Sprechprobe Matzinga

Matzinga

Member
Liebe Community,

nachdem ich schon einen Post in der "nicht ganz so richtigen Ecke" gepostet, ist hier mein offizieller zweiter Versuch ;)

Ich bin schon ganz gespannt was ihr zu meinen ersten Gehversuchen im Hörspielsprecherbereich sagen werdet - vor allem die Fledermausohren ;)
Ich habe versucht mein Mikrofon einzupegeln und hoffe, dass es jetzt etwas lauter ist. Wobei ich schon höre, dass der Sound auf jeden Fall noch verbesserungswürdig ist. Da würde ich mich nochmal über Feedback freuen, wie ich das akustisch noch verbessern kann. Danke schonmal im Voraus!
So nachdem ich meiner Akustik dank der Mithilfe der Menschen in diesem Forum ein Update verschafft habe, poste ich hier mal ein paar mehr meiner ersten Gehversuche!!!

Erzähler (der kleine Tag)
 

Verzweiflung überspielen (Die Entlassung)
 

Die Verzweiflung bricht heraus (Die Entlassung)
 

Erzähler (Auszug aus "der Spiegel zur Seele" von @Deunan )
 

verwirrt (Chris aus dem Shortie "Ankunft auf Wolke 7" von @Ani )
 

aufgeregt / wütend (Der Falschparker)
 

eingeschüchtert / vorsichtig (Der Falschparker)
 

Telefongespräch / amüsiert (Der Falschparker)
 


Viele liebe Grüße
Matze
 
Zuletzt bearbeitet:

PeBu34

Der Forumsperfektionist
Hallo @Matzinga,

du hast eine sehr angenehme Erzählerstimme und die Geschichte war sehr schön gelesen! Ich hätte dir gerne noch länger zugehört! (Das hat zwar nichts mit der Technik zu tun, muss aber auch gesagt werden, finde ich. :))

Ich wünsch dir einen schönen Tag.
Liebe Grüße von
Peter :)
 

Spirit328

Dem Raumhall sein Tod!
Teammitglied
Hallo @Matzinga !

Da Deine Sprechprobe nun im richtigen Thread ist, bekommst Du auch ganz "offizielles" Feedback.

Auf jeden Fall ist der Pegel (=Lautstärke) viel besser. Jetzt kann ich das viel deutlicher hören, was ich zunächst nur schwach und nicht so klar wahrnehmen konnte.

Du sprichst gut und ich würde Dir gern ein ganzes Hörbuch lang zu hören. Das ist schon ziemlich klasse.
Leider gilt das noch nicht ganz für die Aufnahmequalität Deiner Sprechprobe.

Ich höre jetzt ganz deutlich Raum. Der Raum ist eher klein, könnte auch in einer Dachschräge sein und ist leider nicht ausreichend für das begehrte [intern] gedämpft.
Raumhall bekommt man aus einer Aufnahme nicht wieder raus. Damit die Cutter hinterher alle Möglichkeiten haben Deiner Stimme der Szene entsprechend mehr oder gar kein Hall hinzuzufügen, muß Deine Aufnahme so wenig wie möglich Raumhall enthalten.
Doch der Aufwand ist recht überschaubar. Dazu gibt es HIER einen ganz wunderbaren Thread, wo alle möglichen und unmöglichen Lösungen für kleinstes bis zum ganz großen Budget gezeigt und beschrieben werden. Da wirst Du bestimmt fündig!

Es hängt zunächst von Deiner Umgebung ab. Für mich klingt die Aufnahme so, als wäre dort nicht viel dämpfendes Material vorhanden.
Typische Quellen für Probleme sind: Boden, Wände (besonders Ecken!), Decke und nicht zuletzt der Schreibtisch.
Alles reflektiert den Schall und bei einer gestützten und dynamischen Stimme wie Deiner kann so ziemlich alles als Reflektionsfläche dienen. Leider. :(

Aber mit vertrebarem Aufwand und Budget kann man da ziemlich viel erreichen. Auf der einen Seite möchten wir hier einen gewissen Qualitätsstandard halten, damit die [internen] Hörspiele auch allen Beteiligten Freude machen und die Hörer sie einfach gerne hören.
Doch wir lassen bestimmt auch den Dom in Kölle und die Kirche im Dorf. Sprich, niemand erwartet die Ruhe und Raumhallfreiheit eines Profi-Studios. Aber irgendwo dazwischen.

