Sprechprobe: MPP891

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MPP891

Hoertalker
Sprechprobe
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Meine Sprechproben sind wav-Files und können über den eingebetteten Player abgespielt werden. Ich meine auch, dass immer dafür plädiert wird, wav-Files zu verwenden, logischerweise um keine Kompressionen und damit verbundene Qualitätsverluste (egal ob hörbar oder nicht) mit einzubauen.


Du meintest sicherlich "-1dB"! Digital ist bei 0 dB Schluss, alles darüber führt böse zu unschönen Verzerrungen, dem digitalen "Clipping". Beim Normalisieren dürfte das einstellbare Maximum sowieso bei 0 dB liegen, also hier erstmal kein Problem. Wenn man allerdings anstatt zu "normalisieren" eine Veränderung der, ich nenne es mal, Lautstärke vornimmt und diese z.B. mit +20 dB einstellt, dann kann es natürlich zum digitalen Clipping kommen, wenn irgendwo in der Datei ein Peak von z.B. -18 dB vorhanden war, denn dann endet der Peak bei +2 dB (-18 + 20 = +2). Das muss man tunlichst vermeiden.


Hi, klasse dass du dich getraut hast! Eine Sache die mir auffällt ist, dass deine Aufnahmen stark rauschen. Da wirst sicherlich du dran arbeiten müssen, aber dazu werden die Admins offizielle Aussagen treffen. Wie ist denn deine Signalkette (ab Mikrofon bis hinein in deine DAW / Audacity)?

Schöne Grüße Mario
Hi Mario,
okay ich werd das mit den wav files im Hinterkopf behalten.
Tja ich hab die Aufnahme jetzt schon bearbeitet mit dem +1 normalisiert. Jetzt muss ich die Aufnahme nochmal neu machen, oder? Weil das kann ich ja nicht wieder Rückgängig machen vermute ich. Was ist denn der Unterschied zwischen "normaliseren" und "verstärken"? Ich hab mich mit der Technik noch nicht auseinander gesetzt. Danke für den Hinweis.
Öhm Signalkette. Wenn du das meinst ich hab ein USB-Mikrofon und schließ das an mein Surface über ein Kabel an und nehm dann das gesprochene über Audacity auf.
Grüße Maren
 

WolfsOhr

Mario Wolf
Sprechprobe
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Ah, ok, ein USB-Mikrofon, ja, da gibt es bei deinem Modell auch nicht viel einzustellen. Standardmäßig kommt bei dem Mic wohl kein Ploppschutz mit, es sei denn du hast vielleicht ein "Bundle" gekauft bei dem einer beinhaltet ist.

Zum Rauschen: Rauschen gibt es immer, aber je höherwertiger das Mikrofon und andere Komponenten, desto geringer fällt das aus, bis zu so niedrig, dass es in der Praxis keine Rolle mehr spielt. Bei dir gilt es also zu beachten, dass du dem Mikro schon mal einen guten Stimmenpegel zur Verfügung stellst. Du solltest drauf achten das Mikro zu 100% von der richtigen Seite zu besprechen (s. Bedienungsanleitung) und dann mit etwa 20 cm Abstand (nur so als Richtwert) hineinsprichst (oder singst). Wenn dein Signal, also deine Stimme, schon entsprechend laut ist, dann muss das nicth zuviel in der Software lauter gemacht werden, und dann bleibt das Rauschen auch geringer.

Zum Normalisieren: Das kann ein sehr komplexes Thema werden, abe ich versuche es ganz knapp.
Wenn du sprichst gibt es laute und leise Stellen. Die lauteste Stelle stellt in deinem aufgenommenen Signal den Maximalpegel dar. Dieser darf in deiner Software niemals über 0 dB liegen, das es zu dem sonst erwähnten Clipping und damit zu Verzerrungen kommt. Wenn du also deine Aufnahme, deinen Take, z.B. auf -1 dB "normalisierst", dann wird der komplette Take auf den du diese "Normalisierung" anwendest im Ganzen so angehoben oder abgesenkt, dass deine lauteste Stelle -1 dB sein wird. Wenn diese z.B. vorher bei -20 dB lag, dann wird der Take um ganze 19 dB angehoben. Und das bezieht sich natürlich nicht nur auf das Nutzsignal, also deine Stimme, sondern auch auf das Rauschen, das ja zwangsläufig im Take vorhanden ist, nur eben ein ganzes Stück unter deinem Nutzsignal. Musst du also im Ganzen nur wenig anheben, weil dein Nutzsignal bereits einen guten Pegel hat, dann wird auch das mit aufgenommene Rauschen nicht großartig lauter gemacht.

Zum Lautstäreke anpassen (oder "Verstärken" wie du es nennst): Hierbei gibst du einen positiven oder negativen Wert an, um den du deinen Take erhöhen oder absenken willst. Beim Erhöhen ist das aber nur gut zu verwenden, wenn man den Spitzenpegel (also den Maximalwet) des Takes kennt, um nicht über die 0 dB hinauszukommen.

Ich kenne Audacity nicht, aber teilweise erlaubt Software wohl heutzutage eine Austeuerung über 0 dB (z.B. in Cubase kann man angeben ob z.B. bis 6 dB - sowas ist dann analog zu einem analogen System), aber ich weiß leider nicht, was sie macht und wie die Software da mit dem Signal umgeht. Wenn hier jemand aufklären kann bitte sehr gerne! Ich habe mich damit noch nicht beschäftigt, muss ich aber mal tun wo ich jetzt so drüber nachdenke.

Ich hoffe ich kann dir damit ein bisschen helfen und dich nicht zu sehr verwirren. Audiotechnik ist ja nicht ganz trivial.
 

MPP891

Hoertalker
Sprechprobe
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Hi
vielen Dank für die Hinweise. Jetzt hab ich schon mal eine ungefähre Ahnung worauf ich achten muss. Puh das ist echt gar nicht so einfach. Aber ich bin immer noch motiviert und werd mich da mal weiter reinfuchsen. Vielleicht lad ich die Proben dann nochmal neu hoch. :)
Dankeschön :D
 

PeBu34

Super-Hoertalker
Meine Sprechproben sind wav-Files und können über den eingebetteten Player abgespielt werden.
Warum das bei dir geht, weiß ich nicht. :) Vielleicht, weil die Dateien nicht zu groß für den Uploader sind. Das ist aber nur eine Vermutung. :) (Unkompimierte Files, wie .wav werden da schneller zu viel, als .mp3. :))

Ich meine auch, dass immer dafür plädiert wird, wav-Files zu verwenden,
Soviel ich mich erinnere, gilt das nur für Aufnahmen zu Hörspielen und nicht für das "Intern". In den Sprechproben gibt es jedenfalls eine "wilde Mischung" aus .mp3 und .wav-Dateien. :) Und beides wurde zur Prüfung für das "Intern" verwendet. :)

@MPP891 Danke! Jetzt höre ich sie auch. :)

Liebe Grüße von
Peter :)
 

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