Heterotrophe

Masterofclay

Marco Rosenberg
Sprechprobe
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AW: Heterotrophe

Ich finde das Hörspiel auch sehr gelungen. Hut ab, Brandy!
Marie und Wolfram sprechen beide sehr gut, ebenso die anderen Sprecher. Ein paar Soundeffekte fand ich nicht so passend. Besonders aufgefallen ist mir, dass die Menschenmenge vor der zerstörten Kneipe englisch spricht.

Den Song am Schluss fand ich in Ordnung, wenn auch etwas irritierend und zu lang.

Auch wenn ich neugierig auf eine Fortsetzung wäre, fände ich es ein würdiges Ende für ein Einzelwerk.

Toll gemacht, Brandy und Co. Bin schon gespannt auf das nächste Werk. :)
 
AW: Heterotrophe

Habs mir auch noch mal in Ruhe angehört.
Wirklich guter Einstieg in die wohl zeitvernichtendste Freizeitbeschäftigung, die man hier machen kann!
Spaß bei Seite... Nein, Heterotrophe hat mir doch recht gut gefallen. Auch ich fand die Sprecherleistung super. Besonders hat auch mir hier der Graf gefallen, täusche ich mich oder wurde da auch mit den Abständen zum Mikro gespielt? Hörte sich jedenfalls so an.
Das Sternchen hat auch mal so richtig geglänzt! Manchmal hätte ich mir aber einen etwas tafferen Charakter gewünscht, grade in Szenen mit Markus hätte man noch ein etwas knackigeres Wortgefecht führen können ( Script). Ansichtssache! Gut gespielt und sehr wandlungsfähig Frau Elfe!
Ey man Börn, erst mal einen auf immer gut gelaunten Lebenskünstler machen und sich dann als irrationalen Jammerlappen entpuppen. Hat gut funktioniert. Ich habs dir auf jeden Fall abgekauft und war auch genervt;):) .
Markus als Krawallski auch hier souverän wie immer.

Story, hätte von mir aus etwas düsterer sein dürfen. Mehr Details, mehr Spuren - ich bin ja auch ein Fan von dunklen Vorboten, die dann zum finalen Gau führen.

Cut: war GUT Punkt! Also ich höre da einiges an Potenzial raus! Was nicht so gelungen war weißt du bestimmt jetzt am besten und ich werde das nicht auch noch alles aufdröseln.
Bis auf die Handyinterferenz, die sollte man nicht so sehr als "inplay" nehmen ;) Ein gut gemachter Störer. Solche Gags müssen einfach mal sein.
Musik: mir persönlich passierte dort manchmal etwas zu wenig, um sie so lange stehen zu lassen. Da könnte hier und dort noch mal ein Layer rüber oder eine weitere Melodie. Geschmackssache...
Den Song am Schluss fand ich jetzt nicht so grotte wie andere. Klar, ein wenig mehr Synchronität auf die Silben bei gedoppelten Stimmen hätten ihn professioneller erscheinen lassen. Aber mich hat das Ding an so eine herrlich schräge anarchische Indie Rock Geschichte aus Japan erinnert, die dem Ganzen zum Schluss so noch ein trashiges Augenzwinkern verliehen hat.

Fazit: Klasse Sache! Nicht immer nur brav geblieben (Schnitt), sondern auch mal ein Experiment gewagt. :thumbsup:
 
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Jeln Pueskas

Michael Gerdes
Teammitglied
Sprechprobe
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AW: Heterotrophe

Huhu.

Nun habe ich es doch schon gehört und nicht erst in 3 Wochen. :D

Unabhängig davon, dass es Brandys erstes Projekt ist, an dem er geschrieben und gecuttet hat, ist das Ergebnis ein kurzweiliges, spannendes Hörspiel geworden. Der Spannungsbogen war für mich sehr gut gelungen, da jede Szene immer ein weiteres Puzzlestück preisgab. Hier denke ich auch, hat der SK seine Früchte getragen.

