MaVericK

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Hallo zusammen,

nach einigen Monaten Arbeit ist es endlich so weit: Unser neuer Kurzfilm „BLITZKRIEG“ ist fertig. 😊

Das Projekt ist neben ASHBORN IDIOTS eine weitere Produktion von Heldenlied Studio und mir war es gerade hier bei Hoertalk wichtig, den Film auch einmal mit allen Beteiligten vorzustellen (Denn alle sind in unserer Arbeitsgruppe Heldenlied-Studio hier auf Hoertalk ^^– denn hinter den knapp paar Minuten steckt inzwischen doch eine ganze Menge Arbeit von vielen Menschen. (Dazu, mittlerweile sind wir echt 20 Leute aus HoerTalk die hier bei diesem Projekt mitmachen, es macht mega spaß^^)






Worum geht es?​

Wir schreiben das Jahr 1916. An der Westfront tobt der Erste Weltkrieg.

Der 19-jährige Lukas muss in den deutschen Schützengräben die Hölle des Krieges durchstehen und erkennt immer deutlicher, wie sinnlos dieser Krieg für seine Generation ist.

Als er schließlich auf einen französischen Soldaten trifft, steht Lukas vor einer Entscheidung:

Drückt er ab – oder durchbricht er die Spirale der Gewalt?

Unsere Sprecher​

Gefreiter Lukas – Tim „RPG Kurga“ Pielka @Kurga
Leutnant Fritz Koppel – Jan Abraham @Jan Abraham
Gefreiter Karl Deutschmann – Silas Serdar @Silas Serdar
Gefreiter Valentin Amsel – Pascal Pucher @Terotox
Gefreiter Eric Vennmann – Salvatore Chiavetta @Salvatore

Vielen Dank an euch für eure Stimmen und die Zeit, die ihr in das Projekt gesteckt habt. ❤️

Hinter dem Film​

Produzent, Regie, Schnitt & Drehbuch
Marvin Buchecker @MaVericK
Marvin Buchecker

Musik & Titelsong
Martin Butz @Martin85

Gesang – „Pack Up Your Troubles in Your Old Kit-Bag“
Barbara Butz

Sounddesign & Mastering
Mitch Kunz @Apollo 13 Audio
Biography — Apollo 13 Audio - Recording Studio Switzerland

Schnitt der Sprachaufnahmen / Takes
Annemarie Buchecker



Die komplette Musik des Films wurde dabei von Menschen komponiert, eingespielt und produziert.

Bei der visuellen Umsetzung haben wir für Frames und Animation KI-Werkzeuge eingesetzt. Drehbuch, Regie, Sprecherleistungen, Musik, Sounddesign, Mastering und Schnitt stammen dagegen vollständig aus menschlicher Arbeit.

Und jetzt bin ich natürlich sehr gespannt, was ihr dazu sagt. Gerade weil hier viele Leute unterwegs sind, die selbst Hörspiele, Filme, Sprecherarbeit oder Audioproduktionen machen, freue ich mich wirklich über Feedback – gerne auch kritisch.

Was funktioniert für euch? Was funktioniert vielleicht noch nicht? Wie wirken Dialoge, Musik, Sounddesign und der Film insgesamt auf euch?

Ich freue mich, wenn ihr mal reinschaut. 😊

Liebe Grüße
Marvin
 

Terotox

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Du hast jetzt echt nen Meilenstein geschafft mit dem Team und der Produktion Marvin!
Mit der tollen Musik saugt man die Atmo richtig in sich ein. Ein Genuss :)
Da wurden die Erwartungen für die Zukunft gerade hochgeschraubt!!!
👏👏
 

Kluki

Kann mich jemand hören? Hallooooo!
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Es ist so klasse geworden und die Idee mit dem Blitzkrieg ist der Hammer. Da läuft einem ja dauernd der kalte Schauer den Rücken runter. Hut ab an alle Beteiligten
 

SeGreeeen

Kaaaaarakaluuuuuuuhhhh!!!!
Teammitglied
Irgendwie bin ich zu Dämlich das zu verstehen. Seit wann sehen Franzosen aus wie lichtfressende Zombies. Und seit wann schießt man mit Kameras :LOL:. Es ist für mich leider extrem schwer der Story zu folgen... :unsure:
 

MaVericK

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Irgendwie bin ich zu Dämlich das zu verstehen. Seit wann sehen Franzosen aus wie lichtfressende Zombies. Und seit wann schießt man mit Kameras :LOL:. Es ist für mich leider extrem schwer der Story zu folgen... :unsure:
Quatsch, du bist doch nicht zu doof felix: also das ist ein alternatives Universum in dem Kameras Waffen sind. Ich hatte mich mal damit befasst, mit was wäre es, wenn Kriegsreporter wirklich eine Einheit in einem Heer ist.

Die Monster entstehen durch den Gebrauch der Waffen, dass wird aber in diesem Kurzfilm auch nicht aufgeklärt. Eigentlich sind das die leeren Hüllen der Fotografierten die Ihr "Licht" wieder suchen um Menschen zu werden.



