• Huckepuck - Der Klabautermann - Folge 7 - Und den Weihnachtsmann gibt es doch   Adventskalender 2022

Thuda Dragon

Admin in Pension
Teammitglied
DAS MÄDCHEN AUS ZELLSTOFF UND TINTE
EINE BÖSE GESCHICHTE



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Die Sprecher:

Nina Hartweg: Anke Bullemer
Karl de Roodt: Felix Würgler
Dr. Meerbusch: Markus Haacke
Schwester am Empfang: Jennifer Kim Spiekermann
Schreie hinter der Wand: Marco Rosenberg
Intro und Outro: Jamie Leaves

Produktionsteam:

Skript: Holger Becker
Schnitt: Sven Matthias
Cover: Anna Haslehner

Musik:

TEMPERAMENT
"The Seeker"
www.jamendo.com

SKOMOROSHIJ BUNT/REVOLUTION OF CLOWNS
"Kolybel naja Lulluby"
www.jamendo.com

BALINESE DOG
"King Zaya Zaya at the Shopping Mall"
www.jamendo.com

KEVIN MACLEOD
"2006-June-26"
(www.freepd.com)

"Aftermath"
"The House of Leaves"
"Sonata"
(www.incompetech.com)

Das gesamte Hörspiel steht unter der CC-Lizenz 3.0
(Namensnennung, Keine kommerzielle Nutzung, Keine Bearbeitung):
Creative Commons — Namensnennung - Nicht-kommerziell - Keine Bearbeitung 3.0 Unported — CC BY-NC-ND 3.0



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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Dagmar

I'm not weird, I'm gifted
Sprechprobe
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AW: Das Mädchen aus Zellstoff und Tinte

So, gleich gehört. Ist gut geworden, Felix war mal wieder echt super, aber auch Anke hat mir sehr gut in ihrer Rolle gefallen :)
(die anderen auch!!)
Schön durchgeknallte Geschichte, bassd scho, wie der Franke sagt :D
Schöner Titel auch wenn er eigentlich in der Handlung nur am Rand vorkommt.

Ah, das Cover gefällt mir auch gut, auch wenn auf der Rückseite irgendwie ein Sütterlin-R alleine steht (nach Tintenmann... oder les ich das nur falsch? *g*).
 

Jamie

Jamie Leaves
AW: Das Mädchen aus Zellstoff und Tinte

Ich fand, dass Anke ganz klasse gesprochen hat! :thumbsup:
 

Xilef

zerfahrener Verdutzter
AW: Das Mädchen aus Zellstoff und Tinte

Herzlichen Glückwunsch, Euch allen und vor allem Dir Sven, der Du mit schwungvoller Cutterhand hier kurzerhand mal Fakten geschaffen hast, die äusserst anhörbar sind. Lieber Karpatenhund, mir gefällt Deine Geschichte und Dein Skript - das wäre dramaturgisch und spielerisch sicher ausbaufähig. Hat mir Spass gemacht und war mir eine Freude, Markus und Anke, Euch so lebendig aufgelegt spielen zu hören. Mehr solcher Etüden - ohne das dies despektierlich gemeint ist. Kürze hat Würze!
 

Fredericks

paranoid aber schon nett
AW: Das Mädchen aus Zellstoff und Tinte

@Dagmar hehe Danke für das Cover-Kompliment! Und sehr aufmerksam, dass Du auch den Hintergrund beachtest ;) Da wo das "r" steht, fängt ein neues Blatt Papier an, d.h. das Geschriebene ist abgeschnitten. Dennoch muss ich zugeben, dass sich auf der Rückseite der eine oder andere Fehler eingeschlichen hat. Nachdem das Cover nun schon genau ein Jahr lang fertig ist und ich nur mehr auf die Credits für die Rückseite gewartet habe, habe ich gestern die alte Datei geöffnet und den fehlenden Hintergrund hinter der Tintenfrau möglichst unauffällig mit Kopierstempel & Co wiederherstellen müssen. Zudem musste das Ganze schnell gehen (wegen der anstehenden Premiere). Aber ich glaube es geht so. Richtig Mühe gegeben hab ich mir allerdings bei der, bitte zu faltenden(!), Vorderseite! (Die ihr nur im Download vollständig sehen könnt!!!) :) Doch ich bin beeindruckt, dass du das Gedicht lesen kannst! ;)
 

