Fylvia R. Schein

durchgeknallte Kreative mit Leidenschaft!
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Hallo Ihr lieben Autoren,

mal ne Frage - kennt Ihr das, dass Ihr Ideen und richtige Plots im Kopf habt, aber einfach keine Lust, stundenlang vor der Tastatur zu sitzen um es herunter zu schreiben?
Wie geht Ihr damit um? Habt Ihr Tipps, wie man diese Prokrastination überwinden kann?
Ich hab derzeit so viele (mehr oder weniger) gute Ideen für verschiedene Projekte im Kopf, aber einfach keine Motivation die Sachen aufzuschreiben. Das geht mir jetzt schon seit Wochen so. Ich würde das gerne überwinden, einfach auch um die Geschichten aus dem Kopf zu bekommen, kann mich aber echt nicht dazu animieren.
Wenn Ihr da TIpps habt, wäre ich ein begeisterter Zuhörer!

Ansonsten wünsche ich Euch allen ein hörtastisches Wochenende!
 
Ich schreibe meistens an zwei Geschichten parallel, so daß es bei mir nicht zu einer Schreibblockade kommen kann. Auch innerhalb der Geschichten schreibe ich selten chronologisch. Wenn es hakt, mache ich einfach an einer anderen Szene weiter und kehre später zurück. Am Schluß lese ich es mir natürlich noch einmal (laut) vor, damit auch alles passt.
 

schaldek

Mitglied
Wenn ich keinen Bock habe zu schreiben, dann hab ich wohl auch nichts zu sagen. Und da zwischen den Zeilen immer mitschreibt, lass ichs eben. Allerdings: zurzeit hab ich bis zu 30 Plots von feschen Ideen, für die ich auch zu schreibfaul bin. Das wird zum Problem. Oh Mist, ich glaube, das war hier wenig hilfreich. :( *setzt sich neben @Fylvia R. Schein *
 

Fylvia R. Schein

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Wenn ich keinen Bock habe zu schreiben, dann hab ich wohl auch nichts zu sagen. Und da zwischen den Zeilen immer mitschreibt, lass ichs eben. Allerdings: zurzeit hab ich bis zu 30 Plots von feschen Ideen, für die ich auch zu schreibfaul bin. Das wird zum Problem. Oh Mist, ich glaube, das war hier wenig hilfreich. :( *setzt sich neben @Fylvia R. Schein *
:ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO: Komisch....
 
Davon bin ich zum Glück verschont. Fünf Tage die Woche schreibe ich immer in meiner Mittagspause und wenn nichts anliegt, dann auch einige Stunden am Samstag. Nur den Sonntag halte ich mir komplett frei von der Schreiberei. Allerdings schaffe ich täglich auch nur 500 - 1000 Wörter.
 

Fylvia R. Schein

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Das absurde ist ja, dass ich eigentlich gerne schreibe, nur momentan kann ich mich einfach nicht motivieren. Ich schätze, wenn ich einfach wieder loslegen, platzt der Knoten und es flutscht wieder, aber bis ich halt loslege...genau da ist das Problem!
 

pio

Autor, Audio Engineer (BA), Sprecher und Musiker
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Man Ideen/Storys auch gut über die Charaktere entwickeln. Also erst die Charaktere entwerfen, wer sind die? Was denken die? Was treibt sie an? Wie ist ihre Einstellung zu den Themen der Geschichte?
 

soundjob

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Wie ich mir wünschte, dass ich mir einfach so ein USB-C Kabel durchs Ohr ans Hirn klemmen könnte und mein Kopfkino fix und fertig in ein Hirn2Write-Programm übertragen könnte, weil mir das Schreiben manchmal einfach zu lange dauert, wenngleich ich schon auf der Tippse `nen Anschlag von 1000 Wörtern pro Sekunde habe und aber sehr heilfroh bin, dass es `ne Autokorrektur gibt.

