KomA

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Paul

Wertentwender
Sprechprobe
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https://www.hoer-talk.de/upload/up/KomA_Vorschaucover-1264720420.jpg


Philipp ist einer von Millionen Menschen auf der Welt und unterscheidet sich
nicht wirklich vom Rest. Sein Leben sowie sein Charakter zeichnen sich
duch Gewöhnlichkeit und auffällige Unauffälligkeit aus. Bis zu jenem Tag...
bis zu jenem Ereignis...


Die Sprecher und ihre Rollen waren:
Tobias Diakow - Philipp
Joachim Klotz - Dr. Welker
Robert Kerick - Manuel
Max Gorsky - Dennis
Labinnah Ibanez - Lara
Marianne Häberli - Haushälterin Adelheid
Andreas Hegewald - Barkeeper
Paul Burghardt – Arzthelfer Nils
Stefanie Puke - Friseurin Brigitte
Erik Albrodt - Herr Meier
Sabine Graf - Reporterin Maria Senn
Sandra Engel - Schwester Jana

In weiteren Rollen:
Daniel Grimm, Tabitha Hammer, Frauke Hemmelmann, Sebastian Bäcker

Lektorat: Marie-Christin Natusch
Illustration: Wolram Damerius
(www.wolframdamerius.de)
Skript, Schnitt & Regie: Paul Burghardt

Musik: Kevin MacLoad
(http://www.incompetech.com)
unter Verwendung der CC-Lizenz 3.0
(www.creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0)


Ein besonderer Dank geht an:

Michael Gerdes, Falko Diekmann, Jörg T. Buchmüller und Matthias Bleibohm


 

Swetty8

Foren-seelen
AW: KomA

Tja Schnaps ich habe gejammert warum man nicht so schreibt wen man Hörspiel gemacht hat ,und jetzt habe ich bei dir noch gar nicht geschrieben.

Mir hat Hörspiel sehr gut gefallen es ist etwas hart Thema ich glaub so was haben wir hier noch nicht.

das Hörspiel gibt ein zum nach denken,und daß kann man Glaub ich nicht einfach so neben her hören.

Die Story ist sehr gut Geschrieben .

Ich finde vor allem sehr gut gemacht das der Junge die Geschicht erzählt.


Die Sprecher fand ich alle super und Toti hat sehr gut gespielt. Einfach Klasse.

Musik Klasse und Atom sehr gut.

Ich finde für das Du daß das erst mal gemacht hast ,hast du das Top gemacht hast du grosse Respekt vor mir.:)

Und ich bin sehr gespannt was wir noch von dir zu hören bekommen.Hoffe es kommt noch was.

Hut ab von mir hast 10 mal Daumen Hoch.


Und danke schön das ich die Adelheit sein durfte .:)
 
Zuletzt bearbeitet:

Starlight

Schreibe Phantasie...
AW: KomA

Mir hat das Hörspiel auch wahnsinnig gut gefallen. Vor allem wegen dem sehr harten und doch übelst realistischen Thema. Das haben wirklich ALLE Beteiligten super gemacht...
 

ScarHunter

Veit Schneider
AW: KomA

Hat mir sehr gut gefallen....Daumen nach oben und ich hoffe wir hören noch einige solcher Werke..;)