Markus Haacke

alias Doc Markuse
AW: Das Mädchen aus Zellstoff und Tinte

Ich hab es gestern in der Prämiere gehört und es ist richtig gut geworden. :thumbsup:

Danke für das Lob, Xilef, aber ich war wirklich aufgeregt das fertige Hörspiel zu hören, da ich im Vorfeld wusste wie gut Anke gespielt hat.
Mit seiner eigenen Leistung ist man ja bekanntlich nie so richtig zufrieden. Umso mehr freut es mich Deine Zeilen zu lesen. :)

Ein ganz großes Lob an alle Beteilligten - es ist ein tolles, unterhaltsames und solides Hörstück geworden. Story.
Es wäre schade, wenn das Hörspiel aufgrund von Zeitmangel untergegangen wäre. Nochmals Danke an Sven, daß er eingesprungen ist. :thumbsup:
 
B

Bernd Jungwirth

AW: Das Mädchen aus Zellstoff und Tinte

Coole Sache.. Eins der wenigen Hörspiele, bei denen ich hinterher geschockt da saß und erstmal nicht denken konnte. Kennt ihr das? :)
 

Anke

Anke Bullemer
AW: Das Mädchen aus Zellstoff und Tinte

Ich muss ja zugeben, ich war nach langem mal wieder aufgeregt. Kompliment kann ich nur zurückgeben meine Herrn Meerbusch und de Roodt. War mir ein Vergnügen, mit euch verkehrt zu haben. Und der Schuss hat glaube ich gesessen. Bin auch ganz beeindruckt von der Umsetzung, Sven. Hut ab!! Haste sehr feinfühlig und genau gearbeitet. Was wären wir ohne den Cutter. Danke! Ich freue mich, mitgemacht zu haben. Danke für das anspruchsvolle Skript, Karpatenhund.
 

Markus

Befahrener Ernutzer
AW: Das Mädchen aus Zellstoff und Tinte

Story, Sprecher, Cut top! Sehr gute und spannende Unterhlatug war das, Danke hierfür an alle Beteiligten. Storytechnisch hätte man das Ganze ruhig etwas weiterspinnen können, und somit vielleicht das Hörspiel zum LongPlayer machen können! Karl de Roodt war mir persönlich etwas zu Hanibal-Lektor-mäßig angelegt, aber das ist wie üblich meckern auf hohem Niveau!!
:thumbsup::thumbsup:

Ach ja, die CoverIdee mit dem Klecksbild fand ich sehr gelungen!!
 

Phollux

Robert Kerick
Sprechprobe
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AW: Das Mädchen aus Zellstoff und Tinte

Ich hab das Hörspiel gestern das erste Mal gehört und war nicht fähig darüber einen Kommentar zu schreiben. Liegt wohl daran, daß ich meinen Händen beim Hören gerne etwas zu tun gebe, was mich dann doch etwas zu sehr abgelenkt hat. ;) Heute habe ich es dann ein zweites Mal gehört und war begeistert. Die Sprecher waren sehr gut gewählt und haben ihre Rollen sehr authentisch rübergebracht.
Und das Beste kommt zum Schluss: Die Story. Eine wirklich schöne kleine Geschichte, gespickt mit Hinweisen die man während des Hörens in sich auf- und hinnimmt, weil sie sich eben sehr elegant und flüssig in die Story einfügen.
...Er lebt in dem Wahn, dass die Figuren aus seinen Büchern lebendig werden und ihn umbringen wollen.

Ich liebe es auf's Glatteis geführt zu werden um dann mitten gegen eine Plotmauer zu schliddern, auf der geschrieben steht: "Nee, nee hier gehts nicht lang, versuch's mal mit der anderen Richtung!" :D


Ein sehr schönes tiefgründiges Hörspiel! :thumbsup: :D
 

Watchman

Christian Loges
AW: Das Mädchen aus Zellstoff und Tinte

Ein schönes kleines Hörspiel, das mich an Folgen aus "Twilight Zone" erinnert. Die Sprecherinnen und Sprecher wurden gut ausgewählt und konnten mich überzeugen.

