Akustik-Optimierung Arbeitszimmer

Ani

Die Frau im Schrank :D
Teammitglied
Sprechprobe
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Huhu ihr lieben, vielleicht hat jemand einen Tipp für mich. Ich möchte das Arbeitszimmer akustisch etwas optimieren.

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Da stehen die Schreibtische von meinem Freund und mir gegenüber drin und sonst nur Schränke, alles glatte Oberflächen. Ich hab in der Skizze mal mit grün eingezeichnet, wo ich Schaumstoff anbringen würde zur Dämmung. Gestrichelt bedeutet an der Decke. Nun frage ich mich a) ob ich noch mehr brauche und b) was man zb hinter mir wo direkt der Schrank kommt machen könnte. Und auch zur Seite in den Raum hinein.
Ziel sollte es sein, dass der Raum so okay wird, dass ich hier auch Hörbuchaufnahmen machen kann.
Ich bin für Feedback und Tipps dankbar.

Schönen Tag euch allen!
 
Guten Morgen,

da häng' ich mich doch mal spontan dran. @Macintosh77, @Ellerbrok
Die Basotect-Platten gibt es ja in verschiedenen Stärken (30, 50 und 70mm)
Welche Stärke würdet Ihr denn empfehlen bzw. habt Ihr im Einsatz?
Ich bin hier auch noch am rum-optimieren und möchte nicht unnötig Geld ausgeben ...
 

Delay

Well-known member
Sprechprobe
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Willst du das zusätzlich zu deiner Sprecherecke machen oder soll das Ziel sein das du befreit im Raum aufnehmen können willst?
Basotect ist da definitiv das mittel der Wahl. Würde auch zu 5 oder eher 7cm raten. Ich hab hier teilweise auch 10 cm, wird bei der Größe deines Raumes aber nicht ins Gewicht fallen. Umso kleiner der Raum umso aggressiver muss die Dämmung sein, sonst klingt es schnell generell nach Box.
Wenn du zukünftig in dem Raum ohne deine bisherige Sprecherbox aufnehmen willst, wirst du glaube ich nicht umhin kommen ein wenig mehr zu dämmen. Ich lass dir mal den Link da. Lichtgrau ist übrigens schon sehr hell, daher würde ich dir empfehlen nicht die weißen zu kaufen. Ggf. kann man die Basotectplatten auch in Stoff einwickeln und farblich entsprechend aufhübschen oder in Holzrahmen stecken.
Vielleicht kann dir ja @Macintosh77 mal Bilder von seinem Raum schicken.

Wenn du Eigenbau machen willst kann ich Holzrahmen gefüllt mit Rockwool Termarock 50 8cm empfehlen. Einfach in eine Plastiktüte packen und eine Stoffbespannung drumherum. (Ich habe die Plastiktüten weggelassen, sehe bisher auch kein Problem darin, wird aber allgemein empfohlen das zu tun). Sieht schick aus und schluckt sehr gut Hall. Ist aber arbeit und ich muss sagen hätte ich das Geld das ich, in meiner zugegebenermaßen XXL Stellwände reingesteckt habe, in Basotect reingebuttert hätte ich am Ende vermutlich das gleiche Ergebnis gehabt aber weniger Arbeit. Wobei mir das schon sehr viel Spaß gemacht hat. Ich sollte mal mehr basteln. xP
 

Delay

Well-known member
Sprechprobe
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Reichen da die 18 Stück für eine ordentliche Dämpfung?
Schwer zu sagen ohne den Raum zu kennen. Eine Verbesserung dürfte es schon bringen, ohne Frage. Je nachdem was du erreichen willst.
Du zahlst hier halt auch viel für die Optik. Einige der Waben sind nur 3 cm Dick, würde da auch gucken das es mindestens 5 cm werden.
 

