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@knilch - Du kannst der K.I. nicht die Verantwortung für ihr handeln übertragen - da sind Menschen dran schuld. Wenn die AI Agenten niicht nach ihren Vorgaben handeln, sind sie grundsätzlich falsch programmiert und das war wieder der Mensch. Schlussendlich sind wir in der eigenen Verantwortung was K.I. tut.
 

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@knilch - Du kannst der K.I. nicht die Verantwortung für ihr handeln übertragen - da sind Menschen dran schuld. Wenn die AI Agenten niicht nach ihren Vorgaben handeln, sind sie grundsätzlich falsch programmiert und das war wieder der Mensch. Schlussendlich sind wir in der eigenen Verantwortung was K.I. tut.
Aber du Telli, kannst KI nicht damit vergleichen, wie Menschen lernen. Zu behaupten, wenn ich jetzt gesehen habe, wie ein Bild aussieht und funktioniert und dann aufbauend aus diesem Wissen ein Bild schaffe, wäre das gleiche, wie wenn die KI aus gestohlenen Datensätzen etwas schafft, wäre das selbe, ist mehr als nur Falsch. Es ist schlichtweg Beleidegend gegen jedwede Kunstform. Ja, die KI hat nicht geklaut, das Waren Menschen. Sie könnte aber zum Beispiel nie etwas neues kreieren, sondern nur aufbauend auf dem was sie bereits kennt. Menschen können neues kreieren, was sie nicht kennen, selbst wenn es irgendwo bereits eine ähnliche Geschichte oder Bild oder Musik gibt.
Kunst von Menschen kann auch vollkommen autark funktionieren. Man kann ein Sachbuch über Wüsten lesen und dann auf die Idee für eine Wildwest Geschichte kommen. KI kann sowas nicht. Sie muss erst mit Wildwest Geschichten gefüttert werden und spuckt dann den Daten ähnliche Geschichten aus .
 

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@DarkHeart - Das mit dem Daten klauen sehe ich nicht. Wenn etwas öffentlich im Internet ist kann jeder das sehen und für sich "nutzen", um daraus zu lernen, sein Wissen zu erweitern oder sich inspireren zu lassen für etwas Neues. Und das passiert natürlich wenn ein Mensch sich etwas online anschaut, liest oder hört.

Ich stimme Dir auch zu, dass eine K.i. anders lernt und trainiert wird, wie wir Menschen lernen. Es geht mir darum, dass die K.i. lernt und zwar mit den Daten mit der sie gefüttert wird. Und gefüttert wird sie von Menschen. Der Mensch erklärt, das ist Hund, das ist Katze, das ist nicht Baum.

Um genau zu verstehen, wie eine K.I. lernt, müssen wir den Blick weg von "Sprache" und hin zu reiner Mathematik lenken. Eine K.I. versteht keine Wörter oder Bilder; sie versteht nur Zahlen und Wahrscheinlichkeiten.

Das Lernen einer K.I. ist im Kern ein Optimierungsproblem. Das Ziel ist es, die Stellschrauben eines riesigen mathematischen Netzwerks so einzustellen, dass bei einer bestimmten Eingabe (z. B. ein Bild einer Katze) am Ende das richtige Ergebnis (z. B. die Zahl 1 für Katze) herauskommt.
Hier ist der exakte, mathematische Ablauf, der sich bei jedem einzelnen Trainingsschritt (einer Iteration) millionenfach wiederholt:



Die 4 Schritte eines Trainingsschritts (Mathematisch)
Ein Neuronales Netz besteht aus Schichten von "Neuronen". Diese Neuronen sind über Gewichte (w für weights) miteinander verbunden und besitzen mathematische Schwellenwerte, die Biases (b). Das Training verändert ausschließlich diese Gewichte und Biases.

1. Der Vorwärtslauf (Forward Propagation)
Die Eingangsdaten (z. B. die Pixelwerte eines Bildes) werden in Zahlen umgewandelt und in die erste Schicht des Netzwerks eingespeist.
  • Jedes Neuron berechnet eine einfache Formel: Es multipliziert die Eingangswerte mit seinen aktuellen Gewichten, addiert den Bias und jagt das Ergebnis durch eine Aktivierungsfunktion (eine Formel, die entscheidet, wie stark das Neuron "feuert").
  • Die Daten fließen von Schicht zu Schicht, bis ganz am Ende ein Ausgabewert (eine Vorhersage) steht.
  • Beispiel: Das Netz bekommt ein Katzenbild. Nach dem Vorwärtslauf sagt die Ausgabe: 70% Wahrscheinlichkeit für "Hund", 30% für "Katze".

2. Die Fehlermessung (Die Loss-Funktion)
Das System weiß nun, was es geraten hat, und vergleicht das Ergebnis mit der Realität (dem Label). Dafür nutzt man eine mathematische Funktion namens Loss-Funktion (Verlustfunktion).
  • Sie berechnet den exakten Abstand zwischen der falschen Vorhersage und der perfekten Wahrheit.
  • Je größer der Fehler der K.I., desto höher ist der berechnete "Loss"-Wert. Das Ziel des gesamten Trainings ist es, diesen Wert so nah wie möglich an Null zu bringen.

3. Der Rückwärtslauf (Backpropagation) – Das Herzstück

Jetzt muss das Netz herausfinden, welche der Millionen Gewichte Schuld an dem Fehler waren. Hier kommt die Differenzialrechnung (Ableitungen) ins Spiel.
  • Der Algorithmus wandert rückwärts vom Ausgang (dem Fehler) durch das Netzwerk bis zum Eingang.
  • Mithilfe der Kettenregel berechnet er für jedes einzelne Gewicht den sogenannten Gradienten. Der Gradient zeigt an: Wenn ich dieses spezifische Gewicht minimal verändere, steigt oder sinkt dann der Gesamtfehler?
  • Man bestimmt damit die Steigung der Fehlerkurve.