Was ich mir allerdings gewünscht hätte, wären etwas mehr rollenbezogene Dialoge gewesen, welche die Protagonisten etwas klarer voneinander abgehoben hätten. Einzig Heiko war in seinem Charakter glaubwürdig. Durch die "blumigen" Metapher, wie sie auch die anderen wiedergaben, erscheint es dann eher so, dass sie alle aus der gleichen Gesellschaft kommen. Dem ist aber nicht so. Da sind zwei Akademiker und ein Bauherr. Dies hätte man vielleicht noch etwas klarer in den Dialogen machen können.

Die Darsteller waren durch die Bank weg gut. Die Stimmungen kamen sehr gut rüber, wobei mir Der Graf gerade zum Ende hin sehr gut gefiel. Die Verzweiflung und die Selbstgespräche waren super.
DJForce kam ebenfalls gut rüber, Sternenelfchen ebenfalls. Aber gerade bei ihr hätte ich mir andere Sprechweise gewünscht, die ihrer Rolle eher entspricht: Weniger Schimpfwörter, mehr Emotion in den Worten...
Markus für die Rolle des Kowalskis zu nehmen, war in meinen Augen absolut passend. Wobei mir die Rolle selbst nicht wirklich klar war.

Alle anderen Nebenrollen waren ebenfalls schön besetzt.

Zur Musik: Es ist immer einfach zu sagen, wie diese im Hörspiel eingesetzt wird. Ich denke, dass ist auch teilweise Geschmackssache. Ich empfand den Einsatz so wie er ist, als ok. Man hätte zum Schluss hin etwas mehr Spannung durch die Musikunterlegung machen können. Aber im Prinzip haben die Sprecher das ganz gut mitgetragen. Ebenfalls Geschmackssache ist die Musik am Ende.

Der Schnitt: Für das erste Hörspiel ist Brandy schon mal was ganz Großes gelungen. Die Szenen unterhalten sehr gut und nehmen den Hörer spürbar mit auf die Reise ins Verderben. :D Mir persönlich sind da einige Dinge aufgefallen, die ich in der Cutterschule angeprochen hätte. Aber dies würde ich mit Brandy mal driekt durchgehen. Einzig grob ist mir aufgefallen, dass die Sprecher in ihrer Umgebung scheinbar unbearbeitet schienen. Sprich, sich scheinbar immer im gleichen Raum aufhielten. Auch wirkte Elfchen immer ein bisschen weiter weg von den anderen.

Insgesamt ist das eine sehr gelungene Premiere geworden. Die Dinge, die vielleicht noch verbesserungswürdig gewesen werden, störten nicht den Gesamteindruck.


Bis dann.
 
AW: Heterotrophe

Zur Musik: Es ist immer einfach zu sagen, wie diese im Hörspiel eingesetzt wird. Ich denke, dass ist auch teilweise Geschmackssache. Ich empfand den Einsatz so wie er ist, als ok. Man hätte zum Schluss hin etwas mehr Spannung durch die Musikunterlegung machen können. Aber im Prinzip haben die Sprecher das ganz gut mitgetragen. Ebenfalls Geschmackssache ist die Musik am Ende.

Ich finde gerade das die Musik gut eingesetzt wurde und vor allem das viele Synthiklänge benutzt wurden und nicht wie unser eins auf die klassische Sample-Libary zurück greift. Das ganze ist gewagt aber trotzdem ansprechend, jedoch wüsste ich gern ob die Musik auf das Hsp. komponiert wurde oder die Produktionen alle extern erstellt wurden...weil sich dann meine Meinung auch ein wenig ändern würde. Im Übrigen finde ich Methode 1 besser, da man die Spannungsbögen besser gestalten kann. Wichtig ist mir einfach das die Musik von einem unserer Projektler gemacht wurde und nicht aus irgend einer Sammlung eines Downloadpools stammt! ! ! ! ! ! :)
 

Jeln Pueskas

Michael Gerdes
Teammitglied
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AW: Heterotrophe

Ups. Da ist mir durch ein Wort ein sinnentleerender Satz aufgefallen. Es muss heißen:

Zur Musik: Es ist nicht immer einfach zu sagen, wie diese im Hörspiel eingesetzt wird.

Worum es mir ging, ist dass es hier unterschiedliche Geschmäcker gibt. Eine eingemeißelte Regel würder der kreativen Freiheit auch widersprechen.

