RaspberryPi für Aufnahmen geeignet? (ohne cutten)

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Mad DeMento

Hoerstalker
Hallo liebe Hörspielmacherinnen und -macher,

ich möchte für meine Kinder ein paar Geschichten aufnehmen. In erster Linie als Lesung mit Geräuschuntermalung. Später vielleicht auch mal als kurze Hörspiele zusammen mit den Kindern.
Als Studio werde ich wohl eine kleine Sprecherkabinen zimmern und diese mit Schaumstoffen o.ä. ausstaffieren. Jetzt aber zu meinem eigentlichen Problem: Für die Aufnahmen ist mein Notebook zu laut. Deshalb habe ich mir überlegt einen Raspberry Pi (3B+ oder 4) als lüfterlosen Mini-PC für die Aufnahmen zu nutzen. Als OS soll Raspbian Buster mit Audacity als Aufnahmesoftware drauf laufen.

Das Cutten würde ich im Anschluss wieder auf dem Notebook machen, da es mehr Leistung hat.

Hat jemand von euch Erfahrung mit einem Raspberry für Aufnahmen oder kann einschätzen, ob das funktioniert?
Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe.

Gruß
Daniel
 

PeBu34

Der Forumsperfektionist
Hallo @Mad DeMento und herzlich Willkommen im Forum! :)

Ich bin zwar keiner der "Techniker" des Forums, hätte aber noch eine Frage: Willst du das Raspberry als Mikro nutzen oder "nur" als Speichermedium. Wenn das so ist, welches Mikro würdest du denn an das Raspberry hängen?

Liebe Grüße von
Peter :)
 

Pinnie

Der Schnitter
Teammitglied
Sprechprobe
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Wenn Du ein Mic mit Kabel hast und ohnehin eine Sprecherkabine baust, mach doch einfach auch einen Kabelkanal. Dann bleibt der Lappi draußen und Du bleibst von den Störgeräuschen verschont.
 

Telliminator

Sample-Collector
Sprechprobe
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Also der Raspberry-Pi ist ja komplett passiv gekühlt, der macht keinen Krach, wäre also optimal für mit in die Kabine zu nehmen. Wenn Du es hin bekommst die Audiohardware auf dem Ding zum Laufen zu bringen, ist der leistungstechnisch gesehen völlig ausreichend zum Aufnahmen machen. Falls Du das möchtest kannst Du sogar zum reinen "cutten", also wirklich reines schneiden von Audio mit Audacity drauf bewerkstelligen. Ist ja Linux, vermutlich geht sogar auch mehr mit Effekten und sowas, aber das könnte bisschen länger dauern. Hängt natürlich auch vom Pi-Modell ab. Es gibt ja einige Linux-Distributionen speziell für Audio, vielleicht schaffst Du ja auch davon eine auf dem Pi ans laufen zu bringen. Ist auf jeden Fall eine coole Idee. Vielleicht lässt Du uns ein paar Infos über Deine Versuche hier im Forum zukommen. :)

Grüße
Telli

EDIT: Vielleicht ganz interessant: Sound-Aufnahme am Raspberry Pi
 
Zuletzt bearbeitet:

Mad DeMento

Hoerstalker
Hallo @PeBu34,
vielen Dank.

Meine Ausstattung ist für den Anfang sehr bescheiden. Das Mikrofon ist ein Aukey GD-G1. :blush: Das Audiointerface ein Behringer XENYX 302USB. Für die allerersten Gehversuche ist es okay denke ich. Wenn ich Gefallen an der ganzen Sache finde, werde ich mir auch verfünftiges Equipment kaufen.


Hallo @Pinnie,
ich glaube mit Sprecherkabine was anderes zu meinen, als ihr das hier im allgemeinen tut. Es wird wahrscheinlich kein Raum mit 4 Wänden wo keine Geräusche mehr eindringen. Sorry für die missverständliche Bezeichnung. Das mit dem Kabelkanal ist auch eine Lösung, nur bin ich mir nicht sicher ob das reicht.

