Marc Schülert

Sprecher & Cutter
Sprechprobe
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AW: MOLE

@frank: vielen dank! wirklich gern geschehen.
bei einem anständigen projekt sollten sich alle beteiligten immer gegenseitig inspirieren und nicht nach schema F an ihrem eigenen gewerk kleben bleiben.
ausserdem muss man auch fairerweise sagen, dass meine ideen auch nur möglich waren, weil frank mich bereits für das projekt gewinnen konnte, als er grad mal ein oder zwei kapitel fertig und für den rest einen groben plot hatte. da konnte ich gar nicht anders, als meinen senf dazu geben...;-)
 

Thomas Rippert

So irgendwie wieder da...
AW: MOLE

Ich will gar nicht lange sezierend herumlavieren: Frank, Marc: MOLE issn geiles Teil Hörspielgeschichte! :) Ich hatte das wichtigste was ein Hörspiel machen kann und sollte: Spass beim hören. Danke dafür!
 

michelsausb

Laphroaig forever!!!
AW: MOLE

Bin (leider) erst bei Track 12, aber bin mir sicher, schon jetzt ein Urteil erlauben zu können: GREAT!!!
Wieder ein absolutes Highlight dieses Forums!
Die "Odysee" der beiden Protagonistinnen finde ich wunderbar gelungen, die Traurigkeit in Jamies Stimme ist genial, wenn man bedenkt, was sie erlebt hat...
@Nero
auch ich empfand eine gewisse Schadenfreude beim Ableben der "Schuhdiebin", und ich habe auch im Nachhinein KEIN schlechtes Gewissen deswegen :)
Thema Harry Potter: ich musste auch schmunzeln.........hoffentlich gibts keinen Ärger wegen Copyright-Verletzung :)
durch und durch schnörkellos, spannend und tolle Sprecher (es ist ja auch wirklich die Creme de la Creme des Forums vertreten...)...
vielen vielen vielen und noch mehr Dank für diese Produktion!!!

Dresden grüßt
 
G

Gelöschtes Mitglied 1722

AW: MOLE

Das war wie ein Maedchenbuch der Jahrhundertwende des 19.Jahrhunderts mit Horrorromantikelementen, oder auch ein uraltes Hanni und Nanni Buch mit Ueberraschungen. Die wenigen Schockelemente, die von Marc plaziert worden waren, sind gut, aber dies ist eigentlich ein Schicksalsroman fuer Maedchen mit Auswanderungsthematik. ;) :D Ein Maedchenroman der Spaetromantik mit homoerotischen Aspekten.:rolleyes:

Danke Karsten, mein persönlicher Freitag-Nachmittags-Lacher geht auf Dich, was für eine schöne Bildsprache (Du solltest "was mit Hörspiel" machen :))

Aber auch kurz ernsthaft, weil ich noch gar nicht zu einer Kritik gekommen bin:
Technisch habt Ihr, Marc und Frank, eine absolut fantastische Arbeit hingelegt, "der Sound" eures Hörspiels ist oberstes Regal! Aufnahmeleitung, Regie, Schnitt, Effekte, Mastern: 1a ohne Abzüge. Inhaltlich hat mir das Stück gut gefallen, wenn es mich auch nicht umgehauen hat. Schwer zu sagen, woran genau es gelegen hat, ich denke, in erster Linie am Drehbuch das mir unterm Strich etwas zu inaktiv gbelieben ist, wenn mit dieser Beschreibung irgendwer irgendwas anfangen kann, ich weiß es gerade nicht anders auszudrücken.

Denn die Leistungen der Sprecher fand ich durch die Bank gut, wenngleich in einzelnen, kleineren Nebenrollen manchmal auch einen Tick "drüber". Ich liebe auch Jamies Stimme und Spiel total (wie sie weiß :)), nur fand ich selbst sie unterm Strich hier etwas überdosiert. Da sie allein als Erzählerin massig viele Takes hat und dann auch noch als aktiver Charakter auftritt, stand sie (für meinen Geschmack) am Ende zu sehr im Vordergrund. Eine "Überdosis Jamie" (im positivsten aller Sinne :)) Somit hätte ich mir eine bessere Verteilung auf mehr Haupt-Charaktere gewünscht und bei den weiblichen Figuren eine etwas deutlichere Abgrenzung der Figuren, die hatten teilweise einen sehr ähnlichen Sound, fand ich (sübjektive Wahrnehmung und so...)