👍🏼
 

Salvatore

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Ja, hat mega Spass gemacht. :) Auch mal sich selbst auszutesten und den Horizont der eigenen Stimme und des Schauspiels zu erweitern.

Das ganze Projekt wirkt bzw. ist wahrscheinlich auch sehr professionell umgesetzt worden mit allem was dazu gehört. Die Musik ist mega, das eingesprochene und das Schauspiel von allen beteiligten ist mega, Schnitt, Video, alles sehr sehr geil geworden.

Ich freu mich auf weitere Projekte. :)
 
Einerseits finde ich es gut gemacht, coole Geschichte, tolle Stimmen. Allerdings habe ich immer Probleme, wenn KI dahinter steckt. An einem Anime sind ja normalerweise eine Vielzahl an Zeichnern beteiligt, was hier ja wegfällt. Man kann diese Entwicklung wohl nicht aufhalten und da es unkommerziell ist, mag es auch okay sein. Aber ich habe Angst um die Zukunft meiner geliebten Animes und deren Künstler.
 

MaVericK

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Einerseits finde ich es gut gemacht, coole Geschichte, tolle Stimmen. Allerdings habe ich immer Probleme, wenn KI dahinter steckt. An einem Anime sind ja normalerweise eine Vielzahl an Zeichnern beteiligt, was hier ja wegfällt. Man kann diese Entwicklung wohl nicht aufhalten und da es unkommerziell ist, mag es auch okay sein. Aber ich habe Angst um die Zukunft meiner geliebten Animes und deren Künstler.
Ja, das kann ich total nachvollziehen. Das ist auch ein Thema, mit dem ich mich selbst immer wieder beschäftige.

Ich habe inzwischen eine Zeichnerin an Bord, die bei uns das Charakterdesign übernimmt. Über Leni ist jetzt außerdem noch eine Bekannte dazugekommen, die künftig unsere Thumbnails zeichnen wird. Grundsätzlich ist es aber natürlich so: Solche Produktionen komplett ohne KI umzusetzen, ist finanziell noch einmal eine ganz andere Hausnummer.

Ich sage es ganz offen: Wenn ich die entsprechenden Mittel, zum Beispiel über Filmförderung, hätte, würde ich sofort weitere Zeichnerinnen und Zeichner mit ins Team holen.

Genau deshalb habe ich jetzt auch ein Gespräch mit dem Landschaftsverband im Bereich Kultur. Dort gibt es tatsächlich einen Förderbereich, in dem Kultur und KI zusammengedacht werden. Ich möchte schauen, ob sich darüber vielleicht Mittel für das Projekt erschließen lassen.

Was ich durch den aktuellen Film aber auch merke: Man kann damit inzwischen durchaus Leute aus der klassischen Filmbranche erreichen und ihnen zeigen, welches Potenzial darin steckt. Ich habe den Film zum Beispiel einem Freund gezeigt, der selbst Filmproduzent ist, und gerade solche Gespräche finde ich spannend.

Man darf dabei auch nicht vergessen, dass wir in Deutschland praktisch keine gewachsene Anime-Industrie haben. Dafür wurden über Jahrzehnte weder die entsprechenden Strukturen noch Produktionswege aufgebaut. Dadurch ist die Ausgangslage hier sowieso eine ganz andere.

Für mich ist KI am Ende erst einmal eine Technologie. Entscheidend ist, wie man sie einsetzt und wie man sie mit menschlicher Kreativität verbindet. Auch in Japan wird inzwischen mit KI-gestützten Workflows und Automatisierung experimentiert.

Gleichzeitig sehe ich die kritische Seite durchaus. Ein großes Problem ist für mich zum Beispiel, dass Nachwuchskräfte bestimmte handwerkliche Grundlagen möglicherweise gar nicht mehr lernen, wenn genau die klassischen Einstiegsarbeiten zunehmend automatisiert werden. Das betrifft Zeichnen genauso wie Schreiben oder andere kreative Bereiche.

Deshalb finde ich die Frage „Wofür benutzt man KI?“ eigentlich viel wichtiger als die pauschale Frage „KI – ja oder nein?“.

Für das, was wir gerade machen, halte ich den Einsatz für absolut vertretbar: Ohne diese Technik könnten wir ein Projekt in dieser Größenordnung momentan schlicht nicht stemmen. Das Ziel ist für mich aber nicht, Menschen aus einer bestehenden Produktion herauszukürzen. Im Gegenteil: Wenn das Projekt wächst und irgendwann mehr finanzielle Möglichkeiten da sind, möchte ich auch mehr klassische kreative Gewerke mit hineinholen.

Und genau diese Verbindung finde ich eigentlich spannend: Technik nutzen, um etwas überhaupt möglich zu machen – und gleichzeitig darauf achten, dass das eigentliche Handwerk und die Menschen dahinter nicht verloren gehen.
 
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