Heterotrophe

Brandywine

Falko Diekmann
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"Die junge Medizinstudentin Sofia Galow stößt bei einer Routineuntersuchung auf unerklärbare Abnormitäten. Bei ihren weiteren Nachforschungen kommt es immer wieder zu verstörenden Vorfällen.
Je näher sie dem Geheimnis kommt, desto deutlicher wird das weit mehr als nur ihr eigenes Leben auf dem Spiel steht."


Besetzung:

Marie-Christin Natusch..........Sofia Galow
Wolfram Damerius.....Dr. Werner Thomsen
Björn Korthof...................Heiko Brescher
Markus Raab.................Richard Kowalski
Silvia Schulze....................Gisela Radtke
Karsten Sommer.........................Polizist
Max Gorsky................Bedienung im Cafe
Detlef Tams.............................Erzähler
Felix Würgler...........................Sprecher

Musik:
Sascha Kubath
Song "Code of Live"
von Kubath/Natusch

zusätzlicher Song "Gli Occhi e le Mani"
von Insula Dulcamara
unter creativecommons-Lizens 3.0 (by-nc-sa)

Cover-Artwork:
Wolfram Damerius
Lektorat/Skriptkonsultant:
Tommy Waltner
Skript und Audioschnitt:
Falko Diekmann

Download
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Markus Haacke

alias Doc Markuse
AW: Heterotrophe

Ich habs noch nicht gehört, aber hier der kurze Hinweis, daß in dem Archiv unter "Cover und Label" eine versteckte Datei namens "Thumbs.db" liegt.

Vermutlich ist dies die cache-Datei für Imgae-Miniaturansichten des TotalCommander, mit dem die Bilder (vermutlich) in das Archiv kopiert worden sind.

Diese Thumbs.db Datei haben wir schon öfter in Hörspielarchiven gehabt. Die Datei kann entfernt werden, sie ist nicht nötig.

Wer die Erzeugung dieser Datei durch den TotalCommander schon beim Erzeugen des Archivs unterbinden möchte, der sollte folgendes im TotalCommander konfigurieren:

- Menüeintrag "Konfigurieren / Einstellungen" aufrufen (Konfigurationsfenster geht auf)
- Links in der Liste den Eintrag "Miniaturansichten" auswählen
- Rechts oben das Feld "Ort der Datenbank" komplett leeren
oder alternativ den Haken entfernen bei "Kopieren/Löschen von Vorschaubildern mit den Dateien"
- Auf OK klicken

Das wars.
 

Thuda Dragon

Admin in Pension
Teammitglied
AW: Heterotrophe

Mir hat das Hörspiel wirklich sehr gut gefallen. Kaum zu glauben das Brandywine hier sein erstes Hörspiel abliefert. Ständig gibt es kleine Details bei den Sounds die ich super finde, hier ein Knarren, dort ein Rascheln. Die Atmos passen immer sehr schön und viele kleine Ideen wie das Handy-Klingeln finde ich sehr gelungen. Auch in Szenen wie dem Café, in denen man im Hintergrund die eine oder andere hier bekannte Stimme hört - super!

Bei den Sprechern hat Brandy ein sehr gutes Händchen beim Casting gehabt, die Stimmen passen sehr schön auf die Rollen. Besonders gut gefielen mir dabei Sternenelfchen, die Sofia sehr überzeugend spielt. Mal sehr resolut, dann wieder zerbrechlich und verzweifelt. Auch ihre starken emotionalen Szenen gegen Ende des Hörspiels sind toll und sehr überzeugend. Der Graf hat sich super gemacht und hat mich als Dr. Thomsen überzeugt. Markus ist wunderbar böse und fies, es macht einfach Spaß ihn so richtig zu hassen. Gerade gegen Ende dreht er dann nochmals richtig auf, die Angst und seine Schmerzen gingen mir beim Hören unter die Haut. Und DJ Force dreht hier auch richtig auf und gefällt mir sehr gut. Ich habe lange niemanden mehr zu überzeugend und verzweifelt sterben gehört! :grins: Unbedingt erwähnen möchte ich auch noch unsere Rauperlz, die ja hier ihren Einstand gefeiert hat. Manche Betonungen fand ich persönlich noch nicht so gelungen, aber dennoch eine richtig gute Leistung für den "Einstand". Und ich bin froh das es ihre Sprechprobe dann doch endlich mal zur Freigabe geschafft hat, ich bin gespannt was wir da noch alles erwarten können.