4. Die Anpassung (Der Gradientenabstieg)
Ein Optimierungs-Algorithmus (wie Gradient Descent oder Adam) nimmt nun die berechneten Gradienten und passt alle Gewichte im Netzwerk an.
  • Die Gewichte werden entgegen der Richtung des Fehlers verändert – das System geht mathematisch gesehen "den Hügel des Fehlers hinab" (daher Gradientenabstieg).
  • Wie groß dieser Schritt ist, bestimmt die Lernrate (Learning Rate). Ist sie zu hoch, springt die K.I. über das Ziel hinaus. Ist sie zu niedrig, dauert das Training Wochen.
Ein konkretes Zahlenbeispiel (Stark vereinfacht)
Stell dir vor, eine Mini-K.I. soll aus der Größe eines Hauses den Preis berechnen. Aktuell nutzt sie die Formel: Preis = Größe × w.

Das aktuelle Gewicht w steht zufällig auf 2.000.
  1. Forward: Ein Haus mit 100 qm wird eingegeben. Die K.I. rechnet: 100 × 2.000 = 200.000 €.
  2. Loss: Das Haus kostet in Wahrheit aber 300.000 €. Der Fehler beträgt also +100.000 €.
  3. Backpropagation: Die Ableitung der Formel zeigt dem System: "Wenn du w erhöhst, wird das Ergebnis größer und der Fehler kleiner." Der Gradient für dieses Gewicht ist also positiv.
  4. Anpassung: Der Optimierer korrigiert w leicht nach oben, z. B. von 2.000 auf 2.200.
Bei der nächsten Iteration (beim nächsten Haus) ist die Vorhersage schon ein Stück näher an der Realität.

Warum dauert das so lange und braucht Supercomputer?
Moderne K.I.-Modelle wie GPT-4 haben nicht nur ein Gewicht, sondern Hunderte Milliarden (oder Billionen) dieser mathematischen Parameter.

Bei jedem einzelnen Trainingsschritt müssen für jeden dieser Billionen Parameter die Vorwärtsrechnung, die Ableitung (Backpropagation) und die Anpassung berechnet werden – und das für Datensätze, die aus Billionen von Wörtern oder Bildern bestehen. Deshalb benötigt man riesige Cluster aus tausenden Grafikkarten (GPUs), die diese Matrix-Multiplikationen parallel in Millisekunden ausführen können.

.....

Schauen wir uns die mathematische Struktur genauer an. Ein Neuronales Netz besteht aus Schichten von Neuronen. Jedes einzelne Neuron ist im Grunde eine winzige Rechenmaschine, die zwei Dinge tut: Gewichtete Summe berechnen und eine Aktivierungsfunktion anwenden.
Hier siehst du, wie ein solches Netzwerk aufgebaut ist und wie ein einzelnes künstliches Neuron im Detail rechnet:



1. Die Architektur: Schichten (Layer)
Ein tiefes neuronales Netz (Deep Learning) teilt die Arbeit in mindestens drei Arten von Schichten auf:
  • Eingabeschicht (Input Layer): Hier fließen die Rohdaten hinein (z. B. 784 Neuronen für die Pixel eines \(28 \times 28\) großen Bildes).
  • Verborgene Schichten (Hidden Layer): Hier findet die eigentliche Magie statt. Ein tiefes Netz hat oft dutzende oder hunderte dieser Schichten. Die ersten Schichten erkennen grobe Muster (Kanten, Linien), tiefere Schichten erkennen komplexe Formen (Augen, Ohren) und die letzten Schichten erkennen ganze Objekte (Katze).
  • Ausgabeschicht (Output Layer): Liefert das finale Ergebnis (z. B. die Wahrscheinlichkeiten für die Klassen "Katze", "Hund" oder "Auto").
Jedes Neuron einer Schicht ist mit den Neuronen der nächsten Schicht verbunden. Diese Verbindungslinien besitzen die Gewichte (\(w\)).



2. Das Innenleben eines Neurons: Die mathematische Formel
Ein einzelnes Neuron erhält Werte (\(x_1, x_2, x_3\)) von den vorherigen Neuronen. Es führt nun exakt zwei Rechenschritte aus:

Schritt A: Die gewichtete Summe (\(z\))
Das Neuron multipliziert jeden Eingangswert mit dem jeweiligen Gewicht der Verbindung und addiert ganz am Ende einen festen Schwellenwert, den Bias (\(b\)):
\(z=(x_{1}\cdot w_{1})+(x_{2}\cdot w_{2})+(x_{3}\cdot w_{3})+b\)

Schritt B: Die Aktivierungsfunktion \(f(z)\)
Würde man nur Schritt A ausführen, wäre das gesamte Netzwerk nur eine riesige, lineare Gleichung. Es könnte niemals komplexe, geschwungene oder verschachtelte Muster lernen.
Deshalb schickt das Neuron den Wert \(z\) durch eine Aktivierungsfunktion. Sie bringt eine "Nicht-Linearität" ins Spiel – sie entscheidet, wie stark das Signal an die nächste Schicht weitergeleitet wird (analog zum biologischen Vorbild im Gehirn, das "feuert" oder nicht).