Mir persönlich muss auch nicht immer ein Orchester Arrangement unter jedes Hörspiel geladen werden. Das hätte hier m.E. auch nicht so gepasst. Alles in allem ist es auch eine runde Sache geworden und passt gut zusammen. Lediglich am Ende hätte ich mir jetzt etwas mehr gewünscht. Aber das ist wie gesagt auch Geschmackssache.

Bis dann.
 

Brandywine

Falko Diekmann
AW: Heterotrophe

Hey, vielen Dank für das ganze Feedback bisher.
Freut mich das das Teil im Großen und Ganzen angenommen wird; ich hatte tatsächlich mit anderen Reaktionen gerechnet :eek:

Die Musik ist so eine Sache für sich. Kubi und ich haben das ja alles zum ersten Mal gemacht, von daher hatten wir eine etwas schräge Art damit umzugehen. Ich hab nach und nach geschnittene Szenen zu ihm geschickt, er hat was dazu eingespielt und so ging das ne ganze Weile hin und her.

Dabei ist ein ziemlicher Berg an Stücken heraus gekommen; viele davon sind im Hörspiel gar nicht zu hören.

Also einige (die meisten) Stücke sind speziell auf bestimmte Szenen zugenäht, manche dann aber auch "nur" Variationen davon; oder eben an die Stelle geschoben wo ich sie passend fand. Alles ein bißchen wirr, hat aber Spaß gemacht.
Dadurch das Musik und Schnitt gleichzeitig abgelaufen sind haben wir uns halt immer wieder gegenseitig beeinflußt und zusammen was gebastelt.
Ich kann mir keine andere Mucke dazu vorstellen. Das es nicht jedermanns Sache sein würde hatten wir uns aber schon gedacht ;)
 
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Swetty8

Foren-seelen
AW: Heterotrophe

Ich weiß gar nicht mehr was ich sagen soll.Ihr schreibt so tolle Rezessionen.


Ich muss gestehen ich fand das Hörspiel ziemlich Cool der Anfang und der Schluß waren doch etwas gruselig und Heftig.

Story 1 A aber schade geht nicht weiter.
Sprecher waren alle Super

Die Musik Klasse die Passte super Bravo Kubi

Und die Effekte das gab ein Paar mal Gänse Haut. brrrrrrrr

Der Gesang am Schluß hat mir Persönlich nicht so gefallen.


Brandy Hut ab für dein Erstling Werk :thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::cool:
 

Mond

Well-known member
AW: Heterotrophe

"Wird das jetzt ein schlechter Horrorfilm oder was?!" - Heiko

Nein! Es ist ein gutes Horrorhörspiel. :D

Ich glaube viel neues kann ich nicht sagen, es war wirklich gut. :)
Aber eine kleine Anmerkung: Einige der Übergänge sind zu lang, das nagt etwas an der Spannung, aber nichts gravierendes.


Mfg Mond
 

Mr_Kubi

Der auf den Bus wartet
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AW: Heterotrophe

Ja, da hat der Brandy recht.:eek:

Kurz zum Vorgehen
Ich habe versucht auf den rohen Dialogschnitt Musik extra zu komponieren.
Brandy gab mir eine ungefähre emotionale Richtung vor und ich setzte mich ans Keyboard.
Brandy bekam dann musikalische Szenenvorschläge von mir und er sagte ja oder nein bzw. entschied sich zwischen verschiedenen Alternativen.

Wir hatten auch bestimmte thematische Weisen die immer in Variation widerholt werden und zum Beispiel bestimmte Figuren begleiten. Evtl. klingt es deshalb in manchen Ohren langweilig, weil das Thema habe ich doch so ähnlich schon gehört.

Für viele Stücke habe ich auch extra neue eigene Samples erstellt, aus Atemgeräuschen oder dafür aufgenommenen Sounds (z.B. Schlurfen oder Kirchenglocken etc.) die dann hoch oder runtergepitcht wurden.

Dadurch klingt vieles möglicherweise eher fremdartig und gefällt nicht jedem.

