht 😟
Berechtige Frage, aber ganz einfache Antwort. Masse ist nicht gleich Dichte. Nicht die "Dicke" ist entscheidend, sondern die Dichte.
Entscheidend ist der frequentielle Wirkungsgrad, ab wann Frequenzen also eingedämmt werden und das ist abhängig von der Rohdichte des Materials.
Ein 4 cm Absorber kann auf Grund seiner Dichte denselben Wirkungsgrad haben, wie ein 10cm dicker Schaumstoff.
Der von mir nur beispielhaft erwähnte Basotect erreicht den erwünschten Wirkungsgrad erst mit einer Dicke von 10cm. Der Acoustic Wall (die ich vorhin im Bild offen hatte), reichten schon nur 4cm.
Im wesentlichen ist es auch eine Frage des Platzes, was man da braucht/nicht braucht.
Ich wollte auch vermeiden, dass du gleich zum üblichen einfachen Pyramidenschaumstoff greifst (der in deinem Fall kein Gewinn wäre) 😁
 

AvoCaro

Mitglied
Okay, also ein Separee.
Ja, Mollton als Raumtrenner reicht da aus, n bisserl breiter, dass er in Falten gelegt werden kann.
Würde ich auch nicht in einer Flucht mit dem Schrank legen, sondern günstigenfalls eher etwas mittiger im Raum, damit der Raum auch ein klein weniger luftiger klingt.
Wie Zeloo schon schrob, kannst an der Trockenbauwand hinter dir auch noch ein Absorberpanel anbringen, wenn nötig.
Ein Mikrofonwechsel ist aber nicht nötig, wenn du dir den Aufwand und Nutzen der Akustikoptimierung machst ;).
Das käme eher in Betracht, wenn du da gar nichts im Raum machen würdest.
Ein Mikro kann man immer noch wechseln, wenn alles andere nicht mehr hilft.


Müsste ich erst direkt nachschauen, aber es gibt ja bei Thomman entsprechende Mobile Walls mit angemessenen Maßen.
(Persönlich bin ich Freund von Basotect-Elementen... aber das spielt jetzt gar keine so große wichtige Rolle).
Im wesentlichen geht es darum, die nackte (und hart schallende) Wand abzudämpfen.
Ggfls. würde da vlt. auch schon Mollton ausreichen- aber wie du schon richtig sagst, du willst nicht ewig probieren, Kohle in den Wind schießen und das Ergebnis stetig nachbessern müssen.
Daher auch entweder die Mobile Wall (ist ja auch wieder schnell weggeräumt und sieht ästhetisch aufgeräumter im Zimmer auf) oder eben auf tragende Leisten oder an die Wand geklebte Elemente etc.


Berechtige Frage, aber ganz einfache Antwort. Masse ist nicht gleich Dichte. Nicht die "Dicke" ist entscheidend, sondern die Dichte.
Entscheidend ist der frequentielle Wirkungsgrad, ab wann Frequenzen also eingedämmt werden und das ist abhängig von der Rohdichte des Materials.
Ein 4 cm Absorber kann auf Grund seiner Dichte denselben Wirkungsgrad haben, wie ein 10cm dicker Schaumstoff.
Der von mir nur beispielhaft erwähnte Basotect erreicht den erwünschten Wirkungsgrad erst mit einer Dicke von 10cm. Der Acoustic Wall (die ich vorhin im Bild offen hatte), reichten schon nur 4cm.
Im wesentlichen ist es auch eine Frage des Platzes, was man da braucht/nicht braucht.
Ich wollte auch vermeiden, dass du gleich zum üblichen einfachen Pyramidenschaumstoff greifst (der in deinem Fall kein Gewinn wäre) 😁
Danke :)

ok, Molton als faltiger Vorhang etwas weiter im Raum, muss ich mal schauen, wie sich das mit den Kleiderschränken umsetzen lässt. Dadurch habe ich natürlich auch wieder mehr Trockenbauwand mit in der Kabine. Hm...

Ok, ich verstehe! Ergibt auch Sinn, nachdem ich mir jetzt die Wirkbereiche der verschiedenen Elemente mal angeguckt habe. Heißt das auch, dass wenn die Wirkung ab 300 Hz gegeben ist, ich grundsätzlich auch "günstigeres" Material nehmen könnte, statt original Basotect oder bietet das einen anderen Mehrwert?
Von Pyramidenschaumstoff, Eierkartons etc bin ich gedanklich gaaaaaanz weit entfernt, soweit bin ich hier schon durchgestiegen 😄
 

soundjob

HÖRSPIEL MUSIK AUDIO
Teammitglied
Sprechprobe
Link
Kannst natürlich auch grundsätzlich andere Dämmstoffe nehmen.
BT ist da natürlich der Mercedes unter den Dämmstoffen, aber gibt natürlich auch günstigere Mineralwollen etc. die denselben Zweck erfüllen.
Aber muss ich dir als Bauingenieurin ja nicht erzählen, was es da am Markt so alles gibt ;)
 
Oben