Die zwei wichtigsten Aktivierungsfunktionen
Je nachdem, was das Netz lernen soll, nutzen Entwickler unterschiedliche Funktionen:

1. Die ReLU-Funktion (Rectified Linear Unit)
Sie ist der absolute Standard in modernen K.I.-Systemen (auch in Sprachmodellen), weil sie extrem schnell zu berechnen ist.
  • Die Logik: Wenn das Ergebnis \(z\) negativ oder Null ist, blockiert das Neuron vollständig (Ausgabe = 0). Wenn \(z\) positiv ist, leitet es den Wert exakt so weiter.
  • Formel: \(f(z) = \max(0, z)\)

2. Die Sigmoid-Funktion
Sie wurde früher häufig genutzt und wird heute vor allem in der letzten Schicht verwendet, wenn man eine exakte Wahrscheinlichkeit braucht.
  • Die Logik: Sie quetscht jeden beliebigen Wert stufenlos in einen Bereich zwischen exakt 0 und 1. Ein hoher Wert wird zu fast 1 (100% Aktivierung), ein extrem negativer Wert zu fast 0.
  • Formel: \(f(z) = \frac{1}{1 + e^{-z}}\)

Zusammenfassung: Wie das Lernen physikalisch abläuft

Wenn die K.I. trainiert, schraubt der Optimierungsalgorithmus (wie oben beschrieben) über die Backpropagation ausschließlich an den Gewichten (\(w\)) und den Biases (\(b\)) jedes einzelnen Neurons.
Durch das Ändern dieser Zahlenwerte verändern sich die Aktivierungsmuster im gesamten Netz. Das Training sorgt dafür, dass bei einem Katzenbild genau die Pfade im Netz "aufleuchten" und feuern, die am Ende das Ausgabeneuron für "Katze" aktivieren

Beleidigend ist K.I. nicht. Das sind nur die Menschen. Du gehst meines Erachtens viel zu emotional an diese sachliche Diskussion ran. Klar, Du bist Künstlerin und siehst Dich bedroht, dass Deine wertvolle künstlerische Arbeit plötzlich nichts mehr Wert ist.

Ja, so ein Kasten kann das für mehr oder wenige Umme für jeden Hinz und Kuntz per Eingabe innerhalb von 10 Sekunden irgendwas "künstlerisch aussehend" hinrotzen.

Du selbst sagst, es ist keine Kunst, sondern nur das von Menschen gemachte ist Kunst. Und hier nochmal, jeder der sich für echte Kunst ausspricht, wird früher oder später bei Dir als Künstler landen.
 

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@DarkHeart - Das mit dem Daten klauen sehe ich nicht. Wenn etwas öffentlich im Internet ist kann jeder das sehen und für sich "nutzen", um daraus zu lernen, sein Wissen zu erweitern oder sich inspireren zu lassen für etwas Neues. Und das passiert natürlich wenn ein Mensch sich etwas online anschaut, liest oder hört.

Ich stimme Dir auch zu, dass eine K.i. anders lernt und trainiert wird, wie wir Menschen lernen. Es geht mir darum, dass die K.i. lernt und zwar mit den Daten mit der sie gefüttert wird. Und gefüttert wird sie von Menschen. Der Mensch erklärt, das ist Hund, das ist Katze, das ist nicht Baum.

Um genau zu verstehen, wie eine K.I. lernt, müssen wir den Blick weg von "Sprache" und hin zu reiner Mathematik lenken. Eine K.I. versteht keine Wörter oder Bilder; sie versteht nur Zahlen und Wahrscheinlichkeiten.

Das Lernen einer K.I. ist im Kern ein Optimierungsproblem. Das Ziel ist es, die Stellschrauben eines riesigen mathematischen Netzwerks so einzustellen, dass bei einer bestimmten Eingabe (z. B. ein Bild einer Katze) am Ende das richtige Ergebnis (z. B. die Zahl 1 für Katze) herauskommt.
Hier ist der exakte, mathematische Ablauf, der sich bei jedem einzelnen Trainingsschritt (einer Iteration) millionenfach wiederholt:



Die 4 Schritte eines Trainingsschritts (Mathematisch)
Ein Neuronales Netz besteht aus Schichten von "Neuronen". Diese Neuronen sind über Gewichte (w für weights) miteinander verbunden und besitzen mathematische Schwellenwerte, die Biases (b). Das Training verändert ausschließlich diese Gewichte und Biases.

1. Der Vorwärtslauf (Forward Propagation)
Die Eingangsdaten (z. B. die Pixelwerte eines Bildes) werden in Zahlen umgewandelt und in die erste Schicht des Netzwerks eingespeist.
  • Jedes Neuron berechnet eine einfache Formel: Es multipliziert die Eingangswerte mit seinen aktuellen Gewichten, addiert den Bias und jagt das Ergebnis durch eine Aktivierungsfunktion (eine Formel, die entscheidet, wie stark das Neuron "feuert").
  • Die Daten fließen von Schicht zu Schicht, bis ganz am Ende ein Ausgabewert (eine Vorhersage) steht.
  • Beispiel: Das Netz bekommt ein Katzenbild. Nach dem Vorwärtslauf sagt die Ausgabe: 70% Wahrscheinlichkeit für "Hund", 30% für "Katze".

2. Die Fehlermessung (Die Loss-Funktion)
Das System weiß nun, was es geraten hat, und vergleicht das Ergebnis mit der Realität (dem Label). Dafür nutzt man eine mathematische Funktion namens Loss-Funktion (Verlustfunktion).
  • Sie berechnet den exakten Abstand zwischen der falschen Vorhersage und der perfekten Wahrheit.
  • Je größer der Fehler der K.I., desto höher ist der berechnete "Loss"-Wert. Das Ziel des gesamten Trainings ist es, diesen Wert so nah wie möglich an Null zu bringen.

3. Der Rückwärtslauf (Backpropagation) – Das Herzstück
Jetzt muss das Netz herausfinden, welche der Millionen Gewichte Schuld an dem Fehler waren. Hier kommt die Differenzialrechnung (Ableitungen) ins Spiel.
  • Der Algorithmus wandert rückwärts vom Ausgang (dem Fehler) durch das Netzwerk bis zum Eingang.
  • Mithilfe der Kettenregel berechnet er für jedes einzelne Gewicht den sogenannten Gradienten. Der Gradient zeigt an: Wenn ich dieses spezifische Gewicht minimal verändere, steigt oder sinkt dann der Gesamtfehler?
  • Man bestimmt damit die Steigung der Fehlerkurve.