Für den ersten Versuch und um ein Gefühl für das Problem zu bekommen kannst Du mal Folgendes versuchen. Sprich denselben Text noch mal ein, aber dieses Mal deckst Du die Tischplatte mit einer dickeren Decke ab und legst Dir ein dickes Federbett über den Kopf und das Mikrofon, aber so, daß es das Mikrofon NICHT berührt.
Dann vergleichst Du mal die Aufnahmen. Hörst Du den Unterschied? ;)

Das brauchen wir in "GROSS", sprich so, daß Du darin bequem eine Aufnahme machen kannst und Dich dabei vielleicht auch ein bißchen bewegen kannst.

Das war jetzt schon viel Input auf einmal und bitte laß Dich davon NICHT abhalten. Ich bin mir sicher, daß Du mir hinterher Recht gibst, wenn ich sage, soooooo schlimm war es doch auch nicht. :)

Vielleicht hörst Du Dir mal ein paar andere Sprechproben an, wo wir gemeinsam, mit zum Teil sehr (!) überschaubarem Budget fast unglaubliche Qualitäts-Sprünge realisiert haben. Das ist alles keine Raketen-Wissenschaft.

Bei Fragen einfach Fragen fragen. Ich freue mich, wenn ich helfen kann und wir gemeinsam die [intern] Aspirant*innen über die "Hürde" des [intern] heben.

Viele Grüße
Thorsten
 

Matzinga

Member
Hallo @Matzinga,

du hast eine sehr angenehme Erzählerstimme und die Geschichte war sehr schön gelesen! Ich hätte dir gerne noch länger zugehört! (Das hat zwar nichts mit der Technik zu tun, muss aber auch gesagt werden, finde ich. :))

Ich wünsch dir einen schönen Tag.
Liebe Grüße von
Peter :)


Vielen lieben Dank, Peter :)
Das hört man natürlich gerne!!!
 

Matzinga

Member
Hallo @Matzinga !

Da Deine Sprechprobe nun im richtigen Thread ist, bekommst Du auch ganz "offizielles" Feedback.

Auf jeden Fall ist der Pegel (=Lautstärke) viel besser. Jetzt kann ich das viel deutlicher hören, was ich zunächst nur schwach und nicht so klar wahrnehmen konnte.

Du sprichst gut und ich würde Dir gern ein ganzes Hörbuch lang zu hören. Das ist schon ziemlich klasse.
Leider gilt das noch nicht ganz für die Aufnahmequalität Deiner Sprechprobe.

Ich höre jetzt ganz deutlich Raum. Der Raum ist eher klein, könnte auch in einer Dachschräge sein und ist leider nicht ausreichend für das begehrte [intern] gedämpft.
Raumhall bekommt man aus einer Aufnahme nicht wieder raus. Damit die Cutter hinterher alle Möglichkeiten haben Deiner Stimme der Szene entsprechend mehr oder gar kein Hall hinzuzufügen, muß Deine Aufnahme so wenig wie möglich Raumhall enthalten.
Doch der Aufwand ist recht überschaubar. Dazu gibt es HIER einen ganz wunderbaren Thread, wo alle möglichen und unmöglichen Lösungen für kleinstes bis zum ganz großen Budget gezeigt und beschrieben werden. Da wirst Du bestimmt fündig!