Alex

Erst wer sieht was er liest, erzählt...
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Die Basotect-Platten gibt es ja in verschiedenen Stärken (30, 50 und 70mm)
Welche Stärke würdet Ihr denn empfehlen bzw. habt Ihr im Einsatz?
Ich bin hier auch noch am rum-optimieren und möchte nicht unnötig Geld ausgeben ...

Auf jedenfall bis 100mm. Gerade die Tieffrequenten Töne werden hier noch absorbiert.
Ansonsten rumpeln die munter weiter und vermulmen dir Aufnahme.
Basotect ist da sehr effizient. Auch wenn es nicht billig ist. Bei schaumstoffdiscounter.de ist es relativ günstig zu bekommen.
Je nach Ambitionen würde ich da mehr investieren. Ein Mikro ist nur so gut wie der Raum. ;-)

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Spirit328

Der, der hier etwas weniger da ist.
Teammitglied
Liebe Ani!
Um es ganz gerade heraus zu sagen:
Dat wird so nichts!

Schall breitet sich aus dem Mund heraus konzentrisch aus. Daraus folgt, daß Du VIEL zu wenig Dämm-Material bzw.Absorber hast.
Das mag reichen um Raummoden zu bedämpfen, aber für viel mehr auch nicht.

Zum besseren Verständnis ein Experiment:
Nimm eine kleine Schallquelle, ein Handy-Lautquäker reicht. Spiel darüber einer Tonaufnahme ab. Lege das Handy auf den Schreibisch.
Dann gehe den Raum ab und höre, wo Du den Direktschall und wo Du die Reflektionen von der Wand hörst.
Ich schätze mal, daß Du ziemlich überall im Raum die Quäke hören wirst. Direkt oder indirekt, oder sogar beides.
Das ist die Ist-Situation. Du möchtest einen möglichst "trockene" Sprecherkabinen-Sound. Nun, da klaffen Wirklichkeit und Wunsch weit, ja sehr weit auseinander.

Schall ist Energie und wenn Du den störenden Schall reduzieren willst, kommst Du nicht darum herum die Energie in Wärme zu wandeln. Das ist das Prinzip eines Absorbers.
Also husch zu Baumarkt und viel Steinwolle gekauft, mit ein paar Brettern und Lein-Spannstoff ein paar schicke Absorber gebastelt und schon ist es trocken im Raum (also akustisch trocken)
Doch ich verspreche Dir, daß das "Nicht-Tontechnische-Arbeiten" in Mitten dieser gro0ßartigen Absorber sehr schnell, sehr unangenehm wird. Klaustrophobisch ist da ein Stichwort.

Also werden es nicht nur Absorber, sondern auch ein paar Diffusoren werden ..... Aber auch hier wird das "normale" Ohr nach kurzer Zeit ausflippen.
Ergo. Es wird für die verschiedenen Benutzungs-Situationen des Raums verschiedene Lösungen geben müssen, sonst wird das ... kompliziert.

Eine mobile, also schnell auf- und wieder abbaubare Sprecherkabine ist die wirklich brauchbare Lösung.
Außerdem würde ich an Deiner Stelle auch daran denken, daß eine gute Akustik auch beim Cutten unerlässlich ist, es sei denn Du schneidest ausschließlich mit Kopfhörern. Mir geht das nach spätestens 70 Minuten derartig auf den Zeiger, daß ich meine Boxen anschalte und damit weiter arbeite.

Wenn Du technisch etwas bewandert bist, dann lade Dir eine Software herunter, mit der Du die Akustik Deines Raumes vermessen kannst. Die empfehlen immer ein spezielles Mikro, aber ein gutes Sprecher-Mikro mit "Kugel-Charakteristik" hilft hier meist schon sehr weit. Nicht 100%, aber 94% sind auch okay.
Und dann immer wieder experimentieren, messen, verbessern, messen, verbessern, messen ....
Das ist ein schwieriger und aufwendiger Prozess. Aber ohne direkte Interaktion leider der Einzige.

Bei Fragen, einfach Fragen fragen.