Vom Skript her gefällt mir die Entwicklung von Heiko Brescher vom eher symphatischen Charakter zum nervigen und leicht hysterischen Spinner, der einen mit seinen Sprüchen einfach irgendwann nervt. Und über dessen Ende wohl auch niemand mehr richtig traurig ist. Zu Sofia hätte ich mir persönlich noch einige Hintergrundinfos gewünscht, sie bleibt als Hauptfigur etwas blass. Was oder wer Kowalski nun genau eigentlich ist war mir auch nicht ganz klar, wobei ich mir auch gut denken kann das hier bewusst nicht alle Details geklärt wurden - was mir auch wieder gut gefällt und nicht wirkt als wäre es schlicht vergessen worden. Gegen Ende sind mir ein paar Wortwiederholungen aufgefallen, da hätte man ein paar mal das Wort "Ding" oder "Dinger" mit anderen Worten austauschen können. (Zwischen 48:00 und 50:00 fällt das Wort "Ding" oder "Dinger" alleine acht mal) Ich kenne das Problem mit den Wortwiederholungen gut und erfreue damit auch gerne das Lektoren-Herz. :lach: Und der Schluss des Hörspiels passt für mich. Ein passender Höhepunkt für einen klassischen Spannungsaufbau. Sehr schöner Einsatz auch des Erzählers, immer recht sparsam und sehr auf den Punkt gebracht. Leitet die Szenen schön ein und hilft nur gelegentlich bei der gedanklichen Visualisierung. Und Bob ist dabei immer an den richtigen Stellen zurückhaltend oder eindringlicher, trifft auf den Punkt genau die richtige Stimmung.

Ganz wichtig: die Musik. Kubi hat mich hier von Anfang bis Ende sehr positiv überrascht! Die Musik passt für mich immer sehr gut zu den entsprechenden Kulissen. Auch wechseln sich im Laufe der Story immer mehr bedrohliche und dunkle Melodien in das Hörspiel. Der Song am Ende ist cool, mich hat der total umgehauen. Bildet für mich einen schönen Abschluss und passt genau auf die Stimmung des kompletten Werkes. Ganz, ganz toll!

Noch ein paar Worte zum Layout des Covers: sehr schöne Arbeit mit gewohnter Detailliebe des Grafen. Sehr gut zu sehen auch an dem Druck der CD, bei der genau darauf geachtet wurde wo der Schädel plaziert wurde.

Die Auflösung des Hörspiels mit 320 kBit/s finde ich persönlich zu hoch, auch sehr Schade das es keinen Multitrack gibt. Bei den beiligenden Credits hätte man noch die Usernamen anmerken können. Das sind aber alles nur kleine nebensächliche Details, "Heterotrophe" ist ein sehr gelungenes Hörspiel und ein großartiger Einstand für Brandywines Arbeit als Cutter!
 

DJ Force

Well-known member
Sprechprobe
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AW: Heterotrophe

So, fertig gezogen und gebrannt, gleich wird gehört.

Was mir aber (leider immer wieder) aufgefallen ist, ist die falsche Schreibweise meines Namens.
Korthof - mit einfachem F, nicht mit Doppel-F... :weinen:
Ich frag mich, ob es nicht einfacher ist, meinen Namen der falschen Schreibweise anzupassen als immer jeden drauf hinzuweisen, wie´s richtig geschrieben wird... :cool:
 

Wolfram Damerius

www.playtaste.de
AW: Heterotrophe

Björn, das ändere ich auf dem Cover natürlich.

Das können wir dann sicherlich in der richtigen Schreibweise nochmal hochladen.
 
AW: Heterotrophe

Hi Brandy,

wow... ein toller Einstand in die Welt der Hörspielmacher!!!

Die Machart der Stimmungsbögen hat mir besonders gut gefallen und die Story ist auch sehr schön geschrieben.

Negative Punkte gibt es kaum und wenn ja werden diese durch das oben erwähnte für mich überblendet.

Das Lied zum Schluss ist ne coole Idee, 11chen fand ich klasse der männliche Part dagegen war etwas dünn vom Gesang. Die Musik hat mir aber durchweg gefallen und hat die Szenen gut untermalt.

Fazit: Ich werde es mir heute Abend noch einmal anhören, das sagt ja alles!!!

