Lauschecke

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Hallo liebe Community,

und weil sich bei mir gerade eine Menge Dinge bei mir ergeben, gleich wieder ein neues Hilfegesuch an die Profis dort draußen:
Ich bin nun gerade auf der Suche nach einem geeigneten Preamp, um die Grundlautstärke meiner Aufnahme zu erhöhen, ohne dabei den Gain weiter aufdrehen zu müssen, was ja bekanntermaßen auch das beliebte Grundrauschen erhöht. Es gibt zahlreiche angepriesenen Möglichkeiten, die man hierzu findet.

Nachdem ich heute sogar in einem Fachgeschäft war, musste ich dort leider feststellen, dass man mir nur ein paar teure Ladenhüter aufschwatzen wollte - Preisklasse beginnend bei 600 € und das hat bei mir den Eindruck erweckt, dass man mir nicht mal richtig zugehört hatte/zuhören wollte, was ich eigentlich will.

Seis drum - frag ich dann halt einfach nochmal die Mitstreiter meines Vertrauens 😁

- Welche (eher kleinen) Preamps für Mikrofone verwendet ihr - insofern ihr das überhaupt braucht, bzw.
- auf was sollte ich beim Kauf achten, denn die Auswahl ist riesig, die Verwirrung noch größer 🤪

Ich hatte unter anderem den Klark Teknik MIC BOOSTER CT 1 schon im Blick, da ich +25 dB in meinem Fall für ausreichend halte. Für mein Setup nutze ich:
  • Mikrofon: Rode 1 NT1-A
  • Interface: Vocaster One
  • DAW: Cubase/wahlweise auch Audacity
Vielen Dank schon Mal für eure Tipps! 😎
 

DerOtter

⭐ (Schau-)Spieler, (Film-)Macher, (Sound-)Fan 🦦
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Ich benutze den
Rodecaster duo.

Abgesehen davon, dass man damit komplett produzieren könnte, macht das Ding richtig Spaß und hat (2) hervorragende PreAmps.

Ich würde es semiprofessional einordnen.

Vielleicht ist das was für Dich.
Gebraucht ab ca. 260€ , neu 395€

Gruß
Olli
 

soundjob

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Hey Lauschi.

Mit dem Rode hast du ein Kondensatormik mit Phantomspeisung.
Die kleinen Verstärker, sogenannte FetHeads (wie dein Klarki), sind allerdings für dynamische Mikrofone gemacht.
Funktioniert also nicht 😄

Die üblichen Audio Interfaces, wie z.B. dein Vocaster oder z.B. das Scarlett etc. sollten eigentlich für den normalen Heimbetrieb ausreichen, um dein Rode auf eine brauchbare Lautstärke zu bringen.
Um die Miks aber auf amtliche Lautstärken eines professionellen Studio Line-Pegel zu bringen, braucht es "richtige" PreAmps, die dir auch genügend Power bieten, um selbst hochohmige Miks richtig in den Saft zu bringen. (Verstärkung um +70dB etc.)
Und da wirds dann auch teurer 🤷‍♂️
Dann wäre auch (eigentlich) Schluss mit USB, weil die Kisten natürlich analoge Line Ausgänge haben... nun gut, es gibt ja auch Klinke2USB-Adapter.
Vorteil "richtiger" analoger PreAmps ist allerdings auch immer: Du wist nie ein Problem von wegen Treiber, Software, meine DAW erkennt mein Interface nicht etc. haben 😄

Ich habe dir hier mal ein paar aufgelistet:

und mein Amp des Vertrauens

Und generell nicht vergessen: Es gibt auch noch einen Gebrauchtmarkt ;)
 
Zuletzt bearbeitet:

Marco

Fledermausohr, Autor, Sprecher
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Ich kenne hier bisher niemanden, der ein Preamp für sein NT-1A nutzt. Ich selber habe auch nur ein Audio-Interface für mein Großmembran-Mikrofon und bekomme ausreichend laute Ergebnisse.
Für meine dynamischen Miks habe ich ein Preamp. Das hat wirklich noch richtig etwas gebracht.
Aber anscheinend reicht dir das für dein Rode nicht aus.
Könnte mir vorstellen, dass dein Mik dann, was Umgebungsgeräusche betrifft, nochmals empfindlicher wird, was wiederum eine noch bessere Dämmung benötigt.
 
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Strom

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Den Goldmike hab ich auch seit Anfang der 2000er. Etliche Gesangsaufnahmen mit gemacht. Und der hat sogar notfalls genug Power, um ohne FetHead nen SM7b zu betreiben, falls man das möchte.

Hab ich immer noch öfter im Betrieb und beide Kanäle funktionieren noch tadellos.
 

soundjob

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Sehe gerade, dass der Vocaster "eigentlich" bis +70 dB Verstärkung bieten soll (was ich nicht so recht glaube)...
Wenn das Mik zu leise ist, liegt es aber vlt. auch am Kabel, bzw. könnte auch das Mik was haben.
Habe jetzt schon öfter mal gelesen, dass das NT1A wohl mit der Zeit Mucken macht und sich leiser "anfühlt".
 

Lauschecke

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Steht vermutlich auch mit der Dämmung in Verbindung, da ich ja "nur" eine Gesangskabine und keine Schallkabine besitze.

Klar kann ich die Lautstärke noch ziemlich weit aufdrehen - aber dann hört man tatsächlich ab einem bestimmten Pegel den Lüfter meines PCs, obwohl er natürlich außerhalb der Kabine steht. :cautious:

Grundsätzlich bin ich mit der Aufnahme-Lautstärke zufrieden - aber das durchscnittliche RMS-Level ist oft ziemlich an der Grenze zum "Mindest-Aufnahmeton" von -21 dB, was eben für meine Hörbücher verlangt wird und ich gerne etwas mehr Abstand dazu bekommen wollen würde.
 

soundjob

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Grundsätzlich bin ich mit der Aufnahme-Lautstärke zufrieden - aber das durchscnittliche RMS-Level ist oft ziemlich an der Grenze zum "Mindest-Aufnahmeton" von -21 dB, was eben für meine Hörbücher verlangt wird und ich gerne etwas mehr Abstand dazu bekommen wollen würde.
Das ist aber auch nix, was du partout über das Mikrofon versuchst (versuchen musst) zu leveln, das machst du über das Audio-Master. ;)
 
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