Viele liebe Grüße
Thorsten
 

Spirit328

Der, der hier etwas weniger da ist.
Teammitglied
Was haltet ihr von diesen Waben?
18x Basotect ® B WEISS 3D - Absorber Akustik Schallabsorption Breitbandabsorber Set #12: Amazon.de: Baumarkt

Reichen da die 18 Stück für eine ordentliche Dämpfung?
Nein! Da steht nicht mal im Ansatz für welchen Frequenzbereich sie geeignet sind und wie ihr Absorbitionsverhalten bei welcher Frequenz ist.
Das ist rausgeschmissenes Geld. Wenn Du Geld zum Fenster rauswerfen willst: Meine Kontonummer lautet ....
 

Spirit328

Der, der hier etwas weniger da ist.
Teammitglied
Auf jedenfall bis 100mm. Gerade die Tieffrequenten Töne werden hier noch absorbiert.
Ansonsten rumpeln die munter weiter und vermulmen dir Aufnahme.
Basotect ist da sehr effizient. Auch wenn es nicht billig ist. Bei schaumstoffdiscounter.de ist es relativ günstig zu bekommen.
Je nach Ambitionen würde ich da mehr investieren. Ein Mikro ist nur so gut wie der Raum. ;-)

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Nun, da gibt es doch den praktischen "Low-Cut" oder "High-Pass" Filter. Der ist meistens schon im Vorverstärker eingebaut und damit sehr preisgünstig. ("Eh da Kosten")

Du hast völlig recht, daß bei Stimmen der Bereich zwischen 100 - 300 Hz kritisch ist.
Da sollte frau mal eine Messung machen und dann die richtigen Entscheidungen ableiten.
Einfach alles "tot-absorbieren" ist nicht immer die beste Wahl, vor allem, wenn man den Raum noch anderweitig, also nicht nur für Ton-Aufnahmen nutzen möchte.
Ich war mal im Messraum von JBL. Der Raum ist (nahezu) schalltot. Nach ein paar Sekunden wird der Herzschlag lauter als jeder Sub-Bass in ner Techno-Disco und ich habe wirklich Angst gehabt. Kein schönes Gefühl. Zumal Ani auch andere Tätigkeiten in diesem Raum machen möchte und auch Ihr Freund.

Absorbieren wo nötig und da mit aller Macht. Da stimme ich Dir zu. Aber nicht ein ganzes Büro schall-tot machen. Das führt IMMER zu zwischenmenschlichen Problemen. Glaubt es mir einfach oder riskiert Eure Beziehung. Ist ja nicht meine.

Und diese Akustik Absorber Schaumstoffe haben NIEMALS eine so hohe Brandschutzklasse wie Steinwolle. Materialtechnisch bedingt. Auch wenn sie als "schwer entflammbar" deklariert sind. Steinwolle wird thermisch erst bei Temperaturen über 1200° kritisch. Da ist JEDER Schaumstoff schon längst verdampft.

Ich war mal in einem AmateurStudio, wo man den Aufnahmeraum mit Eierkartons ausgekleidet hatte. (=akustischer Schwachsinn)
Eine unachtsam ausgedrückte, heruntergefallene Zigarette löste eine "Beinahe-Katastrophe" aus.
Ein doch noch funktionierender Feuerlöscher und ein beherzter Sprung durch Flammen hat uns alle vor dem Tod bewahrt. Wir hatten viel mehr Glück als Verstand.

Also, Steinwolle in Rahme, mit schwer entflammbaren Stoff (z.B.: Molton) bespannt, an die richtigen Stellen platziert und schon wird's schön. Vielleicht noch hier und da ein Diffusor und schon wird's geschmeidig.
Außerdem ist es billiger und optisch individuell gestaltbar mit Holzrahmen und Steinwolle zu arbeiten.

P.S.:Ein Mikro nimmt stets alles auf. Ob Raum, Störsignal, Nutzsignal oder Sonstiges. Der Klang des aufgenommenen Signals ist jedoch immer direkt linear abhängig von der Raumakustik!
 