Bis auf einen kurzen Schlagzeugloop sind alle Melodien und Rhythmusparts extra per Midi für das Hörspiel eingespielt. Die Gitarren und an einer Stelle auch der Bass sind nicht per Midi eingespielt sondern mit realen Instrumenten.

Da ich die Midi-Keyboard-Show in dieser großen Form auch das erste Mal gemacht habe, kann man bestimmt vieles noch verbessern. Bin ja auch nur Tasten Autodidakt.
Abgesehen davon, gibt es in Musikstudios nicht umsonst auch extra Leute fürs Mastering und Mix neben den Musikern. Während hier bei unserem Hobby ja alles aus einer Hand kommt.
Nicht destotrotz hatten aber sowohl Brandy als auch ich unsere Testhörer, deren Kritik wir auch aufgenommen haben.

Aber man darf auch nicht vergessen es geht um die Apokalypse. Das ist halt nicht nett. Und gewissermaßen sollte sich das auch in der Musik widerfinden.
Das ist nicht unbedingt Popmusik. Das das gesamte Hörspiel nicht jedermanns Sache ist, haben wir uns schon gedacht. Mal abgesehen von dem Handicap des schrägen örtlich verteilten Produktionsprozess.

So oder so hat mir die Arbeit mit Brandy aber sehr großen Spass gemacht (vor allem als ich den großen Pappkarton zerlegt habe ;) ).

Aber Geschmäcker sind halt verschieden, wenn es jmd. nicht gefällt ist das halt so.
Schön ist aber auch, das es Einigen gefällt.
Die Welt ist nicht nur schwarz weiß.

so genug gelabert und nu wech
:wink:
 
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Karpatenhund

Karpatenhund
AW: Heterotrophe

So, ich hatte endlich gestern Zeit, Heterotrophe zu hören und bin sehr angetan. Großes Kino, fand ich!

Von den Sprecherleistungen haben mir am besten Sofia, Kowalski und Dr. Thomsen gefallen. Markus hatte mit dem Kowalski natürlich eine besonders fiese Rolle, aber diese richtig schön ausgestaltet. Sternenelfchen und DerGraf haben schön miteinander gespielt, ich habe ihnen die junge Medizinstudentin und den alten Arzt gut abgenommen.
Heiko Brescher fand ich am problematischsten. Björn hat gut gespielt, aber die Rolle selbst hat so ihre Tücken, denn sie war am Ende (so 45-55 Minute) allein darauf ausgelegt, zu nerven - und da bin ich als Hörer natürlich dann auch genervt.
Was mich an diese Szene leicht gestört hat, war auch, dass ich den Eindruck hatte, der Dialog trat auf der Stelle und kam einfach nicht voran. Die Sprecher wiederholten nur das zuvor Gesagte in anderen (und teilweise sogar wieder denselben) Worten. Das ist mir an 1 oder 2 anderen Stellen im Hörspiel auch aufgefallen, dass ich innerhalb einer Szene dachte: Jetzt macht mal voran, Leute. Vielleicht lag es an einigen Wortwiederholungen. Oder dass keine neuen Informationen mehr in der Szene dazu kamen.

Der Spannungsbogen selbst war klasse. Wie der Hörer immer von Szene zu Szene immer tiefer in das Geheimnis hineingezogen wurde, hat mir sehr gut gefallen. Auch fand ich das "Monster" recht originell.

Die Musik war für mich der Hammer! Zwar fand ich die Zwischenmusiken teilweise etwas lang, aber dafür sehr intensiv und wirklich unheimlich. Und das Lied am Ende war dann der krönende Abschluss. Nein, ich höre diese Art von Musik normalerweise auch nicht, aber hier hat es gepasst wie die Faust aufs Auge.

Dass dies Brandys allererster Cut gewesen ist, hat mich beeindruckt. Das Hörspiel ist eine tolle, runde Sache geworden!
Hut ab!
 

Sascha Kiss

ehemals aarom
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AW: Heterotrophe

Ich hab mir das Hörspiel im Urlaub runtergeladen und angehört. Und auch ich schließe mich meinen Vorschreibern an. Bin sehr angetan und beeindruckt. Vor allem die Geschwindigkeit mit der Brandy das Hörspiel fürs sein erstes Mal fertigestellt hat haut mich vom Hocker.

