Terotox

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Hallü allerseits,

Mich plagt eine Frage… und technisch bin ich zu wenig versiert, als das ich hier eine fundierte Antwort finden könnte.

Ich habe erst diese Woche das Material für mein Booth bestellt. Aufstellort wird der Keller. Derzeit nehme ich vom Molton-verhangenen Büro aus auf.

Ein ständiges Interface/Mikro ab und aufbauen halte ich nicht für sinnvoll, je nachdem wo ich es gerade brauche (nennt es faul…).

Nun ist für mich die Frage:
Selbes Set (NT1-a und SSL2+) nochmal kaufen um das selbe Setup zu haben, oder macht ein zweites (anderes) Mikro (und Interface) mehr Sinn?

Meine Überlegungen waren schon in Richtung Aufnahmeart (Niere etc) glaube aber dass ich mit dem NT1-a recht solide im Mittelfeld liege bevor die Kosten exorbitant steigen.
Hat es für einen Sprecher überhaupt Sinn, ein anderes Aufnahmeequip einzusetzen, nur um dann ggf. Sogar anders zu klingen?

Wie sieht das bei den Langzeit-Sprechern hier aus? Habt ihr mehr Equip?
Warum?
Was wären eure Überlegungen dazu…

Danke schon mal:)

Pasi
 

Telliminator

Sample-Collector
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Wenn Du mit der Booth einen professionelleren anderen Klang haben möchtest könntest Du in der Kabine im Keller ein anderes Mikrofon-Setup verwenden. Vielleicht ein hochwertigeres Mikrofon als das NT1-A - Nur welches? Da streiten sich die Geister. Natürlich klingt das in der Booth anders als in deiner bisherigen Aufnahme-Umgebung. (Auch das NT1a, klingt etwas anders)

Wenn Du Geld sparen willst, bau es immer um wenn du es im Keller brauchst. Wenn es ein zweites Set-Up sein soll, geh nach Deinem Budget - es sollte mindestens - (meiner Meinung nach) - auch ein NT1A sein. Besorge Dir einen guten Ständer sofern in der Booth keine Vorrichtung für das Mikrofon ist. Ein Notenständer oder eine kleine Ablage für Tablet in der Booth kann hilfreich sein, damit idie Hände frei bleiben und Du nicht die ganze Zeit das Script festhalten musst. (Es sei denn du kannst deinen Text eh schon auswendig).

Wie weit ist denn die Strecke "keller" bis zum Rechner wo aufgenommen wird? Ist das Büro da in der Nähe? Sonst müsstes Du Dir noch was überlegen wegen der Kabellänge... Zweites Interface - würde dann eins nehmen an dem ich alle Mikros anschließen kann, damit nicht umgestöpselt werden braucht.

Frage mich aber nicht was Du nehmen sollst.
 

soundjob

HÖRSPIEL MUSIK AUDIO
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Moin Pasi,
wenn du dein Equipment nicht auf permanente Wanderschaft mitnehmen möchtest- wenn du an zwei Plätzen werkeln möchtest, ist natürlich verständlich.

Die erste Frage die sich mir allerdings stellen würde, wäre:
"Wo ist denn der Hauptarbeitsplatz und brauche ich dann am sekundären Platz ein "exorbitantes Equipment ?"
Wenn mein primärer Arbeitsplatz nun die Booth im Keller ist und ich dort Sprecherjobs mache... brauche ich denn dann oben im "Molton-Büro" eigentlich wirklich noch was "gutes", weil ich da dann z.B. "was" mache ? 🤔
Zocken ? Voice-Chatten ?... oder dergleichen Dinge, wo vlt. nicht auch ein simples USB-Mik reicht ?
Aber das war nur so ein Gedanke am Rande.

Auf deine eigentliche Frage ob nun ein selbes/anders Set:
Ein anderes Set wird mehr oder weniger stark in Nuancen anders klingen.
Problem würde sein, wenn du im Büro und Keller ein grundsätzlich anderes Set hast- und dann mal aber eben im Büro nur schnell was mit einem anderen Mik ergänzen möchtest, was du im Keller während einer Aufnahme vergessen hast (und nicht extra noch einmal runterlatschen möchtest), dann wird man definitiv einen unterschiedlichen Sound hören.
Denn es ist ja nicht nur ein Mik- sondern auch vor allem eine Akustikfrage... selbst wenn du das gleiche Set im Keller verwendest, hast du dort mit der Booth aber ggfls. eine andere Akustik als im Büro.

Verschiedene Miks ?
Es ist für Sprecher mitunter sinnvoll, verschiedene Mikrofone zu verwenden, denn (bautypisch) verschiede Mikrofone, bringen (bewusst) andere Nuancen (Färbungen) in die Stimme.
Ein SM7 klingt nunmal anders als ein Neumannsches 103, bzw. ein dynamisches Mik anders als ein Kondensator.
Nahbesprechungseffekt, Volumen, künstliche Verfärbung... vor allem bei Sänger/innen wird das ganz bewusst eingesetzt, weil ein Song z.B. von der Stimme mehr Intimität braucht und vom klassischen Studiokondensator z.B. auf ein Bändchen gewechselt wird- und so kann das auch bei Sprechenden eine ganz bewusste Entscheidung sein, explizite Mikrofone für ein unterschiedliches Timbre zu verwenden.
So kann eine helle, eher dünne Stimme, durch ein anderes Mik plötzlich dunkler und voller klingen.
Auch die Ausrichtung eines Miks auf z.B. Mund, Kehlkopf oder Brustkorb, bringt schon etwaige Unterschiede.

Im Kern der Sache geht es dir aber darum, denke ich, dass du eben nicht mit deienm Equip auf Wanderschaft gehen willst- und da wäre ich wieder bei der Kernfrage: Wo brauche ich eigentlich was wirklich ? 😁

LG
Markus
 
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