SciFi-Hörspiele mit friedlicher Kontaktaufnahme statt kriegerischer Auseinandersetzung?

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Esra

Super-Hoertalker
Ohne @Esra vorgreifen zu wollen, habe ich das so verstanden, dass er einfach nach einem Skript oder einer Produktion sucht, die thematisch in diese Richtung geht.
Joh.
...ich meinte damit eher die übergreifende Kernaussage aller in der DDR erhältlichen SciFi-Literatur (Du weisst sicher, dass es da keinen freien Büchermarkt gab).
So hatte ich es eigentlich auch gemeint.
Was die Bücher und Filme des Ostens manchmal wertvoll macht, ist ebendiese Zensur, an der die Autoren "vorbeischreiben" mussten, was zu Glanzleistungen bezüglich des philosophischen Backgrounds und der hohen Sprachkultur führte, ähnlich den alten Fabeldichtern.
Na gut, um das einschätzen zu können war ich damals noch zu jung. Aber die Abrafaxe sollen wohl geschichtlich auch sehr gut recheriert worden sein. Manche Epochen waren dann aber wohl "tabu".
Natürlich gab es in "StarTrek" ebenso anti-aggressive Ausrichtungen, gerade die Staffel mit Picard sah ich sehr gern, weil dort viele philosophisch-ethische Themen berührt werden.
Entschuldigung, StarTrek kann ich nicht ab. Ist nicht so mein Geschmack.
Der gefühlte Großteil gegenwärtiger SciFi-Filmproduktionen setzt jedoch eher auf "Action" (also Flammen+Rabumm), wo sich die Cutter gegenseitig den "Längeren" (wer hat die bessere Effekt-Render-Engine?) zeigen und die Handlung/Aussage zum rudimentären Restvehikel degeneriert.
Ja, leider. Dann lieber französische Filme mit "ungeklärtem" Ende.
Ausnahmen wie immer vorhanden, "Avatar - Aufbruch nach Pandora" gehört für mich dazu, obwohl es da auch ganz schön knallt und mitunter ein kleines Tröpfchen zuviel "Esoterik-Schleim" fließt ;)
Ist aber im Kino eine gute Gelegenheit mal seine Nachrichten zu checken, oder halt PP, gel? ;)
 

Esra

Super-Hoertalker
Vielleicht hätte ich nicht einsteigen sollen.
Doch, das war ganz und gar gut so. Ich fand deine Antwort auch sehr sachlich, fast schon diplomatisch. Ich habe in München früher diesen Kulturkrach öfters gehabt. Am Anfang konnte ich es auch gar nicht in Worte fassen was mich und warum auch in München sozialisierte Leuts sich provoziert fühlen und z.B. französische Bekannte eher nicht so arg.

Danke für die Rezension.
 

Esra

Super-Hoertalker
Ich glaube mir ist da über Nacht die Idee für ein SciFi-Hörbuch eingefallen. In dieser Art:

Hauptcharakter (von Beruf Operator für automatische Programmierung) fährt mit einem selbstfahrenden, autonomen Auto von Großstadt A nach Großstadt B. Unterwegs wird die (manipulierte) Frontscheibe von einem Gegenstand zerschmettert und landet auf dem Beifahrersitz. Die Frontscheibe repariert sich wie von Geisterhand selbst wieder und der Gegenstand entpuppt sich als Kommunikator einer exterrestischen Zivilisation, welcher versucht über eine irdische Conlang (wegen dem Beruf vom Hauptcharakter zuerst kurz Lojban; dann Lidepla; vielleicht auch Elemente von Interlingua; natürlich so schnell wie möglich bilingual in Deutsch) ihr Anliegen dem Hauptcharakter nahe zubringen.

Die exterrestische Zivilisation wurde vor einiger Zeit von einem irdischen Satelliten entdeckt, welcher auf dem entsprechenden Exoplaneten im Meer lebt und keine Besiedelung des sehr raren Landraumes durch die Menschheit wünscht. Der Landraum wird von der exterrestischen Zivilsation bewirtschaft. Das Wetter wird z.B. manipuliert um Rohstoffe in das Meer zu spülen o.ä.

Die lernbereite, exterrestische Zivilisation versucht ähnlich dem skandinavischen Janteloven zu kommunizieren und sucht einen geeigneten Verhandlungspartner für diese Mission auf der Erde.

Inspirationen: Stanislaw Lem; Life is Strange; Janteloven; (wahlberechtigte) dänische Minderheit in Schleswig-Holstein; eventuell Elemente aus der sorbischen Sagenkultur in Brandenburg/Sachsen (ich habe mal Sorbisch in der Schule gelernt); irgendwie auch Überlebenskampf in der Natur inspiriert von Welskopf-Henrich "Söhne der großen Bärin"vielleicht Elemente aus der Slovianski Conlang; Der Amphibienmensch (Alexander Beljajew) usw.

