PeBu34

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Hallo Zusammen,

nach der Premiere muss das Stück natürlich auch hier im Downloadbereich auftauchen. :)

Die Zukunfts-Chroniken. Bisher wurden sie noch nicht niedergeschrieben, aber wir alle nähren diese Zeilen.
Heute, hier und an anderen Orten. Die Zukunft kann beginnen...


Drei Astronauten, Jason Mayer, Laura Winter und Thomas Wiebler befinden sich auf dem Flug zum Uranus. Als die Technik versagt, sind sie zur Landung auf dem unwirtlichen Mond Oberon gezwungen. Können sie bei -200 Grad überleben?

Der Youtubelink:

Der Downloadlink:
https://www.hoerspielprojekt.de/?smd_process_download=1&download_id=15522


Es sprachen:
Erzähler: Florian Rosenberger
Moderatorin: Daria Wulle
Frank Diemer: Arne Dewald
Claire Moreau: Cilli Goebel
Marc Gouthier: Thorsten Möser
Susan James: Sarah Oltmanns
Freja Persson: Monika Schmidt-Mader
Thomas Wiebler: Mike Schlünzen
Jason Mayer: Matthias Heyl
Laura Winter: Jasmin Curtz
Computer der Voyager: Nadine Most
VRP 1.1: Anja Klukas
Oberon: Stefan Hartlein
Nachrichtensprecherin: Marion Koch
Weitere Stimmen: Fastfoodhamster

Intro und Credits: Dorle Hoffmann

Idee zur Reihe "Die Zukunftschroniken": Frank Hammerschmidt
Idee und Skript zu "Oberon": PeBu34
Coverdesign: Nadine Most
Lektorat: Marek Schädel
Schnitt: Melle Teich

Musik und Soundeffekte von Epidemic Sound, freesound.org und opengameart.org.

Entstanden 2022 auf Hoer-Talk.de

Liebe Grüße von
Peter :)
 

Chaos

Schneewittchen
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Hab es heute gehört, thematisch gefiel es mir das letzte Drittel sehr - vor allem weil es einen ja auf das tatsächliche Umgehen des Menschen mit anderem Leben gut beschreibt (find im Zuge dessen, also auch dem "wie tolerant und lieb sind wir mit anderen" auch absolut richtig und passend, dass in der Pressekonferenz am Anfang Astronaut:innen gesagt wurde, lass dir nix erzählen von seltsamen Youtube-Kommentaren :D).
Schnitt von @Melle Teich fand ich auch supi! Feine Details aber nicht zu voll.

Bisschen Kritik leider doch noch: Merke immer wieder, dass ich einfach gar kein Fan bin von so gespielten Akzenten. Für mich wirkt alles direkt weniger glaubhaft irgendwie. Fand dadurch dann auch die Interaktion zwischen den Figuren manchmal etwas holprig und hätte mir mehr Feingefühl gewünscht, anstatt auf so Aussprachezeug zurückzugreifen. Hätte meiner Meinung nach auch ohne sehr gut funktioniert. Finde oft, dass weniger dann doch mehr ist, auch wenn man in Hörspielen gerne mal eine Schippe mehr drauflegt, um das Nichtvorhandensein von Bild zu kompensieren. Braucht es eigentlich gar nicht, finde ich, die Story hat ja schon so sehr gesellschaftskritische und fast philosophische Fragen in sich, die man toll hätte ausbreiten können.
 

PeBu34

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Hallo @Chaos,

herzlichen Dank für deinen ausführlichen Kommentar und deine Unterstützung das Gendern betreffend! :) Ich bin den beiden Kommentierenden weder böse, noch mache ich mir darüber viele Gedanken. Dass Claire Moreau gendert war eher eine spontane Idee, weil ich dachte, dass das gut zu einer Frau in so einer hohen Position passen könnte. Ich hatte dabei also keine großartigen gesellschaftskritischen Hintergedanken. :)

Was die Akzente angeht: Ich wollte mit der Pressekonferenz deutlich machen, dass der Flug zum Uranus in vielen Ländern Beachtung findet und dann kommen zu solchen Pressekonferenzen eben auch Journalisten*Innen, die nicht gut Deutsch sprechen. Die Hauptaufgabe der Pressekonferenz war allerdings die Klärung von technischen Fragen, die @schaldek und @Mr_Kubi mir gestellt haben. Es hätte m.E. nicht besonders professionell gewirkt, wenn einer der Astronauten den anderen z.B. hätte erklären müssen, was Lagrange-Punkte sind.

Die gesellschaftskritischen Fragen haben sich während der Entstehung der Geschichte einfach ergeben. Sie waren nicht von Anfang an geplant. Deshalb kam ich auch nicht auf die Idee, sie weiter auszubreiten.