Um das aber gleich und schnell klar zu stellen: Es handelt sich hier um einen deutlichen Fall von "Jammern auf höchstem Niveau". Aber Ihr habt Euch die Messlatte eben auch selbst so hoch gelegt, Kollegen ;-))
Weiter machen und Glückwunsch zu einem super Hörspiel mit nur kleinen Abstrichen in der Tom-B-Note!
 

Swetty8

Foren-seelen
AW: MOLE

Mir hat das Hörspiel super gefallen, ich habe es mir ehrlich gesagt gruselig vorgestellt,dachte och ne nicht schon wider;) da ich ja diese nicht besonders mag.
und ich war echt überrascht.

Und bin Rest los begeistert von diesem Hörspiel.:thumbsup::thumbsup:

Sprecher alle Top :thumbsup:
hat zwar auch erst mühe da Jamie auch die Erzähler spricht, aber mit der zeit ging dass:)

Musik hat mir auch sehr gefallen .:thumbsup::thumbsup:

Die Story Klasse @Frank du hast echt tolle Ideen Respekt!:thumbsup::thumbsup::thumbsup:

die Regie & Cut - WOW Hut ab@Marc. Respekt. Ich bin immer wider erstaunt wen man ein Hörspiel hört ,und es dann wie ein Film sieht.Eben Ohr Kino :):thumbsup::thumbsup::thumbsup:

Ich finde das ein mega Cool gelungen Hörspiel nein Spitzen Hörspiel. :thumbsup:

Und @Frank danke dafür ich bin sehr gespannt wie es weiter geht, und vor allem wo her die her kommen die Mole;)
 

michelsausb

Laphroaig forever!!!
AW: MOLE

So, hab es nun zu Ende gehört.
Ich verneige mich vor allen teilnehmenden und verantwortlichen Personen.
 

HaPe

Mitglied
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AW: MOLE

Hier kommen kurz und knapp meine Eindrucke zu MOLE:

Schnitt - ganz groß, mehr gibt es nicht zu sagen.

Musik - für mich wesentlicher Bestandteil der super Atmosphäre und sehr gelungen.

Sprecher - sehr gut, sehr spannende Charaktere von Frank und sehr gut umgesetzt.

Geschichte - am Anfang kam ich mit den Personen etwas durcheinander, aber das hat sich ja dann schnell erledigt. Interessante Idee mit den MOLE, ich hatte anfangs erwartet, dass es mehr um die Auseinandersetzung mit dem MOLE geht, aber vielleicht kommt das ja im zweiten Teil.
 

Dorsch Nilson

aka Beipackzettel
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AW: MOLE

So, jetzt finde ich endlich Zeit hier auch was zu schreiben, obwohl es von meiner Seite nicht all zu viel zu sagen gibt:

Ich habe ganz bewußt den Thread noch nicht gelesen, das werde ich aber gleich tun, wenn ich meinen Endruck geschildert habe. Schülert's Handschrift, eine echt solide Handwerkskunst, hat uns hier ein weiteres Mal nicht im Stich gelassen und auch die Sprecher waren außerordentlich gut, was sicherlich auch ein verdienst des Regisseurs ist. Den ganz besonderen Gänsehautfaktor hat zur Abwchslung mal Jessica die Rosarotekatze mit ihrer verrückten Nebenrolle geliefert. Die Geschichte war für mich packend und kurzweilig. Das Skript war mir eine Spur zu kompakt, ich finde der erste Schocker kommt etwas voreilig, ich wäre lieber erst mal tiefer eingetaucht in die reale Welt von 1899, bevor mir der Dämon und damit das Genre der Fiktion vorgestellt wird. ich hätte mir auch insgesammt mehr historisches Feeling gewünscht. Leider ist es schon eine Woche her, dass ich's gehört habe, ich kann grad nicht mehr genau sagen woran es gelegen hat, aber der altertümliche Stil der Dialoge hat nicht ausgereicht um mich in die alte Zeit zu versetzen, im Gegenteil, hatte er für mich die ganze Zeit was befremdliches. Ich glaube die ganze Umsetzung hätte einfach "eine Spur mehr Sepia" vertragen können, also einfach ältere Stilmittel des Horrors, weniger Pompöse Musik, die Sounds nicht so Kristallscharf, mehr Ruhe, vielleicht noch etwas eindeutigere Atmos wie mehr Hühner, mehr Pferdekutschen, mehr quitschende Dielen und Türen - wie gesagt ich hab beim Hören auch nicht so sehr drauf geachtet, wieviel da eigentlich war, ich werd's nochmal hören, weiß nur noch nicht wann.
Aber wie Marc es immer so schön sagt, ich nörgle auf hohem Niveau, diese Produktion ist für miczh auf jeden Fall eine der Perlen im Hörkorb. Alle Daumen Hoch und vielen Dank für die gute Unterhaltung. :thumbsup:
 

