• Ypern

Sprechprobe Jasmine

Jasmine

Member
Sprechprobe
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Hallo liebe Leute,

nun wage ich es auch endlich, und lade euch hier einige Sprechproben von mir hoch. :)
Feedback ist natürlich erwünscht!


Erzählerin (aus dem Shorty "Lilien" von @Deunan):
 


Emotionen:

Skeptisch (aus "Der Tag des Adlers" von @Eldar Elrador):
 

Verachtung:
 

Weinende/wütende kleine Elfe (aus @Ani s Shorty "Einhornzauber"):
 

Vorwurfsvoll/Wütend:
 

Ungläubig/Überrascht:
 


Liebe Grüße und danke im Voraus schon mal an die Fledermausohren,

Jasmine
 
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PeBu34

Der Forumsperfektionist
Hallo @Jasmine,

zu deiner Technik kann ich nichts sagen, aber deine Stimme und dein Spiel gefallen mir sehr gut! :) Bei "Rache" könntest du, mit einem härterern Text noch mehr aus dir heraus gehen, aber die Entschlossenheit etwas gegen diesen Feind zu tun, hast du gut herausgearbeitet! :)

Liebe Grüße von
Peter :)
 

Jasmine

Member
Sprechprobe
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Hallo @PeBu34 ,

vielen Dank für dein freundliches Feedback!
Vielleicht liegt das daran, dass der Begriff von mir falsch gewählt wurde. Rache müsste sich natürlich etwas härter anhören. Ich benenne die Probe in "Verachtung" um, das passt besser 😊.
 
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Spirit328

Dem Raumhall sein Tod!
Teammitglied
Hallo @Jasmine!

Herzlich willkommen bei uns im Forum und vielen Dank für Deine Sprechprobe.
Ich hatte gerade ein Rendevous mit einem köstlichen Primitivo und meine Fähigkeit die Feinheiten für ein [intern} zu lauschen, sind ab etwa 10:00 Uhr MESZ wieder hergestellt, bis dahin wünsche ich eine gute Nacht, viel Gesundheit und süße Träume.

... alles bleibt besser und viel Spaß bei uns.
 

Spirit328

Dem Raumhall sein Tod!
Teammitglied
Hallo @Jasmine !

Also. Wieder im Besitz der vollen Leistungsfähigkeit meiner Fledermauslauscherchens.

Deine Aufnahmen sind schon mal recht ordentlich, leider aber noch nicht ganz [intern] reif. Das sind ein paar Kleinigkeiten, die noch optmiert werden müssen.

Zunächst kannst Du bitte den Pegel Deiner Sprechproben etwas erhöhen. Sie sind recht leise und könnten etwas mehr Pegel vertragen. So kann man sofort alle Nuancen und Details hören und Deine Stimme klingt gleich noch überzeugender.

Dann habe ich da noch ein bißchen Raumhall gehört. Es ist nicht schlimm, aber leider so viel, daß Du hier noch etwas nachlegen mußt.
Damit Du das Problem besser hören kannst, markier die aktuelle Position des "Gain" Reglers an Deinem Interface. Danach (!) drehst Du bitte mal auf volle Lautstärke, achte darauf, daß der Kopfhörer weit weg liegt, oder am Besten ausgesteckt ist, wegen Rückkopplung.
Dann klatscht Du möglichst laut an der Position Deines Kopfes bei Aufnahmen in die Hände. Ziel ist es einen möglichst kurzen, aber sehr lauten Klatsch zu produzieren. Den nimmst Du bitte auf. Wenn es übersteuert, ist das egal. Wir sind hinter dem Nachhall her.
Das sieht dann im Prinzip so aus:


Eventuell mußt Du in Deiner DAW (Software) ganz weit reinzommen. Dann solltest Du so etwas oder sehr ähnliches sehen.
Ideal ist es, wenn man nur den "Klatsch" sieht und sonst nichts mehr. Aber das ist den Profistudios vorbehalten. Wenn wir hier nur den Klatsch und ein oder zwei Striche danach sehen, die aber DEUTLICH weniger laut sind, dann ist das schon okay.