Gruß
ScarHunter
 

Thuda Dragon

Admin in Pension
Teammitglied
AW: KomA

Vorurteile. Wohl kaum ein Wort beschreibt treffender mit welcher Zielstrebigkeit die Presse gerne bei den grauenvollen Amokläufen der letzten Jahre umgeht. Statt die gesellschaftskritischen Probleme unserer heutigen Zeit zu thematisieren werden Killerspiele und andere leicht gefundene Sündenböcke zum Schuldigen degradiert. Die ohne Zweifel schrecklichen Vorfälle, die jedem von uns bekannt sein dürften, werden gerade durch ihre unerwartete Grausamkeit und Brutalität zum Quotenbringer degradiert, in dem das Schicksal des Täters und die tatsächlichen Hintergründe eines Amoklaufes weniger von Interesse sind. Aber es gibt Ausnahmen. Berichte die einen nachdenklich stimmen, die keine Tatsachen verdrehen und neben den Opfern auch nicht die Frage vernachlässigen: wie kann so etwas eigentlich passieren? Warum passiert es immer öfter? Und was verursacht junge Menschen dazu so einen Hass zu entwickeln und andere Menschen und sich selbst zu töten? "KomA" liefert keine Antworten auf diese Fragen. Und das Hörspiel ist trotz seines schockierenden Endes noch lange nicht so schockierend und brutal wie die Bilder der Realität und frei von Klischees. Aber es ist dennoch mutig und behandelt dieses brisante Thema mit Respekt und der notwendigen Ernsthaftigkeit. Es verurteilt nicht und präsentiert uns nicht die Antwort auf unser fassungsloses Entsetzen eines Amoklaufes. Und genau das macht dieses Hörspiel für mich zu einem ganz besonderen Projekt, welches hier das Licht der Hörspielwelt erblicken konnte. Es gehört Mut dazu sich an dieses Thema in Form eines Hörspiels zu wagen. Aber es gehört auch eine Menge Feingefühl und Respekt dazu um es richtig zu machen. Und das ist mit "KomA" meiner persönlichen Meinung nach zum größten Teil gelungen. Vielleicht hätte man an der einen oder anderen Stelle ein wenig aus dem sterotypen Bild ausbrechen können, welches uns mit Philipp präsentiert wird. Aber auf der anderen Seite entspricht doch genau dieses Bild der Realität und ist nur eines von vielen Beispielen wie viel Druck und Leid ein junger Mensch ertragen kann ehe sich seine Gefühle verselbstständigen und den Verstand aussetzen lassen. Und vielleicht wird der eine oder andere Hörer für einen Moment gedacht haben "Erschiess das Schwein!" - und sich vor sich selbst erschrocken haben. Mich hat es sehr nachdenklich gemacht und ich kann in diesem Zusammenhang kaum sagen das ich dieses Hörspiel "super" fand.

Als Sprecher hätte man meiner Meinung nach kaum einen besseren als Tobias für die Rolle Philipps finden können. Und selbst ihm verlangt die Rolle einiges an Emotionen ab, die er aber glaubwürdig vermittelt und dabei nie aufgesetzt oder unnatürlich wirkt. Alle anderen Sprecher passen sehr gut auf ihre Rollen, aber ein paar Highlights möchte ich auf jeden Fall noch anmerken. Bei Achim finde ich es toll wie er sich entwickelt und an sich gearbeitet hat, er ist nicht mehr so "nah am Blatt" und klingt viel spielfreudiger als früher. Labinnah hat mich als Lara sehr überrascht, eine tolle Steigerung zu ihren ersten Aufnahmen bei uns. Stefanie fand ich als Friseurin einfach klischeemäßig köstlich. Ich finde solche extremen Rollen liegen ihr voll, bereits bei Eins/Null fand ich sie als Putzfrau total witzig. Und sie schafft es einen der wenigen humorvollen Momente des Hörspiels auszufüllen und es dabei nicht zu übertreiben. Und auch Swetty hat sich deutlich gesteigert! Und Sabine präsentiert sich hier mal von einer ganz anderen Seite als Schlagzeilen-suchende und eiskalte Reporterin. Vom Skript her vielleicht einen Tick zu viel Klischee - aber vielleicht gerade dadurch ein gutes Abziehbild.

Vom Schnitt her eine solide und absolut überzeugende Premiere. Die Musik fügt sich meistens sehr gut in die Kulissen ein und wurde mit viel Liebe zum Detail ausgesucht. Bei den Sounds hätte man noch ein wenig mehr Details einbringen können, manchmal fehlte mir etwas Bewegung bei den Personen. Hier ein paar Schritte, hier ein wenig raschelnder Stoff, hier ein wenig mehr Raumklang. Aber das alles sind Feinheiten und Meckern auf hohem Niveu, denn auch Schnaps erster Cut reiht sich sehr gut in die ebenso überzeugenden Premieren der letzten Wochen ein. Und das hat mich absolut positiv überrascht, zumal dieses Hörspiel schon recht anspruchsvolle Kulissen und Szenen hat.

