Wayne McLair - 1 - Der Meisterdieb

Paul

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AW: Wayne McLair - 1 - Der Meisterdieb

Hey Nero,

ja, das war ein Problem, das ich mir selbst gemacht habe, indem ich Szenen schrieb, die sehr geräuscharm sind, weil es eben relativ geheime Unterredungen sind. Häufig etwas abseits vom Geschehen. An Requisitenträger habe ich gar nicht gedacht, gute Idee! Beim nächsten Mal achte ich auf eine hörbare Umsetzbarkeit der Hintergrundszenerie. Wäre doch gelacht, wenn ich die gleichen Fehler mehrmals machen sollte! :lach:

Zu den Sprechern: Kritik äußern ist nicht leicht, aber jeder Sprecher weiß, dass der Kritiker es nicht unbedingt selbst besser können muss, um dennoch eine eigene Meinung zum Gehörten zu haben, die durchaus ihre Berechtigung hat und wichtig ist. Ich glaube, hier wird dir niemand etwas übel nehmen, Hauptsache du bist ehrlich. Ich selbst warte ja auch auf ein paar Äußerungen zu meiner ersten richtig großen Rolle. Dann kann ich es beim nächsten Mal besser machen. :laechel:
 
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Christophorus

Christoph Memmert
AW: Wayne McLair - 1 - Der Meisterdieb

Da muss ich als betroffener Sprecher zu antworten: Immer her mit Kritik!! Und auf jeden Fall ehrlich sein! Klar, wir sind zwar alle Mitglieder derselben Plattform, aber immer nur "das war toll" zu sagen bringt einen nicht weiter - schließlich gibt es IMMER etwas zu verbessern.

Und wer Kritik äußert, ohne selbst ein Sprecher zu sein, ist um Himmels Willen nicht von vornherein disqualifiziert. Was sollten denn sonst all die Dialogregisseure auf dieser Welt sagen? Sind das alles geborene und professionelle Sprecher? Nein!!

Wenn Du etwas zu kritisieren hast, dann mach das bitte auch. Daran können wir alle nur wachsen. Klingt nach Phrasendrescherei, aber zumindest ich lege viel Wert darauf.
 

Paul

Wertentwender
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AW: Wayne McLair - 1 - Der Meisterdieb

Danke Chris, du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. :laechel:
Aber auch die beteiligten Sprecher dürfen ruhig posten, was sie von der Produktion und ihren Teammitgliedern halten. Ich will alles von euch hören! Immer heraus damit! :zwinker:

Hier sind schon mal einige Youtube-Kommentare, über die ich mich sehr gefreut habe:
  • Großartig! Habe euch gleich mal abonniert! Freue mich auf die anderen Hörspiele und auch auf Neues von McLair! ;)
  • Super gemacht vielen dank
  • Echt gutes horspiel und auch sehr lustig
  • das war echt super klasse, hat richtig Spaß gemacht. Ich hoffe es folgen weitere Teile
  • Suuper Danke
  • Perfektes Hörspiel bitte teil2 freu mich schon(einer der besten von euch!!!!
  • Danke fürs Hochladen :)
    Der Typ erinnert mich sehr an Kaito Kid, den Meisterdieb aus "Detective Connan".
 

Paul

Wertentwender
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AW: Wayne McLair - 1 - Der Meisterdieb

Kleines Update:

Innerhalb von nur 1 Woche haben wir...

1. die 100er Marke auf Facebook geknackt und
2. auf YouTube knappe 2500 Klicks erhalten.