Was die Story angeht, habe ich nicht verstanden, warum Dr. Meerbusch plötzlich nicht mehr will, dass Nina sich mit Karl de Roodt unterhält. Was sie gesagt hat, gab ihm dazu keinen Anlass und er begründet seine Meinungsänderung auch nicht. Insgesamt fällt dies aber nicht sonderlich ins Gewicht.

Insgesamt eine tolle Leistung aller Beteiligten.


P.S.: Die Geschichte mit dem "Jungen mit dem Kautschuk-Kopf" hätte ich gerne mal gelesen :D
 

Marc Schülert

Sprecher & Cutter
Sprechprobe
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AW: Das Mädchen aus Zellstoff und Tinte

das hsp. hat mir sehr gut gefallen. cut, musik, atmo, stimmung und die sprecher waren allesamt super. besonders ankes spiel empfand ich als sehr intensiv.
bei xilefs part musste ich unwillkürlich an seine haarmann-takes aus "murder documents" denken, was ich persönlich ein bisschen schade fand. beim zweiten hören hätte ich eine figur ähnlich des general kurtz aus "apocalypse now" (gespielt von marlon brando) passender und noch bedrückender für karl de roodt gefunden, was aber xilefs interpretation nicht schmälern soll.

danke für dieses tolle kurzhörspiel!
 

Swetty8

Foren-seelen
AW: Das Mädchen aus Zellstoff und Tinte

Erst mal Glückwunsch zu deinem erste Hörspiel@Holger Respekt.

Heftige Story ich war drauf an ab zu schalten,doch die Spannung hat mich gefesselt musst weiter lauschen.

Allein hätte ich es mir nicht angehört.;)

Klasse Hörspiel und super umgesetzt.:thumbsup::thumbsup::thumbsup:

Ich hoffe du schreibt noch weiter Hörspiele!:)
 

Karpatenhund

Karpatenhund
AW: Das Mädchen aus Zellstoff und Tinte

Über die vielen positiven Stimmen freue ich mich sehr. Beim Verfassen des Skripts war mein Ziel gewesen, die Hörer intelligent und spannend zu unterhalten. Anscheinend ist das gelungen. Das macht mich stolz und glücklich.

Ein Großteil des Gelingens rührt von den Sprecherleistungen her: Die Rollen Nina Hartweg und Karl de Roodt waren intensiv und anspruchsvoll. Anke und Felix haben hier Tolles geleistet.
Und auch Markus hatte nicht die gerade die einfachsten Takes ;) - und einen klasse Dr. Meerbusch abgeliefert.
Jenny will ich nicht vergessen. Dein Einsatz war zwar kurz - aber ich freue mich sehr, dass du dabei warst.
Und dass sich Marco fast die Seele aus dem Leib geschrien hat, ist natürlich das Salz in der Suppe ... :D
Außerhalb des Forums habe ich von Hörern positives Feedback darüber erhalten, wie lebendig die Dialoge seien - aber das liegt eben nicht nur am Skript, sondern auch darin, mit wieviel Spielfreude ihr Sprecher in die Häute dieser (teilweise recht eigenwilligen) Figuren geschlüpft seid! Vielen Dank dafür.

Sven kann ich nicht genug danken. Die Sprecher und Hörer müssten heute noch auf das Hörspiel warten, wenn er nicht hilfreich eingesprungen wäre und sich die Produktion zueigen gemacht hätte. Und darüber hinaus hat er eine großartige Gruselatmosphäre geschaffen. Wenn im Feedback teilweise von Gänsehautfeeling gesprochen wurde, dann spielt hier Svens Musikauswahl und seine Klangkulisse die ganz entscheidende Rolle.

Annas geschmackvolles Cover darf nicht unerwähnt bleiben. Ich finde, Thema und Anmutung des Hörspiels sind perfekt eingefangen, ohne etwas von der Handlung oder der Auflösung vorwegzunehmen. Toll!

Zwei Leute kommen auch nicht ohne virtuellen Blumenstrauß davon: Marie und Falko. ;) Als ich längere Zeit nicht im Forum gewesen war, habt ihr beide nicht locker gelassen und mich immer wieder extern kontaktiert. Das hat mir die Entscheidung schließlich sehr erleichtert, den Cut abzugeben. Vielen Dank euch beiden, dass ihr euch für das Projekt eingesetzt habt!