Du schreibst, du hättst dir mehr Feingefühl bei der Interaktion der Figuren gewünscht. Wie hätte das deiner Meinung nach denn aussehen können? :)

Liebe Grüße von
Peter :)
 

Chaos

Schneewittchen
Teammitglied
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Die Hauptaufgabe der Pressekonferenz war allerdings die Klärung von technischen Fragen, die @schaldek und @Mr_Kubi mir gestellt haben. Es hätte m.E. nicht besonders professionell gewirkt, wenn einer der Astronauten den anderen z.B. hätte erklären müssen, was Lagrange-Punkte sind.
Ja, das wurde schon klar.
Ich verstehe auch den Hintergedanken prinzipiell durchaus, wieso du verschiedene Akzente drinhaben wolltes. Ich persönlich finde das nur oft ein sehr grobes Stilelement, womit man es sich eben ein wenig einfach macht. Beziehungsweise - wenn die SprecherInnen eben auch diesen Akzent perfekt beherrschen würden ... aber so. In Filmsynchros ist es ja auch so, dass man dann eher konsequent beim Hochdeutschen bleibt und über Kontext klarmacht, dass die Leute aus einem andere Land kommen (zB, indem man wie bei "Xy vom Wochenblatt" sowas sagt wie "XY vom New Yorker" oder so, ich hoffe, du verstehst, worauf ich hier hinauswill.) Ist im Endeffekt wie alles anderes auch eine Entscheidung der Regie, ob und wie man das durchziehen will :D

Zu dem "Feingefühl bei der Interaktion":
Ich denke, thematisch hat deine Idee echt Potenzial. Damit meine ich vor allem dieses Dilemma des "Wir landen auf einem anderen Planeten und da haust ein intelligentes Wesen. Was passiert nun? Ist es Fremdem eher feindselig eingestellt, wie Menschen eben, oder ist es aufgeschlossen oder folgt einer anderen Logik?" Das ist ja das älteste SciFi-Dilemma überhaupt, findet man ja auch in vielen vielen Filmen wieder. Ich persönlich hätte insofern glaube ich gerne diese Interaktion ausgespielt gesehen - also Menschen untereinander als Beispiel, Mensch und Oberon als Weiterführung. Währenddessen ist die Handlung, die wir hören eben auch sehr "klassisch" - kennt man ja aus vielen vielen Hörspielen, das ganze technische Gefriemel, irgendwas geht schief, man wacht in unbekannter Umgebung auf. Das nimmt super viel Raum ein, obwohl es ja eigentlich eher Mittel zum Zweck ist (nach meinem Empfinden). Die Figuren und deren Beziehungen währenddessen sind ebenso recht gradlinig gehalten, Dickkopf Thomas, der mit der hübschen Kollegin Laura flirtet, Jason, der versucht alles im Griff zu haben, etc. Genau da hätte ich mir mehr gewünscht - mehr Tiefe, mehr Ambivalenz, weniger grade Linie. Denn so gab es ja gar keinen richtigen Konflikt in der Handlung (wie gesagt, der Absturz ist meines Empfindens nach eher Mittel zum Zweck als Kernkonflikt), vor allem war das Oberon-Dilemma (also: Wie wird Oberon die Menschen wieder los und sorgt dafür, dass die auch nie wieder kommen) so schnell gelöst wie es aufploppte.


Nicht böse verstehen - ich glaube es liegt auch daran, dass diese Szenerie, also Raumschiff stürzt irgendwo ab, schon so popkulturell bedingt durchgenudelt ist, dass ich mir da immer ein bisschen mehr Emotion, ein bisschen mehr Interaktion und Menschlichkeit wünsche zwischen dem ganzen technisch-futuristischen Kram. Das ist einfach ein Story-Arc in dem man nicht mehr so gut überraschen kann, folglich muss man (finde ich) versuchen, wenigstens zu berühren.
 

PeBu34

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Hallo @Chaos,

ich bin dir natürlich nicht böse! Ich hab dich ja um die Erklärung gebeten. :)

Was die "Gradlinigkeit" angeht: Ich denke, das ist einfach meine Art zu schreiben. Wenn du magst, hör dir z.B. "Der Zufluchtsort" oder "Rache für Bud Stinger" an - oder aktueller: Lies dir mal die Skripte zu meiner Shortiereihe "Zauberhafte Freunde" durch. (Zur Zeit gibt es nur zwei Folgen.) Da merkt man das m.E. auch ziemlich deutlich. Die Prosatexte, aus denen "Oberon", "Bud Stinger" und "Der Zufluchtsort" entstanden sind, sind noch einfacher gehalten. Sie sind eher Shorties bzw. Kurzgeschichten. Marek hat während des Lektorates mit seinen Fragen noch einiges herausgeholt, was sozusagen in den Geschichten versteckt war, was ich aber nicht ausgeschrieben sondern höchstens durch einen Erzähler erwähnt hatte.

Herzlichen Dank für deine Anregungen! Vielleicht kann ich sie eines Tages ja umsetzen. :) "Oberon" könnte z.B. die erste von zwei Folgen sein. Das ist mir allerdings erst nach der Premiere bewusst geworden.
Am Ende sagt die Nachrichtensprecherin ja: "Wie scientific.tv mitteilt, ist es der European Space Agency - ESA - gelungen einen unbemannten Flugkörper durch ein Wurmloch zu schicken und auf dem Uranusmond Oberon zu landen wo Bodenproben genommen werden konnten." Damit kommen auch "die Oberons" auf die Erde...
Zur Zeit habe ich aber noch keine Fortsetzung geplant. Ich hab zu viele andere angefangene Geschichten auf meinem PC rumliegen.

Liebe Grüße von
Peter :)
 
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