Hallo @Telliminator,
dir vielen Dank für die Übersicht der Distros. Die habe ich noch nicht alle gekannt. Leider konnte ich noch nicht herausfinden, ob welche auf dem Raspi laufen. Da werde ich mich mal erkundigen.
Ich informiere euch gern über meine Versuche. Kann aber ein bisschen dauern. :)
 
Zuletzt bearbeitet:

PeBu34

Der Forumsperfektionist
Hallo @Mad DeMento,

gerne geschehen! :)

Wenn du Tipps für die unterschiedlichsten Formen von "Sprecherkabinen" haben möchtest, schau doch mal hier rein: Hier spreche ich ein, oder mein Studio Die letzten Beiträge sind die Aktuellsten. :)
Eine einfache und wirkungsvolle Methode der Schalldämmung ist die "Wäscheständerkabine" - im Video von Imari aufgebaut.

Liebe Grüße von
Peter :)

 

Mad DeMento

Hoerstalker
Hallo,
ich habe das Gefühl, dass mir so eine "richtige" Kabine schon ziemlich gut gefallen würde.
Das mit dem Raspberry hätte noch einen zusätzlichen Vorteil: Ich hätte endlich 'nen ResPi. ;)
Übrigens dachte ich dabei an dieses Bundle. Jedoch sprechen ein paar Rezensenten die kritische Wärmeentwicklung aufgrund des Gehäuses an. Ich überleg es mir noch.
 

Telliminator

Sample-Collector
Sprechprobe
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Hi @Mad DeMento

das Bundle ist nicht schlecht, aber es fehlt hier ein Satz Kühlkörper und das Gehäuse ist ziemlich dicht. Aber der Raspberry ist was Hitze angeht ziemlich resistent. Aber Du kannst Dir zu dem Bundle ja noch den Satz Kühlkörper dazu bestellen.

Oder schaust mal bei Reichelt
 

Yüksel

Jan J. Münter
Sprechprobe
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Das Thema ist zwar schon was älter. Aber da ich das auch vor einiger Zeit ausprobiert habe: ja, es geht, Recht gut sogar. Aber achte darauf, eine schnelle Speicherkarte mit vielen möglichen Schreibzyklen zu haben. Schnell sollte sie sein, weil z.B. Audacity während der Aufnahme viele Temporärdateien ablengt. Und wenn das zu lange dauert, hakelt die Aufnahme eben.

Alternativ kann ich zum Raspberry Pi den Asus Tinker empfehlen, der hat 8 Kerne, USB3 und doppelt so viel RAM, ist aber ansonsten direkt austauschkompatibel.
 

Yüksel

Jan J. Münter
Sprechprobe
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Falls Du das möchtest kannst Du sogar zum reinen "cutten", also wirklich reines schneiden von Audio mit Audacity drauf bewerkstelligen. Ist ja Linux, vermutlich geht sogar auch mehr mit Effekten und sowas,
Kann ich bestätigen, das geht, und sogar recht gut.

Ich habe aber sowohl für Aufnahme als auch Wiedergabe ein externes USB-Audiointerface benutzt.
 

Spirit328

Veni, audi, secari
Teammitglied
Hallo Daniel

HIER findest Du eine knackig, kurze Anleitung, wie man das mit einem Raspberry machen kann. USB Mic -> in Raspberry auf dem Audacity läuft, läuft. :-D
Das wird nicht richtig gut, aber für Kinder-Einschlafgeschichten sollte das aber durchaus reichen. :-D
 

Yüksel

Jan J. Münter
Sprechprobe
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Alternativ kann ich zum Raspberry Pi den Asus Tinker empfehlen, der hat 8 Kerne, USB3 und doppelt so viel RAM, ist aber ansonsten direkt austauschkompatibel.
Ärks, da hab ich was verwechselt.
1.) Der Asus Tinker ist direkt austauschkompatibel, hat aber auch nur 2 GB RAM und nur USB 2, hat aber mehr "wumms".
2.) USB3 und 8 Kerne hat der Odroid XU4, das Ding hat einen Höllenwumms!
 

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