Mikro+Audiointerface im Bereich von 300€-400€

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der_krammer

Hoertalker
Hallo Leute :)

ich weiß es gibt schon viele Forenbeiträge zu diesem Thema aber mir währe es trotzdem recht wichtig nochmal eine Aktuelle
Empfehlung von euch zu bekommen.

Also: Mein Samson G-Track streicht langsam die Segel und deswegen brauche ich ein neues Aufnahmegerät. Da zu diesem Thema schon ein paar
Takte mit Marvin gesprochen habe würde ich zu einer XLR Lösung Tentieren. Jetzt ist mein Problem das ich auf diesem Feld eher wenig bis gar nichts weis.

Wie Ihr oben lesen könnt währe ich bereit ungefähr 300 bis 400 Euro auszugeben. Wenn es für den Anfang auch eine günstigere Kombi tut währe ich da natürlich
auch nicht abgeneigt. Mir währe halt vor allem wichtig das des Mirko eher ausgewogen aufnimmt da ich für nen Mann meines Alters eher untypisch eine recht hohe
Stimme habe, bin damit in der Lage Tenor zu singen. Ansonsten bin ich für Vorschläge jeglicher Art offen :)

Gruß Stefan

Nachtrag: Es währe auch gut das, dass Mikro ein geringes Grundrauschen hat bzw. wenig Raum hall mit aufnimmt da ich momentan noch keine Möglichkeit habe meinen Raum groß abzudämmen. Natürlich nur wenn es in diesem Preisbereich überhaupt etwas gibt versteht sich.
 
Zuletzt bearbeitet:

Mr_Kubi

Der auf den Bus wartet
Kondensatormikrofone mit Phantomspeisung
Das hier hat extrem wenig Eigenrauschen und ist auch sehr neutral
Lewitt LCT 440 PURE
Schön ist auch, das Spinne und Metallpopschutz schon dabei sind.

Das hier rauscht mehr, ist aber für manche Stimmen schöner. Siehe Frequenzverlauf.
Aston Microphones Origin

Der Klassiker ist für manche Stimmen etwas spitz
Rode NT1-A Complete Vocal Recording

dynamisches Mic ohne Phantomspeisung
Wenn Deine Raumakustik blöd ist könnte man auch dynamisches Großmembranmikrofon nutzen. Zum Beispiel
Heil Sound PR40 oder
Shure SM 7 B

Das Heil Sound ist ähnlich gut bzgl. Hintergrundgeräuschen wie das Shure SM7b und aber es hat ordentlich mehr Output. Auf Amazon gibt es das u.U. auch deutlich billiger.

Interface oder Rekorder
Als Interface geht das hier sicherlich: Focusrite Scarlett Solo 3rd Gen

Ich persönlich nehme aber lieber mit einem ZOOM Recorder auf. Der liefert auch Phantomspeisung, ist mobil (Ab in den Schrank) und Du hast keine Latenzen oder Rechnerhintergrundrauschen.
Zum Beispiel der da ist vom Preis Leistung Verhältnis gut.
Zoom H5

Vielleicht schiebe ich noch Testaufnahmen nach, mal schauen.


Greetings ;)
Mr_Kubi
 
Zuletzt bearbeitet:

der_krammer

Hoertalker
Schon Mal vielen Lieben Dank für die schnelle Antwort Mr_Kubi :) Was würdest du denn vom Mk4 halten? Bin gerade über dieses Mikro gestoßen beim Stöbern hier im Forum :)
 

Mr_Kubi

Der auf den Bus wartet
Das MK4 habe ich noch nicht benutzt, also kann ich keine qualifizierte Aussage dazu machen. Den technischen Daten nach hat es ein geringes Eigenrauschen. Die Kapsel ist lt. Website von dem Gesangsmikrofon e 965 abgeleitet. Das e 965 finde ich persönlich etwas dumpf, auch wenn die Stimme damit groß klingt.
Sennheiser ist eine gute Firma. Theoretisch ist das den Daten nach sicherlich ein gutes Mikrofon.

Generell ist bei Kondensatormikrofonen in dem Preisbereich aber nur eine geringe qualitative Streuung. Bei der einen Stimme passt ein billiges Mikro manchmal besser als ein teures. Das ist auch Geschmacksfrage. Die teuren Mikrofone zeichnen sich meist durch geringeres Eigenrauschen aus.

Aber ich gebe auch folgendes zu bedenken bei einem Budget von ca. 300-400 €.

Du brauchst neben Mikrofon noch
- XLR Kabel,
- Mikroständer,
- USB Interface oder Recorder,
- eventuell extra Spinne,
- bei Großmembrankondensator sicherlich einen extra Popschutz.
- gegebenfalls noch Dämmmaterial (Decken Handtücher ) oder Profi-Schallschlucker

Da würde ich dann wohl eher nicht zum Sennheiser greifen mit 300 €. Das ist leicht teurer als die anderen Kondensatormikrofone (Aston, Rode, Lewitt).

Wie gesagt mein Tipp ist das Lewitt, da ist Spinne und Popschutz schon dabei. Allein eine Spinne kostet fürs MK4 weitere 100 €.
Qualitativ ist die Lewittspinne und Popschutz nicht super, aber ausreichend.
Die Spinne + Popschutz beim Rode sind sehr groß. Generell ist das Rode eine voluminöse Lösung.

Nachteil des Lewitt es ist sehr empfindlich über das gesamte Frequenzband (fast linear). Wenn Du dir den Frequenzgang anschaust, da fällt es in den Tiefen kaum ab. Das Sennheisser und das Aston fallen ab 50 HZ ab. Die haben praktisch einen Low Cut eingebaut, da Sprache da unten eh kaum ist. Das Rode fällt etwas ab, aber nicht so stark.

Das kann ein Vor oder Nachteil sein. Je wie es klingen soll. Beim Aston und beim Sennheisser wird vermutlich das Gerumpel der Strasse nicht so laut zu hören sein, da die Kurve hier abfällt. Falls Du aber mal etwas aufnehmen willst was auch tiefe Töne bringt wäre das Lewitt oder das Rode universeller einsetzbar.

In den Höhen sieht es anders aus. Da haben alle irgendwie unterschiedliche Anhebungen. Da hängt es vom Zusammenspiel der Stimme mit dem Frequenzgang ab. Letzetn Endes macht das auch den Klang der Stimme mehr aus.
Das Lewitt klingt bei den meisten neutral bis steril.
Das Rode klingt bei einigen Stimmen etwas spitz.
Da Du schreibst Du hast eine hohe Stimme, ist das u.U. nichts für Dich. Das Sennheiser färbt vermutlich mehr. Ob das gut oder schlecht ist hängt von der Stimme ab. Da ist ja jeder anders in seinem Empfinden ;) .

Grettings ;)
 

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