Es hängt zunächst von Deiner Umgebung ab. Für mich klingt die Aufnahme so, als wäre dort nicht viel dämpfendes Material vorhanden.
Typische Quellen für Probleme sind: Boden, Wände (besonders Ecken!), Decke und nicht zuletzt der Schreibtisch.
Alles reflektiert den Schall und bei einer gestützten und dynamischen Stimme wie Deiner kann so ziemlich alles als Reflektionsfläche dienen. Leider. :(

Aber mit vertrebarem Aufwand und Budget kann man da ziemlich viel erreichen. Auf der einen Seite möchten wir hier einen gewissen Qualitätsstandard halten, damit die [internen] Hörspiele auch allen Beteiligten Freude machen und die Hörer sie einfach gerne hören.
Doch wir lassen bestimmt auch den Dom in Kölle und die Kirche im Dorf. Sprich, niemand erwartet die Ruhe und Raumhallfreiheit eines Profi-Studios. Aber irgendwo dazwischen.

Für den ersten Versuch und um ein Gefühl für das Problem zu bekommen kannst Du mal Folgendes versuchen. Sprich denselben Text noch mal ein, aber dieses Mal deckst Du die Tischplatte mit einer dickeren Decke ab und legst Dir ein dickes Federbett über den Kopf und das Mikrofon, aber so, daß es das Mikrofon NICHT berührt.
Dann vergleichst Du mal die Aufnahmen. Hörst Du den Unterschied? ;)

Das brauchen wir in "GROSS", sprich so, daß Du darin bequem eine Aufnahme machen kannst und Dich dabei vielleicht auch ein bißchen bewegen kannst.

Das war jetzt schon viel Input auf einmal und bitte laß Dich davon NICHT abhalten. Ich bin mir sicher, daß Du mir hinterher Recht gibst, wenn ich sage, soooooo schlimm war es doch auch nicht. :)

Vielleicht hörst Du Dir mal ein paar andere Sprechproben an, wo wir gemeinsam, mit zum Teil sehr (!) überschaubarem Budget fast unglaubliche Qualitäts-Sprünge realisiert haben. Das ist alles keine Raketen-Wissenschaft.

Bei Fragen einfach Fragen fragen. Ich freue mich, wenn ich helfen kann und wir gemeinsam die [intern] Aspirant*innen über die "Hürde" des [intern] heben.

Viele Grüße
Thorsten


Lieber Thorsten,

vielen Dank dass du dir nochmal die Zeit genommen hast und mir hilfreiche Tipps und Infos gegeben hast. Dafür bin ich dir sehr dankbar und probiere gleich mal ein neues "Setting" der Aufnahmeumgebung aus. Vielleicht hört man dann schon einen Unterschied!!!
 

Matzinga

Member
So! Ich habe mir mal ein Wäscheständer-Konstrukt mit Decken gebaut. Klingt auf jeden Fall schon besser, denke ich. Gibt es sonst noch Auffälligkeiten die es zu beheben gilt???
 

Spirit328

Dem Raumhall sein Tod!
Teammitglied
Was für ein Unterschied! - WOW!

Das ist schon SEHR viel besser. Vielleicht noch einen kleinen Tick mehr Dämpfung, denn bei Deiner Dynamik könnte es an der ein oder anderen Stelle noch ein bißchen problematisch werden. Aber das ist schon Meckern auf sehr hohem Niveau.

Dafür höre ich bei ca. 0:42 ein Gate oder Expander "zuschlagen" oder hast Du die Aufnahme geschnitten?
Wenn Du es geschnitten hast, ist alles gut, ansonsten schalte bitte dieses "Gate" oder "Expander" oder automatische Stille-Mach-Funktion" UNBEDINGT aus. Das kann Dir eine schöne Aufnahme ruinieren!

Ansonsten würde ich Dir noch eine leicht andere Mikrofonposition empfehlen, denn es gibt noch eine leichte Überhöhung im Bassbereich, nicht schlimm, aber wenn wir schon mal dabei sind ;).
Doch das "kriejen mär spähter", wenn die Raumakustik gesetzt ist, damit Du nicht immer wieder von vorne anfangen mußt.

