• Der Todeskutscher von London

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Am Sonnabend, den 07.02.26 um 18 Uhr, ist es endlich soweit.
Dann rollt der Todeskutscher 50:24 Minuten über Londons Straßen.
Seid gerne dabei. Wir freuen uns auf euch.

DIREKTER LINK ZUR PREMIERE (Video klicken)



Das viktorianische London um 1862.
Zur damaligen Zeit keine Metropole, wie man sie heute von Postkarten kennt.
1862 war London ein Ort voller Schatten und sozialer Widersprüche, geprägt
von bitterster Armut, so wie noblen Stadtvierteln mit herrschaftlichen Häusern.
Überall dazwischen, der von Ruß geschwängerte dichte Nebel, der
alles umhüllte und die finsteren Geheimnisse der Stadt zu verbergen schien.
Inspektor Holland und Detective Reed von Scotland Yard, gehen in der Stadt
mysteriösen Entführungen und einer Mordserie nach, die sie schließlich nicht
nur auf die Spur des Täters führen wird...


Besetzung
Jan Abraham als Inspektor Holland
Michael Malewski als Detective Reed
Martin Butz als George Coffin
Victor Dale Santana als Professor Dr. Horace Finch
Matthias Heyl als Edward Poke
Alexander Traxel als John Aster
Anja Kluka als Mary Aster
Thomas Söcker als Patrick O`Connel
Hanna Krueger als Sarah O`Connel
Andreas Strohmeier als Constable Doyle
Thorsten Möser als Constable Jones
Jan Basters als Totengräber
Markus Hildebrandt als Otto
Ulrich Hennings als Kutscher
Leo Ewert als Zeitungsjunge
Enes Yokus, Janin Lange und Fylvia R.Schein als Passanten
und Kevin Germanicus als Erzähler
Produktion: Markus Hildebrandt / Soundjob
 
Zuletzt bearbeitet:

soundjob

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"Producers Word" zum Hörspiel.
Sollte natürlich nicht gelesen werden, wenn man das Hörspiel noch nicht gehört hat, da viele Spoiler enthalten 😁

1862. London.
Das Hörspiel war mit viel Recherche verbunden, was 1862 mitunter vor allem technisch, als auch kulturell möglich war.
Zum einen war es also die "Zeitfrage", als auch die "Ortsfrage", wenngleich London zu der Zeit als die bedeutendste Weltmetropole galt.

1862 fand in London die Weltausstellung statt. Nach der "Great Exhibiotin" im Jahre 1851, war es die zweite große internationale Ausstellung in London, welche über 6 Millionen Menschen aus aller Welt anlockte.
In Verbindung mit der Weltausstellung, sowie im Rahmen politischen Außenhandels, gab es auch eine Delegation japanischer Samurais in der Stadt, die japanische Kunst und Objekte ausstellte.
Wenngleich exotisch anmutend, basiert dies auf einem wahren geschichtlichen Hintergrund.

Nichtsdestotrotz wird man sich im Hörspiel zurecht fragen, wie Otto ausgerechnet an ein für die Umgebung zu exotisch anmutendes Samurai-Schwert gekommen mag ?

Um die Geschichte u.a. im Rahmen eines 45-Minüters zu halten, musste ich im Skript schlussendlich einige Dinge, wie z.B. die in der Stadt veranstaltete Weltausstellung, sowie die Anwesenheit japanischer Samurais, wieder heraus nehmen.
Zum einen, weil die Andeutung der fernöstlichen Delegation mitunter auch in Verbindung real existierender Personen gebracht hätte werden müssen/können, was auch im Kernthema und Ausgang der Geschichte, nicht ganz unproblematisch hätte sein können.
Zum anderen waren es auch schlussendlich Überlegungen, um nicht zu vorschnell den Verlauf der Geschichte zu verraten.

So blieben nur diesbezüglich bestenfalls (unerklärte) Fetzen übrig, da im Hörspiel u.a. das plötzliche Vorhandensein einer Samurai-Klinge(?) so ziemlich verwundern mag.
Ursprünglich sollten auch die O`Connels zum Zwecke ihres Besuchs der Weltausstellung anreisen, diese Info im Nachgang aber wieder verworfen werden, um die Gesamtspieldauer durch o.g. Inbezugnahmen, nicht zu überschreiten.
Oh welch` glücklicher Zufall... Das Auffinden von Otto als Übeltäter in der Fleischfabrik, wirkt daher natürlich auch wie ein Deus ex machina, da der ursprünglich einmal geplante Bezug als Kutscher der fernöstlichen Delegation (was das Samurai-Schwert besser erklärt hätte), einer anderen "Abkürzung" weichen musste.

Ich hoffe dennoch, dass euch das Hörspiel Spaß gemacht hat und bedanke mich hiermit noch einmal ganz herzlich beim Publikum und ganz ganz doll beim CAST 🤗, die wieder einmal supertoll mitgewirkt und ihr Bestes gegeben haben 🤩... wenngleich die Lebensdauer im Hörspiel für den einen und anderen Mitwirkenden, ein, tja äh, recht kurzes Vergnügen war 😁
 

soundjob

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Es war eine rundum runde Sache. So geniale Sprecher und erst die Musik und Sounds - phänomenal. Wie machst du das nur. Immer noch einen draufzusetzen? Einfach ganz großes Ohrenkino
neenee... es ist EUER Spiel und Performance, die das immer erst zu dem macht, was es wird.
Ich mag zwar das Licht, den Rahmen und die Wand stellen, auf welchem solch ein "Hörspielgemälde" hängen mag, aber Pinsel und Farbe, führt letztlich immer ihr. Und dafür bin ich euch immer so ewig dankbar, dass ich das mit euch umsetzen darf :love:
 

Macintosh77

Ich hab da mal ne Geschichte...
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Sodele, jetzt hab ich endlich Zeit gehabt, nach zu hören. SAUBER! Die Athmo die du @soundjob geschaffen hast, mit der absolut geilen passenden Musik untermalt hast, der ganze coole Cast, sehr sehr stimmig und Hut ab an alle Sprecherinnen & Sprechern, hat Spass gemacht Euch zuzuhören!
Danke fürs mitnehmen in das mitreissende Hörpiel. Danke!
 

MonacoSteve

... nicht ganz Dichter
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"Producers Word" zum Hörspiel.
Also erst mal, lieber Markus, schließe ich mich allen Vorrednern an, das war ein Hörspiel erster Sahne! Man merkt eben immer wieder, wie bei dir Herzblut und Können zusammenfließen! (y)

Und danke für die erweiterte Hintergrund-Info zu diesem Stück. Mich würde in dem Zusammenhang noch etwas anderes interessieren (Kästchen bitte nicht anklicken, wer das Stück unbefangen und ungespoilert zum ersten Mal hören will:

Hat man um 1860 schon mit Organen gehandelt? Transplantationen aller Art gab es in der Medizin zu dieser Zeit noch nicht. Andererseits waren die Zeiten der mittelalterlichen Alchemisten, die derlei für ihre obskuren Experimente verwendet haben mochten, auch vorbei. Vielleicht habe ich nicht genau aufgepasst, aber wozu sonst würden also Leichenteile heimlich gehandelt werden, noch dazu in größerem Maßstab?
 
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