Poldi

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Max – 1. kommt in die Schule / lernt schwimmen

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Erster Eindruck: Männliche Konkurrenz für Conni

Ein Brief von der Stadt trudelt bei Max' Eltern ein, und er freut sich als er erfährt, dass er nach den Sommerferien endlich in die Schule kommen wird. Doch bevor es so weit ist, stehen noch einige aufregende Dinge an... (Max kommt in die Schule)
Pauline, die beste Freundin von Max, hat ihr Seepferdchen gemacht. Nun will Max auch schwimmen lernen und geht ab jetzt jeden Tag mit seiner Mutter ins Schwimmbad. Nur Felix, Max' großer Bruder, glaubt nicht daran, dass er es schafft... (Max lernt schwimmen)

Nachdem die Serie Conni von Karussell um ein ganz normales Mädchen dreht und auch an diese gerichtet ist, war es höchste Zeit, das Konzept auch auf Jungen anzupassen. Und so gibt es nun „Max“, dessen Geschichten für Kinder ab 3 Jahren konzipiert sind und Alltagsdinge eines Kindergarten- und jungen Schulkinds erklären. Auf der ersten Folge sind zwei Geschichten enthalten, die zusammen eine Laufzeit von einer guten halben Stunde nicht überschreiten. So wird die noch recht kurze Aufmerksamkeitsspanne von jüngeren Kindern nicht überschritten, und trotzdem können die Dinge genügend ausführlich erklärt werden. Gleich zu Anfang wird ein wichtiges Thema aufgegriffen: Der Schulanfang. Vom ersten Brief über die Untersuchungen und Termine in der Schule bis hin zum großen Tag verläuft die Handlung und nimmt Kindern so die Angst und beantwortet Fragen, macht ihnen sicherlich Lust und Vorfreude auf die Schule. Das ist insgesamt nett erzählt und bietet einige humorvolle Szenen. Auch der zweite Abschnitt ist kurzweilig und lehrreich, es geht um das erste Schwimmabzeichen von Max. Hier kommt besonders gut das Verhältnis zu seinem großen Bruder Felix zur Geltung. Nur eine deutlichere Trennung zwischen den beiden Abschnitten wäre wünschenswert gewesen. Schnell schließt man die Figuren in sein Herz, der pädagogische Ansatz wird hier spielerisch ausgestaltet und zu einer unterhaltsamen Angelegenheit für jüngere Kinder.

Phillipp Drager hat hier die Hauptrolle des Max übernommen, gerade in Hinblick auf sein junges Alter kann er mit seiner aufgeweckten Art überzeugen. Jenny Böttcher spricht seine Mutter und kann mit ihrer liebevollen und charmanten Art diese Figur sehr gut ausfüllen. Carla Becker ist als Schuldirektorin Frau Köhler zu hören, auch sie spricht eher warmherzig und kann so weiter die Angst vor der Schule abbauen. Weitere Sprecher sind Anton Wilms, Feline Günther und Lennardt Krüger.

„Max, das ist Max“ - genauso wie das weibliche Vorbild hat auch diese Serie einen sehr prägnanten und eingängigen Titelsong bekommen, der zum Mitsingen anregt und bei jungen Zuhörern großen Anklang finden wird. Ansonsten sind kurze und schlichte Melodien zu hören, um einzelne Szenen voneinander zu trennen, etwas Atmosphäre wird über die eingebauten Geräusche erzeugt.

Für Kinder ansprechend gestaltet, schön bunt und in lustigem Zeichenstil ist das Cover gehalten, das eine kleine Szene aus dem Hörspiel zeigt: Max und Pauline gehen das erste mal in die Schule. Oben ist noch ein kleines Logo eingebaut. Aufgelockert wird die Aufmachung immer wieder durch kleine Zeichnungen von Max.

Fazit: Kurze Geschichten, die ideal für ganz junge Zuhörer sind und ihnen helfen, sich in verschiedenen Situationen zurecht zu finden.

VÖ: 13.Januar 2012
Label: Karussell
Bestellnummer: 0602527849959
 
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