Hörspiel fast fertig, was wird aus den Projektdateien?

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pio

Audio Engineer (BA)
Das ist leider nicht ganz richtig Pio. Es gibt besondere Archiv-Rohlinge, kosten etwas mehr weil goldbeschichtet und versprechen eine Lesbarkeit nach 100 Jahren, das sollte eigentlich reichen.... :)

Hier mal ein Link zu solchen Rohlingen:
VERBATIM 43821 DVDR 4,7GB MDISC Rohling 5 Stk.
ja nee...is klar....viel Spaß wenn du das nach 100 Jahren reklamierst. ;-) Die sind sicherlich besser als "normale" Rohlinge...aber auch hier gilt: Vorsicht vor UV-Licht.
 

Telliminator

Sample-Collector
Ja, in die Sonne legen soll man die Rohlinge auch nicht, sondern ins dunkle Verlies stecken. :D

@Marco, Eeproms gibt es heute auch noch, den Größten den ich auf die Schnelle finden konnte hat 4 MBit, ist vielleicht noch ein bisschen zu wenig. ;-)
 

Furexus

Komponist
Ach, das gute alte Thema Archivierung. Man möge mir verziehen, dass ich jetzt nicht den gesamten Thread durchgelesen habe, aber vielleicht kann ich ja auch den ein oder anderen Punkt zum Thema beisteuern. Zunächst: Festplattenspeicher kostet heute nichts mehr, so dass man ohne Probleme sich eine externe Festplatte kaufen kann und dann Projektdateien darauf sichern kann. Auch die paar wav-Files machen da nicht furchtbar viel aus. Ich seh das wie die meisten anderen hier: Eventuell will man doch noch das ein oder andere ändern oder aber gucken wie man genau etwas gemacht hat - vielleicht sogar mal aus purer Nostalgie hineingucken.
Ich hätte speziell noch eine Anmerkung für Leute die entweder Musik machen (also nicht nur rohe Cutting-Daten archivieren) oder aber viele VST-Plugins (eventuell auch Sampler?) in ihren Projekten verwenden. Ich persönlich benenne in Cubase Projekten gerne die Midi-Spuren die ich verwendet habe nach den konkreten Patches/Samplebibs. So kann ich die Dateien auch "rekonstruieren", wenn ich auf eine neue Kontakt-Version update und die alte nicht weiter mitschleife. Außerdem ist es sinnvoll, obskure Plugins (Hall, etc.) nochmal explizit in die "Projektinformationen" reinzuschreiben, damit man, wenn man die Plugins irgendwann nicht mehr hat rekonstruieren kann, was man verwendet hat. Zugegeben, früher hab ich den Kram nicht gemacht und es ist immer wieder schwierig solche alten Projekte so wiederaufzubauen, dass es sich ungefähr so anhört, wie in der herausgerenderten Aufnahme. Anschließend kann man auch einfach nur die MIDI Dateien auf einem Hoster wie box oder dropbox sichern, so hat man nochmal ein zusätzliches Backup.

Ansonsten: Das Thema ist eigentlich immer langweilig, bis man dann tatsächlich mal zurückwill oder etwas kaputt geht, dann ist man froh ein Backup zu haben.
 

nefliete

MeinOhrenkino
Ich sichere auf NAS und externe HDD (2-3 TB Platten). Bei mir kommt nix weg!

Es ist wohl in erster Linie Gewohnheit, dass ich Produktionsdaten archiviere. Meist sind es nur die Enddaten. Meine Hörspiele und Soundtracks versuche ich vom ersten Schritt an, ordentlich zu organisieren. Da fällt das spätere archivieren leichter. Das ich die Daten noch einmal für eine Zweitverwertung (oder Überarbeitung) nutze, kann ich nie ganz ausschließen. Daher behalte ich die Projektdaten in jedem Fall. Da Speicher kein Problem und finanziell günstig zu haben ist, sehe ich da für mich kein Problem.
 

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