4. Die Anpassung (Der Gradientenabstieg)
Ein Optimierungs-Algorithmus (wie Gradient Descent oder Adam) nimmt nun die berechneten Gradienten und passt alle Gewichte im Netzwerk an.
  • Die Gewichte werden entgegen der Richtung des Fehlers verändert – das System geht mathematisch gesehen "den Hügel des Fehlers hinab" (daher Gradientenabstieg).
  • Wie groß dieser Schritt ist, bestimmt die Lernrate (Learning Rate). Ist sie zu hoch, springt die K.I. über das Ziel hinaus. Ist sie zu niedrig, dauert das Training Wochen.
Ein konkretes Zahlenbeispiel (Stark vereinfacht)
Stell dir vor, eine Mini-K.I. soll aus der Größe eines Hauses den Preis berechnen. Aktuell nutzt sie die Formel: Preis = Größe × w.

Das aktuelle Gewicht w steht zufällig auf 2.000.
  1. Forward: Ein Haus mit 100 qm wird eingegeben. Die K.I. rechnet: 100 × 2.000 = 200.000 €.
  2. Loss: Das Haus kostet in Wahrheit aber 300.000 €. Der Fehler beträgt also +100.000 €.
  3. Backpropagation: Die Ableitung der Formel zeigt dem System: "Wenn du w erhöhst, wird das Ergebnis größer und der Fehler kleiner." Der Gradient für dieses Gewicht ist also positiv.
  4. Anpassung: Der Optimierer korrigiert w leicht nach oben, z. B. von 2.000 auf 2.200.
Bei der nächsten Iteration (beim nächsten Haus) ist die Vorhersage schon ein Stück näher an der Realität.

Warum dauert das so lange und braucht Supercomputer?
Moderne K.I.-Modelle wie GPT-4 haben nicht nur ein Gewicht, sondern Hunderte Milliarden (oder Billionen) dieser mathematischen Parameter.

Bei jedem einzelnen Trainingsschritt müssen für jeden dieser Billionen Parameter die Vorwärtsrechnung, die Ableitung (Backpropagation) und die Anpassung berechnet werden – und das für Datensätze, die aus Billionen von Wörtern oder Bildern bestehen. Deshalb benötigt man riesige Cluster aus tausenden Grafikkarten (GPUs), die diese Matrix-Multiplikationen parallel in Millisekunden ausführen können.

.....

Schauen wir uns die mathematische Struktur genauer an. Ein Neuronales Netz besteht aus Schichten von Neuronen. Jedes einzelne Neuron ist im Grunde eine winzige Rechenmaschine, die zwei Dinge tut: Gewichtete Summe berechnen und eine Aktivierungsfunktion anwenden.
Hier siehst du, wie ein solches Netzwerk aufgebaut ist und wie ein einzelnes künstliches Neuron im Detail rechnet:



1. Die Architektur: Schichten (Layer)
Ein tiefes neuronales Netz (Deep Learning) teilt die Arbeit in mindestens drei Arten von Schichten auf:
  • Eingabeschicht (Input Layer): Hier fließen die Rohdaten hinein (z. B. 784 Neuronen für die Pixel eines \(28 \times 28\) großen Bildes).
  • Verborgene Schichten (Hidden Layer): Hier findet die eigentliche Magie statt. Ein tiefes Netz hat oft dutzende oder hunderte dieser Schichten. Die ersten Schichten erkennen grobe Muster (Kanten, Linien), tiefere Schichten erkennen komplexe Formen (Augen, Ohren) und die letzten Schichten erkennen ganze Objekte (Katze).
  • Ausgabeschicht (Output Layer): Liefert das finale Ergebnis (z. B. die Wahrscheinlichkeiten für die Klassen "Katze", "Hund" oder "Auto").
Jedes Neuron einer Schicht ist mit den Neuronen der nächsten Schicht verbunden. Diese Verbindungslinien besitzen die Gewichte (\(w\)).



2. Das Innenleben eines Neurons: Die mathematische Formel
Ein einzelnes Neuron erhält Werte (\(x_1, x_2, x_3\)) von den vorherigen Neuronen. Es führt nun exakt zwei Rechenschritte aus:

Schritt A: Die gewichtete Summe (\(z\))
Das Neuron multipliziert jeden Eingangswert mit dem jeweiligen Gewicht der Verbindung und addiert ganz am Ende einen festen Schwellenwert, den Bias (\(b\)):
\(z=(x_{1}\cdot w_{1})+(x_{2}\cdot w_{2})+(x_{3}\cdot w_{3})+b\)

Schritt B: Die Aktivierungsfunktion \(f(z)\)
Würde man nur Schritt A ausführen, wäre das gesamte Netzwerk nur eine riesige, lineare Gleichung. Es könnte niemals komplexe, geschwungene oder verschachtelte Muster lernen.
Deshalb schickt das Neuron den Wert \(z\) durch eine Aktivierungsfunktion. Sie bringt eine "Nicht-Linearität" ins Spiel – sie entscheidet, wie stark das Signal an die nächste Schicht weitergeleitet wird (analog zum biologischen Vorbild im Gehirn, das "feuert" oder nicht).



Die zwei wichtigsten Aktivierungsfunktionen
Je nachdem, was das Netz lernen soll, nutzen Entwickler unterschiedliche Funktionen:

1. Die ReLU-Funktion (Rectified Linear Unit)
Sie ist der absolute Standard in modernen K.I.-Systemen (auch in Sprachmodellen), weil sie extrem schnell zu berechnen ist.
  • Die Logik: Wenn das Ergebnis \(z\) negativ oder Null ist, blockiert das Neuron vollständig (Ausgabe = 0). Wenn \(z\) positiv ist, leitet es den Wert exakt so weiter.
  • Formel: \(f(z) = \max(0, z)\)