Watchman

Christian Loges
AW: MOLE

Ich habe längere Zeit mit mir gerungen, ob ich meine Meinung zu "Mole" hier wirklich kundtun soll, denn sie unterscheidet sich doch teilweise deutlich von dem, was hier bislang zu dieser Produktion gesagt wurde. Ich denke aber, dass es der Meinungsvielfalt dient, wenn ich es tue:

"Mole" hatte für mich durchaus Unterhaltungswert, was vor allem an dem homogenen Cast, der guten Regie, der schönen Soundkulisse und den passend ausgewählten Soundeffekten lag. Dass mich das Hörspiel nicht vom Hocker gehauen hat, liegt vor allem an dem Skript, welches aus meiner Sicht einiges an Schwächen besitzt.

So halte ich es nicht für geschickt, in einer Horrorgeschichte dieser Art die Hauptfigur zur Ich-Erzählerin zu machen. Da sie die Ereignisse aus der Retrospektive erzählt, ist für mich als Hörer damit sofort klar, dass die Protagonistin alle Ereignisse überleben wird. Wie soll sie die Geschichte denn sonst rückblickend erzählen können? In vergleichbaren Fällen arbeitet man z.B. mit Tagebucheinträgen, was Vorteile hat, da auf diese Art nicht direkt absehbar ist, dass der Held/die Heldin am Ende überlebt.

Wäre das Jahr 1899 nicht genannt worden, so wäre es durchaus schwierig, die Handlung zeitlich zu verorten. Die Menschen nutzen Pferdefuhrwerke und Dampfzüge, doch dies taten sie schon 30 Jahre vorher und auch noch in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, vor allem im ländlichen England. Es fehlt die Nennung von Persönlichkeiten, Lebensumständen und geschichtlichen Ereignissen, die spezifisch für die Epoche sind. Auch konnte ich geographisch den Weg der Akteure nur ansatzweise nachvollziehen, weil der Bezug zu bekannten Städten als Orientierungspunkt für den Hörer meistens fehlte.

Das Erzähltempo war angenehm hoch, die Charakterisierung der Figuren ist dem raschen Voranschreiten der Handlung leider zum Opfer gefallen. Für mich als Hörer hatte dies vor allem den Nachteil, dass eine Identifikation mit den Figuren kaum möglich war. Es hat mich nicht wirklich berührt, wenn jemand gestorben ist, denn ich kannte die Person kaum. Ebenso sind mir die Protagonisten nicht ans Herz gewachsen. Für das Funktionieren der Geschichte ist es aber aus meiner Sicht unerlässlich, dass ich die Figuren sympathisch finde und um sie bange. "Mole" hat in dieser Hinsicht für mich leider nicht funktioniert, wenn ich mal von der Figur der Lizzy absehe, die aber auch mit ihrer Zeit im Waisenhaus einen prägenden Background aufweisen konnte. Die anderen Charaktere blieben sehr blass. Die Charakterisierung des Onkels und die gewollte Anleihe bei "Oliver Twist" empfand ich als aufgesetzt, weil das Verhalten des Onkels nicht zu den Ereignissen passte. Sein Verhalten Abby gegenüber hatte nur den Sinn, dafür zu sorgen, dass die Handlung dort nicht endet, sondern die Reise weitergeht. Das hätte man eleganter handhaben können.

