Poldi

Mitglied
Perry Rhodan - 29. Finale für Arphonie

perryrhodan-29.jpg


Erster Eindruck: Der Kampf gegen die Kybb

Dem Team um Perry Rhodan ist ein großer Erfolg im Kampf gegen die Kybb gelungen: Ein feindlicher Kampfroboter, ein Motoklon, konnte umprogrammiert werden und dient nun den Aufständigen. Mit seiner Hilfe dringt Lyressea in den fremden Planeten ein, um deren Sicherheitsbarrieren zu manipulieren. Doch viel zu schnell kommt man ihr auf die Spur...

Klassische, anspruchsvolle Science Fiction-Unterhaltung - das ist der Anspruch, den sich Christian Hagitte und Simon Berteling bei der Umsetzung der Perry Rhodan-Saga auf die Fahne geschrieben haben. Und so gibt es auch zwei Handlungsstränge, die sich hier weiter einander nähern und erste Überschneidungen preisgeben. Doch auch der Kampf gegen die Kybb wir nicht vernachlässigt - im Gegenteil, denn auch hier spitzt sich die Lage weiter zu, der Angriff auf das feindliche, mächtige Volk ist in vollem Gange. Schon in den ersten Minuten wird man ohne große Einleitungsphase mitten in die Handlung hereingeworfen. Auch im folgen werden einem nur kleinere Entspannungspausen gegönnt, die eine dynamische Abwechslung von Action und Dialogen ergeben. Hier passt wieder alles stimmig zueinander und fügt sich zu einem gelungenen Ganzen zusammen, sodass auch die 29. Folge der Perry Rhodan Sternenozean-Serie wieder bedenkenlos empfohlen werden kann - Kenntnisse der bisherigen Ereignisse natürlich vorausgesetzt, denn alleine funktioniert keine der Folgen.

Auch in Sachen Sprecher wird wieder einiges geboten. So erleben wir den begnadeten Klaus-Dieter Klebsch als General Traver, der seine unverkennbare Stimme wieder in seiner ganz eigenen Weise einsetzt. Auch Volker Brandt ist als Atlan wieder unverkennbar und hat diesen gewissen verschmitzten Unterton in der Stimme, der auch hier wunderbar hereinpasst.. Beeindruckend auch Rüdiger Kuhlbrot als böser Tagg Kharzani, der eine sehr intensive Leistung bringt, die lange im Kopf nachhallt. Weitere Sprecher sind Yara Blümel-Meyers, Claudia Urbschat-Mingues und Maria Hassert.

Um die richtigen Akzente zu setzen und die passende Atmosphäre zu schaffen wurde wieder mit einem Orchester der Soundtrack zur Serie eingespielt, was sich deutlich bezahlbar macht. So erlangt jede Szene ihre angemessene Untermalung, die durch bombastische Effekte noch unterstützt wird. Der Sound der Band Radiopilot, die wieder den Song am Ende beigesteuert haben, passt hierzu sehr gut.

Waren die bisherigen Cover schon immer eine Augenweise, sticht dieses noch einmal heraus. Denn durch Lyressea, den Motoklon und den beweglichen Hintergrund wirkt alles sehr lebendig und phantastisch. Natürlich überzeugt da auch wieder die sehr stimmungsvolle restliche Aufmachung.

Fazit: Stimmig und spannend wird der Handlungsstrang fortgeführt und eine Brücke zum anderen geschlagen - wieder gut gelungen!
 
Oben