Zu guter Letzt noch mal ein Lob für das Cover, auch wenn es hier schon viel länger bekannt war. Die dunkle und melancholische Stimmung des Hörspiels spiegelt sich zu 100% in diesem Titelbild wieder. Die Idee des Wortspiels aus "KomA" und "Amok" finde ich sehr gut, obwohl es für mich inhaltlich nicht absolut passte. Mir gefällt auch das Philipp auf dem Bild kein erkennbares Gesicht hat sowie seine Körperhaltung. Alles wirkt sehr bedrückend und traurig - und dennoch schwingt darin eine unheilvolle Befürchtung und Bedrohlichkeit.

"KomA" ist also fertig und präsentiert sich als gesellschaftskritisches und ohne Zweifel polarisierendes Hörspiel, das nicht frei von Klischees und kleinen Mängeln ist, aber in seiner Quintessenz zum Nachdenken anregt und zu berühren weiß. Und wie war das noch mit den Vorurteilen?
 

P.S.

Stefanie Puke, HörSpieler
AW: KomA

Mir hat das Hörspiel (und natürlich das Rudelhören) sehr viel Spaß gemacht. Das ist wieder mal ein Hörspiel, wo ich froh bin, nicht das ganze Script gelesen zu haben. Mit so einem Ende hätte ich nie gerechnet. Einfach klasse, ist total super geworden. Auch die Stimmen und Geräusche passten einfach. Ein super Einstieg und ich hoffe, wir bekommen noch mehr Werke von dir, Schanappes.l

@Thuda: wow, vielen lieben Dank, da werd ich ja ganz :eek:.
 

Jeln Pueskas

Michael Gerdes
Teammitglied
AW: KomA

Ich kann mich der Kritik von Thuda nur anschließen. Bis auf ein kleines, gar winziges Detail: Das Hörspiel heißt "KomA" nicht "Amok" :D


Sorry. Den konnte ich mir jetzt nicht verkneifen.

Ich habe bislang nur die Regieraumfassung angehört und war sehr überrascht, wie Schnaps den Spannungsbogen aber vor allem die Geschichte sehr hervorragend ausgearbeitet hat. Dadurch fiel es leichter, in die Person Phillip hineinzublicken. Dass allein er die Geschichte aus seiner Perspektive schilderte und alle anderen ohne Erzähler durch die Szenen agierten, ließen für mich auch einen Kontrast entstehen, der das Umfeld um Phllip als kalt und unnahbar und seine eigene Person als emotional erscheinen lässt.

Ich bin nicht immer Freund eines fehlenden Erzählers und auch an einigen Stellen wäre es gut gewesen, die Umgebung nicht durch die Rollen beschreiben zu lassen. Im Nachhinein hätte ein Erzähler diesen Kontrast nicht möglich gemacht.
Mit dem Ende war ich persönlich jetzt nicht ganz zufrieden. Ob es daran lag, dass das Thema Killerspiele wieder aufgenommen wurde, weiß ich jetzt nicht. Ich hätte es bei dem Ende belassen und die Bänder höchstens vielleicht verkaufen lassen, ohne den Hörer zu erklären, wie sie benutzt werden... Aber gut. Das ist Geschmackssache :D

Die Sprecher haben mir durch die Bank sehr gut gefallen. Tobi hat in seiner Rolle sehr geglänzt. Obwohl ich mir einen etwas anderen Sprachstil gewünscht hätte, wenn er nicht aus dem Off sprach. Abgesehen davon ist der Gefühlsausbruch dafür sehr lebhaft und sehr hautnah.