Zuletzt bearbeitet:

Alex

Erst wer sieht was er liest, erzählt...
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Nun, da gibt es doch den praktischen "Low-Cut" oder "High-Pass" Filter. Der ist meistens schon im Vorverstärker eingebaut und damit sehr preisgünstig.
Unter 80Hz immer. Als Zusatz sollte es später noch eine Bassüberzeichnung geben.
Der absorbiert aber leider keinen Raumhall oder sonstige Reflexionen. Bei Männerstimmen daher unbedingt die 10cm Absorber.

Du hast völlig recht, daß bei Stimmen der Bereich zwischen 100 - 300 Hz kritisch ist.
Da sollte frau mal eine Messung machen und dann die richtigen Entscheidungen ableiten.
Stimmt. Das war mir nach Fischkopps Anmerkung wohl entfallen dass wir über Anis Stimme sprechen.
In diesen Bereichen wird sie wohl kaum Schwierigkeiten bekommen.

Einfach alles "tot-absorbieren" ist nicht immer die beste Wahl, vor allem, wenn man den Raum noch anderweitig, also nicht nur für Ton-Aufnahmen nutzen möchte.
Wer hatte denn sowas vor?? Habe ich da was überlesen?
Mein eigener Raum zB ist ziemlich trocken aber ausgewogen. Sprich, nicht schalltot.

Aber nicht ein ganzes Büro schall-tot machen. Das für zu zwischenmenschlichen Problemen.
Glaubt es mir einfach oder riskiert Eure Beziehung.
Oh je.. was hast du denn mal angestellt....?? o_O
Ich mache übrigens mein Bürokrams immer hier. Mag diese Ruhe, das sanfte Geräusch wenn man die Teetasse
auf dem Tisch abstellt alles schön bedämpft. Ich habe gelegentlich Hyperakkusis und das ist dann immer die beste Medizin.

Also auf Eierkartons gehe ich jetzt nicht ein.
Ein Mythos der, so hoffe ich, endlich tot ist.
 

Ani

Die Frau im Schrank :D
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Ja, gut, war ja nur eine Überlegung ;) Zum Streamen reicht es so, zum trockenen Sprechen hab ich meinen Schrank und für gechillte Hörbuchaufnahmen muss halt endlich eine lange ersehnte ordentliche Sprecherkabine her, aber das ist - noch - Zukunftsmusik.

Danke für eure Gedanken dazu auf jeden Fall! :)
 

Lupin Wolf

Klaus S. - The Evil Master of Deasaster
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Oha, da stolper ich jetzt erst drüber :eek:
Um es ganz gerade heraus zu sagen:
Dat wird so nichts!
Stimme ich absolut zu.

Zum besseren Verständnis ein Experiment:
Nimm eine kleine Schallquelle,
Sich in Raummitte hinstellen, Augen schließen und Händeklatschen, während man sich langsam um sich selber dreht und lauscht, genügt an sich auch schon. :)

Aber nichtsdestotrotz, der Raum ist wirklich nicht ideal. Glatte Wände, Reflexionen und stehende Reflexionswellen wirst du da Haufenweise drin haben.

P.S.: Ein Mikro nimmt stets alles auf. Ob Raum, Störsignal, Nutzsignal oder Sonstiges. Der Klang des aufgenommenen Signals ist jedoch immer direkt linear abhängig von der Raumakustik!

Exakt - und abhängig ist dies in dem Fall auch von der Einrichtung/Beschaffenheit. Die skizzierte Raumaufteilung macht damit den Rest zunichte. Da wird noch so dickes Basotect allein nicht ausreichen.