Jedenfalls ist das schon der richtige Weg was das Töten des Raumhalls angeht. :D

... und am Anfang höre ich ein ziemlich deutliches Rauschen und Summen, daß dann aber gut durch die Stimme überlagert wird. Eventuell ist das eine automatische "Lautstärke-Korrektur". Überprüf doch bitte mal, ob das irgendwo eingeschaltet ist.
Das macht später häufiger mal Probleme :)

Viele Grüße
Thorsten
 

Matzinga

Member
@Spirit328
Vielen Dank für das schnelle und wieder mal ausführliche Feedback :)

Bei 0:42 habe ich geschnitten!

Wo kann ich das mit der automatischen Lautstärkekorrektur denn überall überprüfen? Also an meinem Interface gibts da nur "Direct Monitoring" (ist auf "on") und "LINE - INST" (ist auf "LINE")
Ich nehme mit Logic auf und habe nichts verändert (sollte also alles auf Standard eingestellt sien)
 

Spirit328

Dem Raumhall sein Tod!
Teammitglied
Dann ist alles gut.
Wenn Du geschnitten hast, dann erklärt das die kleine Pause mitten drin.
Bei dem Setup gibt es keine automatischen "Helferleins". ;)

Dann liegt das vielleicht am MP3 "Macher" mit dem Rauschen am Anfang.
Alles nicht schlimm, nur sollten wir das nicht aus den Augen verlieren.

Wenn Du Dein "Studio" richtig aufgebaut und den Aufbau finalisiert hast, wenden wir uns noch diesen Details zu. Aber eins nach dem anderem, sonst gibt's Chaos :D

Gib mal Bescheid, wenn Dein Studio komplett aufgebaut ist, dann noch eine Testaufnahme und von dort aus arbeiten wir weiter. :)
Wenn das mit so riesen Schritten voran geht, schaffen wir das noch vor Weihnachten. :D

Viele Grüße
Thorsten
 

Matzinga

Member
@Spirit328
also mein Studio steht quasi jetzt. Das Problem ist allerdings dass es quasi "mobil" ist und ich es immer wieder auf- und abbauen muss :weary:

So wie die zwei Damen das mit dem Wäscheständer in einem Youtube Video gemacht haben, zu dem ich den Link leider nicht mehr finde...
 

Spirit328

Dem Raumhall sein Tod!
Teammitglied
Hmmmm, das macht es natürlich nicht einfacher, aber wird gehen.
Vielleicht eine zusätzliche Decke rundherum aufhängen, dann sollte es gehen. Zumindest solange das Wäschestativ das trägt :D

Viele Profis nehmen die Breite ihrer Hand als Abstandsmesser für die Distanz Mund <-> Mikrofon.
Manchmal muß man einen Tick weiter ran oder weiter weg ... das probieren auch die Profis aus. :)

Dann richte mal das Mikrofon von der Seite (links oder rechts, wie Du magst) und leicht von unten in Richtung Mund.
Dadurch wird die leichte Bassbetonung ein wenig reduziert ohne das sie verloren geht. Einen Pop-Schutz würde ich Dir auch empfehlen, dann kannst Du die Postion zum Mikrofon schneller wiederfinden ;). Außerdem ist das ein zusätzlicher Schutz, falls es Pepperoni auf Pepes Pappplakat gibt ;)

Dann noch eine weitere Testaufnahmen, bitte. Wenn dann alles gut klingt, noch mindestens 3 Emotionen Takes.
Die Erzählerstimme übernimmst Du einfach.
Welche Emotionen Du einsprichst und wie viele es sind ist Dir überlassen, es erleichtert halt den "Sprecher-Suchenden" zu beurteilen, ob Du eine Rolle bekommst oder nicht. Deswegen mindestens drei, gerne auch 8 oder 11. :)

Tja und dann ist es auch schon geschafft, das begehrte [intern]. :D

Viele Grüße
Thorsten
 

Matzinga

Member
Das sind nochmal sehr hilfreiche Tipps!
Die Distanz Mund - Mikrofon nehme ich mit,
das Mikrofon von unten Richtung Mund richten auch,
einen Pop-Schutz habe ich bereits ;)

Ich habe jetzt schon mehrere Stimmproben hier eingestellt - allerdings ohne auf diese Tipps zu achten weil ich so ungeduldig war :sweatsmile:

Mir ist noch aufgefallen, dass ich manchmal ein "klicken" in meinen Aufnahmen höre. Hast du da ne Idee wo das herkommen könnte?