Grüße,
 
Zuletzt bearbeitet:

PeBu34

Super-Hoertalker
Hallo @Esra,

Ich glaube mir ist da über Nacht die Idee für ein SciFi-Hörbuch eingefallen. In dieser Art:
Selbst machen ist immer noch die beste Möglichkeit, um etwas Neues zu schaffen. Schön! :)

Die Idee klingt im Ansatz ganz spannend. Ich habe aber noch ein paar Verständnisfragen dazu:

1. Du schreibst
exterrestische Zivilisation
Müsste das nicht "extraterrestrisch" heißen? :)

2.
(wegen dem Beruf vom Hauptcharakter zuerst kurz Lojban; dann Lidepla
Vielleicht liegt es ja daran, dass ich mich mit Conlangs nicht auskenne, aber auch hier habe ich eine Frage: Wäre es bei einem "Operator für automatische Programmierung" nicht logischer, eine Computersprache oder einen binären Code zur Verständigung zu verwenden? Hier wäre in der Geschichte noch interessant zu erwähnen, warum sie sich für diese Sprache entscheiden, die ja kaum gesprochen wird. Etwas anderes wäre es natürlich, wenn sich auf der Erde eine der Conlangs als öffentlich verwendete Sprache durchgesetzt hätte oder die Außerirdischen wüssten, dass dieser Mensch genau diese Sprache beherrscht. Ansonsten müssten sie - m.E. - erstmal versuchen herauszufinden, welche Sprache der Mensch/die Gruppe von Menschen, an die sie sich wenden wollen, überhaupt versteht. Aber das ist schon wieder Ansichtssache. Es geht natürlich auch anders: Erstmal in einer bekannten Sprache loslegen und sich dann annähern.

Das war jetzt nur mal mein Tütchen Senf zum Thema. Ich wünsch dir jedenfalls viel Spaß beim Skripten. :)

Liebe Grüße von
Peter :)
 

ROH

Ryan
Äh....

(...), dessen Romane jetzt zwar auch nicht immer von Friede Freude Eierkuchen handeln trotzdem imme noch Nuancen von Humanismus versuchen zu beinhalten.
Humanismus. Verstehe.
Soll was bedeuten? Was plagt dich an meiner Aussage?
Nix. Das ist eine Wiederholung. Steht auch drüber: Hier folgt ein Gedankengang.

Okay, kannst du mir bitte etwas genauer erklären wonach es mir gehen soll? Welche Absicht vermutest du bei mir?
Von der Handlungsprämisse von StarTrek, die identisch ist mit dem z.B. von was du im ersten Post geschrieben hast, oder ist der erste Post nicht von dir?

Diese Informationen verbergen sich übrigens auch in dem Abschnitt davor.
Zum zweiten Mal jetzt schon, eine sehr merkwürdige Frage, aus dem Kontext rausgerissen und basierend auf einer Interpretation von dir.

Du musst dem Kontext in einem Post schon folgen.

Aber ich bin nicht zu blöd zu glauben, dass du das nicht weißt... weil du bist ansonsten ja ziemlich dazu in der Lage das umzusetzen und ohne Interpretation auszukommen.
Du suchst Angriffsfläche, ne?

Pass auf: Mir ist das total egal, wenn du durch die Gegend läufst, und erzählst du findest es ziemlich langweilig wenn Bornesen sich nicht von der Indonesischen Armee abknallen lassen...
Ich muss da nicht der Typ sein der dir erklärt, dass du nicht so clever bist, wie du bislang gedacht hast.
Aber versuch mich nicht zu verarschen.

Gruß
Ryan
 

Esra

Super-Hoertalker
Humanismus. Verstehe.
Nix. Das ist eine Wiederholung. Steht auch drüber: Hier folgt ein Gedankengang.
"Humanismus. Verstehe." klingt für mich zwar eher wie die Auflösung eines Kreuzworträtsels mit sieben Silben. Aber - egal. Dein "Gedankengang" sei dir natürlich gegönt.
Zum zweiten Mal jetzt schon, eine sehr merkwürdige Frage, aus dem Kontext rausgerissen und basierend auf einer Interpretation von dir.
Richtig erfaßt. Ich nehme mir das Recht heraus anderer Leute Aussagen zu interpretieren.
Du musst dem Kontext in einem Post schon folgen.
Schon, oder?
Ich muss da nicht der Typ sein der dir erklärt, dass du nicht so clever bist, wie du bislang gedacht hast.
Das interessiert jetzt wen?
Aber versuch mich nicht zu verarschen.
Ah, gee. Dich doch nicht.
Du suchst Angriffsfläche, ne?
Wie sagt der gemeine Münchner in diesem Fall: Das langweilt mich jetzt.

