Rainer Sonnberg
Mitglied
- #1
Themenstarter/in
Moin.
Drei Thriller geschrieben. Alle mit ausschließlich 5-Sternebewertungen. Kollegen und Freunde meinen, sie hätten sie lieber als Hörbücher. Okay, ich konnte noch nie an einer Herausforderung vorbeigehen. Also viel lesen, viel hören, Rode NT5, audacity, Waveform. Brauchbare Stimme. Ankleidezimmer zu Hause als Studio eingerichtet (wegen der Enge und der Dämpfung durch die vielen Kleidungsstücke). Zwei Kurzgeschichten eingesprochen. Jede bestimmt zwanzig Mal, sehr viel gelernt dabei. Bsp.: Salud Gaucho), dann verschickt. Ergebnis: Begeisterung. Tatsächlich und ehrlich. Und auch ich war zufrieden.
Dann meinen dritten Thriller ("Sauber: Sourcoude Ninor") begonnen als Hörbuch. 2 personale Erzähler (männlich und weiblich), und auktorial. Klappentext, Vorwort, Prolog, 1. Kapitel okay. Dann 2. Kapitel und Interlude (Frauenstimme). Zwei Wochen daran gearbeitet, immer wieder neu angefangen. Gestern Leserunde unter Freunden gemacht, mitten im zweiten Kapitel habe ich den Lautsprecher ausgemacht - ich konnte es nicht mehr ertragen. Hörte sich an wie eine Parodie. Heute die halbe Nacht gelesen, 3 KI konsultiert, ein halbe Flasche Whisky konsumiert und immer noch frustriert. Ergebnis: eine Nummer zu groß für mich.
Ich bin 67, habe vermutlich keine drei Jahre Zeit mehr für eine Ausbildung als Hörbuchsprecher, will es aber.
Ich brauch jetzt jemanden, der mir sagt, dass ich hier richtig bin und das alles gut wird. Ist da jemand?
Drei Thriller geschrieben. Alle mit ausschließlich 5-Sternebewertungen. Kollegen und Freunde meinen, sie hätten sie lieber als Hörbücher. Okay, ich konnte noch nie an einer Herausforderung vorbeigehen. Also viel lesen, viel hören, Rode NT5, audacity, Waveform. Brauchbare Stimme. Ankleidezimmer zu Hause als Studio eingerichtet (wegen der Enge und der Dämpfung durch die vielen Kleidungsstücke). Zwei Kurzgeschichten eingesprochen. Jede bestimmt zwanzig Mal, sehr viel gelernt dabei. Bsp.: Salud Gaucho), dann verschickt. Ergebnis: Begeisterung. Tatsächlich und ehrlich. Und auch ich war zufrieden.
Dann meinen dritten Thriller ("Sauber: Sourcoude Ninor") begonnen als Hörbuch. 2 personale Erzähler (männlich und weiblich), und auktorial. Klappentext, Vorwort, Prolog, 1. Kapitel okay. Dann 2. Kapitel und Interlude (Frauenstimme). Zwei Wochen daran gearbeitet, immer wieder neu angefangen. Gestern Leserunde unter Freunden gemacht, mitten im zweiten Kapitel habe ich den Lautsprecher ausgemacht - ich konnte es nicht mehr ertragen. Hörte sich an wie eine Parodie. Heute die halbe Nacht gelesen, 3 KI konsultiert, ein halbe Flasche Whisky konsumiert und immer noch frustriert. Ergebnis: eine Nummer zu groß für mich.
Ich bin 67, habe vermutlich keine drei Jahre Zeit mehr für eine Ausbildung als Hörbuchsprecher, will es aber.
Ich brauch jetzt jemanden, der mir sagt, dass ich hier richtig bin und das alles gut wird. Ist da jemand?