Es wurde hier diskutiert, wie man Mole kategorisieren könnte. Ich verstehe die Geschichte eigentlich nicht als Roadtrip und auch nicht als Buddygeschichte, wenngleich es Aspekte gibt, die aus solchen Stories entliehen wurden, was auch für eine Apokalypse gilt. Aus meiner Sicht ist "Mole" eine Geschichte im Stile der Monstermovies der 1950er Jahre ("Formicula", "Tarantula", "Der Schrecken vom Amazonas"), also nahezu Plot in Reinkultur, wo es fast keine Rolle spielt, wie die Figuren eigentlich heißen. Im Grunde ist es eine Variation von "Krieg der Welten", nur eben nicht "Erde vs. Mars", sondern "Unterwelt vs. Oberwelt". Angereichert wurde die Story um die Thematik, wie Menschen sich und ihr Verhalten in Extremsituationen verändern. Da die Charakere nicht sonderlich gut ausgearbeitet sind, bleibt dieser Aspekt jedoch im Ansatz stecken. Mehr kann ich in der Geschichte nicht sehen.

Was ihre äußerliche Erscheinung und ihre Angriffsweise angeht, so hat man ein ganz gutes Bild von den Moles. Leider bleibt sonst alles andere über sie im Dunkeln, was mich doch sehr gestört hat, weil es Auswirkungen auf die Stimmung des Hörspiels hatte. Angeblich sollen sie den Süden Englands überrollt haben, doch sind sie nur in England aktiv? Gibt es Mole-Angriffe auch in Frankreich oder Deutschland? Was tut eigentlich die britische Armee? Britannien war Weltmacht und hatte gut ausgebildete und ausgerüstete Streitkräfte. Sind die alle im Urlaub? Herrscht im Land Kriegsrecht wegen der Mole-Angriffe? Wo ist die Regierung? Konnte die Königin sich rechtzeitig in Sicherheit bringen? Über alle diese Dinge erfahren wir leider nichts, obwohl sich die Figuren der Handlung für diese Fragen sicherlich interessiert und darüber gesprochen hätten. Auch der Ursprung der Moles ist weiterhin komplett unbekannt. Hat ein verrückter Wissenschaftler a la Doktor Moreau sie geschaffen? Gibt es ein übergeordnetes Ziel, dass die Moles mit den Angriffen verfolgen? Fragen über Fragen. Die Antworten bleibt die Story leider schuldig.

Wer im Premierenchat anwesend war oder die Diskussion im Forum verfolgt, der weiß, dass es einen zweiten Teil geben wird. Für die externen Hörer ist dies nicht klar, denn es findet sich weder am Ende des Hörspiels noch auf dem Cover kein Hinweis darauf. Wäre ich ein externer Hörer, dann hätte mich der Schluss des Hörspiels enttäuscht, denn die Handlung wird nicht ordentlich abgeschlossen, sondern läuft einfach aus. Wenn doch eine Fortsetzung ohnehin geplant ist, warum macht man diesen Plan dann nicht öffentlich? Es ist doch nicht egal, ob ich die erste Hälfte eines Zweiteilers höre oder ein in sich abgeschlossenes Hörspiel, da die Erwartungen in beiden Fällen gänzlich andere sind.

Wie gesagt, hat mich Mole durchaus gut unterhalten. Ich würde mir nur wünschen, dass der Plot des zweiten Teil gegenüber dem Vorgänger deutlich steigern kann.
 

Marc Schülert

Sprecher & Cutter
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AW: MOLE

@watchman: hattest du eigentlich noch den "versteckten" epilog nach den credits gehört? oder mit einsetzen der credits ausgemacht? ...denn der epilog deutet ja an, dass es noch weitergehen könnte...
 

Frederic Brake

Berufspessimist
AW: MOLE

Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich meine Meinung kundtun soll, da sie, ähnlich wie Watchmans Meinung, doch schon von der vorherrschenden Meinung abweicht, und ich eine unnötige Diskussion vermeiden wollte. Was ich auch immer noch will. Dennoch stimme ich Christian in fast allen Belangen zu, im Lob -das Hörspiel ist technisch (Cut, Regie, Sprecher, Musik) brilliant - ebenso wie in den von ihm angesprochenen Optimierungspunkten. Auch wenn ich mit der Meinung zu zweit allein bin. :)
Zwei Dinge möchte ich auch aufgreifen, die Christian angesprochen hat und die für mich herausstechen. Man hat das Gefühl, die Protagonisten schnippt am Ende der Erzählung die Zigarette ins Lagerfeuer und reitet in den Mondaufgang. Hier ist ein schönes Potential zum Spannungsaufbau nicht gehoben worden.
Der zweite Punkt ist die fehlende Klammer der Story. Der Handlungsbogen war ... gar keiner. Es war eine Episodenfolge, deren Klammer sich mir nicht ganz erschlossen hat. War es nun ein Roadtrip? Eine Buddygeschichte? Eine Apocalypse? Das HSP taumelte zwischen diesen Dingen hin und her.