Mitglied ignorieren: ROH,

Und Tschüß.
 

Esra

Super-Hoertalker
Vielleicht liegt es ja daran, dass ich mich mit Conlangs nicht auskenne, aber auch hier habe ich eine Frage: Wäre es bei einem "Operator für automatische Programmierung" nicht logischer, eine Computersprache oder einen binären Code zur Verständigung zu verwenden?
Ja, schon. Man könnte das so in der Art eines Morse-Codes umsetzen. Aber ich glaube das ist dann doch ein bissl zu speziell und eventuell auch nicht so unterhaltsam. Lojban ist sehr streng schematisch und einheitlich konstruiert. Diese erzwungene Regelmäßigkeit hat natürlich auch seinen Reiz. Lidepla dagegen läßt aus "ästhetischen und lautmalerischen Gründen" in bestimmten Sachen auch vernachläßigbare Unregelmäßigkeiten zu, erzwingt sie aber auch nicht.
Hier wäre in der Geschichte noch interessant zu erwähnen, warum sie sich für diese Sprache entscheiden, die ja kaum gesprochen wird.
Ja, das sollte geklärt sein. Unabhängig davon gibt es in der Lidepla Conlang keine neu erfundenen Wortstämme und Grammatikelemente d.h. alle Wortstämme und Grammatikelemente der Lidepla werden irgendwo auf der Erde auch gesprochen bzw angewendet.
Etwas anderes wäre es natürlich, wenn sich auf der Erde eine der Conlangs als öffentlich verwendete Sprache durchgesetzt hätte..."
Das ist mir irgendwie zu sprachpolitisch. Ich dachte eigentlich eher daran, daß es zum Zeitpunkt der Geschichte aufgrund technischer Innovationen überhaupt nicht mehr notwendig ist eine Fremdsprache zu erlernen. Den Irdischen steht auf der Erde eine Art mobiler Interpreter-Service zu Verfügung welcher in Echtzeit die zu dieser Zeit noch aktiv genutzten Sprachen übersetzen kann. Die Außerirdischen kommen da aber irgendwie nicht an diesen doch sehr gut abgesicherten Service heran. Deshalb der Versuch der brachialen Kontaktaufnahme mit diesem Kommunikator durch die Windschutzscheibe.
"...oder die Außerirdischen wüssten, dass dieser Mensch genau diese Sprache beherrscht.
Das Problem der Außerirdischen ist, daß sie eigentlich auf ihren Heimatplaneten unter Wasser kommunzieren und (eventuell) auch keine Zunge haben wie die Irdischen. Töne können sie aber produzieren und auch imitieren. Letztendlich läuft aber alles erstmal über diesen Kommunikator, der da dem Protagonisten ins Auto fällt.
Es geht natürlich auch anders: Erstmal in einer bekannten Sprache loslegen und sich dann annähern.
Hhm, ja. Lidepla soll jetzt nur als Beiwerk dienen. Wahrscheinlich braucht es noch eine zweite irdische Person um einen Dialog aufrecht erhalten zu können.
Das war jetzt nur mal mein Tütchen Senf zum Thema. Ich wünsch dir jedenfalls viel Spaß beim Skripten. :)
Danke. Ja, da gibt es noch viel zu durchdenken.

Grüße,
 

SeGreeeen

Meet'n'Greet'er
@ROH
Ich verstehe nicht wie du dich auf den ersten Post beziehst? Er hat gefragt ob HIER im Forum schon ein solches Hörspiel produziert wurde ^^. Nicht ob es das Genre allgemein gibt... Ich will dieser Diskussion hier jetzt echt nicht noch mehr Zunder geben - aber ein einfaches "nein" hätte doch als Antwort eigentlich genügt?
 