Auf das Ergebnis, denke ich, dürfen alle Beteiligten stolz sein.
 

Anke

Anke Bullemer
AW: Das Mädchen aus Zellstoff und Tinte

Danke Karpatenhund, war mir ein Vergnügen!!
 

Jeln Pueskas

Michael Gerdes
Teammitglied
Sprechprobe
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AW: Das Mädchen aus Zellstoff und Tinte

Hallo miteinander,

nun wollte ich auch endlich mal was zum Hörspiel äußern.
Zunächst allerdings ist es eine wirklich tolle Sache gewesen, dass Sven sich hier angeboten hat, um das Projekt abzuschließen. Denn, das muss man auch sagen, es wäre absolut schade gewesen, wenn es im Sande verlaufen wäre. Die Handlung und ihre Veränderungen boten mir eine Gänsehaut. Ich war fasziniert, wie sich die Geschichte am Ende so sauber zusammenfügte. Auch wenn es nur relativ kurz war, so war sie dafür um so intensiver.

Die Sprecher waren allesamt top, wobei Anke und Felix besonders hervor stachen. Zwar hatte ich bei Felix auch Erinnerungen an Haarmann. Allerdings lag es nur mehr an der Stimmlage, als an der Rolle, die er spielte. Der Part von Anke war dagegen sehr intensiv wiedergegeben. Markus Haacke gefiel mir ebenfalls. Hier hätte ich mir noch etwas mehr Emotion in der Rolle gewünscht.

Der Cut von Sven hob sich technisch nicht von seinem gewohnt hohen Niveau ab. Allerdings gefiel mir die Atmosphäre besonders gut, die mittels Sounds und Effekten aufgebaut wurde. So hatte man als Hörer immer das bedrängende Gefühl in einer Gummizelle zu sein. Die Musikauswahl, die Sven unterlegt hatte verstärkten dieses Gefühl dabei noch.

Das Cover von Frix passte ebenso wunderbar.

Also: Alles in allem ein wunderbares Werk. Von dieser Art der Geschichte bitte gerne mehr :D
 

Marco Ansing

Autor und Sprecher
AW: Das Mädchen aus Zellstoff und Tinte

Sodala, auch ich habe das Hörspiel nun gehört: Toll!
Die Sprecher haben mir alle gefallen, natürlich besonders die Schauspieler der Hauptcharaktere. Markus, ich wusste gar nicht, dass Du so gut einen sorgenvollen/Patienten beschützenden Arzt spielen kannst! ;)
Das Skript fand ich spannend und tatsächlich eine besondere Perle beim Hörspielprojekt.

Nun natürlich meine Kritik, denn - auch wenn es Meckern auf hohem Niveau ist - sind mir ein paar Kleinigkeiten aufgefallen:

Cut: Auf wenn der Schnitt sehr gut war, mochte ich es nicht, dass nach jeder Szene ein Gongschlag durch meine Ohren rauschte. Für mich war es eine Form der Überdramatisierung: "Heyho, hier, hier nun kommt Dramatik, schau mal, ich zeige es Dir mit einem Gong an". ;) Das Hörspiel hatte es gar nicht nötig. Dramatik entsteht nach meinem Verständnis aus dem Skript selbst, Musik und Sound sollten dies nur unterstreichen, nicht aber ausbessern. Kurzum: Dauernd herumzugongen ist ziemlich "billig".

