Welches Mikrofon und welche Software?

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Xaphyris

Neuer Hoertalker
Hallo =)

Ich wende mich hiermit mal ganz offiziell an Leute, die sich mit der Technik auskennen und an alle, die mit ihrem Mikro zufrieden sind.

Ich habe vor einiger Zeit Sprechproben erstellt und mich damit herumgeärgert, dass mein Aufnahmegerät sehr empfindlich auf unerwünschte Geräusche reagiert und selbst mit Ploppschutz und Kissenkonstruktionen rein garnichts zu erreichen ist.

Deshalb will ich mir ein vernünftiges Mikro anschaffen.
Es sollte Sprache in guter Quali aufnehmen (dh nicht zu blechern, rauschig oder ähnliches) und irgendwie (sei es durch die Technik selbst oder durch ein Aufnahmeprogramm) nicht erwünschte Geräusche ausfiltern. (zB. Schritte meiner Mitbewohner, Verkehr draußen, Nachbarn, die gerade ihre Badewanne putzen etc.)
Gut wäre es auch, wenn das Mikro zum Aufehmen von Gesang taugt.

Es wäre schön, wenn es noch eine Software gäbe, die empfehlenswert ist, um aufzunehmen und ggf. nachzubearbeiten.

So =) ich hoffe mir kann da jemand weiterhelfen!
Dankeschön.
 

Phollux

Robert Kerick
Teammitglied
Sprechprobe
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AW: Welches Mikrofon und welche Software?

Hallo Xaphyris,
also was das Mikrofon angeht, bin ich mit meinem Zoom H2, seit ich es habe, sehr zufrieden, wobei es dafür schon einige Nachfolger gibt. Gerade weil man damit mobil ist, breiten sich da vor einem viele Anwendungsmöglichkeiten aus.
Zur Empfindlichkeit Deiner Aufnahmen: Hast du die Möglichkeit den Aufnahmepegel Deiner Aufnahme herunter zu schrauben? Wenn ich bei mir den Pegel entsprechend hoch einstelle, dann höre ich auch die Waschmaschine meines Nachbarn, 3 Stockwerke unter mir. ;) Zudem minimierst Du durch das Herabsetzen des Pegels auch das Risiko Deine Aufnahme zu übersteuern.
Meine bisherige Erfahrung mit dem Entrauschen (oder denoisen) von Aufnahmen ist: Nichts ersetzt Dir einen stillen Aufnahmeraum. Damit will ich sagen, dass je intensiver Du einen Denoiser einsetzt, umso "bescheidener" danach deine Aufnahme klingt. Übertreibt man es damit hört sich die Aufnahme am Ende quakend, blechern und kaputt an. Ich würde Dir empfehlen erst zu versuchen Deinen Aufnahmeort so gut es geht, gegen störende Einflüsse abzuschotten bevor Du ans entrauschen denkst. :)
Als Schnittprogramm fällt mir momentan nur Audacity ein, zumindest auf kostenloser Basis. Ich bin damit jetzt nich sooo vertraut, da können Dir Andere sicher mehr zu sagen. Aber ordentlich aufnehmen und schneiden kann man damit allemal. :)

LG
Robert
 
N

Nexativez

Guest
AW: Welches Mikrofon und welche Software?

Als Empfehlung würde ich dir, falls du nur Zuhause aufnehmen willst, dass [FONT=verdana, tahoma, arial, helvetica]t.bone SC 450 USB empfehlen.

Man sollte es bloß so positionieren, dass es nicht Wackeln kann, ansonsten hat man immer Nebengeräusche bei einer Aufnahme.
Ich sage auch nicht, dass es das Beste ist was es gibt, jedoch für den Preis ist es ideal ^^

Mit freundlichen Grüßen
Tobias Daniel Faßbender
[/FONT]
 

Passi

Pascal Runge
Sprechprobe
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AW: Welches Mikrofon und welche Software?