LG
 

DJ Force

Well-known member
Sprechprobe
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AW: Heterotrophe

@Wolfram: Danke :wink:

@Hörspiel:

Ich fands gut. :music:
Die Story hat das Rad nicht neu erfunden, aber mit sehr schönen Details aufgewertet, sehr gute Charaktere definiert und eine rundum spannende Atmosphäre erzeugt.
Die Soundeffekte wirkten -gelegentlich- etwas hölzern, bestachen aber größtenteils durch hohe Authentizität (z.B. in der Leichenhalle - richtig gut:i-m_so_happy:) und guten Klang.
Die Musik fand ich hingegen leider größtenteils recht dünn und entsprach so gar nicht meinem Geschmack. Besonders das Lied zum Abspann fand ich furchtbar, weils einfach so rein gar nicht mein Musikstil ist und ich daher auch echt nicht beurteilen kann, ob das so gewollt oder einfach nicht gekonnt war. Für mich klang es einfach schrecklich. Aber wie gesagt, ich steh grundsätzlich nicht auf diese Art Gothik-"Krempel". Aber ich kann langsam nachvollziehen, warum Emos sich so gern die Arme ritzen. Wenn ich den ganzen Tag so ne Musik hören müsste...:rolleyes:
Die Sprecher waren durch die Bank sehr überzeugend und boten eine Menge Spiel. Besonders gefallen hat mir der Graf mit seiner teilweise nuschelnden, relaxten Aussprache, was dem Doktor einen wunderbaren, herrlichen Touch mit einer Prise Zynismus und Berufsgewohnheit gegeben hat. Frau Radtke hätte stellenweise noch ein bisschen mehr Gas geben können, aber insgesamt ist wirklich niemand nach unten eingebrochen. Mein eigenes Spiel will ich nicht beurteilen, aber meine Frau sagte, ich klinge gelegentlich zu künstlich. Okay, das waren die Stellen wo im Script stand "aufgesetzt" oder "gespielt", aber vielleicht sollte ich dann doch noch daran arbeiten, natürlich künstlich zu klingen :rolleyes:

Kommen wir nun zur konstruktiven Kritik und damit zum größten (eigentlich auch einzigen) Manko des Hörspiels. Der Dialogschnitt. Für ein Erstlingswerk ist das Hörspiel in hohem Maß beachtlich. Besonders, mit wieviel Detailverliebtheit hier ans Werk gegangen wurde. Aber als ich das Script damals gelesen hatte, wirkte es deutlich actionlastiger beim lesen auf mich als jetzt beim hören (und so hatte ich es beim einsprechen auch angelegt). Die Schnittpausen in den Dialogen waren streckenweise einfach zu lang, in Gefahrensituationen (der "Überfall" Kowalskis, der Showdown etc.) fehlten Atmer oder sonstige Geräusche der Protagonisten und irgendwie fühlte ich mich wie in einem Theaterstück, bei dem nur 3 Leute im Saal sitzen und die Schauspieler sich dafür keine Mühe geben wollen, ihre Einsätze verpassen und insgesamt recht träge sind.
Das liegt nicht am sehr guten Schauspiel, denn durch die dezentrale Aufnahme KÖNNEN die Schauspieler selbst ihre Einsätze ja gar nicht verpassen und müssen sich auf den Schnitt verlassen, sondern an der mangelnden Erfahrung im Schnitt von Actionszenen, bei denen der Cutter dann quasi den Einsatz der Schauspieler verpasst hat. Da ist noch ne ganze Menge Luft nach oben, um Action- oder Gefahrensituationen angemessen spannend und temporeich darzustellen, aber solche Erfahrung direkt beim ersten Hörspiel vorauszusetzen ist absolut unfair. Daher geb ich dieses Feedback als konstruktive Kritik mit auf den Weg und bin gespannt auf die weitere Entwicklung im Dialogschnitt, die ich mit großem Interesse verfolgen werde.
 

Thomas Rippert

So irgendwie wieder da...
AW: Heterotrophe

Mir hat´s soweit gefallen. Sternchen und der Graf waren klasse in ihren Rollen. Die Story hätte noch ein wenig mehr durchdacht werden können, denn gewisse Dinge und Charaktere ergaben nicht wirklich Sinn und hätte gespart werden können. Wie auch leider der Song am Ende des Hörspiels mir sso gar nicht gefallen hat. Und nochwas meckern: Multitrack hätte ich auch cool gefunden.

Ansonsten: Respekt - das war besser als man man es von einigen Profis gewöhnt ist. Hut ab, ich kann sowas nicht! :)
 

Eomer

der erste "Goonie"
Sprechprobe
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AW: Heterotrophe

Brandy, Brandy ... *schulterklopf*,

eine detaillierte Rezension überlasse ich mal anderen. Mir hat es sehr gut gefallen, die Story, die Auswahl der Sprecher, die Sprecher selber.
Kurz um ... dieses Hörspiel hat mir heute auf meiner Tour im Auto den Tag versüßt und die Langeweile vertrieben. Die CD kommt in meine Mappe ins Auto! Daumen hoch!

Gruß
Eo=)
 

ANdy

Andreas Hegewald
AW: Heterotrophe

Hi Falko!