Der Song am Ende passt wirklich gut entspricht aber nicht so ganz meinem Softygeschmack. Aber die Überblendungen zwischen den Szenen haben mir extrem gut gefallen.

An einigen Stellen fiel mir auf, dass die Hintergrundgeräusche nicht zur räumlichen Dimension passten. So gibt es eine Szene in der extrem viele Schritte zu hören sind wo ich einen viel kürzeren Abstand erwartet hätte. Aber ansonsten gefielen mir die Effekte extrem gut.

Und natürlich die Sprecher. Ja, die Sprecher. Das Hörspielprojekt wird immer erwachsener. Mir haben alle super gefallen. Ich hör Euch supergern :D.

Was auch immer noch von Dir kommt Brandy, ich bin überzeugt es wird klasse.

Also weiter so und Daumen hoch...
 
S

Stefan Sauerzapf

Guest
AW: Heterotrophe

Lieber Brandy, was soll ich noch sagen außer VERDAMMT IST DAS GEIL!!!!!! Das war eine Erfahrung die ich nicht so schnell vergessen werde. Die Sprecher sind allesamt durch weg Super gewählt! Die Story ist Superspannend und ich hoffe insgeheim auf eine auflösung des Cliffhangers! Alles in allem ein klasse Hörspiel!
 

Markus

Befahrener Ernutzer
AW: Heterotrophe

Endlich hab ich mir das gute Stück jetzt auch reingezogen und muss sagen geil, geil, geil!:thumbsup::thumbsup::thumbsup:
Ich weiß der Vergleicht kommerziell-nicht kommerziell haben wir schon zur Genüge gehabt, aber in diesem Fall sag ich das doch:
Heterotrophe kann voll mit kommerziellen Hörspielen mithalten.
Sprecher:
Meine Favoriten waren Sternenelfchen und der Graf! DJ Force war nervig was aber an der Rolle lag, und da er diese genauso umgesetzt hat auch ein Bravo hierfür von mir. Rauperls hat ihr Debüt hier toll gemeistert, wenn Du es schaffst noch etwas mehr aus Dir herauszukommen wird es noch besser!
Polizist und Bedienung waren auch gut, und von Bob kann man ja nichts anderes erwarten als hervorragend!
Schnitt:
Da es Dein erstes Mal war (hehe) sag ich Hut ab! Das ist fast schon perfekt. Für meine Geschmack waren die Musikstücke die die einzelnen Szenen verbanden etwas zu lang! Und ich hätte mir in der Kellerszene mehr Stöhngeräusche von Kowalski gewünscht (Memo an mich)! Hier wäre zu überlegen ob man solche Szene dann nicht nochmal an die Sprecher schickt damit die dann nochmal ein paar Atmer, Stöhner, Ächzer usw. aufnehmen können. Denselben Eindruck hab ich auch bei der Szene in der Kowalski Sofia bedrängt. Kowalski gibt da für meine Geschmack zu schnell auf. Ein paar mehr Kommentare wären da noch gut gewesen.
Script:
Fand ich cool war immer spannend! Man hätte auch noch eine Verbindung zwischen Kowalski und den anderen herstellen können, z.B. hätte Kowalski der Auftraggeber von Dr. Thomsen sein können! So hab ich mich etwas darüber gewundert warum der Kowalski ausgerechnet in Thomsens Haus kommt!
Fazit:
Super spannend! Ich hör mir das auf jeden Fall noch mehrmals an!
 

Chris

Well-known member
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AW: Heterotrophe

Ich hab es mir gestern Abend angehört und was soll ich sagen:

Absolute spitze. Ich kann die Aussagen von Markus absolut unterschreiben und finde, dass hier wirklich ein qualitativ hochwertiges Hörspiel gelungen ist.

Sternenelfchen hat sich selbst übertroffen und manchmal fiel es mir schwer, sie zu erkennen, weil so viele Facetten in dem charakter waren. Du hast dich selbst übertroffen liebes Elfchen. Auch die anderen Sprecher fand ich ausnahmslos gut bis überragend und ich habe nur wenige Minuten gebraucht um so richtig in das Hörspiel und seine Welt einzutauchen.