Das gegebene Feedback war dabei immer positiv. Auch habe ich mich sehr über eine private Nachricht von einem Fan gefreut, der ein wenig Lob aussprechen wollte. Danke! :laechel:
 
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Marie

Elfchen
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AW: Wayne McLair - 1 - Der Meisterdieb

Und vergiss nicht die 45 positiven Bewertungen auf YouTube! Sehr cool - läuft echt super, ich freu mich für dich und alle, die mitgemacht haben. :laechel:

Und Nero, da muss ich auch Paul und Chris zustimmen: Wenn jeder nur das kritisieren könnte, was er selber tatsächlich auch kann oder sogar besser, dann wäre das ziemlich kontraproduktiv. Auch als Nicht-Sprecher hast du doch automatisch Gedanken und Empfindungen dazu im Kopf: Vom simplen "gefällt mir" oder "gefällt mir nicht", über "ich hätte es mir lieber so gewünscht" bishin zu "wenn es hier etwas mehr und da etwas weniger wäre, wär es super".
Wichtig beim Feedback geben ist - und das gilt generell für alle Kritikgespräche - dass man Formulierungen verwendet wie "Ich finde, dass...", "Aus meiner Sicht..." usw. statt dass man schreibt "Das Hörspiel ist schlecht". Du kannst es großartig, schlecht, toll, spannend oder lustig finden, aber das ist immer deine subjektive Sichtweise. Trotzdem hilft sie den Machern sehr, vor allem, wenn du noch Begründungen dazu lieferst, warum du das Hörspiel so fandest. Damit können die Macher dann auch arbeiten und diese Punkte nächstes Mal verbessern.

Wir haben auch schon mehrere Threads zum Feedbackgeben hier im Forum. Ich muss mal grad schauen, wo die nochmal waren... :lach:
Dann verlinke ich sie mal. :laechel:
 
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Bala619

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AW: Wayne McLair - 1 - Der Meisterdieb

An sich gibt es zu den bisherigen Kommis nicht viel weiter zusagen: Sind zwar viele Dinge dabei die man schon mal irgendwie hatte, aber die Technik stimmt, die Sprecher machen einen guten Job, und diese Meisterdieb-Stories haben eh immer irgendwie einen Reiz-weiter so.
 

Jeln Pueskas

Michael Gerdes
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AW: Wayne McLair - 1 - Der Meisterdieb

Hallo miteinander.

Wayne McLair, das zweite Hörspiel von Paul Burghardt währt ja nun schon zwei Jahre in den Produktionshallen seiner Festplatte. Aber nun, Examen sei Dank, hatte Wayne endlich seine Premiere mit der ersten Folge. Wie es war? Na so:

Das Skript:
Wayne McLair entführt seine Hörer in das späte 19. Jahrhundert. Zumindest scheinbar. Denn in erster Linie ist der Stil mehr an Steampunk angelehnt, als eine Abenteuergeschichte mit historischen Hintergrund. Zwar sind mit Städten, wie London und Paris, sowie die Einrichtungen Scotland Yard und Sûreté als auch Luftschiffe, feste Elemente aus der Zeit. Die Phantasie schlägt aber dort den Bogen, wenn es um die Werkzeuge von Wayne McLair geht. Etwa wie piepende Rauchgranaten. Paul hat seinen Helden mit allerlei Dreistigkeit und Leichtfüßigkeit ausgestattet, die ihn sehr sympatisch machen und auch sehr gut ins 19. Jahrundert einbetten. Besonders, da das Genre bei hoerspielprojekt noch sehr unverbraucht ist.

Bei der Charakterentwicklung ist hingegen ein Herantasten an die Rollen zu fühlen. Während Wayne keinerlei Selbstzweifel plagen bilden die anderen Nebenrollen noch eher ein monotones Charakterbild ab (O'Neal als eingebildeter Chefinspektor, Anderson als herumschreiender Vorgesetzter, Eve als kühles Eis, Riley als unterbemittelter Gehilfe). Interessant bleiben hingegen durch ihre Vielschichtigkeit Adian Quinn und Isabelle Chevalier als auch Slypher. Ich denke mit denen wird es Wayne in seinen nächsten Abenteuern wiederholt zu tun haben.

Rein sprachlich schafft es Wayne sehr gut dem Genre Schritt zu halten. Einzig sind Ausdrücke wie "cool" oder "Scheiße" eher unpassend, stören aber das Gesamtbild nicht erheblich.

Besonderes Augenmerk sollte der Zuhörer beim Epilog haben. Die Andeutung, wie auch die Vorgeschichte mit dem Ring lassen ahnen, dass Wayne nicht unbedingt immer Herr seiner Zügel ist. Es bleibt also spannend.


