Soundeffekte verwalten: Software?

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Gelöschtes Mitglied 6038

Was nutzt ihr zur Verwaltung eurer Sounds?

Da ich dazu noch kein Thread gesehen habe, ich nutze seit kurzem Soundly, das ist ein Programm zur Verwaltung von eigenen (hautpsächlich lokal abliegenden) Sounddatenbanken und bietet auch eine direkte Anbindung an FreeSound.
Ich habe früher immer über die Windowssuche nach Sounds gesucht, war aber ein zähes Warten.
Cool ist auch die Tatsache das Soundly mit einer eigenen optimierten Suche kommt, sucht man beispielsweise nach "Airplane" sucht Soundly zusätzlich mit thematisch passenden Begriffen also zum Beispiel im Hintergrund wird noch "aircraft" und "aeroplane" gesucht. Man kann es natürlich auch bei Bedarf abschalten.
Sehr praktisch ist auch die Drag & Drop Funktion.
Ist vielleicht für den ein oder anderen Interessant. Kostet aber in der Pro Version Geld.
Ist ein Abomodel (15€ im Monat), ich bin aber eher ein Freund von einmal Kaufen und dann ist Ruhe.

Gibt es in der Richtung Alternativen mit ähnlichem Umfang / Features was ihr empfehlen könnt?
 
G

Gelöschtes Mitglied 6038

Probleme hatte ich damit auch nicht, wenn du dich aber einmal an die Geschwindigkeit und Effizienz gewöhnt hast willst du es nicht missen :p
 

Nonowe

Mitglied
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Ich benutze Cubase und die mitgelieferte Media Bay; und ich muss sagen, seit ich ab und zu mal andere DAWs und deren umständliche Systeme sehe, weiß ich die Media Bay richtig zu schätzen :)

Es gibt eine Suchfunktion, die Ordnerstruktur ist sowieso sichtbar, ich kann eigene Tags anlegen, und mit den Pfeiltasten kann ich in den Listen navigieren und eine sehr fixe Vorschau hören; wenn ich will, sogar mit einem Loop aus dem aktuellen Projekt im Hintergrund. Bin sehr zufrieden :)
 

Lupin Wolf

Klaus S. - The Evil Master of Deasaster
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Ich benutze Cubase und die mitgelieferte Media Bay
Der Reaper File Explorer arbeitet ähnlich. Ich mag das Ding, fütter ich auch über die Externen Platten von meinem Heimnetz um Loops, Samples und SFX zu finden, egal auf welcher Plattform ich gerade unterwegs bin.

Da ich aber alles auf einer externen Platte habe und verschiedene Rechner damit arbeiten suche ich oft eher klassich:
  • klare Datei- & Verzeichnisstruktur plus Systemsuche (Windows, Mac und Linux haben da vergleichbare Einrichtungen) - alles schnell erreichbar über den bevorzugten Dateimanager
  • Vorlauschen via QMMP (Linux), Taply (Mac), oder via 1by1 (Windows - funzt auch via Wine auf Linux & Mac, aber für das kleine Ding find ich de Emulation zu viel - da nutze ich eher MOC unter Linux) - alternativer Mini-Player: Nulloy (das kleine Ding gibts für jedes Betriebssystem und schluckt auch M3U's - hat aber leider intern keine Suchfunktionen, dann wäre es echt Ideal). Gibt aber noch etliche andere Alternativen unter Lightwight/Minimalistic Audio Player.
 
Zuletzt bearbeitet:

Lupin Wolf

Klaus S. - The Evil Master of Deasaster
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Mann MUSS sich nur einlernen, dann ist alles möglich. Ein bisschen mit dem Schnittprogramm arbeiten, dann schnorrt es wie ein Kätzchen ;)
Sie hat aber schon recht damit. Komfortable/brauchbare Media-Explorer und Datenbanken innerhalb jeder DAW hat man leider nicht überall. Da nützt dir das Einlesen dann "och nüscht".
 
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Reaktionen: Ani
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Gelöschtes Mitglied 6038

Danke @Lupin Wolf ich habe den Reaper Media Explorer bisher immer sträflich ignoriert. Sapperlot!
Den einzigen Vorteil den Soundly jetzt noch im direkten Vergleich bietet ist einfach die Suche + Integration von FreeSound. Hmhm~
 

Lupin Wolf

Klaus S. - The Evil Master of Deasaster
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LOL - das isses ja. Wer ahnt denn schon, das sowas in eine DAW schon eingebaut sein kann? Vor allem in so billigen kleinen Dingern wie Reaper ;) :D
 

7klang

Musikus (semiprof.)/ Komponist/ MusikFX
Ich benutze Cubase und die mitgelieferte Media Bay; und ich muss sagen, seit ich ab und zu mal andere DAWs und deren umständliche Systeme sehe, weiß ich die Media Bay richtig zu schätzen :)
Das kann ich nur bestätigen!! Die Mediabay ist klasse! ...man kann sich sogar Midi-Parts im aktuellen Projekttempo anhören oder ein dort ausgewähltes Wave-File mit dem Start des Stückes parallel anhören, um zu hören, ob es ins Stück passt etc. :cool:
Die Ordnerstruktur ist übersichtlich, ich kann neue Ordner per Mausklick mit einscannen usw.
Also das Ding hat mir schon Stunden an Suchen erspart :D:p
 

Nightblack

Meinhard Schulte
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Kostenlos und funktioniert: Mediabrowser von Winamp . Wen ich hier eine Suche starte findet er auch alles. Gibt bestimmt besseres , aber kostenlos? Ich habe dann halt nichts anderes mehr ausprobiert, da ich ja zurecht komme.
 