2. Die Sigmoid-Funktion
Sie wurde früher häufig genutzt und wird heute vor allem in der letzten Schicht verwendet, wenn man eine exakte Wahrscheinlichkeit braucht.
  • Die Logik: Sie quetscht jeden beliebigen Wert stufenlos in einen Bereich zwischen exakt 0 und 1. Ein hoher Wert wird zu fast 1 (100% Aktivierung), ein extrem negativer Wert zu fast 0.
  • Formel: \(f(z) = \frac{1}{1 + e^{-z}}\)

Zusammenfassung: Wie das Lernen physikalisch abläuft

Wenn die K.I. trainiert, schraubt der Optimierungsalgorithmus (wie oben beschrieben) über die Backpropagation ausschließlich an den Gewichten (\(w\)) und den Biases (\(b\)) jedes einzelnen Neurons.
Durch das Ändern dieser Zahlenwerte verändern sich die Aktivierungsmuster im gesamten Netz. Das Training sorgt dafür, dass bei einem Katzenbild genau die Pfade im Netz "aufleuchten" und feuern, die am Ende das Ausgabeneuron für "Katze" aktivieren

Beleidigend ist K.I. nicht. Das sind nur die Menschen. Du gehst meines Erachtens viel zu emotional an diese sachliche Diskussion ran. Klar, Du bist Künstlerin und siehst Dich bedroht, dass Deine wertvolle künstlerische Arbeit plötzlich nichts mehr Wert ist.

Ja, so ein Kasten kann das für mehr oder wenige Umme für jeden Hinz und Kuntz per Eingabe innerhalb von 10 Sekunden irgendwas "künstlerisch aussehend" hinrotzen.

Du selbst sagst, es ist keine Kunst, sondern nur das von Menschen gemachte ist Kunst. Und hier nochmal, jeder der sich für echte Kunst ausspricht, wird früher oder später bei Dir als Künstler landen.
Aber nicht alles im Internet darf einfach genutzt werden. Und nur weil niemand es kommen sehen konnte, das alles was im Internet existiert, plötzlich in der Maschine landet gibt es keinen Konzern das Recht, dies zu benutzen. Ich sehe mich nicht nur bedroht, sondern die Kunst als Allgemeines. Das Menschen zufrieden sind , mit dem Einheitsbrei, den KI ausspuckt. Das Menschen stolz darauf sind, was sie mit diesem Ding schaffen, obwohl das Mindestmaß an dem Fehlt, was Kunst ausmacht:
Kunst machen heißt bluten. Kunst machen heißt leiden, versuchen und scheitern. Ein Künstler hat jahrelang an einem Kunstwerk gefeilt, im es zu perfektionieren, jetzt kommt KI und macht das innerhalb von Sekunden. Wie soll ich mich da nicht angegriffen fühlen?
Wenn Leute hingehen und sagen: "Jap, das hat doch genauso viel Wert, wie das was du machst."
Ich bin nicht wütend, sondern traurig. Tief traurig darüber, was aus der Welt geworden ist.
KI lässt uns schneller konsumieren und gibt uns die Illusion von Individualität.
Dabei ist es meiner Meinung nach genau das Gegenteil.
 

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Wir leben in einer Welt in denen die Kuturen und Rechts und Unrechtsempfinden nicht gleichermaßend ausgeprägt sind. Die Gesetze sind auf der Welt nicht gleich.

So haben Chinesen beispielsweise keine Skrupel Dinge zu kopieren, die andere auf der Welt erfunden haben. Wir sehen nun am Automarkt,, wie uns der Chinese den Rang abläuft und er unsere heißgeliebten Autos mal eben schlichtweg einfach besser bauen kann.

Und ich finde, doch, alles das was öffentlich im Netz da ist, darf und kann verwendet werden. Wenn ich mit einen Plakat mit der geheimen Goldformel öffentlich rumlaufe, muss ich mich nicht wundern, wenn jeder sich plötzlich Gold macht. Blöder Vergleich, aber Informationen öffentlich in einem Informationsnetz stellen und dann sagen, darfst du nicht nutzen... schon spannend. Warum stellst du dann Infos ins Netz? Dann lasst die Bilder im Musuem. Zeigt sie nicht öffentlich, verbreitet Eure Kunst nicht im Netz.

Wenn ich was mit der K.I. mache, bin ich nicht stolz drauf, sondern eher erfreut über das Ergebnis, wie toll meine Idee doch funktioniert hat und von der K.I. gebastelt wurde. "War aber meine Idee, ja aber Du warst und bist nicht der Künstler, halt die Klappe!"

@DarkHeart - Wir müssen nicht nochmal durchkauen. wann etwas Kunst ist und das dazu menschlche Leidenschaft und Inbrunst Blut und Schweiß gehört.

Dieser Threat ist ja, eröffnet worden, dass man die K.I. nicht in der Kunst haben möchte. und nicht den Leuten zu verbieten mit der K.I. Kunst zu betreiben. Denn das sprichst Du all den Menschen ab, die mit der K.I. etwas Neues erschaffen und ihre Ideen versuchen umzusetzen. Sei es auch nur damit jeder eine gewisse Vorstellung ihrer Idee bekommt, wenn sie von der K.I. interpretiert wurde, damiit man das später von Experten (Künstlern) richtig machen lassen. kann.

Ich sage es ungern, aber genre immer wieder und nochmals, wenn die K.I. benutzt wird um Bilder, Musik, Texte zu erstellen, ist sie lediglich als ein Werkzeug zu betrachten. Sie läuft nicht von sich aus los und malt den nächsten Rembrandt von sich aus. Sie wird nie den neuen Harry Potter als Bestseller schreiben ohne das jemand die Idee dazu eingibt und es versucht.

K.I. ist nicht autark, da hängen Menschen vorne dran, die irgendwas versuchen mit dem Wissen der K.I. für sich Neues zu schaffen. Wie Du schon sagtest, man liest was über die Wüste, kommt auf die Idee für einen Western und heraus kommt aber ein Piratenhörspiel auf dem Wasser.
 