Sprecher:
Paul spricht die Hauptrolle des Wayne selbst, was auch Sinn macht, da er sich in seiner Geschichte am Besten zu bewegen weiß. Seine leichte Art, Wayne mit Leben zu füllen, geht gut auf. Auch wenn mir die Umschreibungen seines Handelns ein wenig zu umfangreich waren.

Ansonsten bewies Paul bei den anderen Rollen ein gutes Händchen. Slypher mit der Stimme von Christoph Memmert und Marc Schülert als Kevin Riley, sowie Thomas Kramer als Adrian Quinn stachen für mich besonders bei den männlichen Sprechern hervor. Das Übergewicht der Sprecher wurde allerdings durch das Können der Sprecherinnen gut aufgefangen. Vorne dran stach Tanja Niehoff besonders hervor, deren Rolle man ihre Mittel zum Erreichen ihrer Ziele voll abnahm. Jessica von Haeseler als rauhe Barkeeperin mit gutem Herz ging ebenso auf Jennifer Spiekermann als die blutjunge Diebin, die erpicht auf Abenteuer ist. Für Marie war der Auftritt der Eve leider zu kurz. Dennoch kam das Eis, dass Eve versprühte sehr gut an.

Alle anderen haben ebenfalls einen guten Job gemacht. Wenngleich ihre Rollen noch etwas kurz ausfielen. Ich bin gespannt auf mehr.


Abmischung:
Gegenüber Koma ist diese Produktion durchaus weitergekommen. Zwar wird deutlich, dass der Stil nicht allein auf Effekte und dichten Geräuschteppich setzt. Das trifft um so mehr auf die Dialoge und Monologe zu. Dadurch geht der Charme nicht unter. Im Gegenteil. Einziger Wehrmutstropfen ist allerdings, dass die Stimmen selbst nicht immer homogen zu klingen scheinen. Man hört manchmal deutlich die Qualität der Aufnahmen bei den Dialogen. Zum Beispiel in der Bar, wo das Volumen der Stimme, sowie die Hallfahne von Caitlin nicht ganz zu den anderen Stimmen passt. Zu meiner Rolle muss ich sagen, dass sie mir zwar sehr viel Spaß gemacht hat, ich hätte aber tatsächlich nochmal ein bis zwei Takes nachschreien sollen. Ich habe mich selbst nicht mehr verstanden. Erst mit Kopfhörer ging es einigermaßen.

Nichtsdestotrotz bleibt der Spaß nicht auf der Strecke. Das Gesamtkonzept geht sehr gut auf und hinterlässt ein wohliges Gefühl nach dem Hörgenuss. Ich bin gespannt wie leicht die nächsten Teile von der Hand gehen werden. Und vor allem, wie lange es dauert, bis der nächste Teil erscheint.

Musik:
Die Musik von Kevin McLeod schafft mit dem Intro einen sehr guten Einstieg in die Serie. Wenngleich die anderen Stücke nicht unbedingt mit dem Genre konform gehen, betonen sie sehr gut die Szene ohne sich in den Vordergrund zu drücken. Dennoch bleiben musikalische Themen den einzelnen Rollen verwehrt. Ich hätte mir da Erkenungsmelodien für O'Neal, Slypher, Quinn, Molly sowie Isabelle gewünscht, da ihre Rollen die tragenden neben denen von Wayne sind. Hier ist aber auch zu beachten, dass eine solche Musik auch wesentlich mehr Aufwand bedeutet, als fertige Stücke zu verwenden. Vielleicht klappt es ja beim nächstem Mal.

Cover:
Das Cover ist recht gut gelungen und vermitteln sehr gut die Szene, die das Bild darstellen soll. Auch das feixende Gesicht von Wayne, der bei seinem Clou die Visitenkarten (oder anderes :D) verliert stimmen sehr gut auf das Hörspiel ein.


Fazit:
Man muss kein Steampunk-Fan sein, um Wayne zu mögen. Das Hörspiel bedient sich einer Leichtigkeit, die anderen Werken meist verwehrt bleibt und dadurch besonders gut unterhält. Ich freue mich auf jeden Fall auf die nächsten Folgen.


