Hörspiel fast fertig, was wird aus den Projektdateien?

Dieses Thema im Forum "Audioproduktion" wurde erstellt von Gabriel, 26. Januar 2018.

  1. pio

    pio Audio Engineer (BA)

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    ja nee...is klar....viel Spaß wenn du das nach 100 Jahren reklamierst. ;-) Die sind sicherlich besser als "normale" Rohlinge...aber auch hier gilt: Vorsicht vor UV-Licht.
     
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  2. Telliminator

    Telliminator Sample-Collector

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    Ja, in die Sonne legen soll man die Rohlinge auch nicht, sondern ins dunkle Verlies stecken. :D

    @Marco, Eeproms gibt es heute auch noch, den Größten den ich auf die Schnelle finden konnte hat 4 MBit, ist vielleicht noch ein bisschen zu wenig. ;-)
     
  3. Furexus

    Furexus Komponist

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    Ach, das gute alte Thema Archivierung. Man möge mir verziehen, dass ich jetzt nicht den gesamten Thread durchgelesen habe, aber vielleicht kann ich ja auch den ein oder anderen Punkt zum Thema beisteuern. Zunächst: Festplattenspeicher kostet heute nichts mehr, so dass man ohne Probleme sich eine externe Festplatte kaufen kann und dann Projektdateien darauf sichern kann. Auch die paar wav-Files machen da nicht furchtbar viel aus. Ich seh das wie die meisten anderen hier: Eventuell will man doch noch das ein oder andere ändern oder aber gucken wie man genau etwas gemacht hat - vielleicht sogar mal aus purer Nostalgie hineingucken.
    Ich hätte speziell noch eine Anmerkung für Leute die entweder Musik machen (also nicht nur rohe Cutting-Daten archivieren) oder aber viele VST-Plugins (eventuell auch Sampler?) in ihren Projekten verwenden. Ich persönlich benenne in Cubase Projekten gerne die Midi-Spuren die ich verwendet habe nach den konkreten Patches/Samplebibs. So kann ich die Dateien auch "rekonstruieren", wenn ich auf eine neue Kontakt-Version update und die alte nicht weiter mitschleife. Außerdem ist es sinnvoll, obskure Plugins (Hall, etc.) nochmal explizit in die "Projektinformationen" reinzuschreiben, damit man, wenn man die Plugins irgendwann nicht mehr hat rekonstruieren kann, was man verwendet hat. Zugegeben, früher hab ich den Kram nicht gemacht und es ist immer wieder schwierig solche alten Projekte so wiederaufzubauen, dass es sich ungefähr so anhört, wie in der herausgerenderten Aufnahme. Anschließend kann man auch einfach nur die MIDI Dateien auf einem Hoster wie box oder dropbox sichern, so hat man nochmal ein zusätzliches Backup.

    Ansonsten: Das Thema ist eigentlich immer langweilig, bis man dann tatsächlich mal zurückwill oder etwas kaputt geht, dann ist man froh ein Backup zu haben.
     
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