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Dieser Threat ist ja, eröffnet worden, dass man die K.I. nicht in der Kunst haben möchte. und nicht den Leuten zu verbieten mit der K.I. Kunst zu betreiben. Denn das sprichst Du all den Menschen ab, die mit der K.I. was Neues erschaffen und ihre Ideen versuchen umzusetzen.
Ja, das richtig, Ich spreche all den Menschen Kunst ab, die mit KI etwas schaffen. Da stimme ich 100% zu und dafür stehe ich auch. Und "gegen KI in der Kunst" heißt ja, das man es ablehnt. Deshalb habe ich auch das Unterschrieben, weil ich nicht will, das unsere tollen Synchronstimmen aufgrund von KI arbeitslos werden. Denn wenn KI als Medium akzeptiert wird und genug ist, können Künstler nicht mehr davon leben.
 

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Stimmt, hier gings primär auch um´s Synchronsprechen im Threat.

Diese Kunst wird wohlmöglich mit zunehmender Möglichkeiten der K.I. nicht mehr gebraucht. Spätestens dann, wenn die O-Ton Stimmen der Schauspieler dazu verwendet werden können, die Synchronversion mittels intelligenter Translator Technik, in der jeweiligen Sprache quasi in Echtzeit zu erstellen. Ich hätte nichts dagegen, die Stimmen der Originalschauspieler in meiner eigenen Sprache zu hören. Bis es dazu kommt, wird noch viel Hirnschmalz und Entwicklung in die Technik fließen müssen. Und so lange brauchen wir Synchronsprecher auch noch.

Aber diese Thematik ist ja weitreichender - Stimmenklau und Cloning sind technisch möglich, aber rein rechtlich zumindest in Deutschland illegal ohne die Einwilligung.
 

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Stimmt, hier gings primär auch um´s Synchronsprechen im Threat.

Diese Kunst wird wohlmöglich mit zunehmender Möglichkeiten der K.I. nicht mehr gebraucht. Spätestens dann, wenn die O-Ton Stimmen der Schauspieler dazu verwendet werden können, die Synchronversion mittels intelligenter Translator Technik, in der jeweiligen Sprache quasi in Echtzeit zu erstellen. Ich hätte nichts dagegen, die Stimmen der Originalschauspieler in meiner eigenen Sprache zu hören. Bis es dazu kommt, wird noch viel Hirnschmalz und Entwicklung in die Technik fließen müssen. Und so lange brauchen wir Synchronsprecher auch noch.

Aber diese Thematik ist ja weitreichender - Stimmenklau und Cloning sind technisch möglich, aber rein rechtlich zumindest in Deutschland illegal ohne die Einwilligung.
Und genau das ist etwas, das ich nicht möchte. Dann stirbt das Gewerbe hier in Deutschland. Weil es dann in Ordnung geworden ist und wer sich nicht fügt, verliert. Ich kämpfe dagegen und sage:
Nein! In dieser erbärmlich und unechten Welt möchte ich nicht Leben. Ich möchte echtes, nichts künstliches. Was KI macht ist nicht echt. Es kann nichts neues kreieren. Menschen können das, aber KI nicht.
 

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@DarkHeart - Niemand möchte das verlieren. Denn gerade wir hier in Deutschland genießen einen besonderen Luxus, dass uns Filme aus aller Welt in dieser Qualität synchronisiert angeboten werden. Ich fürchtte nur da fragt niemand danach, wenn das ausländische Schauspieler Ensemble sich damit einverstanden erklärt, dass Clone ihrer eigenen Stimmen in der jeweiligen Landesprache für eine Synchronisation eingesetzt werden. Es hätte natürlich schon einige Vorteile und für uns wären die Originalstimmen der Schauspieler nicht mehr so fremd, wenn sie im Fernsehen live bei Wetten Dass hocken.

Es muss verwirrend sein, sich im Film in einer anderen fremden Sprache und Stimme sprechen zu sehen / hören.
 

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@DarkHeart - Niemand möchte das verlieren. Denn gerade wir hier in Deutschland genießen einen besonderen Luxus, dass uns Filme aus aller Welt in dieser Qualität synchronisiert angeboten werden. Ich fürchtte nur da fragt niemand danach, wenn das ausländische Schauspieler Ensemble sich damit einverstanden erklärt, dass Clone ihrer eigenen Stimmen in der jeweiligen Landesprache für eine Synchronisation eingesetzt werden. Es hätte natürlich schon einige Vorteile und für uns wären die Originalstimmen der Schauspieler nicht mehr so fremd, wenn sie im Fernsehen live bei Wetten Dass hocken.

Es muss verwirrend sein, sich im Film in einer anderen fremden Sprache und Stimme sprechen zu sehen / hören.
Deine Worte sagen das eine, aber auch gleichzeitig das andere. Du sagst einerseits quasi "Wer stuff ins Internet stellt ist selbst schuld, wenns geklaut wird", fantasierst davon, wie toll es wäre, wenn man die originale Stimme in Deutsch hören könnte und sagst das AI ja neue Dinge erschafft. Was denn jetzt? Dein nutzen von KI zementiert den Weg, den ich nicht möchte, du aber augenscheinlich schon. Weil wenn wir das bekämen, wovon du träumst, dann fällt Synchro weg, so wir es kennen. Das gibt's dann nicht mehr. Tot durch AI. Weils günstiger ist. Weils schneller geht. Weil niemand sich beschwert sondern nur konsumiert.
 

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Ich bin eben nicht wie Du @DarkHeart , völlig gegen den Einsatz von K.I., sondern sehe die Möglichkeiten, die uns AI in Zukunft bieten könnte. Das heißt jedoch nicht, dass das irgendwann so kommen und passieren wird.