Morton Norris

Mitglied
Dank eines Tips, den ich von HaPe während seines Online-Workshops neulich hier im Forum bekam, nutze ich eine ein paar Tagen die Freeware Metadigger. Sie ist eine riesen Hilfe bei der Suche nach Sounds auf der Festplatte. Die Anwendung ist simpel: Zuerst lasst ihr Metadigger einmalig das ganze Sound-Verzeichnis katalogisieren. Dieser Vorgang kann je nach Größe des Archivs natürlich eine Weile dauern. Ab dann könnt ihr beliebige Suchbegriffe eingeben und das Programm durchsucht Pfad, Dateiname, Meta-Daten, etc. nach diesem Begriff (oder auch nach mehreren) und listet in Nullkommanix die passenden Sounds auf. Mit einem Klick können die Sounds angehört oder auch in den "Workfolder" (zb. ein aktuelles Projekrtverzeichnis) kopiert werden. Das ganze macht definitiv mehr Spaß, als manuell Verzeichnisse zu durchforsten.
 

Spirit328

Der, der hier etwas weniger da ist.
Teammitglied
Da ich aber alles auf einer externen Platte habe und verschiedene Rechner damit arbeiten suche ich oft eher klassich:

Dein Gott-Vertrauen möchte ich haben. :D
Bei mir liegen alle Sounddateien auf einem internen RAID 1 (4 TB), auf meinem Backupserver, auf zwei verifizierten Backup-Platten an zwei verschiedenen Stellen und demnächst auch noch auf einer Speicherfunktionalität in der Cloud.
(verschlüsselt versteht sich)

... kommt das mit den Jahren in der IT, daß man immer paranoider wird? ;)
 

Oliver Ilnicki

Klang, Kunst und KI
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Dank eines Tips, den ich von HaPe während seines Online-Workshops neulich hier im Forum bekam, nutze ich eine ein paar Tagen die Freeware Metadigger. Sie ist eine riesen Hilfe bei der Suche nach Sounds auf der Festplatte. Die Anwendung ist simpel: Zuerst lasst ihr Metadigger einmalig das ganze Sound-Verzeichnis katalogisieren. Dieser Vorgang kann je nach Größe des Archivs natürlich eine Weile dauern. Ab dann könnt ihr beliebige Suchbegriffe eingeben und das Programm durchsucht Pfad, Dateiname, Meta-Daten, etc. nach diesem Begriff (oder auch nach mehreren) und listet in Nullkommanix die passenden Sounds auf. Mit einem Klick können die Sounds angehört oder auch in den "Workfolder" (zb. ein aktuelles Projekrtverzeichnis) kopiert werden. Das ganze macht definitiv mehr Spaß, als manuell Verzeichnisse zu durchforsten.
Kann Metadigger eigentlich auch anhand der Audio-Wellenform erkennen, was für ein Geräusch ist? Also Meta-Daten Generierung auf unbeschrifteten Audio-Daten? Habe noch viele schlecht beschriftete Geräusche von früher, die schlicht keine Meta-Daten haben
 

JonasAudio

Mitglied
Kann Metadigger eigentlich auch anhand der Audio-Wellenform erkennen, was für ein Geräusch ist? Also Meta-Daten Generierung auf unbeschrifteten Audio-Daten? Habe noch viele schlecht beschriftete Geräusche von früher, die schlicht keine Meta-Daten haben

Wie soll das denn funktionieren? Niemand auf der Welt und auch kein Programm kann anhand von einer Wellenform sagen, was für eine Audiodatei es ist. Wenn es jedoch eine Art Spektrogramm / -analyzer ist, wäre es eventuell irgendwie zumindest denkbar.
 

Oliver Ilnicki

Klang, Kunst und KI
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Es gab ein Data-Science Wettbewerb auf Kaggle zu genau dem Thema mit Testdaten von Freesound. Es wurde natürlich nicht nur die Wellenform sondern natürlich auch Mel-Spektrum und andere akustische Audio-Eigenschaften der Audio-Files analysiert und diese sollten dann den korrekten Tags zugeordnet werden. Ich war neugierig ob da Metadigger bereits macht, oder ob das ein interessantes Data Science Projekt für mich wäre :)
 

Spirit328

Der, der hier etwas weniger da ist.
Teammitglied
Ich weiß, dass ein paar Forscher bei IBM den lieben Watson (KI System) mit Aufnahmen von Wal Gesängen gefüttert haben, um Ähnlichkeiten zu finden.
Jeder Student im zweiten Semester für Meeresbiologie hatte bessere Ergebnisse.
Eine KI die Geräusche mit Metadaten versehen kann, würde IBM sofort kaufen ;-)
Das Einzige was funktionieren könnte ist hartes ML, also der Vergleich von Wellenformen.
Aber wem sag ich das? ;-)

Viele Grüße
Thorsten
 
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