Aber es gibt eben jene Geschichten, die flutschen... und jene, die mitten beim Schreiben- oder schon vor dem Schreiben nicht flutschen wollen.
Da halte ich auch nie dran fest... wenn`s nicht flutscht, dann ist es (mir) die Geschichte auch nicht wert, niedergeschrieben zu werden.
Ich bemühe mich dahingehend nicht um Kontemplation... die Geschichte muss sich praktisch wie von alleine schreiben.

Wenn ich mich also ransetze und trotz aller Ideen das Blatt nach einer Stunde trotz einiger Zeilen noch immer ziemlich leer bleibt, dann wandert die ungesehen in den Papierkorb.
"Bleib entspannt. Nächste Woche ist auch noch ein Tag und dann läuft wieder sicher was", sag` ich mir immer. ;)
 
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schaldek

Mitglied
Also ich plotte quasi momentan noch ohne zu schreiben, also wenn jemand watt Geilött braucht, melden. ;) Krimi, Horror, Mystery. Arthouse Quatsch ... etc. :cool:
 

Fylvia R. Schein

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Wie ich mir wünschte, dass ich mir einfach so ein USB-C Kabel durchs Ohr ans Hirn klemmen könnte und mein Kopfkino fix und fertig in ein Hirn2Write-Programm übertragen könnte, weil mir das Schreiben manchmal einfach zu lange dauert, wenngleich ich schon auf der Tippse `nen Anschlag von 1000 Wörtern pro Sekunde habe und aber sehr heilfroh bin, dass es `ne Autokorrektur gibt.

oh, was schreibst Du mir da aus dem Hirn - GENAU SO!!!

Ich bemühe mich dahingehend nicht um Kontemplation... die Geschichte muss sich praktisch wie von alleine schreiben

Das tut es in der Regel bei mir auch - und wenn ich mich jetzt hinsetzen würde, würde vermutlich genau das passieren, aber ich kann mich halt nicht überwinden, mich dran zu setzen...
 

knilch

Hä? Was heißt das?
Wie ich mir wünschte, dass ich mir einfach so ein USB-C Kabel durchs Ohr ans Hirn klemmen könnte und mein Kopfkino fix und fertig in ein Hirn2Write-Programm übertragen könnte, weil mir das Schreiben manchmal einfach zu lange dauert, wenngleich ich schon auf der Tippse `nen Anschlag von 1000 Wörtern pro Sekunde habe und aber sehr heilfroh bin, dass es `ne Autokorrektur gibt.
Dauert nicht mehr lange bis du das kannst ;-)

 

soundjob

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Hoffe ich... denn das ist mir auf Dauer einfach zu klobig
docbrownhelmet.jpg

und sieht ja auch voll albern aus 🤷‍♂️
 

Wolke

Textsprecherin und Versakrobatin
meine Gedanken hierzu:
* vertrau auf Dich, irgendwann platzt der Knoten wieder
* verordne Dir für 5 weitere Tage ein (angebliches) Schreibverbot. Da wir Menschen gern so gestrickt sind, dass wir genau das tun möchten, was
verboten ist, kommt der Aufschreibflash dann ganz von allein :cool:
* neuen Schreibort wählen: Lieblingscafe, Park, selbsgtgebaute Höhle (wie früher zu Kindertagen)
* damit Ideen nicht flöten gehen, einfach mal paar Mindmaps als Gedankenstütze anlegen
* oder Ideen in Varianten "Sprache in Text umwandeln" zunächst diktieren und später für Takes ausfeilen?
https://www.chip.de/ratgeber/softwa...are_93b2c184-6f49-4a11-a344-7996210e0e06.html usw.

ich wünsche Dir Gelassenheit und viel Erfolg 🍀 🥂
 

pio

Autor, Audio Engineer (BA), Sprecher und Musiker
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ne Stunde vor nem leeren Blatt zu sitzen macht keinen Sinn. Ablenken mit was auch immer ... ich höre dann gerne Hörbücher, zocke ein bisschen oder backe Brot.
 
