Sehr sehr viel richtiges und wichtiges wurde hier ja schon gesagt 
Ich kann dir gem. deinen Eingangsfragen einen kleinen Blick hinter meine Kulissen gewähren:

Wenn du deine Lautsprecher jedoch sehr gut kennst (bedeutet auch um ihre "Fehler" in einem kaschierenden Frequenzbild zu wissen), ist es im Grunde (fast) wurscht, worauf du abmischst. Kennst du deine darauf klingenden Referenzen gut, kannst du deine Box/Raumakustik/Ohr ggfls. mit Hilfe eines PreEQ auch daraufhin einstellen.
Ich benutze die PC-Speaker alleine schon aus dem Grund als Referenz, weil ca. 98,4xy,8% der Hörer mit ihren Endgeräten nicht mit einem klinisch linearen System in einer dazu akustisch perfekten Umgebung gegenhören, bzw. heutzutage die wenigsten wahrscheinlich überhaupt noch HiFi-Boxen in ihren Zimmern stehen haben... und/oder zumeist dann nur während einer anderen Hauptbeschäftigung und Gefummel nur "nebenbei" hinhören.
EarButts, HiFi-Kopfhörer, JBL-Box, ggfls. Autoradio etc... klingt der Mix schlussendlich auf PC-Speakern gut, klingt es i.d.R. auch auf diesen Endgeräten fein... wenn vlt. auch nicht ganz ehrlich... aber eine HiFi-Mischung für HiFi-Endgeräte ist ja alles andere als verkehrt.
Ältere Semester kennen natürlich noch die Vergleiche zwischen zigtausende DM kostende Studiosysteme vs. 10 DM billige Küchenradio-Abhöre
Manche finden das ganz toll wie "hilfreich"... ich finde derlei Sims allerdings noch schwerer einschätzbar bis insbesondere dann äußerst sinnlos, gerade wenn man im Mix durch seine Abhöre Zuhause insoweit mit Abstimmungsproblemen und Beurteilungen zu kämpfen hat, wenn man die Monitore nicht kennt und daher eine Sim zu einem Ergebnis führen kann, welches im Frequenzbild und Feldtest noch unehrlicher und undifferenzierter ist.
Meine ganz persönliche Meinung (und Erfahrung): Man sollte sich besser mit seiner Abhöre durch Referenzklänge vor Ort sehr vertraut machen, als mit Sims.
Studiomonitor vs. alles andere, was Klang ausgibt.
Ja, ein linearer Studiomonitor ist im Profistudio unverzichtbar. Dynamikkontrolle, Frequenzbild, Verzerrungen etc... hier ist der Studiomonitor einfach schonungslos ehrlich und gibt dir nichts nichts vor, was im Sound auch nicht da ist.
Aber... das funktioniert wiederum auch nur insoweit schonungslos ehrlich in einer akustisch optimierten Umgebung, da ansonsten eine nicht optimierte Raumakustik wiederum alles mögliche einfärbt.
Und dennoch lösen auch die besten Adams und Neumänner nicht das grundlegende "Problem" von Lautstärkeabstimmungen... das ist und bleibt ein ewiges Spiel von Referenz&Gegenhören.... ganz klassisch:
LUFS
Wenn man nicht kommerziell im Broadcast zu tun hat (bedeutet allerstrengste Vorgaben und Einhaltungen gemäß Targets der Industrie und Ländernomen), dann versteift euch nicht so sehr auf diese "Empfehlungen", die ohnehin nur sehr schwer mit spezifischer Software und erfahrenen Toningis gehalten werden können.
Wenn du jedesmal vorläufig 800 Euro für die Dolby-Zertifizierung einer z.B. Leq82-Abnahme zahlen musst, ja, dann halte dich sehr streng an LUFS und Targets... oder dein Kunde und du sind alsbald pleite.
Aber für den normalen "Heimgebrauch" ist es wie mit der Mär von Kanonen und Spatzen
Ich kann dir gem. deinen Eingangsfragen einen kleinen Blick hinter meine Kulissen gewähren:
Wie regelt ihr das bei euren Produktionen, damit in der Endabfertigung auch wirklich alles stimmig klingt?
Im Gegensatz zur Musike, die hauptsächlich über meine Nearfields angefertigt werden, finden jedoch (fast) alle meine Hörspielmischungen, in Referenz über popelige Logitech PC-Speaker (+Woofer) statt, die- keine Ahnung, glaube annodazumal auch nur `n Fuffi gekostet haben.Liegt mit großer Sicherheit nicht auch zuletzt an meinen poppeligen Saturn-Lautsprechern (CREATIVE mit Subwoofer für schlappe 30 €)
Ganz genau.Wenn Du deine Saturn-Lautsprecher lange und gut kennst, sind die auch ein guter Start - aber vermutlich sagen Sie die nicht so sehr die Wahrheit.