Viele Grüße.
 

IcyJones

Well-known member
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AW: Wayne McLair - 1 - Der Meisterdieb

Ich habe mir nun endlich auch mal Wayne McLair angehört und bedauere, dass ich das nicht schon früher gemacht habe - es waren sehr spaßige 77 Minuten. Die Geschichte war sehr unterhaltsam und die Darstellung der Figuren gut gelungen. Besonders hat mir die Musik gefallen. Sie passt wunderbar. Allerdings fand ich sie stellenweise deutlich lauter als die gesprochenen Stellen, wodurch man ab und an die Lautstärke nachregeln mußte.

Kurz gesagt ein tolles Hörspiel.
 

Mr_Kubi

Der auf den Bus wartet
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AW: Wayne McLair - 1 - Der Meisterdieb

Meine kurze Meinung zum Hörspiel nach einmal hören via ipod:
Plot: Zu Beginn des Hörspiels dachte ich das wird so ein vorhersehbarer Arsenne Lupin Abklatsch. Aber nein, der Autor schafft es doch ein eigenes Story Universum zu schaffen, in dem man denkt "ah das kenn ich doch" und dann kommt doch eine andere Wendung. Gefällt mir also sehr gut.

Dialoge: Wirkten für meinen Geschmack in manchen Szenen etwas hölzern - bis unnatürlich. Besonders auffällig in der Ballszene. Hier kriegt Wayne von seiner "Ex" eine Menge erzählt, was er eigentlich alles weiß. Dadurch klang sie zeitweise wie eine außenstehende Erzählerin. Ich verstehe zwar, das der Autor hier versucht für den Hörer die Vergangenheit der Beiden zu erläutern, aber das hätte man auch kürzer und durch Andeutungen erreichen könnne. Und so auch mehr der Phantasie des Hörers überlassen können.

Sprecher: Habe ich nichts zu meckern, für mich klang alles ok.

Cut: Hier gilt dasselbe, fand alles stimmig.

Musik: Sehr schöne Auswahl. Vor allem das Titelthema finde ich richtig klasse. War die eine Musik nicht aus P. Gynt?

Cover: Sehr dynamisch, toll gezeichnet. Das Einzige was mich etwas stört ist die relativ kleine ( auf MP3 Player) und durch den hinterlegten braunen Verlauf schlecht lesbare Folgenschrift " Der Meisterdieb".
Insgesamt: Ein sehr schönes Hörspiel, das ich mir sicher noch einmal anhöre. Und sei es zum Start der Folge 2. :)

Mein Fazit:
5 von 6 Hui Buhs . Super !
 

MetalWarrior

Michael Schreiber
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AW: Wayne McLair - 1 - Der Meisterdieb

Hab gehört und finds gut! :D

Kritik:
Story:
+ Passende Zeit und tolles Umfeld mit interessanten Charakteren, lässt auf mehr Folgen hoffen.
Wobei ich noch nicht erkennen konnte, was an dieser Abenteuer-Geschichte Steampunk ist.
Ich würde das Hörspiel wie die Neuverfilmungen Sherlock Holmes' in Action und Mystery einordnen. Abenteuer triffts natürlich auch. Aber genug des Haarespaltens :D
+ Gewitzte, kurzweilige Unterhaltung
- Wenig Tiefgang. An der Stelle, an der der Brief mit dem Ring ins Spiel kommt, hätte man dem Protargonisten Gefühle einhauchen können. So bleibt er recht eindimensional. Andererseits passt er so vielleicht umso besser in dieses Genre.
- Wie Nero schon schrieb, fehlt es dem Meisterdieb offenbar an Antagonisten in seiner Liga. Der kurzweiligen Unterhaltung tut dies in meinen Ohren keinen Abbruch. Herausforderungen à la Sherlock Holmes vs. Professor Moriati - Arsene Lupine kenn ich noch nicht, Paul *g* - darf man allerdings nicht erwarten.

Musik:
+ Toll gemacht, passt wunderbar!