Der Cut gefiel mir ebenfalls sehr gut, bis auf die Musiklängen, die Markus schon angesprochen hat. Das gibt es auch bei kommerziellen Hörspielen öfters und ist ein Punkt der mich auch da immer sehr stört. Andererseits war die Musik sehr gut gewählt und stimmig.

Ein großes Lob an Brandywine, der hier eine saubere Arbeit abgeliefert hat. Sehr genial.

Vielen Dank an alle Beteiligten, vor allem dem Schöpfer für diese tolle Unterhaltung.

Lieben Gruß

Chris
 

Noir

Well-known member
AW: Heterotrophe

So, dann bin ich auch endlich mal dazu gekommen, Heterotrophe zu hören. Im folgenden ein kurzes Review (Rehear? XD) von mir:

Schnitt:

Hier war ich begeistert! Der Wahnsinn was Brandywine hier in seinem ersten größeren Projekt rausgeholt hat. Der Schnitt muss sich nicht hinter den besten hier verstecken. Klar waren hier und da noch einige Punkte, die beim nächsten mal anders gemacht werden könnten (beispielsweise die "Pause" zwischen den Szenen in denen Musik gespielt wurde, welche mir teilweise etwas zu lang war), aber das ist nun einfach ein Lernprozess und das als "negativ auffallen" zu bezeichnen, wäre wohl einfach falsch. Es ist "aufgefallen" sag ich mal.

Musik:

Die Musik fand ich absolut grandios. Düster und beklemmend...und die wohl genialste Eigenschaft der Musik: verstörend! Hier hab ich wirklich gar nichts zu bemängeln. Sie passte wie die Faust aufs Auge und mir hat auch der Song am Ende gefallen und fand ihn gar nicht unpassend. Ok, über die Computerstimme die "Heterotrophe" sagt, kann man sich streiten, aber selbst das, fand ich nicht so unpassend. Es war in meinen Ohren stimmig. Daumen hoch dafür.

Story:
Diesen Teil setze ich mal in Spoiler:
Klasse Story, Brandy! Für den geübten Horror-Fan waren die Storytwists zwar nicht unbedingt wirklich überraschend, aber ich für meinen Teil habe noch nie verstanden, wieso in jeder Geschichte immer "etwas neues" sein müsste. Die Geschichte WIRKT und ist einfach GUT. Fertig aus. Mehr ist dazu nicht zu sagen. Zeitweise war ich etwas irritiert, weil der Erzähler etwas spärlich eingesetzt war...so wusste ich ab und an nicht so richtig, was da gerade los war. Klar: Das war vermutlich so beabsichtigt...hat bei mir aber zeitweise eher ein "Hä?" als ein "Cool!" bewirkt.
Auch das offen gelassen wurde, um was es sich letztlich bei dem "Monster" handelt, fand ich sehr gut. In meiner Fantasie war es ein mutiertes Tier. Hätte aber natürlich auch einfach lebendig gewordener "Monsterweizen" sein können. Die Idee fand ich aber dann doch etwas zu "trashig" und so bildete sich bei mir eben das Bild eines mutierten Tieres.
Das Ende war ok. Als "unbefriedigend" empfand ich das nicht. ETWAS unspektakulär vielleicht. "Ins Auto und dann weg". Aber das ist einfach ne Geschmacksfrage. Ich finde es GUT, dass die Story offen endet. Der Vergleich mit Carpenter ist hier absolut richtig und passend. Alles in allem ist die Geschichte rund, spannend und macht einfach Spaß.
Die Charaktere waren gut, waren es doch im Grunde nur 4 größere Rollen (auf die ich mich jetzt auch nochmal näher beziehen werde), die die Geschichte im Grunde auf den Schultern trugen. Das Kowalski nicht DER Bösewicht der Geschichte war, dürfte dem geübten Horrorfan schnell klar sein...zu offensichtlich. ABER: Ein starker Charakter den man wahnsinnig schnell hassen (oder lieben, wenn man solche Charaktere mag) lernt. Die Wandlung von Heiko vom lustigen "Kumpel" zum nervigen "Arschloch", ist glaubwürdig und gelungen. Sofie (oder Sofia - Ist Sofie eine Abkürzung für Sophia? - egal) und ihre plötzliche Besessenheit von dem Fall finde ich ETWAS zu heftig...einerseits "eine ruhige Kugel schieben und schön bequem abstudieren" und andererseits dann eine solche Hineinsteigerung und Auflehnung gegen den Chef. Aber naja...irgendwie muss eine solche Geschichte ja in Fahrt kommen und es war jetzt nicht irgendwie...völlig deplatziert.
Dr. Thomsen fand ich absolut genial. Erst der väterliche Freund...dann der genervte bis besorgte Vater...dann der ängstliche und schuldbewusste Freund...und zum Schluss wieder der schützende Vater. Großartiger Charakter. Hat mir durchweg gefallen.

