Patricia

Neues Mitglied
Ich bin Patricia und (Stand heute) 53 Jahre alt. Bisher habe ich noch keine Erfahrung mit Hörspielen gemacht, habe aber viele Jahre hobbymäßig Theater gespielt und mein Studium mit kleineren Rollen beim Fernsehen mitfinanziert.
Beruflich war ich in der Vergangenheit sehr angespannt und daher ist es um die Schauspielerei etwas ruhiger geworden. Nun würde ich mich gerne mal bei einem Hörspiel versuchen und denke, dass ich das ganz gut hinbekommen würde.
Da ich technisch nicht sehr versiert bin, wirken meine Takes vermutlich nicht sehr professionell. Dafür sind die Aufnahmen "pur". Sprich: nichts nachvertont, nichts beschönigt/gefiltert und alles (ohne zu schneiden) in einem durchgesprochen, wie beim Theater auch. ;-)

Ärger


Angst


Freude


Trauer1


Wut


Trauer2


Wahnsinn


Hörbuch: Tommy Jaud, Hummeldumm
 
Spielalter
  1. 50-60

MonacoSteve

... nicht ganz Dichter
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Hallo @Patricia , ganz herzlich willkommen bei HoerTalk!

Schön, dass du uns gleich ein paar Sprechproben gegeben hast; man merkt bei den dargestellten Emotionen, dass du schon Schauspielerfahrung hast.

An der Aufnahmeakustik und - umgebung müsstest du freilich noch etwas arbeiten. Es ist gut, dass du unbearbeitete Takes vorstellst, weil sich so schnell feststellen lässt, wo die "Knackpunkte" liegen. Ich bin zwar keiner unserer "Fledermausohren", die - wenn du das möchtest - noch genauer hinhören und eine technische Beurteilung abgeben, aber du hast deinen Raum offenbar gar nicht gegen Hall gedämmt, und man hört Nebengeräusche, als ob du gelegentlich direkt in dein Mikrofon hineinatmen würdest.

Für uns Hörspielmacher ist es wichtig, dass Sprecherinnen und Sprecher möglichst "trockene" Aufnahmen liefern. Man kann audiotechnisch heute zwar einiges machen, um Störeffekte zu filtern, aber jede Maßnahme verändert auch die Stimme selbst, und manches ist trotz allem nicht hinzubekommen. Daher schau dir vielleicht einfach ein paar unserer Tipps und Tutorials hier an, wie man schon beim Aufnehmen für bessere Takes sorgen kann, und probiere das aus, z.B. hier: Sprechprobe - Aufnahmequalität optimieren: Raumhall-Tipps für Einsteiger:innen.

Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg bei uns!
 

Patricia

Neues Mitglied
Hallo Steve,
1000 Dank für die Anmerkungen und die Mühen, die damit verbunden sind.
Tja, ich habe tatsächlich kein Equipment zu Hause, sodass mir die Umsetzung etwas schwerfällt.
Ich bin naiverweise davon ausgegangen, dass ich (wenn ich Interesse geweckt habe) ein Skript geschickt bekomme und mit dem dann zu einem bestimmten Zeitpunkt irgendwo in ein Tonstudio muss, um das Hörspiel einzusprechen.
Ich wusste nicht, dass ich die Takes zu Hause spreche und diese dann reingeschnitten werden. Wenn ich mir Hörspiele (wie z. B. "Der Schwarm" von Frank Schätzing) anhöre, hätte ich tatsächlich auch gar nicht gedacht, dass das möglich ist. Vermutlich bin ich da zu "oldschool". :)
Ich arbeite mich mal durch die Tutorials und schaue, wie es weiter geht. Ich hoffe trotzdem auf eine kleine Chance vielleicht ausgewählt zu werden, weil es hier nicht ganz so viele in meinem Alter gibt :cool:
Nochmal herzlichen Dank und liebe Grüße
Patricia
 
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