Sprecher:
Allesamt super Stimmen! Felix gibt nen prima Erzähler ab.
+ Besonders hervorheben will ich Jessica alias Molly. Wie schon als Solveig in Dyrer überzeugt sie auf voller Linie und erweckt mit ihrer Stimme glaubhaft eine Molly, die zumeist stark und hartgesotten wirkt. Der Satz "Verlässt Du London etwa schon wieder" klingt vor diesem Hintergrund da schon unglaublich rührseelig und wehleidig. Super gemacht!
+ Michael Gerdes spielt einen klasse Choleriker.
Paul überzeugt als Wayne McLair insgesamt. Oft spricht er mir oft zu bemüht gestelzt, besonders anfangs, sogar im Gespräch mit Caiti äh. Kate(?) ^^ Später aber scheint der gespielt vornehme Ton lockerer von der Zunge zu kommen. Das überzeugt, klasse gemacht!
Alle anderen Sprecher(innen) sind auch super, ich würd alle erwähnen, wenn ich nicht krank wäre und wieder in Bett müsste ^^

Schnitt, Atmosphäre:
+ Die Atmosphäre kam für mich gut rüber. Dass mit Geräuschen nicht geklotzt wird empfand ich hier nicht als störend. Der Schnitt wirkte konsequent.
- Abzüge gibts beim Hörkomfort: Die unterschiedliche Lautstärke der Takes bzw. Sprecher trübte den Hörgenuss für mich ein wenig.
Die musikalische Untermalung geht für mich zu lang und zu laut einher, so dass ich nicht entspannt der Sprache lauschen konnte. Meist gen Anfang und Ende der Szenen. Z.B. bei "Extrablatt" oder in der Nachtschicht als der Inspektor den Brief verliest; da setzt die Musik schon bei ~1:20 ein, während der Brief leise verlesen wird. Ich hoffe, im nächsten Teil wird Rücksicht auf sensible Ohren genommen - freue mich schon drauf! :D

Cover:
+ WOW, erste Sahne, dickes Lob an den Monsieur Üffes!
 

Paul

Wertentwender
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AW: Wayne McLair - 1 - Der Meisterdieb

Liebe Freunde, danke für die Kritiken. Ich kann leider erst nächste Woche näher darauf eingehen, beantworte dann aber gerne die offenen Fragen. :laechel:
 

MewMew

Christoph
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AW: Wayne McLair - 1 - Der Meisterdieb

Ich konnte die Folge endlich hören und finde sie sehr gelungen. Es hat mir Spaß gemacht dem Abenteuer des Meister-Diebes zu lauschen. Ich empfand die Folge als sehr lang und war immer verwundert, dass sie immer noch nicht rum ist. Das ist in dem Fall aber keine Kritik, denn es wurde zu keiner Zeit langweilig. Die Sprecher leisten tolle Arbeit und am besten hat mir hier die Hauptrolle gefallen. Schön gespielt und es hat einfach Spaß gemacht. Eine tolle Produktion. Bitte mehr davon. :D
 

Paul

Wertentwender
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AW: Wayne McLair - 1 - Der Meisterdieb

Danke an alle Rezensenten, ich freue mich über jedes Wort von euch. Hier habe ich 3 Punkte aufgegriffen und beantwortet. :laechel:


Dialoge: Wirkten für meinen Geschmack in manchen Szenen etwas hölzern - bis unnatürlich. Besonders auffällig in der Ballszene. Hier kriegt Wayne von seiner "Ex" eine Menge erzählt, was er eigentlich alles weiß. Dadurch klang sie zeitweise wie eine außenstehende Erzählerin. Ich verstehe zwar, das der Autor hier versucht für den Hörer die Vergangenheit der Beiden zu erläutern, aber das hätte man auch kürzer und durch Andeutungen erreichen könnne. Und so auch mehr der Phantasie des Hörers überlassen können.

