Heterotrophe

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Sascha Kiss

ehemals aarom
Sprechprobe
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AW: Heterotrophe

Ich hab mir das Hörspiel im Urlaub runtergeladen und angehört. Und auch ich schließe mich meinen Vorschreibern an. Bin sehr angetan und beeindruckt. Vor allem die Geschwindigkeit mit der Brandy das Hörspiel fürs sein erstes Mal fertigestellt hat haut mich vom Hocker.

Der Song am Ende passt wirklich gut entspricht aber nicht so ganz meinem Softygeschmack. Aber die Überblendungen zwischen den Szenen haben mir extrem gut gefallen.

An einigen Stellen fiel mir auf, dass die Hintergrundgeräusche nicht zur räumlichen Dimension passten. So gibt es eine Szene in der extrem viele Schritte zu hören sind wo ich einen viel kürzeren Abstand erwartet hätte. Aber ansonsten gefielen mir die Effekte extrem gut.

Und natürlich die Sprecher. Ja, die Sprecher. Das Hörspielprojekt wird immer erwachsener. Mir haben alle super gefallen. Ich hör Euch supergern :D.

Was auch immer noch von Dir kommt Brandy, ich bin überzeugt es wird klasse.

Also weiter so und Daumen hoch...
 
S

Stefan Sauerzapf

Guest
AW: Heterotrophe

Lieber Brandy, was soll ich noch sagen außer VERDAMMT IST DAS GEIL!!!!!! Das war eine Erfahrung die ich nicht so schnell vergessen werde. Die Sprecher sind allesamt durch weg Super gewählt! Die Story ist Superspannend und ich hoffe insgeheim auf eine auflösung des Cliffhangers! Alles in allem ein klasse Hörspiel!
 

Markus

Befahrener Ernutzer
AW: Heterotrophe

Endlich hab ich mir das gute Stück jetzt auch reingezogen und muss sagen geil, geil, geil!:thumbsup::thumbsup::thumbsup:
Ich weiß der Vergleicht kommerziell-nicht kommerziell haben wir schon zur Genüge gehabt, aber in diesem Fall sag ich das doch:
Heterotrophe kann voll mit kommerziellen Hörspielen mithalten.
Sprecher:
Meine Favoriten waren Sternenelfchen und der Graf! DJ Force war nervig was aber an der Rolle lag, und da er diese genauso umgesetzt hat auch ein Bravo hierfür von mir. Rauperls hat ihr Debüt hier toll gemeistert, wenn Du es schaffst noch etwas mehr aus Dir herauszukommen wird es noch besser!
Polizist und Bedienung waren auch gut, und von Bob kann man ja nichts anderes erwarten als hervorragend!
Schnitt:
Da es Dein erstes Mal war (hehe) sag ich Hut ab! Das ist fast schon perfekt. Für meine Geschmack waren die Musikstücke die die einzelnen Szenen verbanden etwas zu lang! Und ich hätte mir in der Kellerszene mehr Stöhngeräusche von Kowalski gewünscht (Memo an mich)! Hier wäre zu überlegen ob man solche Szene dann nicht nochmal an die Sprecher schickt damit die dann nochmal ein paar Atmer, Stöhner, Ächzer usw. aufnehmen können. Denselben Eindruck hab ich auch bei der Szene in der Kowalski Sofia bedrängt. Kowalski gibt da für meine Geschmack zu schnell auf. Ein paar mehr Kommentare wären da noch gut gewesen.
Script:
Fand ich cool war immer spannend! Man hätte auch noch eine Verbindung zwischen Kowalski und den anderen herstellen können, z.B. hätte Kowalski der Auftraggeber von Dr. Thomsen sein können! So hab ich mich etwas darüber gewundert warum der Kowalski ausgerechnet in Thomsens Haus kommt!
Fazit:
Super spannend! Ich hör mir das auf jeden Fall noch mehrmals an!
 

Chris

Super-Hoertalker
Sprechprobe
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AW: Heterotrophe

Ich hab es mir gestern Abend angehört und was soll ich sagen:

Absolute spitze. Ich kann die Aussagen von Markus absolut unterschreiben und finde, dass hier wirklich ein qualitativ hochwertiges Hörspiel gelungen ist.

Sternenelfchen hat sich selbst übertroffen und manchmal fiel es mir schwer, sie zu erkennen, weil so viele Facetten in dem charakter waren. Du hast dich selbst übertroffen liebes Elfchen. Auch die anderen Sprecher fand ich ausnahmslos gut bis überragend und ich habe nur wenige Minuten gebraucht um so richtig in das Hörspiel und seine Welt einzutauchen.