Zuletzt bearbeitet:

PeBu34

Super-Hoertalker
Hallo @Esra,
wow, herzlichen Dank für deine ausführliche Antwort! :D

Man könnte das so in der Art eines Morse-Codes umsetzen. Aber ich glaube das ist dann doch ein bissl zu speziell und eventuell auch nicht so unterhaltsam.
Ich hatte dieses "Verständigungsproblem" in meiner Geschichte "Abenteuer im Abflussrohr" ja auch. Ich hab das letztlich so gelöst, dass die "Wesen aus dem Abflussrohr" die menschliche Sprache anhand von Morsezeichen analysieren und verstehen konnten. Weil eine Unterhaltung durch den Größenunterschied zwischen den Menschen und diesen Wesen m.E. schwierig gewesen wäre, haben sie sich dann per Morsezeichen unterhalten. Ich hab die Sätze aber jeweils von den Charakteren (mit)sprechen lassen. So wurde das einigermaßen flüssig und nicht langweilig. Vielleicht hilft dir diese Idee ja weiter. :)

Den Irdischen steht auf der Erde eine Art mobiler Interpreter-Service zu Verfügung welcher in Echtzeit die zu dieser Zeit noch aktiv genutzten Sprachen übersetzen kann.
Etwa so, wie in Star Trek, alles klar. Danke! :)

Die Außerirdischen kommen da aber irgendwie nicht an diesen doch sehr gut abgesicherten Service heran.
Da dieser "Service" ja auf die Sprachen begrenzt ist, die auf der Erde noch gespochen werden, wäre eine Alternative, dass er die Fremden einfach nicht versteht. Wenn er deren Sprache übersetzen will, kommt nur Blödsinn dabei raus. ;) Dann entsteht noch die Frage, ob das Übersetzungssystem selbstlernend ist, wenn nicht, haben Menschen und Außerirdische so lange ein Problem, bis die Menschen die Sprache "per Hand" analysiert und das Übersetzungssystem entsprechend programmiert haben. (Ich merke grade, dass meine Phantasie mit mir durchgeht...:oops: Wie du das löst, bleibt natürlich dir überlassen! :))

Das Problem der Außerirdischen ist, daß sie eigentlich auf ihren Heimatplaneten unter Wasser kommunzieren und (eventuell) auch keine Zunge haben wie die Irdischen. Töne können sie aber produzieren und auch imitieren.
Was hältst du von einem Infra- oder Ultraschallorgan, als Sprachorgan der Außerirdischen? Dann hätte das Übersetzungssystem ein richtiges Problem und die Lösung wäre eine andere - vielleicht längst veraltete - Technik zu verwenden, um sie zu verstehen. ;) (Den Schall aufnehmen und in für Menschen hörbare Frequenzen umwandeln. Dann erst kann das Übersetzungssystem greifen... ;)) Dazu müssten sie zwar zuerst auf die Idee kommen, dass die Fremden sich in diesen Frequenzen unterhalten, aber auch das ist lösbar - ich will dich jetzt nur nicht mehr mit meinen Ideen überfluten. :)

Hhm, ja. Lidepla soll jetzt nur als Beiwerk dienen. Wahrscheinlich braucht es noch eine zweite irdische Person um einen Dialog aufrecht erhalten zu können.
Stimmt! Eine Person, die die Sprache versteht und eine die sie nicht versteht, für die dann immer übersetzt werden muss, aber auch das ist eine Frage der Umsetzung.

Jetzt leg ich meiner Phantasie aber wieder die Zügel an und lasse dich machen. :) Das ist ja deine Geschichte und nicht meine! :)

Liebe Grüße von
Peter :)
 

ROH

Ryan
@SeGreeeen , bitte, tu mir einen Gefallen. Ich möchte mich damit jetzt echt nicht noch länger befassen. Lies den Thread, versuch den Verlauf zu verstehen, guck mal auf das Datum.
Wo da in meinem Beitrag oben "erster Post" steht – da hab ich nur nicht noch mal eine Formulierung rausgefriemelt auf die er seine Fragen stellte, weil ich davon ausginge einmal reicht. Da gibt es einen Verlauf und bezieht sich auf die (da fehlende) Formulierung - die sich auch - und daher - im "ersten Post" befindet.
Ansonsten gibt es keine Diskussion.
Er hat sich geärgert und mir versucht einen auszuwischen. Ich hab ihm gesagt, ich sehe was du da machst, versuch das nicht mit mir.
Er sagt: Okay, dann tschüss.
Ende der Vorstellung.
Da brauchst sich jetzt wirklich keiner mehr drann zu erlaben.
Ich kann es euch nicht verbieten, aber dann, bitte, lasst mich da raus und macht das so, dass ich damit nix zu tun haben muss.
Der einzige Grund, warum ich ihm darauf überhaupt geantwortet habe, bevor ich den anderen Thread gesehen habe ist, um ihm eine Option zu lassen, wieder auf den Teppich zu kommen.
Er meint: Nö.
Okay, dann winke, winke.

Und wer das nicht nachvollziehen kann, für den habe ich nicht die intellektuelle Kapazität das in den hiesigen Möglichkeiten und Zeitrahmen zu erklären, womit ich auch wieder raus aus der Nummer wäre.

Gruß
Ryan
 

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