Noch sind wir sehr weit von einer Technik entfernt, die Clonestimmen in all ihren Stimmfarben und Ausdrucksformen kopieren kann. Schließlich muss die Synchro auch zum gezeigten passen und manchmal reicht eine 1:1 Übersetzung nicht aus, um den Sinn von Dialogen so rüber zu bringen, wie sie gemeint waren. Es muss auch Schauspielierisch richtig rüber kommen. Was im Orginalton anders betont wird, wird im Deutschen anders betont und klingen müssen, um die gleiche bedrohliche oder fröhliche Stimmung zu erzeugen.

Und so lange das alles noch nicht in der Qualität funktioniert, werden wir vermutlich so schnell keine K.I. generierten O-Ton-Clon-Stimme in der Synchro hören.

Ich bin froh, dass wir hier in Deutschland diese Sprech- und Synchrokultur besitzen und nicht nur Film und Fernsehen davon profitieren, sondern dadurch auch reine Audiomedien wie Hörspiel partizipieren und wir eine Vielzahl an gut ausgebildeten Schauspieler als reine Sprecher vors Mikro gesetzt bekommen.
 
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Fakt Check... Wie lange dauerts vermutlich noch bis wir geklonte Synchronstimmen der originalen Schauspieler bekommen?

Die Technologie für eine Synchronisation mit den geklonten Originalstimmen der Schauspieler existiert bereits und wird im Jahr 2026 im kleineren Rahmen bereits eingesetzt – bis sie jedoch flächendeckend bei Hollywood-Blockbustern im Kino Standard wird, dürfte es noch schätzungsweise 2 bis 5 Jahre dauern.

Technisch gesehen sind Anbieter wie ElevenLabs mit dem Dubbing-Modell, HeyGen oder OpenAI heute schon in der Lage, eine Stimme in wenigen Sekunden zu analysieren, zu klonen und sie den übersetzten Text in einer Fremdsprache wie Deutsch sprechen zu lassen. Dabei bleiben Tonfall, Emotionen und die charakteristische Stimmfarbe des Originals weitgehend erhalten. [1, 2]

Dass diese Technik im großen Stil bei Kinofilmen und Serien noch auf sich warten lässt, liegt vor allem an drei großen Hürden:

1. Rechtliche und vertragliche Barrieren (Das größte Nadelöhr)

Schauspieler und deren Gewerkschaften (wie die SAG-AFTRA in den USA) schützen ihre Biometrie und Stimmrechte vehement. Nach den großen Hollywood-Streiks wurden strenge Regeln vereinbart: Studios dürfen die Stimmen von Schauspielern nicht ohne explizite Erlaubnis und zusätzliche, fortlaufende Vergütungen (Klon-Lizenzen) für fremdsprachige Versionen nutzen. Auch die europäischen und deutschen Synchronverbände wehren sich aktiv gegen unregulierte KI-Klauseln (beispielsweise in Verträgen mit Streaming-Anbietern wie Netflix). [1, 2, 3, 4, 5]


2. Das "Emotions- und Kulturproblem"

Obwohl die KI-Stimmklone rasant besser werden, fällt es Systemen bei hochkomplexen schauspielerischen Leistungen (wie extremem Weinen, feinen ironischen Nuancen oder flüsternder Panik) nach wie vor schwer, die exakte schauspielerische Intention menschlich und organisch zu transportieren. Zudem müssen Dialogbücher kulturell angepasst werden, da eine reine Wort-für-Wort-Übersetzung oft unnatürlich wirkt. [1, 2, 3, 4]


3. Was aktuell stattdessen passiert (Der Zwischenschritt)

Derzeit nutzen Streaming-Plattformen KI vor allem für den umgekehrten Weg oder für Hybridmodelle:
  • Visuelles Dubbing: Amazon Prime Video hat beispielsweise eine KI-gestützte Lippensynchronisation eingeführt. Hierbei sprechen weiterhin menschliche, professionelle Synchronschauspieler den deutschen Text, aber die KI verändert nachträglich die Mundbewegungen des Originalschauspielers im Video, damit Bild und Ton perfekt übereinstimmen. [1, 2]
  • Klonen verstorbener Legenden: In Ausnahmefällen und mit Genehmigung der Erben werden Stimmen geklont (wie die von Hans Clarin für neuere Pumuckl-Produktionen mithilfe von "Speech-to-Speech"-Verfahren). [1]

Fazit
Für Dokumentationen, Social-Media-Inhalte und kleinere Produktionen ist die Synchronisation mit der Originalstimme per KI bereits Realität. Bis du im Kino einen neuen Blockbuster mit der echten, aber perfekt Deutsch sprechenden Stimme von Hollywood-Stars hörst, müssen erst die globalen Lizenzierungs- und Vergütungsmodelle final ausgehandelt werden. [1, 2, 3]
 

Maiskolben

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@Telliminator :) "Lernen" ist ein menschlicher Prozess. Wenn man ein LLM menschlichen Grundsätzen unterwirft, ist das einerseits ziemlich absurd, funktioniert aber auch praktisch nicht. Die Diskussion darüber, was eine sog. K.I. auch immer en detail tut und lässt und wie sie dies macht, ist nebelkerzelich. "Tja, kann man nichts machen, hier ist eine Software...(tada!) und sie darf - wie jeder Mensch auch!!!!!!1!1!11!!! - ein Bild scannen und dieses dann immer reproduzieren, sobald ein chronisch gewissenlos gelangweilter KI User es dazu auffordert." Öhm, nö! Frag mal die GrafikdesignerInnen und DigitalArtists, die in den Anfängen fast eins zu eins ihre Bilder/Motive in den Outputs der Prompts wiedergefunden haben.

Wir reden hier irgendwie über etwas komplett unwichtiges, nämlich ob die Art des "Lernens" nun auch menschlich ist, oder nicht. Und ob der Mensch denn genauso ein Dieb wäre, wenn er ein Bild synthetisiert und es aus dem Gelernten handwerklich reproduziert.