Der Cut gefiel mir ebenfalls sehr gut, bis auf die Musiklängen, die Markus schon angesprochen hat. Das gibt es auch bei kommerziellen Hörspielen öfters und ist ein Punkt der mich auch da immer sehr stört. Andererseits war die Musik sehr gut gewählt und stimmig.

Ein großes Lob an Brandywine, der hier eine saubere Arbeit abgeliefert hat. Sehr genial.

Vielen Dank an alle Beteiligten, vor allem dem Schöpfer für diese tolle Unterhaltung.

Lieben Gruß

Chris
 

Noir

Super-Hoertalker
AW: Heterotrophe

So, dann bin ich auch endlich mal dazu gekommen, Heterotrophe zu hören. Im folgenden ein kurzes Review (Rehear? XD) von mir:

Schnitt:

Hier war ich begeistert! Der Wahnsinn was Brandywine hier in seinem ersten größeren Projekt rausgeholt hat. Der Schnitt muss sich nicht hinter den besten hier verstecken. Klar waren hier und da noch einige Punkte, die beim nächsten mal anders gemacht werden könnten (beispielsweise die "Pause" zwischen den Szenen in denen Musik gespielt wurde, welche mir teilweise etwas zu lang war), aber das ist nun einfach ein Lernprozess und das als "negativ auffallen" zu bezeichnen, wäre wohl einfach falsch. Es ist "aufgefallen" sag ich mal.

Musik:

Die Musik fand ich absolut grandios. Düster und beklemmend...und die wohl genialste Eigenschaft der Musik: verstörend! Hier hab ich wirklich gar nichts zu bemängeln. Sie passte wie die Faust aufs Auge und mir hat auch der Song am Ende gefallen und fand ihn gar nicht unpassend. Ok, über die Computerstimme die "Heterotrophe" sagt, kann man sich streiten, aber selbst das, fand ich nicht so unpassend. Es war in meinen Ohren stimmig. Daumen hoch dafür.

Story:
Diesen Teil setze ich mal in Spoiler:
Klasse Story, Brandy! Für den geübten Horror-Fan waren die Storytwists zwar nicht unbedingt wirklich überraschend, aber ich für meinen Teil habe noch nie verstanden, wieso in jeder Geschichte immer "etwas neues" sein müsste. Die Geschichte WIRKT und ist einfach GUT. Fertig aus. Mehr ist dazu nicht zu sagen. Zeitweise war ich etwas irritiert, weil der Erzähler etwas spärlich eingesetzt war...so wusste ich ab und an nicht so richtig, was da gerade los war. Klar: Das war vermutlich so beabsichtigt...hat bei mir aber zeitweise eher ein "Hä?" als ein "Cool!" bewirkt.
Auch das offen gelassen wurde, um was es sich letztlich bei dem "Monster" handelt, fand ich sehr gut. In meiner Fantasie war es ein mutiertes Tier. Hätte aber natürlich auch einfach lebendig gewordener "Monsterweizen" sein können. Die Idee fand ich aber dann doch etwas zu "trashig" und so bildete sich bei mir eben das Bild eines mutierten Tieres.
Das Ende war ok. Als "unbefriedigend" empfand ich das nicht. ETWAS unspektakulär vielleicht. "Ins Auto und dann weg". Aber das ist einfach ne Geschmacksfrage. Ich finde es GUT, dass die Story offen endet. Der Vergleich mit Carpenter ist hier absolut richtig und passend. Alles in allem ist die Geschichte rund, spannend und macht einfach Spaß.
Die Charaktere waren gut, waren es doch im Grunde nur 4 größere Rollen (auf die ich mich jetzt auch nochmal näher beziehen werde), die die Geschichte im Grunde auf den Schultern trugen. Das Kowalski nicht DER Bösewicht der Geschichte war, dürfte dem geübten Horrorfan schnell klar sein...zu offensichtlich. ABER: Ein starker Charakter den man wahnsinnig schnell hassen (oder lieben, wenn man solche Charaktere mag) lernt. Die Wandlung von Heiko vom lustigen "Kumpel" zum nervigen "Arschloch", ist glaubwürdig und gelungen. Sofie (oder Sofia - Ist Sofie eine Abkürzung für Sophia? - egal) und ihre plötzliche Besessenheit von dem Fall finde ich ETWAS zu heftig...einerseits "eine ruhige Kugel schieben und schön bequem abstudieren" und andererseits dann eine solche Hineinsteigerung und Auflehnung gegen den Chef. Aber naja...irgendwie muss eine solche Geschichte ja in Fahrt kommen und es war jetzt nicht irgendwie...völlig deplatziert.
Dr. Thomsen fand ich absolut genial. Erst der väterliche Freund...dann der genervte bis besorgte Vater...dann der ängstliche und schuldbewusste Freund...und zum Schluss wieder der schützende Vater. Großartiger Charakter. Hat mir durchweg gefallen.