Wenn du deine Lautsprecher jedoch sehr gut kennst (bedeutet auch um ihre "Fehler" in einem kaschierenden Frequenzbild zu wissen), ist es im Grunde (fast) wurscht, worauf du abmischst. Kennst du deine darauf klingenden Referenzen gut, kannst du deine Box/Raumakustik/Ohr ggfls. mit Hilfe eines PreEQ auch daraufhin einstellen.
Ich benutze die PC-Speaker alleine schon aus dem Grund als Referenz, weil ca. 98,4xy,8% der Hörer mit ihren Endgeräten nicht mit einem klinisch linearen System in einer dazu akustisch perfekten Umgebung gegenhören, bzw. heutzutage die wenigsten wahrscheinlich überhaupt noch HiFi-Boxen in ihren Zimmern stehen haben... und/oder zumeist dann nur während einer anderen Hauptbeschäftigung und Gefummel nur "nebenbei" hinhören.
EarButts, HiFi-Kopfhörer, JBL-Box, ggfls. Autoradio etc... klingt der Mix schlussendlich auf PC-Speakern gut, klingt es i.d.R. auch auf diesen Endgeräten fein... wenn vlt. auch nicht ganz ehrlich... aber eine HiFi-Mischung für HiFi-Endgeräte ist ja alles andere als verkehrt.
Ältere Semester kennen natürlich noch die Vergleiche zwischen zigtausende DM kostende Studiosysteme vs. 10 DM billige Küchenradio-Abhöre
Ich hatte `ne sehr kurze Zeit lang Abbey Studio 3 mit NX-Headtracking für die Kopfhörerarbeit verwendet.Welche Plugins für Cubase/diverse DAWs nutzt ihr, um z.B. Lautsprecher/Smartphone/etc. zu simulieren?
Manche finden das ganz toll wie "hilfreich"... ich finde derlei Sims allerdings noch schwerer einschätzbar bis insbesondere dann äußerst sinnlos, gerade wenn man im Mix durch seine Abhöre Zuhause insoweit mit Abstimmungsproblemen und Beurteilungen zu kämpfen hat, wenn man die Monitore nicht kennt und daher eine Sim zu einem Ergebnis führen kann, welches im Frequenzbild und Feldtest noch unehrlicher und undifferenzierter ist.
Meine ganz persönliche Meinung (und Erfahrung): Man sollte sich besser mit seiner Abhöre durch Referenzklänge vor Ort sehr vertraut machen, als mit Sims.
Studiomonitor vs. alles andere, was Klang ausgibt.
Ja, ein linearer Studiomonitor ist im Profistudio unverzichtbar. Dynamikkontrolle, Frequenzbild, Verzerrungen etc... hier ist der Studiomonitor einfach schonungslos ehrlich und gibt dir nichts nichts vor, was im Sound auch nicht da ist.
Aber... das funktioniert wiederum auch nur insoweit schonungslos ehrlich in einer akustisch optimierten Umgebung, da ansonsten eine nicht optimierte Raumakustik wiederum alles mögliche einfärbt.
Und dennoch lösen auch die besten Adams und Neumänner nicht das grundlegende "Problem" von Lautstärkeabstimmungen... das ist und bleibt ein ewiges Spiel von Referenz&Gegenhören.... ganz klassisch:
Versuche auch A/B-Vergleiche. Nimm ein anderes Hörspiel/Musik auf eine extra Spur(en) als Referenz. Passe die Lautstärke passend an (selbe LUFS!). Dann Mute abwechselnd deine Spur oder die Referenz um Unterschiede zu entdecken.
LUFS
Wenn man nicht kommerziell im Broadcast zu tun hat (bedeutet allerstrengste Vorgaben und Einhaltungen gemäß Targets der Industrie und Ländernomen), dann versteift euch nicht so sehr auf diese "Empfehlungen", die ohnehin nur sehr schwer mit spezifischer Software und erfahrenen Toningis gehalten werden können.
Wenn du jedesmal vorläufig 800 Euro für die Dolby-Zertifizierung einer z.B. Leq82-Abnahme zahlen musst, ja, dann halte dich sehr streng an LUFS und Targets... oder dein Kunde und du sind alsbald pleite.
Aber für den normalen "Heimgebrauch" ist es wie mit der Mär von Kanonen und Spatzen