Ani, ich nehm Deine Skizze mal als in etwa den Gegebenheiten entsprechend und änder da mal ein wenig als mögliche Anregung (und ja, Maße von Raum und Mobiliar haben wir ja auch nicht - ohne Gewähr das das so funktionieren würde):

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Die Deckenabsorber hab ich jetzt mal weggelassen. Die Kästen vor den Schreibtischen sind potentielle Stühle :)

Das ich den Schrank zwischen Tür und Fenster postiert habe, macht den Raum etwas unebener, killt ein paar stehende Reflektionen zwischen Tür, Wand und Fenster. Die Dämmung vor den Schranktüren ist rein prophylaktisch, um da etwas mehr Dämmung, bzw. weniger Reflektionen reinzubringen. Ob das am Ende nötig sein wird, wirst du ausprobieren müssen. Schreibtisch 2 steht jetzt komplett an der Wand, Schreibtisch 1 an der anderen Wand (mehr L-Form mit Lücke dazwischen. Gibt dem Raum wesentlich mehr Platz in der Mitte. Ihr wollt darin arbeiten, da ist es eh nicht nötig das du und dein Freund Euch dabei in die Augen starrt. Das lenkt Euch nur unnötig ab ;) Und gerade jetzt, wo die zweite Corona Welle über uns schwappt, erst recht nicht :D :p

Aber weiter zum Erst der Hörbuchlage - vor dem Fenster ein Schallschluckender Vorhang, der auch verhindert das die Scheibe mehr als nötig Reflektiert. Ist am Tage halt blöd, man sieht nichts von draußen. Und solltest du ihn ncht zuziehen müssen (weil der REst schon genügen würde), Fenster mit Vorhang schaut eh besser aus. Ich nehme einfach mal Schreibtisch 2 als Deinen an, damit ergibt sich oben eine Zimmerecke, die du mit Dämmung auslegen kannst (die Ecke evt. ein wenig abunden, etwas Dämmung dahinter lassen). Die muß nicht bis zur Decke reichen, genausowenig wie zum Boden. Wie bei den Sprechecken auch, hab ich einen Vorhang rund um deinen Schreibtisch eingezeichnet (Deckenschienen, oder Decken-Seil Konstruktion, sollte beides gehen). Der nun offen Platz in der Raummitte dürfte diese Raumtrennung nun her geben und Dein Freund kann (so leise wie möglich) evt. auch noch darin arbeiten, während du einsprichst. Dein Mikro ist nicht umsonst in der Raumecke. Du sprichst gegen die Dämmung, das schluckt Schall, die nicht von den Wänden reflektiert und im Raum verstreut werden. Was von hinter dir kommt, fängt der Vorhang (hoffentlich) ab. Sobald du nicht mehr einspricht, kannst du den Vorhang einfach nur zur Seite ziehen und den am Fenster wieder öffnen. Bleibt nur noch die Dämmung an der Decke, da sollte über deinen Schreibtisch genügen.

Wie und was du daraus jetzt wirklich machen kannst, wirst du selber herausfinden. Völlig Schalltot wird das nicht, aber sollte das ganze so trocken und wandelbar (als Vorhang-Kabine) wie möglich machen.

Also auf Eierkartons gehe ich jetzt nicht ein.
Ein Mythos der, so hoffe ich, endlich tot ist.
LOL - warte auf den nächsten Neuen(-arren), der im Forum aufläuft. Ist gar nicht so selten, das genau dieser Mythos deswegen wieder aufleben wird. :tearsofjoy:
 

Ani

Die Frau im Schrank :D
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Lieben Dank für deine Mühe, Klaus, aber tatsächlich ist die Umsetzung dessen unmöglich. Deswegen, weil ich a) keine Lust habe, mit meinem Freund so weit auseinander zu sitzen und b) weil der Schreibtisch tatsächlich ein Doppelschreibtisch ist, den man nicht trennen KANN. Und den habe ich recht frisch gekauft, den werden wir nicht so schnell wieder los, hrhr ;)

Ich habe mich ja schon damit abgefunden, dass ich hier keine qualitativ ausreichenden Aufnahmen machen kann. Es war nur so eine Art fixe Idee, die mir in den Sinn kam als das Mikro fürs Streamen installiert war :D
 