Vielen Dank!
Matze
 

Spirit328

Dem Raumhall sein Tod!
Teammitglied
Hallo Matze!

Vielen Dank für diese tollen Sprechproben. Es ist wirklich faszinierend, wie Du diesen unterschiedlichen Situationen (Falschparker) so unterschiedlichen Ausdruck verleihst. Das finde ich SUPER!

Das Du einen Plopp-Schutz hast, ist sehr gut. Dann hilft die etwas andere Position des Mikros dabei die letzten kleinen Plopper zu eliminieren. Ist nicht wirklich schlimm, aber besser ist halt einfach besser :D :D :D

Den Raumhall haben wir im Griff, jetzt noch diese tiefere Resonanz, die Du bestimmt mit einer anderen Mikrofonpositon und Ausrichtung in den Griff bekommen wirst.

Doch dieses Rauschen sollten wir noch ein bißchen weiter reduzieren.
Dann ist mir noch bei: "Erzähler (Auszug aus "der Spiegel zur Seele") " aufgefallen, daß es bei fast allen Pausen in der Mitte es absolut still ist.
Da sind Schnitte (0:07,0:13, 0:30) und sie zeigen aber das Problem mit dem Rauschen auf sehr deutliche Art und Weise.
Da müssen wir dran, nur habe ich noch keine Idee, was da los sein könnte.
Ich bin heute schon zu müde und meine Ohren auch. Ich höre mir das morgen früh noch mal an, vielleicht habe ich dann mehr Glück.

Wie wird denn Dein Interface mit Energie versorgt? Externes Netzteil oder USB?

Vom Sprechen her und den Emotionen wäre das schon ein [intern] nur mit der Technik müssen wir noch dasselbe Niveau erreichen. Ist aber nicht mehr viel.
Vielleicht hilft es ja auch schon, wenn Du näher ans Mikrofon kommst, den Gain reduzieren kannst und schon ist das Rauschen unter der Hörschwelle.

Schau'n mer mal. :)

Viele Grüße
Thorsten
 

Matzinga

Member
@Spirit328

Lieber Thorsten,
vielen lieben Dank für dein Feedback. Das freut mich wirklich zu hören :)
Und ein noch viel größeres Dankeschön dafür dass du dir die Mühe machst und meine Aufnahmen so genau unter die Lupe nimmst!!! Das ist keine Selbstverständlichkeit!!!

Das Interface wird über USB versorgt

Ich werde mich bei Gelegenheit nochmal näher an das Mikrofon heranwagen ;)
Wäre ja schön wenn damit die gröbsten Probleme beseitig wären :)

Viele liebe Grüße und einen schönen Abend wünsche ich dir :)
 

Spirit328

Dem Raumhall sein Tod!
Teammitglied
Hallo Matze!

Überprüf doch mal, ob sich das Rauschen reduziert, wenn Du Dein Interface mit Strom aus dem Steckernetzteil versorgst.
Sollte es dann weniger oder auch deutlich weniger sein, dann ist etwas mit dem USB Anschluß an Deinem Rechner nicht in Ordnung.
Ich habe vor ein paar Tagen dazu gelernt, daß manche Laptops aus Stromspargründen die USB Spannungen und/oder die dazugehörigen Ströme reduzieren.
Dadurch bekommt das Interface nicht mehr genug "Saft" und kann die Spannung für die Operationsverstärker nicht mehr auf das vorgesehene Niveau bringen. Dadurch arbeiten die nicht mehr im optimalen Bereich und .... rauschschschschen. :)

Ansonsten habe ich leider keine gute Idee, warum das so rauscht.

Kannst Du mir noch mal auf die Sprünge helfen, welches Equipment Du verwendest? Hast Du vielleicht ein dynamisches Mikrofon?
Nur kurz die Modellbezeichnungen reichen mir schon. Vielleicht ist da noch etwas zu optimieren????