Hier hieß das Stichwort 'Subtext'. Zumal die Ballszene eigentlich fast nur aus Andeutungen besteht. Es sollte eigentlich um die Beziehung der beiden Charaktere gehen, während nur vordergründig über die Gefahren Slyphers gesprochen wurde. Ich werde über deine Worte aber nachdenken und beim nächsten Teil explizit darauf achten. :laechel:


Musik: Sehr schöne Auswahl. Vor allem das Titelthema finde ich richtig klasse. War die eine Musik nicht aus P. Gynt?

Die komplette Musik ist von Kevin MacLeod. Ob die zusätzlich auch woanders verwendet wurde, weiß ich nicht.


An der Stelle, an der der Brief mit dem Ring ins Spiel kommt, hätte man dem Protargonisten Gefühle einhauchen können. So bleibt er recht eindimensional. Andererseits passt er so vielleicht umso besser in dieses Genre.
- Wie Nero schon schrieb, fehlt es dem Meisterdieb offenbar an Antagonisten in seiner Liga. Der kurzweiligen Unterhaltung tut dies in meinen Ohren keinen Abbruch. Herausforderungen à la Sherlock Holmes vs. Professor Moriati - Arsene Lupine kenn ich noch nicht, Paul *g* - darf man allerdings nicht erwarten.

Zu der Briefszene kann ich dir jetzt im Nachhinein nur zustimmen, da hätte Wayne mehr Tiefe zeigen können. Danke für den Hinweis, ich werde in Zukunft darauf achten. :laechel:
Bei den "Endgegnern" wie James Moriarty es für den guten Holmes ist, ist die Geschichte nicht ganz so einfach, da nach einer Konfrontation mit einem Moriarty eigentlich Schluss ist. Es werden aber stärkere Rivalen auftauchen, versprochen! :lach:
 

Sascha Kiss

ehemals aarom
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Leider habe ich die Vorpremiere beim IHW verschlafen. Dann konnte ich wie so oft beim Rudelhören nicht dabei sein. Jetzt habe ich es aber geschafft.

Gleich zur Einleitung: dieses Genre ist nicht meine Leib und Magenspeise, daher bin ich vielleicht etwas ungnädig im Detail. Dafür bin ich aber nicht abgeneigt.

Die Story finde ich gelungen, habe aber an der ein oder anderen Stelle ein paar Informationen entweder nicht mitbekommen oder vermisst, sodass ich den roten Faden nicht immer greifen konnte. Aus meiner Sicht liegt es daran, dass einige Dialoge durch ihre Länge den Blick auf das Wesentliche verschleierten. Beim Hören gab es aber immer wieder genügend Anhaltspunkte um den Faden wiederzufinden. Im Prinzip will ich sagen, dass der ein oder andere Dialog etwas gekürzt mir besser gefallen hätte.

Die Musik passte perfekt in das Genre und gefällt mir ausserordentlich gut.

Besonders positiv aufgefallen ist mir Jeln in seiner Rolle. Im Prinzip finde ich alle Sprecher super, auch wenn mir die ein oder andere Stelle etwas zu übertrieben gespielt wurde. Insbesondere meine ich die mehrfachen McLair-Schreie verzweifelter Jäger. Aber das soll sicher Erkennungsmerkmal dieser Serie werden, vermute ich.

Was "Das ist Irisch" bedeutet, müsste mir erklärt werden. Den Gag hab ich nicht verstanden. Ist das ein Insider?

Technisch gefiel mir die Umsetzung recht gut. Aufgefallen sind mir die unterschiedlichen Aufnahmequalitäten. Dann noch im Einzelfall unausgeglichene Lautstärkeverhältnisse besonders zwischen McLair und seiner Tante.

Und unterm Strich gefällt mir das Hörspiel - incl. dem meiner Meinung nach sehr gelungenen Cover - auch wenn es nicht ganz meinem Lieblingsgenre entspringt.
 

