Hier spreche ich ein, oder mein Studio

GO TO ADMIN PANEL > ADD-ONS AND INSTALL ABSTRACT SIDEBAR TO SEE FORUMS AND SIDEBAR

Achim

Joachim Klotz
Sprechprobe
Link
Bis jetzt habe ich ausgekleidete Kartons, oder eine ausgekleidete Kommode gehabt in der mein Mikrofon stand und ich eingesprochen habe. Im Moment habe ich nichts festes und muss immer wenn ich was spreche alles neu aufbauen. Das wiederum bedeutet, dass ich nie 100% gleiche Voraussetzungen habe.

Ich spiele mit dem Gedanken eine Ecke in meinem Keller umzufunktionieren. Einen Bereich mit Leichtbauwänden abteilen und dann ordentlich dämmen. Das ist im Moment alles noch ein Gedanken- und Rechenspiel. Die Frage ist dann auch, in welcher Größe ich das baue...und...und...und.

Wenn das dann fertig ist, mache ich da mit meinem geliebten H2 weiter, oder ist dann mal was anderes fällig?

Fragen über Fragen....
 

Sound Spell

Super-Hoertalker
Sprechprobe
Link
Hi,

hier mal ein paar Aufnahmen meiner derzeitigen "Wirkungsstätte":

Eine selbst gebastelte Hängekabine. Die räumlichen Möglichkeiten ein ganzes Zimmer oder einen Zimmerteil weiter um zu funktionieren habe ich derzeit leider nicht:

Hier die Konstruktion ohne Vorhänge:

9069


Einmal das innere ohne Vorhänge:

9070


Mit Vorhängen:

9071


Und last but not least, das innere wenn tatsächlich aufgenommen wird:

9072


Nun ergeben sich dabei noch folgende Probleme:

1. Der Ton ist, wenn ich laut spreche oder gar brülle, noch immer zu hallig. Da ich an den Seiten, neben mir und über mir entsprechend dämpfende Materialien benutze heißt das vermutlich das hinter mir noch zu viel Schall mit reinkommt. Angemerkt sei hierbei das es sich bei dem Vorhang Stoff um ganz gewöhnliches Material aus dem Aldi handelt das ich zum experimentieren mal mitgenommen habe. Ich weiß nicht ob spezieller Bühnen Vorhang Stoff in mehreren Lagen da helfen würde (geschweige denn ob die Konstruktion das überhaupt mitmachen würde, wiegt ja doch etwas) oder ob ich eine modulare Wand einsetzen sollte, quasi hinter mir dicht machen wenn ich aufnehme. Was wäre da zu empfehlen? Wenn eine selbst gebaute Absorber Wand die bessere Lösung wäre, hat jemand eine gute Vorlage?

2. Wie man auf dem dritten Foto unschwer erkennt hab ich nen Holzboden im Aufnahmebereich der noch dazu ziemlich knarzt. Was wären eure Vorschläge wie man am besten ab dämpfen kann? Extra dicker Teppich, gibt es spezielle Bodenplatten oder ähnliches?

3. Durch das Fenster kommen jede Menge Stör Geräusche rein (das nebenan gebaut wird macht es nicht besser.) Jetzt habe ich bei Amazon Absorpic Akustibilder gesehen und wollte fragen ob irgendein User hier Erfahrung mit diesen Dingern hat, bzw. ob es sich lohnt diese am Fenster an zu bringen. Für Alternativen bin ich natürlich auch offen.

Vielen Dank schon mal im Voraus! :D
 

Luna Tick

Multiple Choice :-)
Sprechprobe
Link
ZU 3: Das einzige, das ich bei meinem Mann gelernt habe, kann ich dir schon mal weiter geben: Tiefe Töne kannst du so gut wie nicht von draußen abdämmen - egal was du nimmst.

Die Experten können dir sicherlich mehr sagen.
 

wer.n wilke

wer.n the voice
Sprechprobe
Link
Genjahl! Mit Regalleiter an die Wand geschraubt.

  1. Nur, wie ich seh - nicht ganz konsequent zu Ende gedacht - bzw. gebaut. Rechts und links, aber auch vorn, also an der Wand, klaffen noch große SchallLöcher. Gerade auf Höhe Deines Mikrophons, bzw. Deines Sprechorgans. Und so kann sich der Schall nach vorn und zu den Seiten, auch nach hinten ungehindert ausbreiten und als Reflektion zurück aufs Mikro hallen. Und da seh ich rechts noch Dein Fenster: dass wirkt akustisch wie ein Spiegel. Gegen Außenlärm hilft allerdings auch kein Akustikbild. (S.U.) Aus welchem Material sind die Seitenteile? Und: wie groß ist der Raum und: was steht drin? - evtl. leere Wände mit Akustikelementen dämpfen. Z.B. 6 cm Noppenschaum oder Pyramide oder am besten: Glattschaum. 1 x 2 m. Gibbs in (fast) allen Farben.
  2. Würde ich die Seitenwände etwas öffnen, so, dass sie nicht parallel zu einander stehn - wg. "stehender Wellen" oder Kisteneffekt. Und, wenns geht, weiter nach unten ziehen. Ist n Bisschen tricky - ja ... Absorberstellwände? - auch gut.
  3. Aldistoff -?- die Schall dämmende Wirkung hängt im Wesentlichen von der Dichte des Stoffes ab. Bühnen-Molton (300 g/m²) und vorhangmäßig gefaltet - ist so teuer auch nicht. Ideal wäre natürlich. den mit einer Vorhangschiene an der Decke zu befestigen. Vor allem hinter Deinem Aufnahmeplatz. Das dämpfte auch die Deckenreflektionen! Und wenn Du den noch an den Seiten laufen lässt - pefekt - oder fast perfekt. Musst du gucken --- äh - hören. Auf jeden Fall: fetten Vorhang vors Fenster!
  4. Fußboden - ? - fetter Teppichboden - mit gummiertem Unterbau. Am besten, den ganzen Raum auslegen. Und/oder : Bitumenpappe - zumindest da, wo's knarrt.
  5. Gegen Baulärm wäre allerdings nur Desone o.ä. gewappnet. Aber die ist nicht nur etwas teurer - die wiegt auch mächtig.
Hoffe, Dir 'n bisschen weiter geholfen zu haben und nu: viel Spaß beim Bau und nat. frohes Sprechen wünsch ich ...

:cool:
 
Zuletzt bearbeitet:

About

Werde Teil einer freien Hörspielproduktion. Egal, ob Sprecher, Autor, Cutter, ob Einsteiger oder Profi - hier, kann jeder mitmachen oder sein eigenes Projekt starten.

Support

Die Onlineprojekte Hoerspielprojekt.de und Hoertalk.de können mit einer freiwilligen Spende unterstützt werden, dies hilft anfallende Kosten zu decken und die Projekte am Leben zu erhalten. Hier unterstützen

Social Media

Facebook Twitter Youtube
Oben