Lupin Wolf

Klaus S. - The Evil Master of Deasaster
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weil der Schreibtisch tatsächlich ein Doppelschreibtisch ist, den man nicht trennen KANN.
Ach ... das geht schon, mit einer guten Säge ;) :D

Aber im ernst, das macht etwas knifflig. Aber ein paar Ideen hab ich noch:
Den Decken-Vorhang als Raumteiler und Schallfänger in der Mitte vom Schreibtisch für Sprechaufnahmen lasse ich als Überlegung stehen, wenn da der Platz nicht zu begrenzt ist (und praktisch, wenn ihr mal Streit haben solltet - einfach zuziehen und Grollen ;) ). Bis zum Boden muss der ja nicht gehen. Der versetzte Schrank.... wenn das vom Platz nicht geht, sollte da zumindest auch etwas Dämmung hin (Schallschluckende Bilder zum Bleistift, aber auch DIY-Absorber gehen natürlich). Würde ich aber versetzt zu den Absorbern auf der anderen Wandseite anbringen - nicht genau gegenüber - ODER: stattdessen ein dicker Wandvorhang, statt Basotect. Faltig hängen lassen und mit Motiv/Muster sicher besser anzuschauen, ggf. auch günstiger statt die Wand mit Platten zu verkleistern. Wandteppich ginge ja auch (sowas zum Bleistift, oder sowas - muß ja nicht gleich ein Perser oder gräßliches Mandala Design sein), aber die kosten halt auch (was da an günstigen Wandteppichen angeboten wird, sind eher dünne Wandtücher - und schlimmer noch, auch noch aus Polyester. Statische ausfladungen mit viel geknistert wären da inbegriffen) und die Reinigung erst... die lassen sich immer so schwierig in die Waschmaschine stopfen ;) :joycat: - und die Befestigung sollte auch schon was aushalten, die Teile wiegen schon was. Zugegeben, auch nicht gerade ideal für Allergiker.
 
Zuletzt bearbeitet:

Spirit328

Der, der hier etwas weniger da ist.
Teammitglied
@Alex
Ich meinte ja nur,daß man nicht überall im Büro Absorber anbringen sollte. Es gibt Menschen, die werden klaustrophobisch, wenn ein Raum keinen (für sie hörbaren) "Raumklang" mehr hat.
Die paar Mal, wo ich Musiker im Studio vor mir hatte, habe ich zwei Leute erlebt, die nach spätestens 20 Minuten aus dem Aufnahme-Raum heraus mussten, weil sie sonst ein unüberwindbares "Enge-Gefühl" hatten. Ich nenne das klaustrophobische Ansätze.
Ich dachte halt, weil Ani's Freund auch in dem Büro sitzt könnte es sein, daß er sich in der für uns "Schall-gestressten-und-erprobten" Menschen so erstrebten Ruhe vielleicht nicht wohlfühlt. War nur eine Anmerkung am Rand, damit es hinterher nicht heißt, hättest Du mich auch mal darauf hinweisen können. Und da ich Ani sehr sympatisch finde, wollte ich ihr einen lieben Hinweis geben.

Ich hatte mal ein gemeinsames Büro mit einer Ex-Freundin in einem Raum. Sie kam mit dem gedämpften Raumklang nicht klar. Wir haben uns deswegen immer wieder sehr gestritten und dann letztlich doch getrennte Wohnungen bezogen ;)

Das mit dem "schalltoten Raum" war auch ein wenig mit Augenzwinkern geschrieben. (steht da aber nicht so deutlich ;) )
Den Aufwand will keiner treiben und ist für Sprach-Aufnahmen auch ein bißchen overdone?!

Ich persönlich mag einen Raum mit einem guten Verhältnis von Absorbern und Diffusoren, aber das ist schwer in Worte zu fassen.
 

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