Ich möchte keineswegs die Leistung der Beteiligten schmälern, das käme dem Hörspiel nicht gerecht. Ich möchte meinen Input als wertfreie Äußerung verstanden wissen. Als Hörer bin ich gut unterhalten worden, stellenweise sehr gut. Die Autorenmütze kann ich aber nur schwer absetzen. Und der Autor in mir ist über die angesprochenen Punkte geholpert. Und ich freue mich auf Teil 2 in der Hoffnung, dass dort die Masse loser Fäden des ersten Teiles miteinander verknüpft werden.
 

Jeln Pueskas

Michael Gerdes
Teammitglied
Sprechprobe
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AW: MOLE

Es ist auf jeden Fall spannend, welche Meinungen sich auftun. Ich denke, dass die Kritikpunkte legitim sind. Allerdings lässt sich das in alle Richtungen aufspannen. Das Problem, bei einer solchen Geschichte ist, dass eine Gradwanderung zwischen Tempo und Ruhepausen sehr dicht sind. Je schneller die Szene, desto gehetzter wirkt es für den Betrachter. Ich finde, hier muss man das Gesamtbild sehen. Natürlich gibt es wenig Bindung zu den Nebencharakteren. Das ist aber auch in einer solchen Situation normal. Sie fliehen zu dem nächsten Zugriffsort, den sie erreichen können. Sie denken an das nackte Überleben. Da halte ich es für völlig legitim, sich hier keine Gedanken um Königin Viktoria, die Armee und die Weltmacht zu machen.

Im Gegenteil: Die Leute in den ländlichen Gegenden waren einfach. Es gab auch keine Informationskanäle, wie Radio, Fernsehen und Internet, bei dem man jeden Tag die Nachrichten aus London empfangen konnte. Und Zeitung gelesen hat auch nicht jeder. Und dass Abby hier in der Ich-Erzählweise die Handlung schildert, heißt nicht, dass sie es auch überlebt. Die Geschichte geht weiter, schon allein weil das Ende eben nur der Anfang des Abenteuers bedeutet. Aber zum Ende hin kann sich auch herausstellen, dass jemand das Tagebuch von Abbey nur vorgelesen hat und die Geschichte weitergeht. Wer weiß...


Viele Grüße.
 

michelsausb

Laphroaig forever!!!
AW: MOLE

Eine Diskussion über das Genre würde ich auf alle Fälle als Kompliment auffassen. Ein Hörspiel, welches eben NICHT von Klischees wimmelt und deshalb auch NICHT im eine Schublade gesteckt werden kann.
 
AW: MOLE

Diese Schubladen sind ja gerade hier bei uns in Deutschland sehr beliebt. Vielleicht ist es einfach eine Geschichte! - Abby und Lizzy sind einfache, etwa 15-jährige Mädchen. Von den Geschehnissen im Süden England bekommen sie nur am Rande mit. Die Invasion spielt sich ja auch innerhalb weniger Tage ab, da herrscht ein heilloses Durcheinander, Infos sickern nur spärlich durch. @Watchman - Die Orte sind alle real, nur eben nicht so bekannt wie London oder Birmingham. Ob Abby stirbt oder nicht möchte ich hier jetzt nicht sagen. Es gibt auch die Möglichkeit (ich sage aber nicht, daß es so kommen wird), daß sie die Handlung erzählt, bis wir zu dem gegenwärtigen Punkt kommen und die Story von da an weitergeht. Wurde schon häufig gemacht, im Hörspiel wie auch beim Film, da sehe ich kein Problem. Und dann sind ja auch noch die Figuren, um die man bangen muss (wenn man sie denn mag). Nebenbei danke für Deine ausführliche Meinung. Kritik ist stets willkommen!
 

Watchman

Christian Loges
AW: MOLE

@marc: Den Epilog habe ich sehr wohl gehört, sowohl bei der Premiere als auch beim zweiten Hören nach dem Download. Nur macht er für mich die Sache nicht runder, bzw. deutet vielleicht gerade einmal an, dass es weitergehen könnte. Ob dem dann definitiv so ist, wird sich wohl erst noch herausstellen.

Was ich zu dem Hörspiel zu sagen hatte, habe ich gesagt und will es damit auch bewenden lassen.
 
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