Dann drehst Du wieder auf "normale" Lautstärke zurück. Eventuell kannst Du auch hier schon einen kleinen Ticken lauter stellen, dann haben wir hier schon den optimalen Pegel. Dazu normal und mit gestützer Stimme sprechen. Dann so lange aufdrehen, bis die "rote Lampe" angeht. Dann ein kleines Stückchen leiser machen. Das sollte für optimalen Pegel sorgen. Nun noch im Computer in der Software (DAW) nachsehen, ob da auch noch alles "im grünen Bereich" ist und eventuell hier auch noch eine Schippe Pegel nachlegen. Ideal ist es, wenn Du hier etwa -10 dB unter dem maximalen Pegel bist. Wenn es jetzt mal etwas lauter wird, dann übersteuert es nicht sofort und das wollen wir so :)

Nun zurück zum Raumhall. Mit dieser neuen Einstellung nimmst Du Dir einfach mal eine möglichst dicke und flauschige Decke (Plymoth). Das legst Du Dir über den Kopf und über das Mikrofon, aber so, daß die Decke das Mikrofon NICHT berührt. Da sprich bitte einen kurzen Text ein und sprich betont lauter.
Jetzt solltest Du einen deutlichen Unterschied zu den bisherigen Aufnahmen hören und zwar speziell, wenn kurz nachdem Du aufgehört hast zu sprechen. Schon in kleinen Pausen zwischen zwei Passagen kann man den Unterschied hören. Im Zweifelsfall einfach hier hochladen und ich höre mir das noch mal an.

Wenn das schon besser geworden ist, dann solltest Du Dir Dein "Studio" noch mal genau ansehen. Wo sind glatte Flächen? Über Dir die Decke, der nackte Schreibtisch, der Fußboden, links und rechts von Dir alles gut gedämpft und last, but not least hinter Dir.

Schall breitet sich wie eine Kugel um Dich herum aus, mit einer starken Richtung nach vorne. Wenn vor Dir alles sehr gut gedämpft ist, dann gelangt kaum (bis fast gar kein) Schall mehr hinter Deinen Rücken. Aber das ist schwierig.

Es gibt hier einen Thread "Hier spreche ich ein ...." wo viele, viele Ideen gesammelt wurden und wo es für wirklich jedes Budget eine Lösung gibt.

Dann möchte ich Dich noch bitten mir Dein Aufnahme Equipment kurz zu beschreiben. Also Modellbezeichnung vom Mikrofon, USB Interface und Software. Wenn Du magst, freuen wir uns auch über ein paar Bilder. Dann können wir meistens sehr gut mit TIps unterstützen, wie Du die Akutstik Deines Studios optimieren kannst. Ist aber optional!


Auch wenn das für das [intern] unerheblich ist: Mir gefällt Deine Stimme, wie Du intonierst und auch an den richtigen Stellen die Pausen in der richtigen Länge machst. Das ist wirklich gut. Jetzt noch die kleinen Optimierungen und schon geht's los. :D
 
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Jasmine

Member
Sprechprobe
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Hallo @Spirit328 ,

vielen lieben Dank für diese ausführliche Antwort.

Oha :ROFLMAO:🙊, da hab ich ja erstmal was zu tun. Aber ich glaube, es hört sich wilder an, als es ist.

Die Aufnahmen stammen von verschiedenen Tagen, jedoch bei gleichbleibendem Setting (nennt man das so 😂?), bis auf Einzelheiten.
Also unter dem Wäscheständer, auf einem Teppich stehend, rundherum mit Decken gedämmt. Die reichten allerdings nicht komplett auf den Boden, ich hatte naiverweise gehofft, dass das reicht xD.

Vor mir war auf jeden Fall nicht ausreichend gedämmt, so wie ich es jetzt verstehe, ist das ja fast wichtiger als hinten?! Ich hatte teilweise auch den Laptop vor mir stehen, der käme vielleicht auch als glatte Fläche in Frage. Ansonsten noch die Bettkante unterhalb des Mikrofons (Wäscheständer steht neben dem Bett, Laptop und Mikrofon stehen in stabiler Lage auf dem Bett, darüber die Decken).

Meine Aufnahmen mache ich mit dem AKG Lyra (welches du mir empfohlen hattest, nachdem ich dich ewig ausgefragt hatte, weißt du noch? 😂) und Audacity.

Die erste Aufnahme war also auch zu leise?
Dann werde ich den Pegel nochmal ordentlich erhöhen und über Ostern alle Decken im Haus zusammentragen, die ich noch finde 😄.

Allerliebste Ostergrüße von
Jasmine
 

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