Wenn man darüber nachdenkt, dass dies ein Erstlingswerk ist, dann kommt einem nur ein Wort in den Sinn:
"HÄ?"

Wirklich beeindruckend, sehr atmosphärisch geschnitten. Es ist interessant, dass du nicht kinomäßig ewig viele Sprecher beigeschafft hast, sondern auf ein paar wenige Figuren alles aufbaust. So wird das ganze zum Kammerspiel, was die Düsternis deiner Story unterstützt.

Die Sprecher waren durchweg super, wobei ich besonders Marie, Björn und Markus loben muss! Marie hat die Spannung gut rübergebracht, Björn's Wandel vom Sunnyboy zur Nervensäge und seine Schreie waren 1 A und Markus hat so fies gesprochen, dass ich beinahe die Fäuste ballen musste! Herrlich!
Felix Würgler kam gut im Abspann, er hat mich stimmmäßig etwas an Tommi Piper erinnert.

Damit noch schnell zur Story:
Dass sie sich sehr langsam entwickelt und mit einmal dann nach und nach schneller an Spannung gewinnt, hat mir sehr gut gefallen. Die Idee allein mit der genmutierten Natur, die zurückschlägt ist nichts Neues und hat mich auch nicht vom Sockel gehauen, wirklich interessant sind die Figuren deiner Geschichte. Sie waren auch sehr sympatisch geschrieben und es machte Spaß, den Szenen zu lauschen. Tolle Dialoge! Sehr lebendig.
Einzig allein die dauernde Egalhaltung des Doktors wirkte auf mich in der Mitte manchmal unfreiwillig komisch, aber besonders dem Heiko und der Sofia hast du interessante geschrieben.
Als das Inferno am Ende ausbricht, war ich beeindruckt: das war sehr gut geschnitten und wirkte. Am Ende hätte der Cliffhanger zwar noch nervenauftreibender sein können, aber man wird auf jeden Fall sehr beunruhigt aus deiner Geschichte entlassen und man denkt sich "Fortsetzung folgt doch hoffentlich!"...
Der Song am Ende war richtig gut, passte auch gut zur Stimmung, die du am Ende stehen gelassen hast.

Du merkst schon: Daumen hoch! :thumbsup:
Ich bin gespannt auf deine weiteren Werke und hoffe, dass Heterotrophe einen zweiten Teil bekommt.

:D
 
Zuletzt bearbeitet:

Markus Haacke

alias Doc Markuse
AW: Heterotrophe

Mein lieber Brandy, Du hast mit Heterotrophe ein beeindruckendes Erstlingswerk abgeliefert. :thumbsup:

Das Stück hat mir wirklich gut gefallen und mir sind auch nur ein paar Kleinigkeiten negativ aufgefallen - die aber allesamt auch einem routinierten Hörspielproduzenten hätten passieren können. Insgesamt ist ja auch alles eine subjetive Bewertung.

Vorab erstmal: Die Sprecher haben mir ausnahmslos gut gefallen. Eine wirklich tolle Performance habt ihr abgeliefert. Ich fand, in diesem Hörspiel waren die Sprecher das erste mal alle auf einem ähnlich hohen Performancelevel. Hier klang niemand so als würde er ablesen oder nicht wissen, wie sein Charakter zu interpretieren ist.

Das gilt auch für DJ Force, obwohl mir sein Charakter nach kurzer Zeit dermaßen auf die Nut ging, daß ich genervt war. Aber die Rolle war nunmal so angelegt. Die positive Seite daran: Björn, Du hast den Charakter sehr gut umgesetzt. :mad: :lach:

Alles weitere ebenfalls spitze. Musik und Atmo passend gewählt und eingesetzt.

Hier und da fand ich die Atmo-Geräusche nicht authentisch (z.B. die Schritte von 3 Personen, die in den Keller gehen und dabei einen dicken Mann schleppen - das klingt sicherlich anders als man es im Hörspiel hören konnte. Aber das ist auch wirklich nicht trivial in der Umsetzung könnte ich mir vorstellen).

Irritierend war auch das Handyklingeln bei Sofie. Da gab es vorher das allseits bekannte Störgeräusch, was in Computerlautsprechern zu hören ist, wenn so ein Handy klingelt -"dit didit ditit ditit". Das Problem ist nur: Sofie war nicht annhähernd in der Nähe eines elektrischen Grätes, als Ihr Handy klingelte, sie war auf der Strasse. Insofern passte das Störgeräusch vor dem Klingeln gar nicht. ;)

Ach so, und die Musikeinlage am Ende fand ich auch nicht sehr passend.
Das Stück hat zwar einen gewissen "Kleine Melodie des Herzens"-Charme, aber genau deshalb paßt es nicht in dieses Hörspiel (subjektive Meinung). Da hätte ruhig etwas instrumentales eingesetzt werden können. Und es war auch zu lang für meinen Geschmack.