Sprecher:

Ich könnte jetzt hier jeden aufzählen und dazu schreiben wie toll ich ihn fand. Das möchte ich an dieser Stelle nicht tun. Ich kürze das ab und sage: Mich haben ausnahmslos alle Sprecher überzeugt. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl: "Puh...das passt jetzt aber nicht..." oder "Oh, das war jetzt nicht sooo gut gespielt.". Ich fand es durchweg super. Daumen hoch dafür, meine Damen und Herren.
EINE Leistung möchte ich hier aber doch gesondert nennen und das ist die des Grafen. Ich fand ihn als Dr. Thomsen absolut klasse. Seine Stimme fügte sich in die Rolle ein und ich hab ihm diese von Anfang bis Ende abgekauft. Schauspielerisch grandios...diese Ruhe...die Sorge und schliesslich die Verzweiflung...ich fands absolut Klasse. Wolfram, Ich ziehe meinen Hut. Und ich hoffe wirklich, dass man dich noch öfter in Produktionen des Projekts hören wird.

Fazit:

Ein gelungenes Hörerlebnis, dass sich hinter keiner Produktion zu verstecken braucht. Schnitttechnisch, sprechertechnisch und musikalisch auf sehr sehr hohem Niveau.

In diesem Sinne: MUSKELBIBER! *WUUUUUUUUUUUUUUSCH* :neo:
 

Paul

Wertentwender
Sprechprobe
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AW: Heterotrophe

Ich fasse mich mal kurz: Heterotrophe ist ein schönes, spannendes Hörspiel! Beim Cut sind mir keine Mängel aufgefallen, vielmehr hatte ich ständig ein sehr realistisches Gefühl von "mitten drin sein". Gut gemacht! :)
Sprechtechnisch bin ich von allen Beteiligten absolut überzeugt worden, großen Respekt an jeden Einzelnen. Der Graf stach für mich heraus, ganz fein! :)
Die Musik war nicht so mein Geschmack, hat sich aber ganz gut in das Hörspiel eingegliedert und eben funktioniert. Das ist das Wichtigste, der Rest Geschmackssache, Letzeres subjektiv. :lach:

Danke für das schöne Hörspiel, es hat wirklich Spaß gemacht. :laechel:
 

Frederic Brake

Berufspessimist
AW: Heterotrophe

Excellentes Hörspiel mit brisantem Bezug zur Wirklichkeit.

Sprecher, Regie, Cut, Story - á la bonheur.

Nur der Song am Schluss war nicht so meins. Nicht der Text, sondern die Musik.
Aber das ist Jammern auf seeehr hohem Niveau.

lg
Frederic
 

Schallmarie

Sprecherin
AW: Heterotrophe

Ausnahmslos gelungen! Selbst am hellichten Tag, im Liegestuhl in der heißen Pfingstsonne lief mir ein kühler Schauer über den Rücken und ich sah mich mitten im Wald vor einem Weizenfeld, umrandet von toten Tierchen...

Durchweg tolle Sprecher/innen-Leistung und atmosphärisch sehr gut. Man wird hineingezogen und taucht erst am Ende wieder auf.

Ich freu mich schon auf mehr von Brandywine, Elfchen und dem Grafen :music:
 

Grissom

Super-Hoertalker
Sprechprobe
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AW: Heterotrophe

ich möchte auch mal ein großes lob für dein debut hörspiel aussprechen, brandy. die story war mir zwar ein wenig zu straight, aber das ist jetzt reine geschmacksache. sprecher, dialoge und geräusche waren einfach super. besonders überzeugend war für mich die musik, die mich ein wenig an die alten john carpenter filme erinnert hat und die extrem zur bedrückenden, düsteren stimmung des hörspiels passt. der outro song allerdings war jetzt nicht so mein ding, aber das trübt das positive gesamtbild in keinster weise.

also los, und weitermachen.