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Fylvia R. Schein

durchgeknallte Kreative mit Leidenschaft!
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* verordne Dir für 5 weitere Tage ein (angebliches) Schreibverbot. Da wir Menschen gern so gestrickt sind, dass wir genau das tun möchten, was

hmmmmm - umgekehrte Psychologie - aus einem "ich müsste", "ich sollte", "ich will", "ich möchte" einfach ein "ich darf nicht" machen - das ist ein Ansatz, den es auszutesten gilt. Keine üble Idee...
 

SeGreeeen

Kaaaaarakaluuuuuuuhhhh!!!!
Teammitglied
Bin mir nicht sicher, ob das was ich beitrage hier thematisch passt, weil die Frage ja lautete wie man sich überhaupt aufrafft es zu machen obwohl man keinen Bock hat. Dazu hatze ich folgende Gedanken, die mir schon öfter geholfen haben anzufangen:

- 5 Minuten Timer stellen und schauen was rauskommt. Wenn man 5 Minuten da sitzt und nichts macht ist nix verloren. In meinem Fall ist das überhaupt anfangen aber meistens das Problem. Sobald och da sitze kommt sogut wie immer was dabei raus. Daher ist es bei mir wohl so, dass ich mich selbst austricksen muss um überhaupt anzufangen, und das geht für mich eben ganz prima mit dem Timer.

- Nicht den perfekten Wurf schreiben wollen. Dazu muss man sagen, dass ich fast immer plotte. Bei den Recken folgen zumindest, die 40+ Minuten dauern und ich keine Plotholes übersehen möchte, setze ich ganz stark aufs plotten. Sobald ich den Plot habe, schreibe den ersten Wurf aber dann mehr als Konstrukt, als Grundgerüst. Sobald das steht, habe ich einen Ausgangspunkt um es so lange zu überarbeiten bis es mir gefällt, oft auch mit Freunden, also Co-Autoren.

- Einfach machen. Ja, ich verstehe, dass die Motivation fehlt, ja, ich verstehe, dass es sich oft unüberwindbar anfühlt. Aber ich kann das mittlerweile. Nicht gut und nicht immer, aber manchmal hilft mir diese kurze Anekdote die ich aus einem random YouTube Video habe, die mich aber so sehr beeindruckt hat, dass ich es seither immer wieder versuche auch so zu machen.
Die Anekdote lautete, frei wiedergegeben, in etwa so: Jemand ist extrem müde und macht dich sorgen, aus Müdigkeit weniger trainieren zu können im Fitnessstudio. Er ruft also seinen Trainer an und jammert: "Hey, ich bin so müde, ich glaub ich schaff es nicht zu trainieren, weil ich so müde bin. Was soll ich tun?"
Der Trainer überlegt kirz und sagt dann: "Trainier müde."

Bäm. Trainier müde. Das hat mich schwer beeindruckt. Es ist ja oft nur ein Gefähl, das uns zurückhält etwas zu tun. Und oft ist es wichtig, das auch zu erkennen. Es ist NUR ein Gefühl. Das wird so oft viel zu sehr aufgeblasen. Hält mich das Gefühl zurück etwas zu tun? Nein. Man kanns einfach trotzdem tun, man hat halt das Gefühl dabei, aber im Grunde ist das egal. Für mich war das Lebensverändernd, zu merken, nur weil ich Müde bin/Angst habe/Nervös bin etc. hält es mich nicht davon ab, etwas zu tun, weil es nur ein Gefühl ist.


Tjo. Soviel dazu. Ich geh jetzt die nächste Recken Folge schreiben und hab überhaupt keinen Bock drauf xD. Und sage mir, in Manier dieses Trainers: "Schreib ohne Bock".
 

pio

Autor, Audio Engineer (BA), Sprecher und Musiker
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Ein großer Teil meiner "Schreibarbeit" geschieht im Übrigen nicht am Laptop, sondern in meinem Kopf. Vieles wird über Tage im Kopf hin und her gewälzt bevor ich das auf das digitale Papier bringe.
 
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