Story: Brandy, ist das eigentlich ein Zweiteiler? Storytechnisch kann es doch jetzt richtig losgehen mit der Action, oder?
Die Story hat mir soweit gut gefallen, trotzdem sie etwas schleppend in Gang kam. Wenn das Hörspiel aber am Ende dieses Teils regulär enden soll, dann wäre ich enttäuscht. Weil da könnte jetzt direkt der Roland Emmerich Hollywood-Abschnitt folgen. Also schnelle Action, Dramatische Szenen, Militäreinsatz, Kampf Mensch gegen [...], Endgegener besiegen usw... :lach:

Soweit von mir. Fazit also: Geiles Hördebut, Brandy. Weiter so! :thumbsup:

Gruß Doc
 

Pandialo

P. Zweimann / Paul Conrad
Sprechprobe
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AW: Heterotrophe

Zuerst mal:

RESPEKT!

Für ein Erstlingswerk (allgemein für ein nichtkommerzielles Hörspiel) hat Heterotrophe einiges zu bieten! Ja, das haben andere schon geschrieben, was jetzt kommt, irgendwie auch, aber ich will trotzdem meine Schwerpunkte in der Kritik setzen. :)
Ganz große Klasse waren SprecherInnen (vor allem Wolfram und Markus fand ich genial) und an vielen, vielen Stellen die Atmo. Einige Geräusche, Ausnahmen, hätten noch besser an die Räume angepasst werden, die Schritte, als Heiko und Sophia auf ihr Zimmer gehen sind zu laut und hören sich nicht passend an. Auch wenn die Figuren grad nicht in der Leichenhalle sind, könnten sie ein wenig Raumhall, für eben jenen kleineren und weniger halligen Raum, vertragen. Außerdem ist der Mix im Dialogschnitt nicht immer gut, einige Takes scheinen zu laut, einige Pausen zu lang. Elfchen klingt manchmal ein wenig dumpf, vor allem, wenn keine Effekte auf den Takes liegen. Das ist aber Gemecker auf recht hohem Niveau. ;)
Was mir dennoch aufgefallen ist, ist der Einsatz der Musik. Der Einsatz, fast ausschließlich zur Szenentrennung eingesetzt, erinnert ein wenig an ???. Allerdings eignet sich die Musik auch kaum, um Szenen atmosphärisch zu untermalen. Sie ist durchwachsen, von ziemlich gut, bis... naja. Beispielsweise das Cellozwischenspiel bei 18:13. Und ich bin kein Fan von Gesangstiteln am Ende, wenn sie mich nicht grad vom Hocker reißen. Es ist auch sauschwierig, bei dezentraler Produktion einen guten Pop-/Rocktitel zu machen. Wenn das nicht zusammen geprobt ist, klingt's schnell recht blutleer.
Aber wie gesagt, insgesamt hat mir Heterotrophe wirklich gut gefallen. Der Spannungsbogen, die Charaktere, die Story haben mich echt überzeugt, wie die Sprecher und viele Geräusche. Absolut hörenswert. Und noch einmal: Hut ab für solch ein Erstlingswerk!
 

Jeln Pueskas

Michael Gerdes
Teammitglied
Sprechprobe
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AW: Heterotrophe

Das liest sich doch schon mal sehr gut. Also Brandy. Ich fand diese Rezension positiv und konstruktiv zu gleich. Für den ersten Einstand schon mal sehr gut. Jetzt muss ich es nur noch hören :D

Bis dann.
 

Wolfram Damerius

www.playtaste.de
AW: Heterotrophe

Ich bin gespannt auf deine weiteren Werke und hoffe, dass Heterotrophe einen zweiten Teil bekommt.

Ich hoffe nicht! Im Ernst, wenn Brandy alles richtig macht wird es keine Fortsetzung geben.

In bester John Carpenter-Manier gibt es ein schönes pessimistisches offenes Ende das eigentlich nicht viel Hoffnung gibt. Es erinnert mich an beste Paranoia- und Öko-Horror-Filme aus den 70ern und 80ern.
Die düstere Grundstimmung wird gerade durch dieses Ende unterstrichen und das Hörspiel sollte in jedemfall so für sich stehen bleiben. Ich denke das sind auch Brandys Intentionen.

Glückwunsch, Brandy, zu der tollen SciFiWatchman-Rezension.
 

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