Sprecher:

Ich könnte jetzt hier jeden aufzählen und dazu schreiben wie toll ich ihn fand. Das möchte ich an dieser Stelle nicht tun. Ich kürze das ab und sage: Mich haben ausnahmslos alle Sprecher überzeugt. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl: "Puh...das passt jetzt aber nicht..." oder "Oh, das war jetzt nicht sooo gut gespielt.". Ich fand es durchweg super. Daumen hoch dafür, meine Damen und Herren.
EINE Leistung möchte ich hier aber doch gesondert nennen und das ist die des Grafen. Ich fand ihn als Dr. Thomsen absolut klasse. Seine Stimme fügte sich in die Rolle ein und ich hab ihm diese von Anfang bis Ende abgekauft. Schauspielerisch grandios...diese Ruhe...die Sorge und schliesslich die Verzweiflung...ich fands absolut Klasse. Wolfram, Ich ziehe meinen Hut. Und ich hoffe wirklich, dass man dich noch öfter in Produktionen des Projekts hören wird.

Fazit:

Ein gelungenes Hörerlebnis, dass sich hinter keiner Produktion zu verstecken braucht. Schnitttechnisch, sprechertechnisch und musikalisch auf sehr sehr hohem Niveau.

In diesem Sinne: MUSKELBIBER! *WUUUUUUUUUUUUUUSCH* :neo:
 

Paul

Wertentwender
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AW: Heterotrophe

Ich fasse mich mal kurz: Heterotrophe ist ein schönes, spannendes Hörspiel! Beim Cut sind mir keine Mängel aufgefallen, vielmehr hatte ich ständig ein sehr realistisches Gefühl von "mitten drin sein". Gut gemacht! :)
Sprechtechnisch bin ich von allen Beteiligten absolut überzeugt worden, großen Respekt an jeden Einzelnen. Der Graf stach für mich heraus, ganz fein! :)
Die Musik war nicht so mein Geschmack, hat sich aber ganz gut in das Hörspiel eingegliedert und eben funktioniert. Das ist das Wichtigste, der Rest Geschmackssache, Letzeres subjektiv. :lach:

Danke für das schöne Hörspiel, es hat wirklich Spaß gemacht. :laechel:
 

Frederic Brake

Berufspessimist
AW: Heterotrophe

Excellentes Hörspiel mit brisantem Bezug zur Wirklichkeit.

Sprecher, Regie, Cut, Story - á la bonheur.

Nur der Song am Schluss war nicht so meins. Nicht der Text, sondern die Musik.
Aber das ist Jammern auf seeehr hohem Niveau.

lg
Frederic
 

Schallmarie

Sprecherin
AW: Heterotrophe

Ausnahmslos gelungen! Selbst am hellichten Tag, im Liegestuhl in der heißen Pfingstsonne lief mir ein kühler Schauer über den Rücken und ich sah mich mitten im Wald vor einem Weizenfeld, umrandet von toten Tierchen...

Durchweg tolle Sprecher/innen-Leistung und atmosphärisch sehr gut. Man wird hineingezogen und taucht erst am Ende wieder auf.

Ich freu mich schon auf mehr von Brandywine, Elfchen und dem Grafen :music:
 

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