Schönen Rest-3.Advent noch und bleib gesund!

Viele Grüße
Thorsten
 

Matzinga

Member
@Spirit328

Lieber Thorsten,

ich habe das Scarlett Focusrite 2i2 oder so ähnlich. Leider besteht bei dem Interface überhaupt nicht die Möglichkeit dieses mit einem Netzteil zu betreiben. USB only! Ich kann nochmal probieren einen anderen USB-port zu verwenden. Ich nutze das Interface an einem Mac (kein Notebook) mit Logic Pro X. Mein Mikrofon hört auf den Namen: t.bone SC 450 und das nutze ich mit einem Popschutz, einem Stativ und dem sssnake S6MBK Mikrofonkabel (6m). Gibt es als Bundle bei Thomann.

Vielleicht hilft das ja doch irgendwie...
 

Spirit328

Dem Raumhall sein Tod!
Teammitglied
Hallo Matze!

Das Focusrite Zuberface ist, wenn es nicht defekt ist, wonach es sich aber gas nicht anhört, nicht die Rauschquelle.

Ich meinte auch das Focusrite einfach mal nur via USB aber nicht aus einen Rechner, worden aus einem Steckernetzteil zu versorgen. Rauscht es dann weniger, ist es der USB Port des Rechners.
Ja, wo kann war nichts auf dem Rechner aufnehmen! Du wirst also Deine Ohren auf Fledermaus -Modus whalten müssen :)

Die Hausmarken beim Hans sind nicht schlecht, aber auch nicht supergut.
Das t.bone SC 450 ist ein Einsteiger Mikro.
Die nachfolgende Signalkette ist schon recht hochwertig. Vielleicht hören wir das Eigenrauschen des Mikros? Der Equivalenz Pegel liegt bei 17dB(A).
Ein gutes Studio Mikro hat einen Wert von 6 oder 7dB (A).
10dB Unterschied sind viel.

Aber nicht gleich den Korn in die Flinte werfen !

Immer der Reihe nach testen.
Kannst Du Dir zum Testen ein gutes Mikrofon leihen? Dann könnten wir das klären. Dazu einfach das andere Mikro anschließen und ansonsten NICHTS verändern. Ist das Rauschen dann deutlich leiser würde ich versuchen mit dem Christkind die Wunschliste neu zu verhandeln :)

Aber vielleicht reicht es auch aus, wenn Du näher an das Michso heran kommst und dann den Gain reduzieren kannst und das Rauschen nicht mehr oder nicht mehr wo deutlich zu hören ist.

Das Focusrite ist halt unerbittlich es verstärkt alles, auch das was wir nicht so gerne hören wollen. ;)

Viele Grüße
Thorsten
 

Matzinga

Member
Lieber Thorsten @Spirit328

"Ich meinte auch das Focusrite einfach mal nur via USB aber nicht aus einen Rechner, worden aus einem Steckernetzteil zu versorgen. Rauscht es dann weniger, ist es der USB Port des Rechners.
Ja, wo kann war nichts auf dem Rechner aufnehmen! Du wirst also Deine Ohren auf Fledermaus -Modus whalten müssen :)"
Diesen Teil von dir hier verstehe ich leider nicht...

Könntest du mir denn ein Mikro empfehlen? Würdest du denn auch eventuell ein neues Interface empfehlen?

Leider kann ich mir nirgends ein anderes Mikro leihen...

Bin gespannt auf deine Antwort :)

Liebe Grüße
Matze
 

About

Werde Teil einer freien Hörspielproduktion. Egal, ob Sprecher, Autor, Cutter, ob Einsteiger oder Profi - hier, kann jeder mitmachen oder sein eigenes Projekt starten.

Support

Die Onlineprojekte Hoerspielprojekt.de und Hoertalk.de können mit einer freiwilligen Spende unterstützt werden, dies hilft anfallende Kosten zu decken und die Projekte am Leben zu erhalten. Hier unterstützen

Social Media

Facebook Twitter Youtube
Oben