gruß
grissom
 

ansuess

Andy Suess
AW: Heterotrophe

Also mir gefällt der Outro Song.. ich finde den irgendwie cool .. gut.. mag damit zu tun haben, das ich auch viel Düstersound höre/gehört habe ;)

Achso.. das HSP fand ich auch klasse.. Manchmal wars mir ein bisschen zu eratbar, aber trotzdem wars schön stimmig :)
 

Marco Ansing

Autor und Sprecher
AW: Heterotrophe

Sodala, nun habe ich das Hörspiel gehört, und werde es jetzt ganz frech mit einer Grisbert-Kritik adeln. ;)

Ich bin etwas zwiespältig, was das Hörspiel angeht. Ohne Frage war die schauspielerische Leistung großartig, der Cut fantastisch, die Musik super und vor allem die Dialoge hervorragend. Aber! Ja, aber, die Idee der Story war gut, hat aber ein paar Schwächen, die ich hier nun einmal festnageln muss.

Kritik (Kleinigkeiten)
- Warum hieß das Stück "Heterotrophe" und nicht deutsch, wie der Kontext und die Örtlichkeit es erahnen ließen "Heterotrophie"?
- Sofia, dann Sofi... klar, womöglich sollte das als Abkürzung dienen, aber ein Spitzname ist meist stärker erkenntlich: "Sofichen". Gerade ein so kurzer Name, der eh schon als vorletzten Buchstaben ein "i" aufweist, führte bei mir zu Verwunderung.
- Die Texte von "Heiko Brescher" waren ab und zu viel zu übertrieben in seiner Flirtbereitschaft. Wann ist etwas übertrieben? Dann, wenn man beim Hören die Augen verdreht. Klar, die Figur sollte gewiss etwas plump dargestellt werden, ...
- Die Outromusik war nicht meins, ich musste eher peinlich berührt schmunzeln, aber das ist rein subjektiv.

Hauptkritik
- Story. Es dauert ewig, bis die Geschichte losgeht. Der Sinn dahinter ist klar: Eine Art medizinische Detektivstory. Aber es fehlt der Aufhänger. Der Hörer langweilt sich. Erst eine Szene in einer Bar, dann endlich mal etwas mit Aufschneiden in der Rechtsmedizin, dann wieder Ruheszene. Erst dachte ich, dass Kowalski irgendein Monster sei, aber nein. Endlich geht es dann mal los, nach etwa der Hälfte des Hörspiels. Lösung? Eine kurze Eingangsszene als Appetizer. Der Tod des Obdachlosen wäre perfekt gewesen. So bleibt leider das Gefühl übrig: "Das Hörspiel ist besser, wenn man 30 Minuten vorspult". So wird geradezu ein zweiter Teil gefordert.

Lob
- Handy-Vibration: Also ich bin drauf reingefallen, habe das Hörspiel gestoppt und mein Handy angestarrt... hehe. Ich fand's witzig!
- Cut: Toll! Da kann man nichts meckern und die schnellen Szenen, super!
- Dialoge: Großes Lob! Saubere aus dem Leben gegriffene Dialoge. Ein guter Texter, echt! :thumbsup:
- Sprecher: Ganz toll! Von einfachen Szenen bis hin zum "Renn-bloss-weg"-Horror! Die Emotionen waren authentisch und man konnte das Grauen miterleben! Hut ab!
- Musik hat die Atmosphäre gestützt und die Dramaturgie aufgebaut! Super Sache!

Letzte Fragen
- Warum fliegt Kowalski durch die Luft? (Szene auf der Wiese)
- Wie schafft es Kowalski so schnell vom Hotel zum Haus von Thomsen, während er verblutet?

Ich wurde gut unterhalten, besonders zum Ende hin! ;)
 

Karpatenhund

Karpatenhund
AW: Heterotrophe

- Warum hieß das Stück "Heterotrophe" und nicht deutsch, wie der Kontext und die Örtlichkeit es erahnen ließen "Heterotrophie"?
Ich hab das als deutschen Titel verstanden, es ging um ...

heterotrophe Pflanzen, also um Heterotrophe
so wie man ja auch Sukkulenten für sukkulente Pflanzen sagt
oder Katzenartige für katzenartige Tiere
 

Marco Ansing

Autor und Sprecher
AW: Heterotrophe

Das war mir schon klar, was es bedeutet. ;)
Es ging halt nur darum, dass es HeterotrophE geschrieben wurde, aber englisch ausgesprochen... deutsch wäre es Heterotrophie.
 

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