Die für mich interessantere Frage wäre, was wir als Gesellschaft aufgeben, wenn wir zulassen, dass Unternehmen das Netz nach Content scannen dürfen ("lernen"), dessen Schnelligkeit und Umfang sich niemals auch nur annähernd von Menschen erreichen ließe, diesen dann maßgeschneidert reproduzieren, abändern und daraus Gewinn schlagen. Privatisieren der Gewinne, aber Kosten der Allgemeinheit aufbürden, super.

KI revolutioniert nichts. Und sie ist nicht Ausdruck einer Evolution, sondern einer Degeneration.

Lernen hatte immer schon den eigentlichen Sinn und Zweck Wissen in Aktion zu packen - damit sich das eigene und das Leben von anderen verbessert. KI schafft diesbezüglich keinen Mehrwert sondern ist nur ein feuchter Traum, der etwas Authentisches nimmt, es so lange durch eine Verwertungsmaschine presst, bis dabei am Ende etwas Unauthentisches herauskommt. Das verkaufen uns dann dieselben Akteure als Authentisch wieder zurück. Redundanter Schwachsinn ist das alles.

Und neben unseren flötengehenden Rechten gibt es noch eine andere Dimension, warum diese KI-Psychose der Techbros so ablehnungswürdig ist, siehe Bild im Anhang.

Können wir also bitte mal alle gemeinsam unisono sagen, dass KI schwachsinniger Werbemüll ist und aufhören das zu nutzen? :)) Ich meine gerade hier in einer Bubble, die sich derzeit mit komplett generierten Hörspielen konfrontiert sieht. Diese ganze Technologie zu verteidigen, weil man sie exzessiv nutzt, macht irgendwie nichts besser.
 

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Maiskolben

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Fakt Check... Wie lange dauerts vermutlich noch bis wir geklonte Synchronstimmen der originalen Schauspieler bekommen?

Die Technologie für eine Synchronisation mit den geklonten Originalstimmen der Schauspieler existiert bereits und wird im Jahr 2026 im kleineren Rahmen bereits eingesetzt – bis sie jedoch flächendeckend bei Hollywood-Blockbustern im Kino Standard wird, dürfte es noch schätzungsweise 2 bis 5 Jahre dauern.

Technisch gesehen sind Anbieter wie ElevenLabs mit dem Dubbing-Modell, HeyGen oder OpenAI heute schon in der Lage, eine Stimme in wenigen Sekunden zu analysieren, zu klonen und sie den übersetzten Text in einer Fremdsprache wie Deutsch sprechen zu lassen. Dabei bleiben Tonfall, Emotionen und die charakteristische Stimmfarbe des Originals weitgehend erhalten. [1, 2]

Dass diese Technik im großen Stil bei Kinofilmen und Serien noch auf sich warten lässt, liegt vor allem an drei großen Hürden:

1. Rechtliche und vertragliche Barrieren (Das größte Nadelöhr)

Schauspieler und deren Gewerkschaften (wie die SAG-AFTRA in den USA) schützen ihre Biometrie und Stimmrechte vehement. Nach den großen Hollywood-Streiks wurden strenge Regeln vereinbart: Studios dürfen die Stimmen von Schauspielern nicht ohne explizite Erlaubnis und zusätzliche, fortlaufende Vergütungen (Klon-Lizenzen) für fremdsprachige Versionen nutzen. Auch die europäischen und deutschen Synchronverbände wehren sich aktiv gegen unregulierte KI-Klauseln (beispielsweise in Verträgen mit Streaming-Anbietern wie Netflix). [1, 2, 3, 4, 5]


2. Das "Emotions- und Kulturproblem"

Obwohl die KI-Stimmklone rasant besser werden, fällt es Systemen bei hochkomplexen schauspielerischen Leistungen (wie extremem Weinen, feinen ironischen Nuancen oder flüsternder Panik) nach wie vor schwer, die exakte schauspielerische Intention menschlich und organisch zu transportieren. Zudem müssen Dialogbücher kulturell angepasst werden, da eine reine Wort-für-Wort-Übersetzung oft unnatürlich wirkt. [1, 2, 3, 4]


3. Was aktuell stattdessen passiert (Der Zwischenschritt)

Derzeit nutzen Streaming-Plattformen KI vor allem für den umgekehrten Weg oder für Hybridmodelle:
  • Visuelles Dubbing: Amazon Prime Video hat beispielsweise eine KI-gestützte Lippensynchronisation eingeführt. Hierbei sprechen weiterhin menschliche, professionelle Synchronschauspieler den deutschen Text, aber die KI verändert nachträglich die Mundbewegungen des Originalschauspielers im Video, damit Bild und Ton perfekt übereinstimmen. [1, 2]
  • Klonen verstorbener Legenden: In Ausnahmefällen und mit Genehmigung der Erben werden Stimmen geklont (wie die von Hans Clarin für neuere Pumuckl-Produktionen mithilfe von "Speech-to-Speech"-Verfahren). [1]

Fazit
Für Dokumentationen, Social-Media-Inhalte und kleinere Produktionen ist die Synchronisation mit der Originalstimme per KI bereits Realität. Bis du im Kino einen neuen Blockbuster mit der echten, aber perfekt Deutsch sprechenden Stimme von Hollywood-Stars hörst, müssen erst die globalen Lizenzierungs- und Vergütungsmodelle final ausgehandelt werden. [1, 2, 3]
Findest Du, dass der gute Ton gebietet, dass man so einen Text als generiert kennzeichnet? :) Wenn sich einer schon die Mühe macht, so eine Textzusammenfassung generieren zu lassen, dann sollte es nicht den Eindruck vermitteln, es wäre sein Content, finde ich. Zumal die Hinrwindungen ja auch langsam verkümmern, wenn man eine Software zusammenfassend etwas erklären lässt, man selbst aber nur so auf max. 200 Zeichen rumschreibt. Das nächste Mal dann bitte eine hyperlange Zusammenfassung von Dir persönlich, in EIGENER Recherche, zum Thema: "Wer bin ich, wenn ich online bin - und was macht mein Gehirn so lange?" xD
 
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