Als Sänger und Sprecher empfehle ich Dir das RODE NT1a:)
Ich besitze aktuell ein T-Bone SC400...werde mir aber bald (wenn ich eine Bassbox gut verkauft bekomme) das von mir genannte Mikro holen:)
Das RODE-Mikrofon konnte ich im Proberaum checken (es ist ein Teil des Proberauminventars)...
Über dieses Mikro kommen das Sprechen und Gesinge sehr cool daher...
Es setzt aber einen sehr ruhigen Aufnahmeraum voraus.
Was möchtest Du denn ausgeben?
Was die Software angeht:
Ich benutze aktuell REAPER (in der free version) und gelegentlich CUBASE (hier muss ich aber noch ein wenig Zeit investieren)
salute
Passi
 

Yüksel

Jan J. Münter
Sprechprobe
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AW: Welches Mikrofon und welche Software?

Hoi Xaphyris,

Ich habe vor einiger Zeit Sprechproben erstellt und mich damit herumgeärgert, dass mein Aufnahmegerät sehr empfindlich auf unerwünschte Geräusche reagiert und selbst mit Ploppschutz und Kissenkonstruktionen rein garnichts zu erreichen ist.
Ich fürchte, daß Dir ein anderes Mikrofon nichts hilft. Jedes Mikrofon nimmt auch Raum- und Hintergrundgeräusche auf, das liegt in der Natur der Sache. Ebenfalls wirst Du Dir sehr schwer tun, solche Störgeräusche hinterher herauszuziehen. Das geht zwar, ist aber sehr aufwändig, und entsprechend leistungsfähige Ssoftware kann entsprechnd recht teuer sein.

Bevor Du als nochmal Geld aufgibts für eine Hardware, die Dein Problem nicht oder nicht ausreichend löst, solltest Du eher deine Akustischen Bedingungen verbessern. Es gibt zahlreiche Beiträge hier im Forum zu diesem Thema, weil wir da alle "Spaß" mit haben.
Wenn Du Störgeräusche von Deinen Mitbewohnern hast, wirst Du schlicht und einfach nicht umhin kommen, Deine rämlichen Bedingungen irgendwie zu ändern, z.B. die Tür zusätzlich isolieren (dicke Decken drüber o.ä.) oder Dir eine Art Aufnahmekabine zu bauen. Lettteres habe ich gemacht, ich habe dicke Decken an einen Rahmen genagelt und selbigen aufgehängt.

Als Anfang würde ich Dir dringend empfehlen, das hier durchzusehen:
http://www.hoer-talk.de/showthread.php/6039-Hier-spreche-ich-ein-oder-mein-Studio
In dem Bereich sind noch viel mehr Beiträge zu dem Thema.

Zum Aufnahmen und Nachbearbeiten kann ich Dir Audacity empfehlen. Das kostet nichts, unterstützt sämtliche gängige Hardware und läuft auf Linux, Windows und Mac:
http://audacity.sourceforge.net/ (ich habs sogar mal auf AIX zum Laufen gebracht ...)

Zu Audacity wirst Du hier im Forum viele Hinweise finden, da es von vielen Mitgliedern genutzt wird.

Noch ein Nachsatz, falls Du wirklich ein neues Mikrofon kaufen willst: Das kann man so pauschal nicht beantworten. Es hängt zunächst davon ab, wieviel Geld Du ausgeben willst, ob Du schon einen Vorversärker hast, obs mit USB sein solll ...... ich fürchte, daß Du da um eigene Recherche nicht herumkommst, denn so pauschal und einfach wird Dir keiner eine wirklich erschöpfende Antwort geben können.
Wichtig ist auch, daß Du weiß, daß eine "Aufnahmekonstruktion", die für den einen gut ist, bei dem anderen nicht unbedingt auch funktionieren muß.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Welches Mikrofon und welche Software?

Moin Xaphyris,

wie viel kannst du maximal ausgeben?

Eine hellhörige Wohnung ist ein Problem, dass nicht so leicht behoben werden kann. Mit einem empfindlichen Mikro wirst du auch immer die Störgeräusche aufnehmen (Verkehr und dumpfer Trittschal vom Nachbar, der über die Wände in deine Bude geleitet wird). Vielleicht auch mal ein dynamisches Großmembranmikro und ein vernünftiges Interface in Betracht ziehen? Ansonsten musst du dich nach der Tageszeit mit den wenigsten Geräuschen richten und da aufnehmen.


Als Empfehlung würde ich dir, falls du nur Zuhause aufnehmen willst, dass t.bone SC 450 USB empfehlen...
ER hat Jehova gesagt! :eek:
 
AW: Welches Mikrofon und welche Software?