Phollux und Mond waren ebenfalls als Gegenpart hervorragend. Labinnah hat ihre Rolle solide herübergebracht, mir fehlte allerdings hier und da noch ein wenig mehr Emotion. Alle anderen Sprecher waren ebenfalls toll.

Bis dann.
 
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Pandialo

P. Zweimann / Paul Conrad
Sprechprobe
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AW: KomA

Ich hab's mir gestern auch angehört und war ganz angetan. Die Story ist wunderbar gesponnen, der Spannungsbogen schön rund, obgleich natürlich klar ist, was unweigerlich passieren muss. Die Erzählperspektive ist schön gelöst.
Die Umsetzung schmeichelt den Ohren, das einzig auffällige waren die schnellen Schritte in einer Szene (die mit den grünen Haaren), die waren nicht so gut ausgesucht und gesetzt hatte ich das Gefühl, aber das war auch das einzige. Musik und Atmo ebenfalls top.
Das einzige, was mich gewundert hat, war der Handlungsstrang mit der Presse. Der hätte entweder rausgeschmissen oder ausgebaut werden müssen, die Thematik nur anzustreifen hat irgendwie nicht gereicht.
Ansonsten kann ich nur vieles von Thuda wiederholen (hab ich wahrscheinlich auch;)) und dem Hörspiel die absolute Hörempfehlung bescheinigen. :D
 

christina.d

Super-Hoertalker
AW: KomA

Dann versuche ich mich jetzt also auch einmal mit einem Feedback, nachdem ich das Hörspiel heute noch einmal in Ruhe gehört habe.

Das erste, was mir von diesem Hörspiel untergekommen ist, war das Cover. Es ist richtig gut gelungen! Puristisch, in der Farbgebung dem ernsten, beklemmenden Thema entsprechend. Super auch das leicht schräg profilierte Gesicht der abgewendet stehenden Person, das verschwommen dargestellt ist und das das Gefühl von Außenseitertum unterstützt.
Der Titel ist prägnant und doch ins Bild sich einfügend untergebracht. Ein Cover, das die Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Beim Hörspiel möchte ich als erstes die Musik erwähnen. Sie ist gut ausgewählt und in der Lautstärke passend eingesetzt, nicht Zuviel und nicht Zuwenig.
Die Story ist ebenfalls gut gelungen. Die Zusammenhänge werden gut deutlich, der Wechsel zwischen Rahmenhandlung und eigentlicher Geschichte macht das Ganze interessant.
Die Dialoge klingen meistens lebensnah in ihrem Wortlaut, als Sprecherin hat mir besonders Lara gut gefallen, die ihre Parts sehr lebendig rüberbringt.
Dr. Welkers Part klingt zu Beginn noch etwas abgelesen, verbessert sich aber im Laufe des Stückes. Hier würde ich mir als Hörerin einen noch etwas freieren Vortrag wünschen.
Auch der Wortlaut seiner Äußerungen klingt zum Teil ein wenig kryptisch: „…dass er eigentlich nicht mehr leben will, es aber muss…?“ Das sind aber Kleinigkeiten, die den Fluss des Hörspiels nicht weiter stören.
Eine Sache ist mir noch positiv aufgefallen: in den Szenen, in denen eine Begegnung zwischen Phillipp und seinen Widersachern stattfindet, sind keine bis wenig Hintergrundgeräusche eingesetzt worden. Genau das intensiviert diese Begegnungen und vermittelt das Gefühl des Alleingelassenseins von Phillipp. – Die Kunst des Weglassens.
Den Handlungsstrang mit der Presse empfinde ich nicht als störend. Ein kleiner Seitenhieb, eine Pointe, etwas stigmatisierend, aber warum nicht? Könnte man in einer längeren Fassung weiter ausbauen, oder eben auch ganz weglassen.
Insgesamt eine sehr gelungene, runde Sache.
 

Paul

Wertentwender
Sprechprobe
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AW: KomA

Danke für die lieben Worte! :)
Hier habe ich eine externe Rezension zu KomA gefunden: Klick
 
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