Skript: Ich fand es super, wie aus einem einfachen Interview ein Mord wurde. Nun stellen sich aber doch mehrere Fragen:
- Warum heißt das Hörspiel "Das Mädchen aus Zellstoff und Tinte"? Klar, die Hauptperson ist ja scheinbar einer Story entschlüpft, aber warum wird dann gesagt, dass der Autor eine Story geschrieben hat, die "Das Mädchen aus Zellstoff und Tinte" heißt, aber auf diese Story gar kein Bezug genommen wird. Ich fand das verwirrend. Kurzum: Der Titel des Hörspiels wird im Hörspiel selbst eingebaut, hat aber keinen Inhalt. Es wäre besser gewesen den Titel selbst nicht zu nennen, so dass man den Bezug auf "Nina Hartweg" hätte setzen können.
- Charakterwandel: Das Ziel des Skriptschreibers war klar. Wirklich? Ich bin mir nicht ganz sicher, ob er von Anfang an auf den Mord am Autoren zugearbeitet hat. Denn ich finde den Charaktersprung etwas zu stark. Urplötzlich ist die Interviewerin das Opfer einer Story des Autors. Klar, sie hat von Anfang an mit dem Thema ihrer Doktorarbeit darauf hingewiesen (wirklich?), aber da hätte etwas mehr Wandlung kommen müssen. Zum Beispiel im Gespräch mit Dr. Meerbusch. Irgendwo eine persönliche Note zusätzlich. Hört man das Hörspiel ein zweites Mal, so entfällt der "Aha-Effekt".
- Die Rolle des Autors: Die Rolle mag gut gespielt sein, aber so irre er auch klingt, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass er Kinderbuchautor ist. Auch wenn seine Figurennamen ein wenig an bizarre Geschöpfe der "Alice im Wunderland"-Welt erinnern, wirkte er dafür, dass er am Genesen war, recht fern vom Autorendasein. Ich fand es dahingegend schade, dass der Autor austauschbar war: Man hätte ihn auch durch einen Fußballspieler ersetzen können, der zu viele Kopfbälle gepasst hat. Jener hat dann Angst vor Figuren, die er auf schreibende Weise umnietet. Interviews hätte er genauso gut abgeben können. :D Was ich sagen will: Der Autor war mir nicht eloquent genug, ich konnte ihn mit den bahnbrechenden und preisgekrönten Storys nicht in Verbindung setzen. Dazu soll aber gesagt werden, dass ich nur so argumentiere, weil Dr. Meerbusch von Besserung sprach. Meiner einer fand aber keine Besserung in der Zelle, sondern ein brabbelndes Bündel, daher die Austauschbarkeit.

So, Schluss mit dem Meckern, wie ich bereits sagte: Ganz hohes Niveau. Die Story ist SUPER und ich bin gespannt, was als nächstes vom Skripter kommt. Diese andauernden Andeutungen auf das Parkhaus, ohne ins Detail zu gehen, waren einfach großartig und haben mir richtig die Haare zu Berge stehen lassen! Titel der Storys des Autors waren großartig und vor allem die letzte Szene: "Sprechen Sie mir nach!" war der Hammer.
Super Sache!
 