Das USB-Dings von T-bone ist gefühlt das Mikro, das hier am meisten Probleme macht. Es verhält sich nicht selten wie ein Pieps-, Pfeif- und Rauschgenerator und viele Besitzer schauen schon kurz nach dem das Ding bei ihnen ist, nach etwas Besserem um oder geben auf...
 

Sandor

Sascha Zoike - Sprecher
Sprechprobe
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AW: Welches Mikrofon und welche Software?

Hallo Xaphyris.

Ich selbst nutze noch immer das günstige Einsteigermikro "Samson GoMic" und nehme mit Audacity auf. Bisher hatte ich damit noch keine Probleme.
Allerdings, wenn die direkte Umgebung zu laut ist, nützt dir auch das beste Mikro nix. Da musst du dir erst eine entsprechende Umgebung "basteln". Den passenden Link dazu hat Yüksel dir ja oben schon gegeben.
Von dem T-Bone hab ich bisher auch überwiegend nur Schlechtes gehört. Von daher würde ich da die Finger von lassen.
 

Xaphyris

Neuer Hoertalker
AW: Welches Mikrofon und welche Software?

Moin Xaphyris,

wie viel kannst du maximal ausgeben?

Eine hellhörige Wohnung ist ein Problem, dass nicht so leicht behoben werden kann. Mit einem empfindlichen Mikro wirst du auch immer die Störgeräusche aufnehmen (Verkehr und dumpfer Trittschal vom Nachbar, der über die Wände in deine Bude geleitet wird). Vielleicht auch mal ein dynamisches Großmembranmikro und ein vernünftiges Interface in Betracht ziehen? Ansonsten musst du dich nach der Tageszeit mit den wenigsten Geräuschen richten und da aufnehmen.
Bisher hab ich ein Diktiergerät benutzt, hatte das Gefühl, dass das sehr empfindlich ist. Und das kann man auch nicht während der Aufnahme mit einem Programm koppeln. Hast du irgendwelche Beispiele für so ein Mikro bzw. Interface? Bin in dem Bereich bisher völliger Neuling ;)
 

muli

Stephan
Sprechprobe
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AW: Welches Mikrofon und welche Software?

Also wenn Umgebungsgeräusche, Hall etc. das größte Problem darstellen würde ich Baddas Vorschlag noch verstärken und nicht nur sagen
Vielleicht auch mal ein dynamisches Großmembranmikro [...] in Betracht ziehen?
sondern dir definitiv dazu raten ein dynamisches Mikrofon zu nehmen. Dabei sind die Großmembranmikros die viel im Rundfunk eingesetzt werden sicher die bessere, aber auch die teurere Alternative. Dazu zählen z.B. das Røde Pro-/Podcaster, Shure SM7B und das Electro Voice RE20.

Meiner Meinung nach, tut es aber definitv ein auch ein Bühnenmikro wie das Shure SM58 oder SM57. Die sind dafür gemacht auf der Bühne eingesetzt zu werden und blenden sehr viel Umgebung aus. Das hat auf der Bühne den Vorteil, dass die Mics weniger zur Rückkopplung neigen.

Schmankerl an der Stelle ist, dass mit dem SM57 die Reden des amerikanischen Präsidenten abgenommen werden. In dem Fall sind es 2 Mics nebeneinander mit Puschel ( http://en.wikipedia.org/wiki/Shure_SM57 ).

Dazu brauchst du dann noch ein Audiointerface das fängt dann z.B. hiermit an http://www.thomann.de/de/behringer_u_phoria_um2.htm, geht hier weiter http://www.thomann.de/de/tascam_us100.htm, einige hier nutzen das hier http://www.thomann.de/de/focusrite_scarlett_2i2_b_stock_2.htm und nach oben hin sind dem Spaß natürlich keine Grenzen gesetzt.

Ach und gerade ins Auge sticht mir ein Bundle bei Thomann: http://www.thomann.de/de/shure_sm58_lc_usb_bundle.htm Das dürfte derzeit so der günstigste Einstieg in halbwegs professionelle Mikrofonwelten sein, auch wenn das t-bone Interface sicher nicht die Bombe ist. Grundsätzlich würde ich aber dazu tendieren eher den Großteil des Geldes in ein gute Mikro zu investieren, als am Mirko zu sparen und ein besseres Interface zu kaufen.

Gruß, muli
 

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