Dagmar

I'm not weird, I'm gifted
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AW: Wayne McLair - 1 - Der Meisterdieb

Habs auch gehört und muss gestehen, dass ich geistig immer wieder abgedriftet bin. Mich hat es irgendwie nicht so gepackt und ich hab den roten Faden nicht so recht gefunden. Aber ich kann nicht ganz sagen woran es lag. Vielleicht muss ich es mir einfach nochmal in einer Minute mit mehr Muße zu Gemüte führen! Die Grundidee mag ich jedenfalls nach wie vor!
Vielleicht aber bin ich auch einfach mittlerweile zu verwöhnt von der Sprecherleistung unserer Hörspiele. Ich finde hier merkt man doch, dass viele Sprecher mittlerweile große Fortschritte gemacht haben, gerade was Natürlichkeit angeht. An vielen Stellen hatte ich das Gefühl, dass das Hörspiel etwas Slapstik-artiges hat, was auch durch die Musik gut untermalt war. Aber als Stilmittel ist das nicht beibehalten gewesen und es gab immer wieder viele und lange "normale" bzw. nicht so pointierte Szenen, die wieder ernsthafter waren - und in denen dann sehr aufgesetzt gesprochene Charaktere auf sehr natürliche Sprechweise trafen. Das wirkte auf mich recht unentschlossen und oftmals unstimmig.

Sehr gut gefallen hat mir die Musikauswahl, die war schön leicht und hat gute Laune gemacht :)
 

Paul

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AW: Wayne McLair - 1 - Der Meisterdieb

Danke für die weiteren Kritiken, ich habe mich sehr gefreut. :laechel:

Die Story finde ich gelungen, habe aber an der ein oder anderen Stelle ein paar Informationen entweder nicht mitbekommen oder vermisst, sodass ich den roten Faden nicht immer greifen konnte. Aus meiner Sicht liegt es daran, dass einige Dialoge durch ihre Länge den Blick auf das Wesentliche verschleierten. Beim Hören gab es aber immer wieder genügend Anhaltspunkte um den Faden wiederzufinden. Im Prinzip will ich sagen, dass der ein oder andere Dialog etwas gekürzt mir besser gefallen hätte.

Das Skript ist bewusst so angelegt, dass man als Hörer zwar die notwendigen Informationen erhält, sie aber selbstständig aus den Dialogen herausfiltern muss. Meistens ist es aber sehr deutlich gewesen. So hat man beim erneuten Hören hoffentlich den ein oder anderen zusätzlichen Aha!-Moment. :lach:

Was "Das ist Irisch" bedeutet, müsste mir erklärt werden. Den Gag hab ich nicht verstanden. Ist das ein Insider?

Das ist McLairs Leitspruch. Seine Aktionen sind manchmal so angelegt, dass das Gelingen eher nach Glück aussieht, obwohl es eigentlich minutiös geplant ist. Gleichzeitig wird auf seine (vermutlich) irische Abstammung und das bekanntliche Glück der Iren angespielt. Es ist insgesamt eine Mischung als tatsächlichem Glück, taktischem Kalkül, vermeintlichem Schicksal und einer Menge Humor. :zwinker:


Habs auch gehört und muss gestehen, dass ich geistig immer wieder abgedriftet bin. Mich hat es irgendwie nicht so gepackt und ich hab den roten Faden nicht so recht gefunden. Aber ich kann nicht ganz sagen woran es lag. Vielleicht muss ich es mir einfach nochmal in einer Minute mit mehr Muße zu Gemüte führen! Die Grundidee mag ich jedenfalls nach wie vor!

Du hast schon recht, zum Nebenbeihören eignet sich dieses Hörspiel eher nicht. Aber vielleicht macht es dich ja neugierig genug, um es noch einmal in eienr ruhigen Minute anzuhören? :zwinker:

Vielleicht aber bin ich auch einfach mittlerweile zu verwöhnt von der Sprecherleistung unserer Hörspiele. Ich finde hier merkt man doch, dass viele Sprecher mittlerweile große Fortschritte gemacht haben, gerade was Natürlichkeit angeht. An vielen Stellen hatte ich das Gefühl, dass das Hörspiel etwas Slapstik-artiges hat, was auch durch die Musik gut untermalt war. Aber als Stilmittel ist das nicht beibehalten gewesen und es gab immer wieder viele und lange "normale" bzw. nicht so pointierte Szenen, die wieder ernsthafter waren - und in denen dann sehr aufgesetzt gesprochene Charaktere auf sehr natürliche Sprechweise trafen. Das wirkte auf mich recht unentschlossen und oftmals unstimmig.