Xilef

zerfahrener Verdutzter
AW: Das Mädchen aus Zellstoff und Tinte

Hallo. Ihr tapferen Hörspielhörer und Euch-Gedanken-Macher.
Eine kleine Anmerkung zur fulminanten Kritik. Ich mache meine Aufnahmen beim Einsprechen immer in mindestens drei klar unterscheidbaren Varianten pro Take. Es ist ja erst eine Entwicklung seit kurzem, dass es gelingt, mitunter auch gemeinsam in einem Studio für ein Hörspiel aufzunehmen. Der nächste Schritt wäre natürlich, eine Regie im Moment der Aufnahme zu ermöglichen - was forenbedingt Zukunftsmusik ist. Nicht schlimm, wie ich finde, aber doch immer wieder nötig, weil hier die Grenzen des Machbaren genauso wie die glücklichen Zufälle liegen, die ein Ergebnis dann als gelungen erscheinen lassen oder nicht.
Z.B. ist es - das wäre eine Anregung an die Admins, dies vielleicht bei Veröffentlichung eines Hörspiels als Info iregendwo zu platzieren - vielleicht von Interesse, sich nochmal zu erinnern:
als Karpatenhund das "Mädchen" begann, lag Fritze Haarmann noch in weiter Ferne. Für Karl de Roodt galt es, eine den Umständen und seiner Situation entsprechende und insofern zugespitzte Haltung zu finden, und zwar jenseits der Einschätzung oder Meinung eines Arztes, denn Karl steckt ja trotz aller Betreuung noch mitten in der "Sie oder ich" Situation; er kämpft quasi um sein Überleben, durchaus panisch, denn die Begegnung mit Nina belegt schlussendlich ja, dass es mehr als Schatten sind, derer er sich zu erwhren sucht, mehr noch, denen er zuvorkommen muss.
Wie so oft, sind die guten Skripte oft mit Persönlichkeiten und Handlungen von einer Komplexität ausgestattet, die eine Regiearbeit erfordern würden. Marco hört das ganz richtig heraus: wie könnte die dramaturgische Zuspitzung der Konfrontation und die Metamorphose Täter/Opfer noch besser herausgearbeitet werden?
Bei "Sand" hatten Treborknarf und ich ja das Glück, mit Jannes geschultem Ohr auf der anderen Seite der Scheibe zu tun zu haben - eine wirkliche Hilfe und der ernsthaften Erwähnung wert.
Dass also Karl an Fritz erinnert, obwohl der erste viel jünger und auch eher ein Feuerwehreinsatz war, ist eher eine humorvolle aber bemerkenswerte Randnotiz. Nachvollziehbar sicher, dass ich selbst keine Verbindung hergestellt habe ( Nennt mir mal konkrete Stellen, denn ich selbst habe, auch wenn ich den Curtz-Vorschlag reizvoll finde, bei Karl de Roodt eher nach etwas wie agressiver Angst und Bitternis in seinem Wesen gesucht - bei Fritze hingegen dachte ich immer an einen Jungen, der schmollt, um sich tritt und die ewige Adoleszens-Karte aus Selbstmitleid/Perfidie/Tücke und Trotz ausspielt.
Konstruktiv ist Eure Kritik sicher, weil sie ja gut gemeint ist und ich mich freue, wenn Ihr Lust habt zuzuhören - noch toller wäre es, wenn wir das Aktivitätspotential auf der Cutter/Regie- und vor allem der Lektiriats- und Dramaturgieebene noch mehr anheben könnten.
Weiter so ! Ich bin überzeugt, dass es jenseits von Geschmacksfragen noch eine Menge gibt, das im Vorfeld eines Projektes bewegt werden kann, um Absicht, Ziel und Resultat noch enger zusammenzubringen.
 
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Brandywine

Falko Diekmann
AW: Das Mädchen aus Zellstoff und Tinte

Mir persönlich hat die Umsetzung sehr gut gefallen und ich fand seinerzeit das Skript auch schon ziemlich geil (der Ausdruck sei mir gestattet ;)). Als ich es zum Lesen bekommen habe war es in einem Zustand in dem (nach meinem Empfinden) nichts mehr korrigiert, ergänzt oder wesentlich gekürzt hätte müssen.

Die Frage nach dem "wieviel vorab andeuten" ist eine sehr schwierige; da kommt man nicht umhin sich auf den eigenen Geschmack zu verlassen. Meinen hatte damals schon das Skript getroffen weil ich beim Lesen die Auflösung nicht habe kommen sehen.
Die bedrückende Schlinge zieht sich erst recht spät zu, dafür aber recht effektiv (für mein Empfinden).
Ich glaube gerade bei der Laufzeit des Stückes wäre es eher abträglich gewesen vorab noch zusätzliche Hinweise einzubauen.

Wenn ich mich recht entsinne, das ist schon ne Weile her das ich das gelesen hab und bei der Premiere hatte ich einen getrunken, ist das Mädchen gar nicht aus der Titelgebenden Geschichte entsprungen sondern aus einem anderen Buch. Der Geschichte der Jenny Aschendorf oder so. Bin ich mir jetzt nicht sicher, müßte ich nochmal nachhören.

Bei dem, durchaus sinnvollen, Bedürfnis die Dinge immer zu verbessern und Abläufe zu optimieren darf man eines nicht vergessen:
Hier sind nicht nur Profis; eigentlich ist die große Mehrheit hier nicht "Profi".
Nicht mit jedem Autor kann man dessen Geschriebenes wirklich konstruktiv besprechen. Solange jeder hier ein bißchen Spaß haben möchte müssen Kompromisse gemacht werden. In diesem Fall hier wurden, glaube ich, keine gemacht.

Saubere Sache, hat mir gut gefallen. Ich hoffe du schreibst nochmal was Karpatenhund; du hast den Stil, die Sprache und den GROOVE :)

Die Sprecher/innen waren auch Super...nich das das zu Missverständnissen kommt :)
 
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O

och

AW: Das Mädchen aus Zellstoff und Tinte

mir hat es auch sehr gut gefallen. super sache!
 
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