Ähnliches wurde schon einmal gesagt. Wenn ich ehrlich bin, muss ich aber gestehen, dass ich nicht weiß, wen genau zu meinst. Vielleicht könntest du da noch näher drauf eingehen und die entsprechenden Stellen nennen? Das würde mir beim nächsten Mal und den Sprechern bei ihren nächsten Arbeiten bestimmt auch weiterhelfen. :laechel:
 

Dagmar

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AW: Wayne McLair - 1 - Der Meisterdieb

Also ehrlich gesagt mein ich fast alle :/

Positiv aufgefallen und in Erinnerung geblieben sind mir nur das junge Mädchen, irgend son Büromensch/Poilizist oder was weiter hinten und Ina am Schluss mit den Credits. Selbst Felix hat sich für mich nicht so ganz in das Gesamtbild einfügen wollen, von der Stimmung her.
Besonders "Künstlich" sind mir irgendwie diese zwei (?) Polizisten im Kopf geblieben. Aber ich müsst das jetzt nochmal hören um genau sagen zu können wer wo wann wie genau. Die Gräfin war für meinen Geschmack auch viel zu gespreizt und unecht, eine Karikatur aber keine Person. Aber da driften die Meinungen ja auseinander, irgendwer vorher hat sie ja schon lobend erwähnt... so sind die Geschmäcker halt verschieden. Ich glaub das Problem ist v.a., dass so unterschiedliche Sprech- und Spielweisen aufeinandertreffen, dass keine klare Linie da ist und daher die Gesprächspartner nicht ganz zusammenpassen. Oder in den Szenen zwar zusammenpassen, aber nicht zum Rest.
Wayne (also dich) fand ich sehr gemischt, den französischen Akzent fand ich persönlich 500% too much und dermaßen overacted. Ja, der ist auch von der Figur nur imitiert, aber so???? Das war einfach zu viel. Zwischendrin gabs dann wieder sehr gut und realistisch gespielte Passagen und dann immer wieder so Stellen wos abkackt, entweder zu aufgesetzt oder zu sprachlich unsauber wird.

Hm... du hast gefragt. Sonst hätt ich das nich geschrieben :/ Nich böse sein, ja?
 

Paul

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AW: Wayne McLair - 1 - Der Meisterdieb

Ich bin dir doch nicht böse, schließlich habe ich dich um deine ehrliche Meinung gebeten. Na, da will ich mich mal anstrengen, damit es dir beim nächsten Mal etwas besser gefällt. :laechel:
 

Dagmar

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AW: Wayne McLair - 1 - Der Meisterdieb

Mh, ich bin sicher dass es sprachlich deutlich besser wäre würde man es jetzt nochmal aufnehmen. Das Ding ist schließlich 2 Jahre alt!
Beim Cutten würde ich bisschen mehr drauf achten dass alles homogen ist. Also so "regietechnisch", Leute nochmal coachen oder mal zusammen im TS lesen lassen oder.. hm.. keine Ahnung. Weiß nich worans genau liegt, weil in letzter Zeit klappt es ja auch recht häufig bei unseren Hörspielen. Weiß nich ob das immer Zufall ist oder mittlerweile die Erfahrung, oder woran das liegt *kopfkratz*
 

Paul

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AW: Wayne McLair - 1 - Der Meisterdieb

Ehrlich gesagt gefällt mir das Zusammenspiel so sehr gut. Ich habe die Sprecher Retakes machen lassen, bis es sich für meine Ohren gut und richtig anhörte. Aber auch wenn ich deine Meinung nicht teile, erkenne ich sie selbstredend an und werde mal sehen, welche Steigerung ich beim nächsten Teil bewerkstelligen kann. :laechel:
Außerdem sind alle Sprecher, wie schon von vielen angemerkt wurde, inzwischen zwei Jahre weiter und ich lerne auch bei jedem Projekt dazu. :lach:
 

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